Brand Eins über Kakoii

Elon Musk – Love is the answer

Elon Musk. Scientist. Business Magnet. Inventor. Investor. Engineer. Weirdo. Space X. Tesla. Solar City. Neuralink. Boring Company. Tunnels. Friends. Cars. Batteries. Robocalypse. Things you love. Artificial Intelligence. Watches. Space. Meditation. Ideas. Mars. Being different. Solar Tiles. Air conditioning. Most people are nice. Love is the answer. 2,5h interview with Joe Rogan.     www.joerogan.com twitter.com/elonmusk

Elon Musk. Scientist. Business Magnet. Inventor. Investor. Engineer. Weirdo. Space X. Tesla. Solar City. Neuralink. Boring Company. Tunnels. Friends. Cars. Batteries. Robocalypse. Things you love. Artificial Intelligence. Watches. Space. Meditation. Ideas. Mars. Being different. Solar Tiles. Air conditioning. Most people are nice. Love is the answer. 2,5h interview with Joe Rogan.

 

 

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#wirsindmehr – Erwacht die Zivilgesellschaft?

#wirsindmehr – Vor ungefähr 10 Jahren hatten wir den Auftrag ein demokratisches Bündnis in Magdeburg zu beraten, welches gegen den jährlichen Aufmarsch von Neonazis in der Stadt antrat. Trotz vieler guter Ideen war das Unterfangen weniger erfolgreich als es sein konnte. Denn die bürgerliche Mitte der Stadt verharrte in Schockstarre und die Antifa konnte sich […]

#wirsindmehr - Chemnitz#wirsindmehr – Vor ungefähr 10 Jahren hatten wir den Auftrag ein demokratisches Bündnis in Magdeburg zu beraten, welches gegen den jährlichen Aufmarsch von Neonazis in der Stadt antrat. Trotz vieler guter Ideen war das Unterfangen weniger erfolgreich als es sein konnte. Denn die bürgerliche Mitte der Stadt verharrte in Schockstarre und die Antifa konnte sich nicht vorstellen mit dem Bürgermeister zusammen zu marschieren. Die Nazis waren sich da einiger. Die marschierten erfolgreich zusammen durch Magdeburg – wie jedes Jahr.

Vor ungefähr 7 Jahren hatten wir einen denkwürdigen Beratungstermin bei der SPD Bundestagsfraktion zum Thema, wie man politikverdrossene Bürger zurück in den politischen Partipziptionsprozess holen könnte. Viel Social Media war die Strategie. Es waren lustige Bildchen gefragt. Der SPD haben sie offensichtlich nicht geholfen.

2018 beraten wir die Ökologisch demokratische Partei (ödp) bei ihrem Artenschzutz-Volksbegehren und Wahlkampf in Bayern und befassen uns viel mit politischer Grassroots-Partizipation. Dabei stoßen wir auf gesellschaftliche Gräben, die in ihrer Tiefe an die 68er erinnern, auch wenn die Gräben heute in andere Richtungen verlaufen.

Wie unsere Analyse der Kommunikationsstrategie die AfD zeigte frisst sich eine breites Bündnis von Verlustangst und Frustration durch die unteren Gesellschaftsschichten und die Volksparteien haben ihre Rolle als Heimat und Antwortgeber für die meisten Menschen verloren. Die von der AfD so titulierten „Gutmenschen“ sind in Schockstarre oder in ihre Gated Communities geflüchtet, wo sie im Schutze von Bio-Supermärkten und Elektroautos zu Leitartikeln liberaler Leitmedien nicken und sich damit schon im Widerstand gegen die Rechten fühlen. Oft ist es nur die Antifa, die Rechten auf den Straßen entgegentritt. Nur deren Steine und Kapuzen verschrecken wieder die Bildungsbürger.

Nun scheint doch etwa Licht am Ende des Tunnels. Denn die spannende Erkenntnis des Tages ist, dass selbst eine AfD bei 20 % nicht die Mehrheit der Bürger repräsentiert. Manchmal ist es so einfach. Oder manchmal muss man es nur auf den Punkt bringen.

#wirsindmehr

Der kommende Montag in Chemnitz wird dies zeigen. Dafür sorgt „Wir sind mehr“, ein Festival, das genau dort anberaumt ist, wo sich in der sächsischen Stadt die Rechten gesammelt hatten. Nun wird dort ein Zeichen „gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt“ gesetzt.

kakoii ist live vor Ort, weil dir denken, dass es Politik keine Privatsache ist. Die res publica ist die Sache aller. Dann und nur dann gilt: #wirsindmehr.

Wir sehen uns: Montag, 3.9.2018 – Chemnitz. Karl-Marx-Denkmal

 

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AfD Wähler – Analyse des Social-Media-Verhaltens zeigt Erstaunliches

Bei fast 20% liegen derzeit die Umfragewerte der Alternative für Deutschland, und in Bayern rüstet sich die Partei für den größten Wahlsieg ihrer Geschichte. Die etablierten Parteien scheinen nicht nur machtlos, sondern auch erklärungslos zu sein angesichts des Wählerzustroms zum Paria der Parteienlandschaft. Es ist davon auszugehen, dass in den Parteizentralen ein Heer von Politikwissenschaftlern […]

Beispiel Social Media AfD

Social Media Posting der AfD. Im Text verlinkt zu einem Artikel der WELT.

Bei fast 20% liegen derzeit die Umfragewerte der Alternative für Deutschland, und in Bayern rüstet sich die Partei für den größten Wahlsieg ihrer Geschichte. Die etablierten Parteien scheinen nicht nur machtlos, sondern auch erklärungslos zu sein angesichts des Wählerzustroms zum Paria der Parteienlandschaft. Es ist davon auszugehen, dass in den Parteizentralen ein Heer von Politikwissenschaftlern an Erklärungsmodellen für dieses Phänomen forscht, bisher ohne Ergebnis: In den aktuellen Wahlkämpfen von SPD, CSU, Grünen & Co. in Bayern verfolgen die Parteien eine Strategie der asymmetrischen Demobilisierung. Außer politisch korrekten Anstandsbeteuerungen gibt es keine direkte Argumentation gegen die AfD.

Was also macht die AfD anders als andere Parteien? Es lohnt sich, einmal einen Blick auf die Social Media-Aktivitäten der AfD zu werfen. Bei einer genauen Analyse des Social-Media Wahlkampfs zeigt sich, dass ausgerechnet diese Partei die Spezifika des Mediums sehr gut erkannt hat und am professionellsten nutzt. Die Themen sind gut recherchiert, spitz und übertrieben getextet, aber immer mit einer seriösen Quelle verlinkt. So verbindet die AfD gekonnt das freischwebende Empörungspotenzial ihrer Follower mit bestimmten Fakten. Aber warum funktioniert das so gut?

Es gib ein psychologisches Phänomen, welches man auch an sich selbst beobachten kann, nämlich, dass die gleichzeitige Präsentation von sich nicht groß widersprechenden Aussagen grundsätzlich als „wahr“ bewertet wird. Unser Bewusstsein, darauf programmiert überall Zusammenhänge und Kausalitäten zu entdecken, neigt zu einer Verkettung von Informationen die zueinander zu passen scheinen und wenn genau diese Verkettung nicht durch andere Informationen aktiv widerlegt wird – sondern im Gegenteil, einfach nur oft genug wiederholt wird – fühlt sie sich früher oder später richtig an. Der Entscheidungswissenschaftler Daniel Kahnemann hat diesen Mechanismus in seinem Buch „Schnelles Denken – langsames Denken“ detailliert beschreiben. Und Genau dieses Phänomen macht sich die AfD auf ihren Social Media-Kanälen zunutze.

Nur einem sehr aufmerksamen Leser fallen bei einem genauen Abgleich von Motiv, Begleittext und den genannten Quellen Widersprüche auf.

Social Media Wahlkampf

Parodistische Testanzeige auf Facebook. Von AfD-nahen Usern nicht hinterfragt und fleißig geteilt.

Die Politikberater der Lix-Tetrax-Group haben vor kurzem auf Facebook einen Test zu diesem Thema gestartet und fiktive Parteimotive geschaltet. Gepostet wurden Motive unterschiedlicher Art zu AfD-nahen Themen. Bei der genauen Betrachtung der Kommentare und des Userverhaltens zeigt sich:

  • Unreflektierte Klickkultur: Weniger als 1% der Interagierenden hat offensichtlich realisiert, dass es sich um fiktive Motive handelt. Fake News werden nicht erkannt.
  • Hohes Empörungspotenzial: AfD-Wähler teilen überproportional oft Beiträge.
  • Postfaktische Argumentation: Keiner der Kommentatoren hat die Herkunft der angeblichen Studie oder Wissenschaftler hinterfragt.
  • Verfügbarkeitskaskaden: Die hohen Kontaktzahlen in den medialen Echokammern der AfD-Wähler sorgt für eine kognitive Verzerrung bezüglich der Gewichtung von Problemen.

Sieht man sich daraufhin die Profile der AfD-nahen User genauer an, so fällt auf, dass sich deren Timelines vor allem mit Verlustängsten und Unrechtsgefühlen befassen. Primäre Themen sind nicht etwa Migration, sondern Inhalte wie Tierschutz, Angst vor Altersarmut, Benachteiligung von behinderten Menschen und Kindern sowie Solidarität mit alleinerziehenden Müttern. Dazwischen finden sich rührende Familienbilder in meist klein- oder kleinstbürgerlicher Idylle. Sehen so radikale Rechtsextreme aus?

Social Media Wahlkampf

Parodistische Testanzeige auf Facebook. Von AfD-nahen Usern nicht hinterfragt und fleißig geteilt.

Wenn man das liest, muss man zu dem Schluss kommen, dass es weniger ein Potenzial von 20% rechtsextremen Wählern als vielmehr eine breite Schicht von Bürgern gibt, die das Gefühl hat von Politik und Staat vergessen worden zu sein. Dies hatten auch bereits die Studien der Studie der Hans-Böckler-Stiftung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zur AfD-Wählerschaft gezeigt.

In ihren Timelines beschäftigen sich AfD-Wähler vor allem mit ihren eigenen Ängsten vor dem sozialen Abstieg, die durch kognitive Verzerrungen extrem überhöht werden. Durch das WYSIATI-Phänomen werden andere Probleme ausgeblendet oder für weniger wichtig erachtet.

Für diese Zielgruppe bietet die AfD eine Plattform, wo zwar keine konkreten Abhilfen vorgeschlagen werden, die aber allein durch ihre Existenz eine emotionale Rache am System erlaubt. Das Gefühl der Selbstwirksamkeit gibt es für die AfD-nahen User dabei noch gratis dazu, schließlich steigen von Woche zu Woche die Likes und Umfragewerte. Die Anklage der Missstände ersetzt die Lösung der Missstände. Mit anderen Worten: Die Social-Media-Strategie der AfD ist im Grunde eine Wut-Therapie. Und das macht sie so erfolgreich und unterscheidet sie von den Argumentationen der anderen Parteien.

Mangels Regierungsbeteiligung der AfD wird sich logischerweise nichts von dem ändern, was diese Bürger umtreibt und besorgt. Aber jeder Prozentpunkt gibt AfD-Wählern und Sympathisanten das Gefühl, es den „Altparteien“ und der „Lügenpresse“ gezeigt zu haben. Und überhaupt dem „System“, das alle Nicht-AfD-Wähler umfasst.

 

Quellen & Links

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Mitarbeiter/in für Scanning, Texterfassung und Büroarbeiten

kakoii ist eine Agentur mit Standort in Berlin. Unter dem Gedanken “Ideas for things that matter” betreuen wir ein breites Kundenportfolio, das von Telekommunikation bis zu Kunst, Kultur und Soziales reicht. Zur Unterstützung eines wissenschaftlichen Buchprojektes suchen wir eine(n): MITARBEITER/IN FÜR SCANNING, TEXTERFASSUNG UND BEARBEITUNG Das Angebot richtet sich an Bewerber unterschiedlichen Hintergrundes, die Erfahrung […]

kakoii ist eine Agentur mit Standort in Berlin. Unter dem Gedanken “Ideas for things that matter” betreuen wir ein breites Kundenportfolio, das von Telekommunikation bis zu Kunst, Kultur und Soziales reicht.

Zur Unterstützung eines wissenschaftlichen Buchprojektes suchen wir eine(n):

MITARBEITER/IN FÜR SCANNING, TEXTERFASSUNG UND BEARBEITUNG

Das Angebot richtet sich an Bewerber unterschiedlichen Hintergrundes, die Erfahrung in Bürotätigkeiten haben. Es handelt sich um eine Stelle, die auf 4 Monate in Vollzeit befristet ist.

 

WAS ES ZU TUN GIBT

  • Scannen von Dokumenten mit einem speziellen Buchscanner
  • Speicher- und Bearbeitungsfunktionen
  • Verschlagworten von Dokumenten in deutsch und englisch

 

IHRE QUALIFIKATIONEN

  • Erfahrung in Bürotätigkeiten mit IT-Programmen
  • Schnelle, konzentrierte Arbeitsweise
  • 100% genaues Arbeiten
  • Gute bis sehr gute Englischkenntnisse

 

FORMELLE RAHMENDATEN

  • Vollzeit-Position, 40h / Woche
  • Genaue Arbeitszeiten sind verhandelbar / Gleitzeit
  • Start: 15. Mai oder 1. Juni 2018
  • Dauer: 4 Monate mit Option auf Verlängerung um 2 Monate
  • Gehalt: 1800,- Euro pro Monat

 

IHRE BEWERBUNGSUNTERLAGEN

  • Lebenslauf, Zeugnisse, Anschreiben
  • möglicher Starttermin

Das ganze bitte per E-Mail an Hr. Stefan Mannes unter  karoshi(Replace this parenthesis with the @ sign)kakoii.com

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Praktikum für mitdenkende Designer

Designer

kakoii ist eine Kreativagentur mit Standort Berlin. Unter dem Gedanken “Ideas for things that matter” betreuen wir ein breites Kundenportfolio, das von Telekommunikation bis zu Kunst, Kultur und Soziales reicht. Wir bieten zum nächstmöglichen Termin ein vergütetes Praktikum in Print- und Webdesign in folgenden möglichen Varianten: 4-6 Monate bei Vorliegen eines Pflichtpraktikums 3 Monate, falls kein […]

Praktikum für mitdenkende Designerkakoii ist eine Kreativagentur mit Standort Berlin. Unter dem Gedanken “Ideas for things that matter” betreuen wir ein breites Kundenportfolio, das von Telekommunikation bis zu Kunst, Kultur und Soziales reicht.

Wir bieten zum nächstmöglichen Termin ein vergütetes

Praktikum in Print- und Webdesign

in folgenden möglichen Varianten:

  • 4-6 Monate bei Vorliegen eines Pflichtpraktikums
  • 3 Monate, falls kein Pflichtpraktikum vorliegt

Gesucht sind DesignstudentInnen im Hauptstudium, die nicht nur Gestaltungskenntnisse, sondern vor allem viel Leidenschaft mitbringen.

 

WAS WIR BIETEN

  • Die Möglichkeit unterschiedlichste Medien zu bespielen
  • Die Chance sowohl im Team als auch eigenverantwortlich zu arbeiten
  • Die beste Espressomaschine der Stadt
  • Eine Praktikumsvergütung von 400,- Euro / Monat

 

WAS WIR SEHEN WOLLEN

  • Leidenschaft für Ideen und Design
  • Ganzheitliches, konzeptionelles Denken
  • Kenntnis der gängigen Programme (Photoshop, Indesign, Illustrator)
  • Eine Bewerbung mit Lebenslauf, Arbeitsproben und ein paar erklärenden Worte zu einem Lieblingsprojekt aus Eurer Mappe

Das Ganze bitte per E-Mail an Frau Thekla Heineke unter karoshi(Replace this parenthesis with the @ sign)kakoii.com

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