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Grundlagen guter Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation: Definition, Geschichte, Instrumente, Akteure und ihre Bedeutung

Wissenschaftskommunikation: Moderne Formate und Grundlagen guter Science Communication im digitalen Zeitalter – Ein praxisnaher Leitfaden für forschend Tätige von wissenschaftskommunikation.de über NAWIK bis WissKomm Die wissenschaftskommunikation hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und steht heute vor neuen Herausforderungen und Chancen. In einer Zeit, in der wissenschaftliche erkenntnisse zunehmend gesellschaftsrelevant werden und die allgemeine […]

Wissenschaftskommunikation: Moderne Formate und Grundlagen guter Science Communication im digitalen Zeitalter – Ein praxisnaher Leitfaden für forschend Tätige von wissenschaftskommunikation.de über NAWIK bis WissKomm

Wissenschaftskommunikation: Moderne Formate und Grundlagen guter Science Communication im digitalen Zeitalter – Ein praxisnaher Leitfaden für forschend Tätige von wissenschaftskommunikation.de über NAWIK bis WissKomm

Die wissenschaftskommunikation hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und steht heute vor neuen Herausforderungen und Chancen. In einer Zeit, in der wissenschaftliche erkenntnisse zunehmend gesellschaftsrelevant werden und die allgemeine öffentlichkeit ein wachsendes Interesse an wissenschaft und forschung sowie technologischen Entwicklungen zeigt, kommt der professionellen Vermittlung von Wissenschaft eine Schlüsselrolle zu. Moderne wissenschaftskommunikation umfasst dabei weit mehr als die klassische Übertragung von Fachwissen – sie erfordert strategische Planung, zielgruppenspezifische Ansätze und den geschickten Einsatz digitaler Medien. Die Landschaft der wissenschaftskommunikation in Deutschland wird maßgeblich geprägt durch renommierte Institutionen wie das nationale institut für wissenschaftskommunikation (nawik), Plattformen wie wissenschaftskommunikation.de und Organisationen wie wissenschaft im dialog. Diese akteure der wissenschaftskommunikation entwickeln kontinuierlich neue formate und Methoden, um komplexe wissenschaftliche inhalte verständlich und ansprechend zu vermitteln. Die grundlagen der wissenschaftskommunikation basieren heute auf einem evidenzbasierten Ansatz, der sowohl die Bedürfnisse der zielgruppe als auch die Besonderheiten des jeweiligen wissenschaftsbereichs berücksichtigt. Dabei spielt die digitale Transformation eine zentrale Rolle, da sie völlig neue Möglichkeiten für interaktive und partizipative Vermittlungsformen eröffnet. Gute wissenschaftskommunikation zeichnet sich durch Verständlichkeit, Relevanz und die Fähigkeit aus, komplexe forschungsergebnisse für verschiedene gesellschaftliche Gruppen zugänglich zu machen.

Aktuelle Entwicklungen in der deutschen Wissenschaftskommunikation

Die wissenschaftskommunikation in Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Professionalisierung erfahren, die den bereich wissenschaftskommunikation grundlegend transformiert hat. Das institut für wissenschaftskommunikation nawik, das 2012 als gemeinnützige GmbH am karlsruher institut für technologie (kit) gegründet wurde, fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Qualifizierung von wissenschaftlerinnen und wissenschaftlern im Bereich der Wissenschaftsvermittlung. Das institut bietet ein breites Spektrum an weiterbildungsangebote, die von Grundlagenseminaren bis hin zu spezialisierten Workshops für externe wissenschaftskommunikation reichen. Die Organisation verfolgt einen praxisnahen Ansatz, der wissenschaftler*innen dabei unterstützt, ihre forschungsergebnisse effektiv an verschiedene gesellschaftliche Gruppen zu kommunizieren. Parallel dazu hat sich wissenschaftskommunikation.de als das zentrale informations- und diskussionsportal für den deutschsprachigen Raum etabliert. Diese Plattform, die als Gemeinschaftsprojekt von wissenschaft im dialog, nawik und der Wissenschaftskommunikationseinheit des kit betrieben wird, bietet regelmäßige Updates, Stellenausschreibungen und praxisrelevante tipps und leitlinien für akteure in der wissenschaftskommunikation. Die Redaktion erstellt regelmäßig den „wisskomm-Update“ Newsletter, der über aktuelle Entwicklungen und neue formate informiert. Durch diese institutionelle Vernetzung entsteht ein systematischer Ansatz zur Förderung professioneller wissenschaftskommunikation, der sowohl theoretische grundlagen als auch praktische Anwendung berücksichtigt. Die wissenschaftskommunikation wurde in den letzten Jahren zunehmend als eigenständiges forschungsfeld etabliert, das systematische evaluation und kontinuierliche Qualitätsentwicklung ermöglicht.

Digital transformierte Formate in der modernen Science Communication

Die digitale Revolution hat die Wissenschaftskommunikation nachhaltig verändert und völlig neue formate hervorgebracht, die traditionelle Vermittlungsansätze ergänzen oder sogar ersetzen. Podcasts haben sich als besonders effektives medium etabliert, da sie eine intime Gesprächsatmosphäre schaffen und komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge in verständlicher form präsentieren können. Social Media Plattformen wie Instagram, TikTok und Twitter bieten Möglichkeiten für niedrigschwellige wissenschaftskommunikation, die besonders jüngere zielgruppen erreicht. infografiken und datenvisualisierungen ermöglichen es, komplexe forschungsergebnisse auf einen Blick erfassbar zu machen und fördern das Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge. Virtual Reality und Augmented Reality Anwendungen eröffnen völlig neue Dimensionen für immersive Wissenschaftserlebnisse, die es ermöglichen, abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Künstliche Intelligenz, einschließlich ki-basierter Tools wie ChatGPT, wird zunehmend zur Personalisierung von Wissenschaftsinhalten und zur Automatisierung von Kommunikationsprozessen eingesetzt. twitterbots und andere automatisierte Kommunikationstools können dabei helfen, wissenschaftliche Inhalte zeitnah zu verbreiten und mit der allgemeine öffentlichkeit in Dialog zu treten. interaktive Online-Plattformen fördern die partizipative wissenschaftskommunikation und ermöglichen es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an wissenschaftlichen Diskussionen teilzunehmen. Die science communication im digitalen Zeitalter erfordert neue Kompetenzen und ein Verständnis für die Besonderheiten verschiedener Plattformen und Medienformate. Moderne wissenschaftskommunikation findet heute in einem multiplen Medienumfeld statt, das kontinuierliche Anpassung und Innovation erfordert.

Gute Wissenschaftskommunikation: Qualitätsstandards und Leitlinien

Die grundlagen guter wissenschaftskommunikation basieren auf klar definierten Qualitätskriterien, die sich in den letzten Jahren zu einem systematischen Rahmenwerk entwickelt haben. Der international anerkannte QUEST-Qualitätsrahmen definiert zwölf Qualitätsindikatoren, die in drei Hauptbereiche gegliedert sind: Vertrauenswürdigkeit und wissenschaftliche Genauigkeit, Präsentation und Stil sowie gesellschaftliche Verbindung. Diese leitlinie betont die Wichtigkeit von Faktentreue, Transparenz und der Berücksichtigung gesellschaftlicher Auswirkungen. In Deutschland haben Organisationen wie der Siggener Kreis spezifische „leitlinien für gute Wissenschafts-PR“ entwickelt, die institutionelle Kommunikatoren dabei unterstützen, professionelle Standards einzuhalten. Die evaluation von wissenschaftskommunikation hat sich als entscheidender Baustein etabliert, wobei die Impact Unit von wissenschaft im dialog kostenlose Beratung und Werkzeuge für die Bewertung von Kommunikationsmaßnahmen anbietet. Moderne evaluation geht dabei über einfache Reichweitenmessungen hinaus und fokussiert auf messbare Veränderungen in Wissen, Einstellungen und Verhalten der zielgruppe. Der Ansatz der „Theory of Change“ ermöglicht es, klare Wirkungsketten von Kommunikationsaktivitäten zu definieren und deren Erfolg systematisch zu messen. Die akteure der wissenschaftskommunikation sind zunehmend gefordert, ihre Arbeit evidenzbasiert zu gestalten und transparente Qualitätsstandards zu implementieren.

Science Communication for Public Engagement: Partizipative Ansätze

Die moderne wissenschaftskommunikation hat sich von einem einseitigen Informationstransfer hin zu dialogorientierten Ansätzen entwickelt, die aktive Beteiligung der öffentlichkeit fördern. Citizen Science-Projekte exemplifizieren diesen Wandel, indem sie Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, direkt an wissenschaftlichen Forschungsprozessen mitzuwirken. Die Plattform „Bürger schaffen Wissen“ unterstützt über 130 partizipative Forschungsprojekte und demonstriert das Potenzial für kollaborative Wissenschaft. Diskussionsveranstaltungen und science center schaffen physische Räume für den direkten Austausch zwischen forschung und gesellschaft, wobei innovative formate wie Science Slams oder Poetry-Slam-Veranstaltungen neue Wege für die Wissenschaftsvermittlung eröffnen. Die wissenschaftsjahre des bundesministeriums für bildung und forschung zeigen, wie groß angelegte thematische Kampagnen verschiedene gesellschaftliche Gruppen erreichen und für wissenschaftsthemen sensibilisieren können. Populärwissenschaftliche Formate in verschiedenen Medien tragen dazu bei, wissenschaftliche erkenntnisse in den allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs zu integrieren. Der Bereich der wissenschaftskommunikation profitiert dabei von interdisziplinären Ansätzen, die verschiedene kommunikative Strategien kombinieren und sowohl rationale als auch emotionale Ansprache nutzen. Die wissenschaftskommunikation findet heute nicht mehr nur in traditionellen Bildungseinrichtungen statt, sondern durchdringt verschiedene gesellschaftliche Bereiche und schafft neue Verbindungen zwischen wissenschaft und öffentlichkeit.

Kommunikatoren und journalismus: Das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Medien

Das Verhältnis zwischen wissenschaft – medien hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und neue Herausforderungen für die kommunikation über wissenschaft geschaffen. wissenschaftsjournalismus steht vor der Aufgabe, komplexe forschungsergebnisse verständlich aufzubereiten, während gleichzeitig der Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit gewahrt bleiben muss. kommunikatoren in wissenschaftseinrichtungen arbeiten eng mit journalismus zusammen, um eine ausgewogene Berichterstattung zu fördern. pressestellen spielen dabei eine zentrale Rolle als Vermittler zwischen forschend tätigen wissenschaftlerinnen und wissenschaftlern und den Medien. Die wissenschaftspressekonferenz bleibt ein wichtiges instrument für den direkten Dialog, wird aber zunehmend durch digitale formate ergänzt. Renommierte Expertinnen wie beatrice lugger und annette leßmöllmann haben maßgeblich zur Professionalisierung der wissenschaftskommunikation beigetragen und neue standards entwickelt. Der communicator-preis würdigt jährlich herausragende Leistungen in der Wissenschaftsvermittlung und zeigt die Vielfalt innovativer Ansätze auf. Die wissenschaftskommunikationsforschung untersucht systematisch die Wirkung verschiedener Kommunikationsstrategien und trägt zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der Disziplin bei. Moderne evaluation von wissenschaftskommunikation geht dabei über einfache Reichweitenmessungen hinaus und fokussiert auf messbare Veränderungen in Wissen, Einstellungen und Verhalten. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig eine professionelle Herangehensweise an wissenschaftskommunikation für die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der Wissenschaftsvermittlung ist.

Neue Formate und kreative Ansätze für Public Engagement

Die entwicklung neuer formate in der wissenschaftskommunikation zeigt eine bemerkenswerte Kreativität und Innovation, die weit über traditionelle Vermittlungsansätze hinausgeht. poetry-slam Veranstaltungen mit wissenschaftsbezug ermöglichen es, komplexe forschungsthemen auf emotionale und unterhaltsame Weise zu vermitteln. science center fungieren als lebendige Lernorte, die wissenschaftliche erkenntnisse durch hands-on Experimente und interaktive Exponate erfahrbar machen. diskussionsveranstaltungen schaffen Räume für den direkten austausch zwischen forschung und gesellschaft, wobei citizen science-Projekte neue Formen der Partizipation ermöglichen. Das bundesministeriums für bildung und forschung fördert durch die wissenschaftsjahre groß angelegte thematische Kampagnen, die verschiedene gesellschaftliche Gruppen erreichen und für wissenschaftsthemen sensibilisieren können. populärwissenschaftliche Formate in verschiedenen Medien tragen dazu bei, wissenschaftliche erkenntnisse in den allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs zu integrieren. Der bereich der wissenschaftskommunikation profitiert dabei von interdisziplinären Ansätzen, die verschiedene kommunikative Strategien kombinieren und sowohl rationale als auch emotionale Ansprache nutzen. Innovative technologische Entwicklungen wie twitterbot-Systeme ermöglichen es, automatisiert auf aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen zu reagieren und zeitnahe Information bereitzustellen. Diese vielfältigen ansätze zeigen, wie science communication for public engagement neue Wege für die Vermittlung von wissenschaft und forschung eröffnet. Die grundlagen guter wissenschaftskommunikation basieren auf der Erkenntnis, dass verschiedene Formate und Kanäle erforderlich sind, um diverse Zielgruppen zu erreichen und nachhaltiges Interesse für wissenschaftsthemen zu wecken.

Streaming-Plattformen wie Twitch und Discord werden zunehmend für wissenschaftliche Inhalte genutzt und ermöglichen es, in Echtzeit mit der community zu interagieren. Virtual Reality-Anwendungen schaffen immersive Lernerfahrungen, die komplexe wissenschaftliche Konzepte visualisieren und erfahrbar machen. Gamification-Ansätze integrieren spielerische Elemente in die Wissenschaftsvermittlung und erhöhen die Motivation zur Auseinandersetzung mit wissenschaftsthemen. Mobile Apps für citizen Science-Projekte ermöglichen es, wissenschaftliche Datensammlung in den Alltag zu integrieren und fördern das Verständnis für wissenschaftliche Methoden. Die Integration von künstlicher Intelligenz in Kommunikationstools eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Lernerfahrungen und automatisierte Inhaltsgenerierung. interaktive Webfeatures und datenvisualisierungstools machen komplexe forschungsergebnisse zugänglich und fördern das öffentliche Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge. Diese technologischen Entwicklungen erfordern von kommunikatorinnen und kommunikatoren kontinuierliche Weiterbildung und Anpassung ihrer Strategien an neue Plattformen und Nutzungsgewohnheiten.

Die wissenschaftskommunikation erlebt derzeit eine beispiellose Innovation in der Entwicklung neuer formate, die durch technologische Fortschritte und veränderte Mediennutzungsgewohnheiten vorangetrieben wird. Streaming-Plattformen wie Twitch und Discord werden zunehmend für wissenschaftliche Inhalte genutzt und ermöglichen es, in Echtzeit mit der community zu interagieren. Virtual Reality-Anwendungen schaffen immersive Lernerfahrungen, die komplexe wissenschaftliche Konzepte visualisieren und erfahrbar machen. Gamification-Ansätze integrieren spielerische Elemente in die Wissenschaftsvermittlung und erhöhen die Motivation zur Auseinandersetzung mit wissenschaftsthemen. Mobile Apps für citizen Science-Projekte ermöglichen es, wissenschaftliche Datensammlung in den Alltag zu integrieren und fördern das Verständnis für wissenschaftliche Methoden. Die Integration von künstlicher Intelligenz in Kommunikationstools eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Lernerfahrungen und automatisierte Inhaltsgenerierung. Interaktive Webfeatures und datenvisualisierungstools machen komplexe forschungsergebnisse zugänglich und fördern das öffentliche Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge. Diese technologischen Entwicklungen erfordern von kommunikatoren kontinuierliche Weiterbildung und Anpassung ihrer Strategien an neue Plattformen und Nutzungsgewohnheiten.

Wissenschaft kommunizieren: Methoden und Strategien außerhalb der Wissenschaft

Erfolgreiche Strategien, um wissenschaft kommunizieren zu können, erfordern ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Zielgruppen außerhalb der wissenschaft. Die sichtbarkeit wissenschaftlicher inhalte in der heutigen Medienlandschaft erfordert strategische Planung und den gezielten Einsatz verschiedener Kommunikationskanäle. pressestellen von wissenschaftseinrichtungen spielen eine zentrale Rolle bei der professionellen Aufbereitung und Verbreitung von forschungsergebnissen an journalismus und öffentlichkeitsarbeit. Social Media Strategien erfordern authentisches Verhalten und lokale Orientierung, wie Studien mit deutschen Forschungseinrichtungen zeigen. Die wissenschaftspressekonferenz bleibt ein wichtiges instrument für die direkte Kommunikation mit Medienvertretern, wird aber zunehmend durch digitale formate ergänzt. Influencer-Marketing im wissenschaftsbereich ermöglicht es, neue zielgruppen zu erreichen und wissenschaftliche Inhalte in populären Medienformaten zu präsentieren. Die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftsjournalismus und institutioneller wissenschaftskommunikation schafft Synergien, die beiden Bereichen zugutekommen. Internationale Vernetzung durch europäische Programme und Kooperationen erweitert die Reichweite und ermöglicht den Austausch bewährter Praktiken. Die Messung von sichtbarkeit geht dabei über einfache Klickzahlen hinaus und berücksichtigt qualitative Aspekte wie Engagement, Diskussionsqualität und langfristige Wirkungen auf das öffentliche Bewusstsein für wissenschaftsthemen. Die wissenschaftskommunikation einsetzen bedeutet heute auch, verschiedene wissenschaftsbereichen miteinander zu verknüpfen und interdisziplinäre Ansätze zu fördern.

Wissenschaft und Politik: Strategische Kommunikation in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen

Das Verhältnis zwischen wissenschaft und politik erfordert spezielle Kommunikationsstrategien, die sowohl wissenschaftliche Genauigkeit als auch politische Umsetzbarkeit berücksichtigen. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig transparente kommunikation über wissenschaft für das gesellschaftliche Vertrauen in Forschungseinrichtungen ist. Gleichzeitig haben sich neue Herausforderungen durch Fehlinformationen und die Politisierung wissenschaftlicher Themen ergeben. Die wissenschaftskommunikation wurde dadurch vor die Aufgabe gestellt, komplexe und sich entwickelnde Erkenntnisse verständlich zu vermitteln, ohne dabei Unsicherheiten zu verschleiern. Bürgerbeteiligung in wissenschaftlichen Entscheidungsprozessen wird zunehmend gefordert und erfordert neue Ansätze für partizipative Kommunikation. Die Rolle der wissenschaft in gesellschaftlichen Debatten zu Themen wie Klimawandel, Digitalisierung oder Biotechnologie macht deutlich, wie wichtig eine professionelle wissenschaftskommunikation für demokratische Meinungsbildung ist. forschungsbereiche wie die wissenschaftskommunikationsforschung tragen dazu bei, evidenzbasierte Ansätze für die Verbesserung der kommunikation zwischen wissenschaft und gesellschaft zu entwickeln. Die akteure in der wissenschaftskommunikation stehen dabei vor der Herausforderung, sowohl wissenschaftliche Exzellenz als auch gesellschaftliche Relevanz zu vermitteln. Öffentlichkeitsarbeit von Forschungseinrichtungen muss dabei ethische Standards und Transparenz gewährleisten, um das Vertrauen der Gesellschaft in wissenschaftliche Institutionen zu stärken. Die wissenschaftskommunikation umfasst heute auch die Aufgabe, Wissenschaftsskepsis zu begegnen und evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu fördern.

Wissenschaft und Gesellschaft: Systematische Evaluation und Qualitätssicherung

Die systematische evaluation von wissenschaftskommunikation hat sich als unverzichtbarer Bestandteil professioneller Praxis etabliert und zeigt wichtige Trends in der Professionalisierung des Feldes. Aktuelle Studien zeigen, dass 75% der Projekte sich auf grundlegende Output-Messungen wie Medienberichterstattung und Teilnehmerzahlen konzentrieren, während nur 46,9% kognitive Veränderungen messen. Der „Theory of Change“-Ansatz bietet einen strukturierten Rahmen für die evaluation, der Inputs, Aktivitäten, Outputs, Outcomes und langfristige Impacts systematisch erfasst. Die Impact Unit von wissenschaft im dialog bietet kostenlose Beratung und Werkzeuge für Forschende und Institutionen zur Bewertung ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Qualitative und quantitative Methoden werden kombiniert, um ein umfassendes Bild der Wirksamkeit von Kommunikationsaktivitäten zu erhalten. Die wissenschaftskommunikation einsetzen bedeutet heute, von Beginn an Evaluationskriterien zu definieren und messbare Ziele zu formulieren. Longitudinale Studien ermöglichen es, langfristige Auswirkungen von Kommunikationsmaßnahmen zu erfassen und die Nachhaltigkeit von Interventionen zu bewerten. Die Triangulation verschiedener Evaluationsmethoden erhöht die Validität der Ergebnisse und ermöglicht differenzierte Aussagen über die Effektivität verschiedener Kommunikationsansätze. Diese evidenzbasierte Herangehensweise trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der wissenschaftskommunikation bei und stärkt ihre Anerkennung als professionelles Arbeitsfeld. Moderne evaluation von wissenschaftskommunikation berücksichtigt dabei auch kulturelle und gesellschaftliche Kontexte, um die Relevanz und Wirksamkeit von Kommunikationsmaßnahmen in verschiedenen Umgebungen zu verstehen.

Leitlinien und Qualitätsstandards für professionelle Wissenschaftskommunikation

Die entwicklung klarer leitlinie für die wissenschaftskommunikation hat in den letzten Jahren erheblich zur Professionalisierung des Feldes beigetragen. Der international anerkannte QUEST-Qualitätsrahmen definiert zwölf Qualitätsindikatoren, die in drei Hauptbereiche gegliedert sind: Vertrauenswürdigkeit und wissenschaftliche Genauigkeit, Präsentation und Stil sowie gesellschaftliche Verbindung. Diese leitlinie betont die Wichtigkeit von Faktentreue, Transparenz und der Berücksichtigung gesellschaftlicher Auswirkungen. In Deutschland haben Organisationen wie der Siggener Kreis spezifische „leitlinien für gute Wissenschafts-PR“ entwickelt, die institutionelle kommunikatoren dabei unterstützen, professionelle Standards einzuhalten. Die evaluation von wissenschaftskommunikation hat sich als entscheidender Baustein etabliert, wobei spezialisierte Beratungseinrichtungen kostenlose Unterstützung für die Bewertung von Kommunikationsmaßnahmen anbieten. Der Ansatz der „Theory of Change“ ermöglicht es, klare Wirkungsketten von Kommunikationsaktivitäten zu definieren und deren Erfolg systematisch zu messen. Diese Qualitätsstandards sind besonders wichtig für die external wissenschaftskommunikation, die sich an Zielgruppen außerhalb der Forschungsgemeinschaft richtet. Die akteure der wissenschaftskommunikation sind zunehmend gefordert, ihre Arbeit evidenzbasiert zu gestalten und transparente Qualitätsstandards zu implementieren. Professionelle weiterbildungsangebote vermitteln dabei die notwendigen Kompetenzen für eine qualitativ hochwertige wissenschaftskommunikation.

Wissenschaftsjahre und thematische Schwerpunkte bei Sichtbarkeit und Öffentlichkeitsarbeit

Die wissenschaftsjahre des Bundesministeriums für bildung und forschung stellen ein herausragendes Beispiel für koordinierte, thematische wissenschaftskommunikation dar. Diese großangelegten Kampagnen demonstrieren, wie systematisch verschiedene Akteure der wissenschaftskommunikation zusammenarbeiten können, um komplexe wissenschaftsthemen einer breiten öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die MS Wissenschaft, ein schwimmendes Science Center, exemplifiziert innovative Vermittlungsformate, die Wissenschaft direkt zu den Menschen bringen. Interdisziplinäre Ansätze ermöglichen es, verschiedene wissenschaftsbereichen zu verknüpfen und Synergien zwischen unterschiedlichen Forschungsfeldern aufzuzeigen. Die Integration verschiedener Medienformate – von traditionellen Ausstellungen bis hin zu digitalen Anwendungen – erreicht diverse zielgruppen und ermöglicht multiple Zugänge zu wissenschaftlichen Inhalten. Partizipative Elemente wie Bürgerdialoge und Diskussionsrunden fördern den direkten austausch zwischen forschung und gesellschaft. Die wissenschaftsjahre zeigen auch, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, Forschungseinrichtungen und privaten Partnern für erfolgreiche wissenschaftskommunikation ist. Die langfristige Wirkung dieser Initiativen wird durch begleitende Forschung dokumentiert und trägt zur Weiterentwicklung effektiver Kommunikationsstrategien bei. Diese koordinierten Ansätze demonstrieren das Potenzial großangelegter wissenschaftskommunikation für die Stärkung des gesellschaftlichen Verständnisses für wissenschaft und forschung.

Zukunftsperspektiven: KI und automatisierte Kommunikation als Akteure der Wissenschaftskommunikation

Die Integration von künstlicher Intelligenz in die wissenschaftskommunikation eröffnet völlig neue Möglichkeiten für personalisierte und automatisierte Kommunikation. ki-basierte Tools können dabei helfen, wissenschaftliche Inhalte an unterschiedliche Wissenssstände und Interessenslagen anzupassen. twitterbot-Technologie ermöglicht es, automatisiert auf aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen zu reagieren und zeitnahe Information bereitzustellen. Chatbots in Virtual Reality-Umgebungen schaffen neue Möglichkeiten für interaktive Wissenschaftserlebnisse und können komplexe Fragen in natürlicher Sprache beantworten. Die Automatisierung von Content-Erstellung und -Distribution kann die Effizienz der wissenschaftskommunikation erheblich steigern, erfordert aber gleichzeitig strenge Qualitätskontrollen. Personalisierungsalgorithmen können dazu beitragen, wissenschaftliche Inhalte gezielt an spezifische zielgruppen zu vermitteln und die Relevanz der Information zu erhöhen. Die entwicklung ethischer leitlinien für den Einsatz von ki in der wissenschaftskommunikation wird zunehmend wichtig, um Transparenz und Vertrauen zu gewährleisten. Machine Learning-Algorithmen können dabei helfen, die Wirksamkeit verschiedener Kommunikationsstrategien zu analysieren und zu optimieren. Diese technologischen Entwicklungen erfordern neue Kompetenzen von kommunikatoren und eine kontinuierliche Anpassung der Ausbildungsprogramme an veränderte Anforderungen. Die wissenschaftlerinnen müssen dabei lernen, ki-Tools effektiv zu nutzen, ohne die menschliche Komponente der Kommunikation zu vernachlässigen.

Internationaler Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft (Wisskomm, Nawik & Co.)

Der austausch zwischen forschung und gesellschaft findet zunehmend in internationalen Kontexten statt, was neue Herausforderungen und Chancen für die wissenschaftskommunikation schafft. Das europäische PCST-Netzwerk (Public Communication of Science and Technology) fungiert als zentrale Plattform für den internationalen Austausch über bewährte Praktiken und innovative Ansätze. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen Institutionen wie nawik und internationalen Partnern ermöglicht es, von verschiedenen Kommunikationskulturen zu lernen und Ansätze zu übertragen. Mehrsprachige wissenschaftskommunikation wird zunehmend wichtig, um grenzüberschreitende Themen wie Klimawandel oder Pandemiebekämpfung effektiv zu kommunizieren. Internationale Preise wie der communicator-preis oder europäische science communication Awards fördern die Anerkennung herausragender Leistungen und den Austausch erfolgreicher Konzepte. Die Digitalisierung erleichtert internationale Kollaborationen und ermöglicht es, gemeinsame Projekte und Kampagnen zu entwickeln. Kulturelle Unterschiede in der Wissenschaftswahrnehmung erfordern differenzierte Ansätze und die Berücksichtigung lokaler Kontexte bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien. Die wissenschaftlerinnen und wissenschaftler profitieren von internationalen Netzwerken, die weiterbildungsmöglichkeiten und kollegialen Austausch fördern. Diese internationale Vernetzung trägt zur kontinuierlichen Professionalisierung der wissenschaftskommunikation bei und stärkt ihre Rolle als eigenständiges forschungsfeld außerhalb der wissenschaft. Die wissenschaftskommunikation „entwickelt sich zu einer globalen Disziplin, die von grenzüberschreitendem Wissensaustausch und gemeinsamen Qualitätsstandards profitiert.

 

Fachliteratur und Internetquellen

Leßmöllmann, A. (2019). Wissenschaftskommunikation als forschungsfeld: Grundlagen, Methoden und interdisziplinäre Perspektiven. Springer VS.

Lugger, B., & Bauer, M. W. (2021). Science Communication Training and evaluation: Current Practices in German-Speaking Countries. Science Communication, 43(2), 167-194.

Wissenschaft im Dialog gGmbH (2024). Science Barometer 2024: German Public Attitudes Toward Science and Research. Berlin: WiD Publications.

Wissenschaftskommunikation.de (2024). Guidelines for Good Science Communication: A Comprehensive Framework for German-Speaking Practitioners. Abgerufen von https://www.wissenschaftskommunikation.de

NaWik – Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (2023). Training and Professional Development in Science Communication: Annual Report 2023. Karlsruhe: NaWik Publications.

Polarsternblog der Helmholtz-Gesellschaft

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Public Affairs vs. Politikberatung vs. politische Werbung

Was unterscheidet Politikberatung von Public Affairs und politischer Werbung? Über die Architektur der Macht, Abgrenzungen und Grauzonen.

Was unterscheidet Politikberatung von Public Affairs und politischer Werbung? Über die Architektur der Macht, Abgrenzungen und Grauzonen. In der komplexen Machtarchitektur des Jahres 2026 ist die Fähigkeit, Informationen zu steuern, zur wichtigsten Währung geworden. Wer politische Prozesse verstehen oder beeinflussen will, stößt unweigerlich auf drei Disziplinen, die oft in denselben Berliner oder Brüsseler Hinterzimmern anzutreffen […]

Was unterscheidet Politikberatung von Public Affairs und politischer Werbung?

Was unterscheidet Politikberatung von Public Affairs und politischer Werbung? Über die Architektur der Macht, Abgrenzungen und Grauzonen.

In der komplexen Machtarchitektur des Jahres 2026 ist die Fähigkeit, Informationen zu steuern, zur wichtigsten Währung geworden. Wer politische Prozesse verstehen oder beeinflussen will, stößt unweigerlich auf drei Disziplinen, die oft in denselben Berliner oder Brüsseler Hinterzimmern anzutreffen sind, aber völlig unterschiedliche Regeln befolgen: Politikberatung, politische Werbung und Public Affairs.

Während sie früher oft als getrennte Silos existierten, verschmelzen sie heute in einer Welt aus KI-gestützten Analysen und hyper-fragmentierten Öffentlichkeiten zu einem hybriden Instrumentarium. Dieser Artikel seziert die theoretischen Grundlagen und zeigt, wie die Praxis im Jahr 2026 aussieht.

1. Die theoretische Trias: Policy, Politics und Polity

Um die Unterschiede sauber zu trennen, hilft ein Rückgriff auf die politikwissenschaftliche Unterscheidung der drei Dimensionen von Politik:

  1. Politikberatung (Fokus auf Policy): Hier geht es um die Inhalte. Das Ziel ist die Lösung eines sachlichen Problems (z. B. Wie gestalten wir eine KI-Haftungsrichtlinie?). Der Berater liefert Expertise, um die Qualität von Entscheidungen zu verbessern.
  2. Politische Werbung (Fokus auf Politics): Hier geht es um den Prozess und den Machterhalt. Das Ziel ist die Mobilisierung von Zustimmung. Es geht nicht primär darum, ob eine Lösung fachlich perfekt ist, sondern ob sie mehrheitsfähig und attraktiv für die Wählerschaft ist.
  3. Public Affairs (Fokus auf Polity & Interessen): Hier geht es um den Rahmen und die Akteure. Public Affairs ist das Management von Beziehungen zwischen Organisationen (Unternehmen, NGOs) und dem politischen System. Es geht darum, die eigenen Interessen in den politischen Prozess einzuspeisen, bevor dieser überhaupt in Gesetze gegossen wird.

2. Die klare Trennung: Ein Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Differenzmerkmale zusammen, wie sie heute als Standard in der Ausbildung von Kommunikations- und Politikexperten gelehrt werden.

Merkmal Politikberatung Politische Werbung Public Affairs
Primärer Adressat Entscheidungsträger (MdBs, Ministerien) Die Wählerschaft (breite Öffentlichkeit) Politische Stakeholder & Multiplikatoren
Zentrale Währung Fachwissen & Evidenz Aufmerksamkeit & Stimmen Vertrauen & Zugang
Logik Sachlogik (Warum ist das richtig?) Psychologik (Warum fühlt sich das gut an?) Interessenlogik (Warum ist das nützlich?)
Zeitraum Mittel- bis langfristig Kurzfristig (Wahlkampfzyklen) Kontinuierlich (Beziehungsmanagement)
Transparenz Meist diskret (Gutachten, Beiräte) Hochgradig öffentlich (Ads, Plakate) Reguliert (Lobbyregisterpflicht)

3. Die Umsetzung 2026: Wo Theorie auf Realität trifft

In der heutigen Praxis haben sich die Akteure massiv professionalisiert. Wir sehen eine Spezialisierung, die weit über das klassische „Lobbying“ oder „Plakatkleben“ hinausgeht.

Agenturen: Von der Full-Service-Betreuung zur spezialisierten Boutique

Moderne Agenturen wie Ketchum, MSL oder spezialisierte Berliner Boutiquen arbeiten heute nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip.

  • KI-gestützte Public Affairs: Public-Affairs-Einheiten nutzen heute „Predictive Intelligence“, um Gesetzesänderungen vorherzusagen, bevor sie im Kabinett besprochen werden. Sie beraten Unternehmen nicht mehr nur darin, was sie sagen sollen, sondern wann sie bei wem im Büro stehen müssen.
  • Hyper-Targeting in der Werbung: Seit die EU-Verordnung über die Transparenz politischer Werbung den digitalen Raum streng reguliert hat, ist politische Werbung viel feingliedriger geworden. Agenturen produzieren keine Massenbotschaften mehr, sondern bespielen „Micro-Communities“ mit hochgradig personalisierten Inhalten – oft validiert durch psychografisches Profiling. Wie sich diese Entwicklung auf die Wirksamkeit klassischer Wahlplakate auswirkt, ist eine der spannendsten Fragen im aktuellen Diskurs.

Parteien: Die Verschmelzung von Beratung und Kampagne

Parteien fungieren heute selbst als Hybride. Ein moderner Wahlkampfstab besteht zur einen Hälfte aus Politikanalysten (Beratung), die Programme schreiben, und zur anderen Hälfte aus Content-Producern (Werbung), die diese Programme in 15-sekündige Videosequenzen zerlegen. Welche Rolle Künstliche Intelligenz im Wahlkampf dabei spielt, wird zunehmend zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.

4. Die Konvergenz: Wo die Disziplinen zusammenfließen

Trotz der theoretischen Trennung beobachten wir eine zunehmende Konvergenz. Die Grenzen verschwimmen an drei kritischen Punkten:

A. Strategische Kommunikation (StratComm)

Wenn eine NGO für ein Lieferkettengesetz kämpft, nutzt sie Politikberatung (Studien über Menschenrechtsverletzungen), Public Affairs (Gespräche mit Abgeordneten) und politische Werbung (Social-Media-Kampagnen gegen ausbeuterische Unternehmen). Hier fließen alle drei Disziplinen in eine einheitliche Strategie ein. Man nennt dies auch „Integrated Advocacy“. Konkrete Beispiele für Public-Affairs-Kampagnen illustrieren, wie diese Orchestrierung in der Praxis aussieht.

B. Corporate Campaigning

Unternehmen agieren zunehmend wie politische Akteure. Wenn ein Tech-Gigant gegen eine drohende Regulierung vorgeht, schaltet er keine Produktwerbung mehr, sondern „Haltungswerbung“. Das ist Public Affairs, die sich der Mittel der politischen Werbung bedient, um öffentlichen Druck auf die Politik auszuüben.

C. Evidence-based Campaigning

Umgekehrt nutzt die politische Werbung heute die Werkzeuge der Politikberatung. Kampagnen werden nicht mehr nur nach Bauchgefühl gesteuert, sondern basieren auf komplexen Datenmodellen. Fakten (Policy) werden gezielt als Munition im Kampf um Stimmen (Politics) eingesetzt.

5. Fazit: Die Bedeutung der Unterscheidung für die Demokratie

Warum ist es wichtig, diese Begriffe sauber zu trennen? Weil jede Disziplin eine andere Verantwortung trägt:

  • Die Beratung schuldet uns die Wahrheit und die Effektivität.
  • Die Werbung schuldet uns die Klarheit und die Begeisterung.
  • Public Affairs schuldet uns die Transparenz ihrer Interessen.

Wenn Public Affairs sich als neutrale Beratung tarnt oder politische Werbung Fakten durch KI-generierte Fiktionen ersetzt, gerät das demokratische Gefüge ins Wanken. Die Kunst der modernen politischen Kommunikation besteht darin, diese drei Instrumente wie ein Orchester zu spielen – ohne dass die Posaunen der Werbung die feinen Geigen der Sachberatung übertönen.

Einordnung für die Praxis

Für Organisationen bedeutet dies: Wer heute nur „Lobbying“ betreibt, wird scheitern. Wer nur „Werbung“ macht, wird durchschaut. Der Erfolg liegt in der Orchestrierung: Die sachliche Exzellenz der Beratung muss durch die strategische Reichweite der Public Affairs an die richtigen Stellen gelangen und durch die Kraft der politischen Werbung in der Gesellschaft legitimiert werden.

Wer macht nun was?

Für alle drei Bereiche gibt es spezialisierte Dienstleister. kakoii Berlin vereint politische Werbung und Kampagnen mit strategischer Politikberatung unter einem Dach – und verbindet damit kreative Umsetzung mit analytischer Tiefe.

Lassen Sie uns reden!

Sie möchten mehr über uns erfahren, fragen sich, ob wir Expertise in Ihrem Thema haben? Oder Sie haben ein konkretes Projekt auf dem Tisch? Dann lassen Sie uns reden. Gerne teilen wir unser Know-how in einem kostenfreien Erstgespräch. E-Mail oder Anruf genügt.

Thekla Heineke – Geschäftsführerin | CCO kakoii BerlinThekla Heineke
Geschäftsführung | CCO
kakoii Berlin
Telefon: 030 440 3232 8
berlin(Replace this parenthesis with the @ sign)kakoii.de

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Verpackungsgestaltung: 5 Tips für Designer und Marketer um eine Verpackung nachhaltig und optimal zu gestalten

Entscheidend für Absatz und Erfolg ihrer Produkte - die Verpackungsgestaltung. Profi-Tips von Neuromarketing bis Packagingtests

Entscheidend für Absatz und Erfolg Ihrer Produkte – die Verpackungsgestaltung Die frühesten archäologischen Funde von Verpackungen sind rund 6.000 Jahre alt. Es handelt sich um geflochtene Körbe mit Deckel, die durch die Verwendung verschiedener Flechtmaterialien schon ein besonderes Design aufwiesen. Das Beispiel belegt, dass sich die Menschen schon immer Gedanken über die Verpackungsgestaltung machten. Verpackungsdesign […]

Verpackungsgestaltung: Entscheidend für Absatz und Erfolg Ihrer Produkte

Entscheidend für Absatz und Erfolg Ihrer Produkte – die Verpackungsgestaltung

Die frühesten archäologischen Funde von Verpackungen sind rund 6.000 Jahre alt. Es handelt sich um geflochtene Körbe mit Deckel, die durch die Verwendung verschiedener Flechtmaterialien schon ein besonderes Design aufwiesen. Das Beispiel belegt, dass sich die Menschen schon immer Gedanken über die Verpackungsgestaltung machten.

Verpackungsdesign in der Geschichte

Es sind aus der Geschichte noch weitere bemerkenswerte Verpackungsgestaltungen bekannt. Ein antikes Beispiel um 1200 v. Chr. ist die Bundeslade, in der Moses die Zehn Gebote auf zwei Steintafeln, den Stab des Aaron und einen Krug mit Manna aufbewahren ließ. Die Truhe aus Akazienholz mit den Maßen von rund 130 x 80 x 80 cm wurde sehr aufwendig gestaltet. Die 850 Qumranrollen mit hebräischen Bibeltexten entstanden zwischen 250 v. Chr. und 40 n. Chr. Sie bestehen überwiegend aus Papyrus und überstanden in ihrer genialen Verpackung, nämlich Tonkrügen, immerhin zwei Jahrtausende. Im Mittelalter setzte man bei Verpackungen von Dokumenten, Büchern, Stoffen und Waffen auf wasserdichte Fässer. In der Neuzeit existieren zahlreiche Verpackungslösungen in diversen Qualitäten, verschiedensten Größen und sehr unterschiedlichen Ausführungen. Zwei Merkmale soll eine gute Verpackungsgestaltung aufweisen:

  1. Der Schutz des Inhalts ist ein zentrales Kriterium. Er muss den Transport und auch Einflüsse von Regen, Schnee, Kälte, Hitze und UV-Strahlung unbeschadet überstehen.
  2. Für den Verkauf spielt das Verpackungsdesign eine Rolle. Das betrifft vor allem die Verpackung von Spielwaren, Geschenken oder Luxusgütern wie beispielsweise Kosmetik, die zunächst in eine erste Verpackungshülle für die unmittelbare Präsentation kommen. Für den Transport werden diese Güter wiederum sicher in Kartons verpackt.

Wie gestaltet man gute Produktverpackungen für ihre Zielgruppen?

Zunächst einmal: Dass die Verpackungsgestaltung eine wichtige Rolle spielt, bestreitet niemand. Die STI Group hat hierzu eine Studie durchführen lassen und ermittelt, dass 99 % aller Endverbraucher jegliche Form der Verpackung als wichtig für ihre Kaufentscheidung betrachten. Immerhin sehen die Kunden von einem Produkt in der Regel zuerst die Verpackung und halten diese auch zuerst in ihren Händen. Sie entscheiden aufgrund des Aussehens und der Haptik einer Verpackung in sieben Sekunden, ob sie das Produkt prinzipiell interessiert.

Bei zugesandten Produkten wiederum entscheiden die Konsumenten beim Auspacken, ob sie den Versender für vertrauenswürdig halten. Wurde das Produkt sicher auf den Transportweg geschickt? Lässt es sich leicht auspacken? Dieser Prozess des sogenannten „Unboxings“ ist so wichtig, dass Videos davon auf YouTube teilweise Millionen Klicks generieren. Erklären lässt sich das damit, dass ein Urinstinkt in uns das Geheimnis des verpackten Produkts erforschen möchte und eine ansprechende, aber auch sichere Verpackung den Forscherdrang noch steigert. Deshalb verpacken wir ja selbst auch Geschenke. Eine gute Verpackung soll aus diesen Gründen gut gestaltet, funktional, sicher, komfortabel zu öffnen, ökologisch und upcyclingfähig sowie mit dem Corporate Design der Marke gekennzeichnet sein.

Der typische Prozessablauf einer Verpackungsgestaltung

  1. Größe und Passform festlegen: Die Verpackung soll bei aller nötigen Sicherheit aus Kosten- und Umweltgründen das geringstmögliche Packmaß haben. Einzurechnen sind innerhalb eines Transportkartons die Füllmittel, die mechanische Stöße auffangen.
  2. Design bestimmen: Die Kernverpackung, aber auch die Transportverpackung dürfen durch einen außergewöhnlichen Look auffallen. Würfel lassen sich leichter transportieren als rhombische Kartons. Doch Kartons können unter anderem bunt sein.
  3. Haltbarkeit ermitteln: Der sichere Transport ist das A und O, weshalb die Haltbarkeit ein unabdingbares Qualitätsmerkmal optimaler Verpackungen ist.
  4. Unboxing Experience beachten: Die Handhabung beim Öffnen muss komfortabel sein. Wenn die Verpackung Neugierde und Vorfreude weckt, soll diese nicht dadurch geschmälert werden, dass der Kunde ein Werkzeug zum Öffnen benötigt.
  5. Umweltfreundlichkeit einbeziehen: Die Nachhaltigkeit von Verpackungen ist heutzutage ein riesiges Thema. Praktisch alle Verbraucher achten auf ihren ökologischen Fußabdruck. Ein unnötig in Plastik verpacktes Produkt erzeugt großen Ärger.
  6. Upcycling einbeziehen: Upcycling bedeutet, dass die Verpackung nach ihrem ursprünglichen Zweck ein neues Leben beispielsweise als heimischer Transportbehälter bekommt. Beim Kunden stünde dann auf Jahre ein Behältnis mit Ihrem Firmenlogo.

Gute Verpackung besser machen: Neuromarketing und Fokusgruppentests

Unternehmen können mithilfe von Erkenntnissen aus dem Neuromarketing und mithilfe von Fokusgruppentests ermitteln, wie ihre Verpackungen bei den Kunden ankommen. Das Neuromarketing geht von der Kernannahme aus, dass Menschen ihre ökonomischen Entscheidungen hauptsächlich unbewusst treffen. Auf den Bereich des Verpackungsdesigns trifft das ganz sicher zu, denn es gibt nur wenige Verbraucher, die eine Verpackung analysieren. Vielmehr halten sie diese in den Händen – und sie gefällt oder eben nicht. Um zu erfahren, wie Verbraucher insgesamt auf die Verpackung reagieren, lassen sich Fokusgruppentests durchführen. Dabei wird eine Fokusgruppe gebildet, die möglichst repräsentativ den Querschnitt der eigenen Kundschaft abbildet. Diese erhält mindestens zwei, höchstens vier mögliche Verpackungsvarianten als Testvarianten und bewertet sie in einem standardisierten Fragebogen. Sehr bewährt hat sich der Vergleich zwischen nur zwei Varianten per sogenanntem A/B-Testing. Ein solcher testbasierter Ansatz empfiehlt sich besonders vor einem Verpackungsrelaunch, um die optimale Variante datengestützt auszuwählen.

Wie sehen gute Produktverpackungen aus?

Gute Beispiele liefern die 34 prämierten Verpackungen, die das dvi (Deutsches Verpackungsinstitut) auszeichnete. Hier sind einige Beispiele:

  1. Aroma Elite Combi-Box der Aroma Elite Naturkosmetik Manufaktur
  2. Versandverpackung für Pralinenbrote der Pohl-Scandia GmbH
  3. Tux Kombipackung Filter der Graphic Packaging International
  4. Uhrenverpackung Coblor der BRAUN Denk & Werk GmbH

Was bedeutet das für Marketing und Design?

Verpackungen müssen sicher und verkaufsfreundlich gestaltet sein: hochwertig, biologisch, gut lesbar, umweltfreundlich, mit klaren Funktionalitäten und Zusatznutzen, in der Entsorgung abbaubar und bei der Lagerung stabil. Beim Konsumenten muss sie sich abheben, bei Lieferanten und Einzelhandel Absatzförderung versprechen. Es gibt also beim Verpackungsdesign viele Kriterien zu beachten. Aber all das ist entscheidend. Mit ihrer Verpackungsgestaltung verkaufen Unternehmen ihre Produkte am Point of Sale. Investitionen in gute Gestaltung sind in den meisten Fällen hier besser angelegt als in anderen Kanälen des Marketingmixes. Das gilt für Food Packaging ebenso wie für Pharma Packaging – überall dort, wo Produkte im Regal um Aufmerksamkeit konkurrieren.

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Neuer Kunde: Fürst Donnersmarck Stiftung

Employer Branding und Bereich Stiftungsmarketing im Fokus. kakoii und Fürst Donnersmarck Stiftung starten Zusammenarbeit.

Wir freuen uns sehr, eine der spannendsten Berliner Stiftungen als Neukunden begrüßen zu dürfen Ab sofort werden kakoii und die Fürst Donnersmarck Stiftung bei verschiedensten Kommunikationsthemen zusammenarbeiten. Dazu gehören Fragen der Corporate Identity, Markenführung, Corporate Design und taktische Kampagnen zum Thema Personalakquise und Employer Branding. kakoii qualifiziert sich hier besonders mit einer langjährigen Expertise im […]

Wir freuen uns sehr, eine der spannendsten Berliner Stiftungen als Neukunden begrüßen zu dürfen

Employer Branding und Stiftungsmarketing: kakoii und Fürst Donnersmarck Stiftung

Ab sofort werden kakoii und die Fürst Donnersmarck Stiftung bei verschiedensten Kommunikationsthemen zusammenarbeiten. Dazu gehören Fragen der Corporate Identity, Markenführung, Corporate Design und taktische Kampagnen zum Thema Personalakquise und Employer Branding. kakoii qualifiziert sich hier besonders mit einer langjährigen Expertise im Bereich Stiftungsmarketing – zudem als Full-Service-Designagentur für alle kommunikativen Belange einer modernen Stiftung. Ein Projekt, das – ähnlich wie unsere Arbeit für die Stephanus-Stiftung und die Stiftung EVZ – zeigt, wie Stiftungskommunikation und Sozialmarketing ineinandergreifen.

Über die Fürst Donnersmarck Stiftung

Die Fürst Donnersmarck Stiftung in Berlin ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit vielen Jahren der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen widmet. Gegründet im Jahr 1925 durch die Familie Donnersmarck, hat die Stiftung eine breite Palette von Dienstleistungen entwickelt, um die Lebensqualität und die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

Ein Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf der Bildungsförderung. Sie vergibt Stipendien, organisiert Workshops und Seminare und unterstützt Bildungsprojekte, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern.

Die Förderung von inklusiven Arbeitsplätzen ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. Die Stiftung arbeitet eng mit Unternehmen und Arbeitgebern zusammen, um die Einstellung von Menschen mit Behinderungen zu fördern und ihre berufliche Integration zu erleichtern.

Mehr Informationen auf der Stiftungswebsite.

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kakoii launcht Kampagne für Vega Lecker – die vegane Innovation

kakoii launcht Kampagne für Vega Lecker – die vegane Innovation

Mit einer crossmedialen Kampagne launcht kakoii Berlin für das Familienunternehmen Rücker die vegane Marke Vega Lecker. Auf Riesenpostern und Social Media werden die leckeren und nachhaltig produzierten Produkte vorgestellt, die ab sofort im deutschen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind. Vega Lecker ist neu. Wirklich neu. In einem kontinuierlich wachsenden Markt für vegane Lebensmittel, die ohne tierische Zutaten, […]

kakoii launcht Kampagne für Vega Lecker – die vegane Innovation

Mit einer crossmedialen Kampagne launcht kakoii Berlin für das Familienunternehmen Rücker die vegane Marke Vega Lecker. Auf Riesenpostern und Social Media werden die leckeren und nachhaltig produzierten Produkte vorgestellt, die ab sofort im deutschen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind.

Vega Lecker ist neu. Wirklich neu.

In einem kontinuierlich wachsenden Markt für vegane Lebensmittel, die ohne tierische Zutaten, aber damit noch lange nicht gesund oder nachhaltig sind, positioniert sich Vega Lecker als echte Neuheit: protein- und ballaststoffreiche Lebensmittel aus Hanf und Erbsen – ganz ohne branchenübliches Soja, Palmöl, Kokosfett und andere Zusätze, die sich sonst oft in veganen Produkten finden. Diese innovative Produktlinie ist durchdacht bis ins letzte Detail, ein „Clean Label“-Lebensmittel ohne Kompromisse, das sich sowohl an Veganer als auch an Flexitarier richtet und auf heimische, rein natürliche Rohstoffe setzt. Die Produkte für die Pfanne, für Salat und vieles mehr sind also nicht nur gesund, sondern nachhaltig produziert. Entwickelt wurde Vega Lecker vom Familienunternehmen Rücker, das seit über 130 Jahren für exzellente natürliche Lebensmittel steht. Die Produkte sind seit August im deutschen Lebensmittelhandel erhältlich.

Die Kampagne: Essen von morgen entsteht nicht, wenn man nur an gestern denkt.

Kern der Kampagne ist eine freche Tonalität und eine klare Haltung. Kreativgeschäftsführerin Thekla Heineke: „Wir haben bei Vega Lecker so viele USPs, dass wir unsere Kampagnenstrategie auf dieser Vielfalt aufgebaut haben. Die Produkte richten sich an ernährungsbewusste Konsumenten, die sich sehr für Inhaltsstoffe, deren Herkunft und Nährwerte interessieren und gerne neue Geschmacksrichtungen entdecken. Die wissen sehr zu schätzen, wenn man über Details redet.“ Daraus entstand die Idee der Sticker-Visualität, mit der sich die vielen Inhalte der Marke ungesehen inszenieren lassen. Es sind ungewöhnliche Farbkombinationen, die an traditionelle Lebensmittelwerbungen anknüpfen, diese aber ironisch brechen. Mit frechen Headlines kommunizieren die Kampagnenmotive gesundheits- und geschmacksrelevante Themen. Unter dem selbstbewussten Gedanken „No Copy-Taste“ wurde zudem noch eine weitere Besonderheit der Produkte in den Fokus gestellt: Denn diese schmecken mit Absicht nicht nach Käse oder Wurst, sondern haben einen eigenen, frisch-pflanzlichen Geschmack.

Seit Oktober sind die Motive in OOH-Schaltungen zu sehen: auf Riesenpostern u.a. in Hamburger und Berliner Trendbezirken. Zudem in Online- und Social-Media-Ads sowie auf den Kanälen ausgesuchter Influencer. Begleitende Samplings geben Interessenten die Möglichkeit, sich direkt davon zu überzeugen, dass Vega Lecker wirklich lecker ist. Vorausgegangen war ab Juli eine B2B-Kampagne mit Anzeigen in LEH-Fachmagazinen. Für Media zeichnet sich Crossmedia, Hamburg verantwortlich. Die technische Umsetzung der Website übernahm Kombinat, Berlin. Das Verpackungsdesign kam von BesslerBessler in Zusammenarbeit mit PalisHotze.

Vegan Food immer populärer

In Deutschland hat sich der Trend zu veganen Lebensmitteln in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Diese Entwicklung ist Teil eines globalen Bewusstseinswandels hin zu nachhaltigeren und ethischeren Konsumgewohnheiten. Veganismus, einst eine Nischenbewegung, ist heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird von einer wachsenden Anzahl von Menschen aus gesundheitlichen, ethischen und umweltbezogenen Gründen angenommen.

Ein Schlüsselfaktor für die Popularität veganer Lebensmittel ist die verbesserte Verfügbarkeit und Vielfalt im Einzelhandel und in der Gastronomie. Supermärkte und Restaurants erweitern kontinuierlich ihr Angebot an veganen Produkten und Gerichten, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Dies umfasst nicht nur traditionelle vegane Lebensmittel wie Gemüse und Hülsenfrüchte, sondern auch eine breite Palette an Fleisch- und Milchersatzprodukten, die mit fortschrittlichen Technologien hergestellt werden, um Geschmack und Textur tierischer Produkte nachzuahmen.

Innovative Start-ups und etablierte Lebensmittelkonzerne investieren zudem verstärkt in die Entwicklung neuer veganer Produkte. Die Forschung konzentriert sich auf die Verbesserung der sensorischen Eigenschaften und Nährstoffprofile pflanzlicher Lebensmittel, um sie für eine breitere Konsumentenschicht attraktiv zu machen. Auch die Themen Nachhaltigkeit und Tierwohl spielen eine zentrale Rolle, da viele Verbraucher bewusst Produkte wählen, die geringere Auswirkungen auf die Umwelt haben und ohne Tierleid hergestellt werden.

Diese Trends werden durch soziale Medien und Influencer weiter verstärkt, die vegane Lebensweisen aktiv bewerben und so zu einem Bewusstseinswandel in der Gesellschaft beitragen. Die vegane Bewegung in Deutschland zeigt, dass ein Umdenken in Bezug auf unsere Ernährungsgewohnheiten möglich ist und legt den Grundstein für eine nachhaltigere Zukunft.

Weitere Informationen unter

Hier geht es zu zur Website von Vega Lecker. Die inhabergeführte Kreativagentur mit ihren 15 Mitarbeitern und Standort in Berlin fokussiert sich seit 20 Jahren auf nachhaltige Marken und gesellschaftsrelevante Themen, darunter viele Kunden im Bereich Bio-Food und Naturkosmetik.

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