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Markenstrategie: 5 Fehler, die sie vermeiden sollten

Mit der richtigen Markenstrategie zum Erfolg. Das klingt einfach. Aber der (Marken)-teufel liegt im Detail. Wie Markenstrategie Beispiele eine Blaupause für ihre Branding Strategie sein können

Markenstrategien entwickeln – mit der richtigen Markenstrategie zum Erfolg Eine langfristig ausgerichtete und solide Markenstrategie bildet die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Realistische Zielvorgaben, eine genaue Kenntnis der Zielgruppe, eine klare Positionierung der Markenführung und die Wahl der richtigen Marketinginstrumente sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Kommunikation intern und extern. Gute Markenstrategien wecken Emotionen Potenzielle Kunden kaufen […]

Markenstrategie und Branding-Strategie entwickeln

Markenstrategien entwickeln – mit der richtigen Markenstrategie zum Erfolg

Eine langfristig ausgerichtete und solide Markenstrategie bildet die Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Realistische Zielvorgaben, eine genaue Kenntnis der Zielgruppe, eine klare Positionierung der Markenführung und die Wahl der richtigen Marketinginstrumente sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Kommunikation intern und extern.

Gute Markenstrategien wecken Emotionen

Potenzielle Kunden kaufen nur dann Produkte, wenn diese in der riesigen Angebotsvielfalt sichtbar werden. Eine zielgruppenorientierte Produktentwicklung, eine marktorientierte Preisgestaltung, die Wahl geeigneter Vertriebskanäle und eine auf die Markenidentität abgestimmte Kommunikationspolitik bilden die Basis für langfristigen Erfolg. Eine Brandingstrategie stärkt die Imagebildung und ist immer gewinnorientiert. Um Kaufanreize zu setzen und ein positives Markenimage zu schaffen, wird von vielen Unternehmen der Storytellingansatz in der Werbung genutzt. Wie sich die Markenwahrnehmung dadurch konkret steuern lässt, ist wissenschaftlich gut belegt.

Markenidentität ist für große und kleine Unternehmen relevant

Egal, ob es sich um ein Start-up, ein etabliertes Unternehmen, um KMU oder Konzerne handelt, die Markenstrategie ist die Basis für eine erfolgreiche Unternehmensführung und weiteres Wachstum. Wer das Thema vernachlässigt, reduziert die Erfolgschancen der eigenen Produkte und Dienstleistungen. Im zeitgemäßen Marketing geht es darum, eine Customer Journey zu gestalten, die alle Berührungspunkte der Kunden mit dem Produkt und Unternehmen berücksichtigt – in der digitalen und analogen Welt. Fundierte Marktforschung schafft die Grundlage dafür. Nur, wer die Kundenbedürfnisse kennt, kann Markentreue erwarten. Gerade im Mittelstand ist dieser Ansatz entscheidend.

Die Markenstrategie dient dazu, den Kern der Marke zu identifizieren. Sie gleicht einem Leistungsversprechen und bildet die Grundlage, um für die Verbraucher eine Markenidentität zu schaffen. Neben grundlegenden Produkt-, Preis- und Vertriebsentscheidungen legt die Strategie den Rahmen für Werbemaßnahmen und den passenden Marketing-Mix eines Unternehmens fest – dazu zählen beispielsweise Printwerbung, Online-Kampagnen, Social Media, Content- und E-Mail-Marketing. Markenaufbau ist arbeits-, kosten- und zeitintensiv. Produktqualität, Markenbotschaft, Vertriebsweg und das visuelle Erscheinungsbild der Produkte und Werbekampagnen sollten exakt auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Ob Dachmarke oder Einzelmarke, ob Markenname oder Logo – alles sollte integriert geplant sein.

Marken strategisch führen: Modelle und Techniken für eine erfolgreiche Markenstrategie

Die Markenstrategie ergänzt die Unternehmensstrategie und bildet die Grundlage für Entscheidungen der Marketing- und Vertriebsabteilungen. Als übergeordneter Rahmen verbindet die Strategie operative Maßnahmen mit den allgemeinen Unternehmenszielen und der Markenidentität. Die Ausrichtung entsteht auf Basis von Daten und Modellen. Eine SWOT-Analyse hat sich in der Praxis bewährt:

  • Stärke-Chancen-Kombination (SO): Wie kann ich meine Stärken nutzen, um Chancen bestmöglich zu realisieren?
  • Stärke-Gefahren-Kombination (ST): Mit welchen Stärken kann ich Gefahren minimieren?
  • Schwäche-Chancen-Kombination (WO): Wie kann ich Schwächen zu Stärken entwickeln, um Chancen wahrzunehmen?
  • Schwäche-Gefahren-Kombination (WT): Wo liegen unternehmensinterne Schwächen und Gefahren im Markt?

Für eine erfolgreiche Markenstrategie ist es wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen, egal ob es sich um eine Dachmarkenstrategie oder Einzelmarkenstrategie handelt. Die Zielgruppenbeschreibung erfolgt mit folgenden Segmentierungsdaten:

  • Demografische Merkmale wie Alter, Wohnort und Geschlecht
  • Sozioökonomische Merkmale wie Bildungsgrad, Beruf und Einkommen
  • Psychografische Merkmale wie Einstellungen, Werte, Vorlieben und Motivationen
  • Daten zum individuellen Kaufverhalten: Preissensibilität, Kaufreichweite und Mediennutzung

Primärdaten, die das Unternehmen aus eigenen Kanälen erheben kann, sind besonders wertvoll. Ein datengetriebener Ansatz hilft, die Konsumenten alltagsnah zu analysieren.

Die Entwicklung einer Markenstrategie ist mehr als Corporate Design

Die Produkt-Markt-Matrix wird nach dem Urheber Harry Ansoff auch als Ansoff-Matrix bezeichnet. Das Werkzeug für strategisches Management hilft Unternehmen dabei, Wachstumsstrategien zu identifizieren und Markteintrittsstrategien zu definieren. Dabei werden Potenziale und Risiken von vier Produkt-Markt-Kombinationen gegenübergestellt.

Der Marktanteil bestehender Produkte kann durch gezielte Marktbearbeitungsmaßnahmen im Rahmen der Marktdurchdringungsstrategie erhöht werden. Die Produktentwicklungsstrategie platziert neue Produkte auf bestehenden Märkten. Mit der Marktentwicklungsstrategie versuchen Marktteilnehmer neue Absatzmärkte mit der bestehenden Produktpalette zu erschließen. Die Diversifikationsstrategie ist am risikoreichsten, da mit neuen Produkten neue Märkte erschlossen werden sollen.

Wer nach einem innovativen Analysemodell sucht, sollte die Blue Ocean Strategy unter die Lupe nehmen. Nur mit einem relevanten und differenzierenden Nutzen können Produkte auf innovativen, neuen Märkten langfristig bestehen. Als Pionier sind Unternehmen nahezu konkurrenzlos. Professionelle Markenberatung hilft dabei, den richtigen strategischen Ansatz zu identifizieren.

Erfolgreich und unverwechselbar: Markenstrategie-Beispiele

Technologieriese Apple zählt zu den Unternehmen mit der erfolgreichsten Strategie im Tech-Bereich. Im Mittelpunkt steht die starke emotionale Kundenbindung durch hervorragenden Service, minimalistisches Produktdesign und abgestimmte Marketingkampagnen. Coca-Cola ist vor allem für die kreativen Werbekampagnen bekannt, darunter die emotionalen Weihnachtskampagnen. Die Sportmarke Nike hat mit dem Slogan „Just Do It“ eine clevere Verbindung zwischen Sport, Leistung und Lifestyle geschaffen. Tesla revolutioniert den Automobilmarkt, indem es Elektromobilität mit Stil und Leistung verbindet. Mehr dazu in unseren Corporate Design Beispielen.

Markenstrategie entwickeln: Tipps für die Entwicklung einer Branding-Strategie

Die allgemeinen Unternehmensziele geben den Rahmen für die Markenstrategie und die Marketingstrategie vor. Relevante Zielvorgaben sind beispielsweise:

  • Neukundengewinnung
  • Definition von Markenzielen, Markenwert und Markenversprechen
  • Umsatzsteigerung
  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Imageverbesserung
  • Erschließung neuer Märkte
  • Markteintritt mit Produktinnovationen

Alle formulierten Ziele sollten SMART sein: spezifisch, messbar, erreichbar, relevant sowie zeitgerecht. Online-Kampagnen, Social-Media-Marketing, Content-Marketing und Kampagnen am Point-of-Sale versprechen bei guter Planung hervorragende Ergebnisse. Das Marketingbudget kann in der Marketingstrategie oder im Marketingplan festgelegt werden. Brandingstrategien sind keine starren Konstrukte – sie erfordern eine ständige Überprüfung, um schnell und flexibel auf Marktveränderungen, Trends und Kundenfeedback zu reagieren. Wer diesen Prozess professionell gestalten möchte, findet in unserer Corporate Design Agentur und unserer Designagentur die passenden Partner.

Siehe dazu auch die Springer-Publikation: Empirische Untersuchungen zur Markenwahrnehmung.

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Fashion Marketing und Corporate Design für Brillenmarke ic! Berlin

Kakoii Berlin Werbeagentur - ic! Kampagne.

Wir begrüßen ic! Berlin als neuen Fashion-Kunden Nach dem Erfolg ihres Brillen-Designlabels hat ic! Berlin die bisher inhouse geführte Werbekommunikation erstmals extern vergeben. Die Berliner Agentur kakoii qualifizierte sich dabei mit einem klaren, einfach und auf den Punkt gebrachten Konzept zur Markenpositionierung. Zur Business-Messe in Paris präsentiert sich ic! Berlin bereits mit dem neuen Motto […]

Wir begrüßen ic! Berlin als neuen Fashion-Kunden

ic! Berlin – Corporate Design und Markenpositionierung von kakoii

Nach dem Erfolg ihres Brillen-Designlabels hat ic! Berlin die bisher inhouse geführte Werbekommunikation erstmals extern vergeben. Die Berliner Agentur kakoii qualifizierte sich dabei mit einem klaren, einfach und auf den Punkt gebrachten Konzept zur Markenpositionierung. Zur Business-Messe in Paris präsentiert sich ic! Berlin bereits mit dem neuen Motto „Ic Berlin – I see Berlin by …“ und wird fortan jährlich bewegte Ein- und Ausblicke auf die Hauptstadt von Fortbewegungsmitteln aus geben. Neben B2B-Werbemitteln wird kakoii auch das Corporate Design überarbeiten und Anzeigen für Endkunden gestalten.

Design und Innovation: Die Erfolgsgeschichte von ic! Berlin

In der Welt der Brillenmode hat sich ic! Berlin als Synonym für herausragendes Design, Qualität und Innovation etabliert. Die Berliner Brillenmarke hat sich einen internationalen Ruf für ihre einzigartigen und hochwertigen Brillenfassungen erarbeitet, die nicht nur durch ihr stilvolles Aussehen, sondern auch durch ihre innovative Konstruktion beeindrucken.

Was ic! Berlin besonders auszeichnet, ist das revolutionäre schraubenlose Scharniersystem, das die Brillen der Marke berühmt gemacht hat. Anstatt herkömmlicher Schrauben setzen ic!-Brillen auf innovative Federstahlclips. Dieses patentierte System garantiert nicht nur eine langlebige Stabilität, sondern verleiht den Brillen auch eine ästhetisch ansprechende, schlanke Silhouette.

Ein weiteres Merkmal ist die individuelle Anpassbarkeit. Kunden haben die Möglichkeit, ihre Brille nach eigenen Wünschen zu gestalten, sei es durch die Wahl verschiedener Rahmenformen, Farben oder Materialien. Darüber hinaus legt ic! Berlin großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Die Marke setzt auf recycelbare Materialien und umweltfreundliche Produktionsprozesse. Ein Projekt, bei dem Design und Markenwahrnehmung auf höchstem Niveau zusammenkommen.

Hier geht es zur ic!-Website.

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Theatermarketing Beispiele

Besucherorientiertes Theatermarketing ohne Verrat der Kunst? 4 Theatermarketing Beispiele zeigen, wie das geht.

Besucherorientierte Theaterkommunikation ohne Verrat an der Kunst? 4 Theatermarketing Beispiele zeigen, wie das geht. Was bedeutet Theatermarketing? Theatermarketing bezeichnet alle Maßnahmen, um das Theater als Kunstform und die damit in Verbindung stehenden Aufführungen einem größeren Publikum bekannt zu machen. Das geschieht in analoger Form mittels Programmheften, Spielplänen, Postkarten und Anzeigen, aber ebenso auf digitale Weise […]

Besucherorientiertes Theatermarketing ohne Verrat der Kunst? 4 Theatermarketing Beispiele zeigen, wie das geht.

Besucherorientierte Theaterkommunikation ohne Verrat an der Kunst? 4 Theatermarketing Beispiele zeigen, wie das geht.

Was bedeutet Theatermarketing?

Theatermarketing bezeichnet alle Maßnahmen, um das Theater als Kunstform und die damit in Verbindung stehenden Aufführungen einem größeren Publikum bekannt zu machen. Das geschieht in analoger Form mittels Programmheften, Spielplänen, Postkarten und Anzeigen, aber ebenso auf digitale Weise via Newslettern und kreativen Posts auf den gängigen Social-Media-Kanälen. Das Marketing im Theater geht dabei Hand in Hand mit der Dramaturgie, um die Inhalte, das Design und die Produktion des Marketingmaterials zusammen mit damit beauftragten Grafikagenturen zu besprechen. Das Corporate Design wiederum bespricht das für das Theatermarketing verantwortliche Team in Kooperation mit dem Intendanten, um das betreffende Theater von ähnlichen Kulturstätten abzuheben und ein unverwechselbares Profil zu schaffen. Ein strategischer Marketingplan dient aber in erster Linie dazu, die eigenen Vorstellungen und neuen Aufführungen nach außen zu tragen. Nicht zuletzt umfasst das Theatermarketing Recherchen über das Zielpublikum, um die Werbekampagnen und Veranstaltungen mit dessen Ansprüche in Verbindung setzen zu können. Von anderen Formen des Marketings unterscheidet sich Theatermarketing dadurch, dass es sich auf ein bestimmtes Produkt und Ereignis konzentriert und weniger eine eigene Marke schaffen möchte. Wichtigstes Ziel ist eine positive Resonanz in den Medien. Die Begrenzung des Kartenverkaufs in einem begrenzten Zeitraum schafft zudem ein Gefühl der Dringlichkeit.

Die Kunst des Theatermarketings

Das Theater zählt zur Darstellenden Kunst und das gilt in ähnlicher Weise für die Vermarktung der Kunstform Theater. Ein wichtiger Bestandteil davon bildet das Strategische Marketing, um überhaupt erst einmal Interesse bei einem breiteren Publikum für diese vielseitige Kunstform zu wecken. Natürlich verfügen die meisten Theater über ein treues Stammpublikum, doch auch für dieses ist es durchaus möglich, neue und überraschende Aspekte des Theaters zu offenbaren. Gegenwärtig zielt erfolgreiches Theatermarketing vor allem auf eine starke Präsenz in den Social Media ab. Aufmerksamkeit und Reichweite lassen sich damit deutlich erhöhen. Über Social Media ist es zudem möglich, auch kurzfristig erfolgversprechende Kampagnen zu lancieren. Gerade bei der kreativen und überzeugenden Bespielung hängen viele Theater noch ein ganzes Stück hinterher. Die strengen Hierarchien in vielen Theatern verhindern bislang noch ein strategisch kluges und ansprechendes Marketing. Am besten wäre es, wenn die Theaterkünstler selbst aktiv Marketing betreiben dürften. Zum Einsatz kommen ganz unterschiedliche Strategien, die sich analoge und digitale Wege gleichermaßen zunutze macht, aber auch auf Veranstaltungen und Vorführungen setzt.

In letzter Zeit tauchte wiederholt die Frage auf, ob Theater „instagrammable“ sein müssen. Bisher scheinen die Theater hierzulande eher uninteressant für Instagrammer zu sein. Viele sind zwar auf der Plattform präsent, binden aber noch zu selten Schauspieler und Influencer ein, um über anstehende Aufführungen oder Veranstaltungen zu berichten. Ein Blick hinter die Kulissen für die Follower kann ebenfalls dabei helfen, neue Zuschauer zu gewinnen.

Erfolgreiche Theatermarketing Beispiele

Werbekampagne des Thalia-Theaters in Hamburg gegen die Schnelllebigkeit

Das renommierte Thalia-Theater in Hamburg machte mit einer beachtenswerten Kampagne auf sich aufmerksam. Trotz der Prominenz der Spielstätte, mangelt es zeitweise an Besuchern. Zusammen mit der Agentur Nordpol+ setzte das Thalia-Theater daraufhin eine transmediale Kampagne um, die darauf abzielte, neue Abonnenten für sich zu gewinnen. Das Motto der Kampagne lautete „Langzeitbeziehung“. Es zielte darauf ab, einen Gegenpol zur Schnelllebigkeit und Unverbindlichkeit in der heutigen Zeit zu setzen. Mit dieser Problematik setzt sich die Kampagne aktiv auseinander und möchte Planungssicherheit durch neue Abos für Leute generieren, die sich Zeit für Theater nehmen, um dadurch einen Mehrwert zu schaffen. Das Programm des Thalia-Theaters erfährt immer wieder vielbeachtete Würdigung, gerade auch in Form von Preisen und Auszeichnungen. Wie das Deutsche Schauspielhaus, eine weitere renommierte Bühne Hamburgs, ist es aufgeschlossen gegenüber Pop- und Subkultur. Insgesamt präsentiert sich die Theaterlandschaft Hamburgs äußert vielfältig, mit mehr als 40 Bühnen. Damit ist Hamburg ein Schwergewicht in der deutschen Theaterlandschaft. Natürlich fehlt da ein Theaterschiff ebenso wenig. Mehr Informationen hier.

Marketingkampagnen der Schaubühne in Berlin

In der Schaubühne Berlin startet traditionell jede Spielzeit mit einer neuen Marketingkampagne. Wie das Thalia-Theater in Hamburg setzte die Schaubühne dazu eine transmediale Kampagne um, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Christian Jankowski erfolgte. Für die Spielzeit 2018/2019 lautete der Titel „We are innocent when we sleep“. Dazu zeigte die Kampagne Bilder von schlafenden Personen und deren erste Woche nach dem Aufwachen. Die Bilder fanden sich als Plakate im gesamten Stadtgebiet von Berlin verteilt. Im Programm des Theaters wurden die Zitate ebenfalls abgedruckt. Zeitgleich startete die Schaubühne Videos und Fotos auf Instagram mit demselben Inhalt. Die Kritik auf diese Kampagne fiel gemischt aus, stieß jedoch auf eine große Medienresonanz. In den folgenden Jahren setzte die Schaubühne seine Kampagnen in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern fort. Derart entstanden außergewöhnliche Plakatserien, die sich sogar als temporäre Ausstellungen in das Stadtbild Berlins einschrieben. Mehr Informationen hier.

„Ma place est dans la salle“ – Theatermarketing in Frankreich

In Frankreich taten sich Kulturschaffende nach den verheerenden Terroranschlägen auf das Bataclan-Theater in Paris im Jahr 2015 zusammen, um gemeinsam mit der Kampagne „Ma place est dans la salle“ auf die leer bleibenden Theater und Spielstätten zu reagieren. Sie riefen die Bürger dazu auf, wieder ins Theater zu gehen und organisierten binnen einer Woche mehr als 150 Theaterinszenierungen und Shows unter dem zitierten Motto. Sämtliche Aufführungen firmierten unter diesen Worten. Das Marketing erfolgte durch eine Flut an Druckerzeugnissen und Posts in den Social Media. So wollten sie den negativen Trend bei den Besucherzahlen umkehren. An der konzertierten Aktion beteiligten ich über 50 Pariser Theater, darunter Le Lido, Mogador, Bobino und das Théâtre du Châtelet. Damit verbunden war aber ein erheblicher logistischer Aufwand, denn es hieß mehr als 200 Plakate in kürzester Zeit zu retuschieren. Mehr Informationen hier.

Die Münchner Schauburg – Plakatkampagne Freiheit

In der Münchner Schauburg liegt ein Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendtheater. Kinder spielen in der Bühne direkt in die Vermittlungsarbeit hinein. Sie bildet damit eine der renommiertesten Bühnen in Deutschland für junges Publikum. Die Kommunikation soll zugleich digitaler und besucherorientierter gestaltet werden. So soll mittelfristig die Gewinnung eines jüngeren Publikums gelingen. Schulen und Kitas bezieht das Theater ebenfalls aktiv in seine Programmgestaltung mit ein. 2020 fand eine großangelegte Plakatkampagne statt, die sich aktiv mit dem Thema Meinungs- und Pressefreiheit auseinandersetzte. Begleitend zur Plakatkampagne setzte die Münchner Schauburg eine Instagram-Kampagne unter dem Hashtags #Plakatkampagbe und #Freiheit um. Ähnliche Aktionen folgten danach. Zur Verbreitung des Theaters für junge Leute trägt auch eine mobile Version des Theaters bei. Das heißt, die Theatertruppe sucht direkt Kitas und Schulen auf, um dort Aufführungen zum Besten zu geben. Auf den sozialen Medien zeigt die Bühne eine starke Präsenz und zieht mit seinen bunten Fotos unweigerlich die Aufmerksamkeit vieler Besucher auf sich. Mehr Informationen hier.

Was diese Theatermarketing Beispiele für Sie bedeuten

Theatermarketing ist ein Bereich der Kommunikation, der deutlich unterrepräsentiert ist in Forschung und Marketingliteratur. Ein einzelnes Standardwerk ergibt die Literaturrecherche. Storytelling spielt gerade auch im Marketing für den Theaterbetrieb eine herausragende Rolle. Was die ansprechende Bespielung der sozialen Netzwerke angeht, hinken viele kleinere Theater der heutigen Zeit noch hinterher. Hier verbirgt sich ein enormes Potenzial, um Zielgruppen jenseits des Stammpublikums zu gewinnen. Im Zentrum muss immer die Frage stehen, wie das Theatermarketing beim Zielpublikum ankommt und ob es verfängt. Erreichen die Kampagnen überhaupt jüngere Leute zwischen 18 und 30 Jahren? Vermittlung und Marketing müssen dazu eine fruchtbare Liaison eingehen. Vielerorts lässt das Marketing im Theaterbereich noch sehr zu wünschen übrig, um interessierte Nicht-Besucher auch wirklich für ein Haus zu gewinnen.  Ein spannendes Feld, auf dem man viel falsch, aber auch viel richtig machen kann.

Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang als Theatermarketing Agentur und Kulturmarketing Agentur.

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Cute Aggression in Design und Werbung.

Cute Aggression in Design und Werbung. Wie sie den Drang niedlich süße Tiere und Tierbabys erdrücken und zerquetschen zu wollen nutzen können um ihre Produkte zu verkaufen.

„Cute I could crush it“. Wie Marken das Phänomen der Cute Aggression nutzen, um ihre Produkte zu verkaufen. Macht Niedlichkeit aggressiv? Sind süße Dinge niedlich? Vorab zum Thema Cute Aggression: Natürlich befürworten wir keinesfalls Gewalt gegenüber Tieren. Niedlich oder nicht. Wir denken auch nicht, dass es normal ist, solche Gefühle zu empfinden, auch wenn manche […]

Cute Aggression in Design und Werbung. Wie Marken den Drang niedliche süße Tiere zerdrücken zu wollen nutzen um Produkte zu verkaufen.

Laut Psychologen ist es normal, niedliche Tierbabys töten zu wollen. Bleiben Sie folglich bitte ruhig und lesen Sie weiter.

„Cute I could crush it“. Wie Marken das Phänomen der Cute Aggression nutzen, um ihre Produkte zu verkaufen. Macht Niedlichkeit aggressiv? Sind süße Dinge niedlich?

Vorab zum Thema Cute Aggression: Natürlich befürworten wir keinesfalls Gewalt gegenüber Tieren. Niedlich oder nicht. Wir denken auch nicht, dass es normal ist, solche Gefühle zu empfinden, auch wenn manche Wissenschaftler dies behaupten. Auch das Bild oben wurde mithilfe einer KI generiert, die zum Thema „Katze“ und „Ketchup“ gebrieft wurde. Es dient der Illustration der folgenden Thesen. Aber jetzt zum Thema.

Wir kennen sie alle. Von Süßigkeiten über Creme-Verpackungen bis zum Social-Media-Meme, das für neue Jobs wirbt. Eine Flut der Entzückung und Niedlichkeit überrollt seit Jahren die Konsumwelt mit Fotos von süßen Tierbabys, Katzen, Hunden, Hundewelpen, Babys und vielem mehr. So hoch ist die Not der Marketingverantwortlichen, dass mittlerweile südamerikanische Capybaras auf Badezusätzen zum Einsatz kommen.

Das Konzept Cute Aggression beschreibt das Phänomen, bei dem Menschen auf extrem niedliche Reize mit Ausdrücken von Aggression reagieren, und bietet faszinierende Möglichkeiten für Marketingstrategien. Im Angelsächsischen nennt man das „dimorphous expressions of positive emotion“. Dieses Phänomen, das sich in Verhaltensweisen wie dem Wunsch äußert, etwas Niedliches zu kneifen oder fest zu drücken, hat weitreichende Implikationen für die Kommunikationsindustrie.

Psychologische Grundlagen von „Cute Aggression“ niedlich – Das passiert im Gehirn

Der Begriff „süße Aggression“ wurde 2013 erstmalig von den beiden Psychologinnen Rebecca Dyer und Oriana Aragon auf einer Tagung der „Society for Personality and Social Psychology“ vorgestellt. Wie sich herausstellte, handelt es sich hierbei um eine nicht selten auftretende menschliche Gegenreaktion auf überwältigende positive Gefühle, die durch extrem niedliche Reize ausgelöst werden. Laut einer Studie von Oriana Aragón et al. (2015) hilft diese Reaktion Menschen, ihre emotionalen Zustände auszugleichen und zu regulieren. Das Phänomen wird als Teil einer breiteren Palette emotionaler Ausdrucksformen verstanden, die dazu dienen, starke Gefühle zu bewältigen. Dies wird durch mehrere aktuelle Studien, u.a. der Yale University belegt.

Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Sie die niedliche Katze auf der gerade gekauften Schokoladenverpackung am liebsten an die Wand werfen oder zerdrücken wollen (also sowohl die Verpackung als auch die Katze selbst) – dann ist das eine ganz normale Reaktion: Cute I could crush it! Die Erklärung dahinter: Wenn wir etwas als besonders niedlich empfinden, führt das oft zu derart starken Emotionen, dass der Körper diese nicht verarbeiten kann. Es beschreibt also ein Phänomen des entgegengesetzten Verhaltens. Starke positive Emotionen führen wohl bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Überforderung. Je süßer der Reiz, desto stärker der Drang mancher Menschen, ganz fest drücken zu wollen, als Gegenreaktion sozusagen. Zu dem Ergebnis, dass diese Aggression als Kompensationsleistung des menschlichen Empfindens zu werten ist, kam auch die Psychologin Katherine Stavropoulos von der University of California im Jahr 2015. Testpersonen wurden Fotos von süßen Tieren vorgelegt. Ergebnis des Versuchs: Je niedlicher die Fotos waren, desto aggressiver wurden die Impulse bei den Probanden wahrgenommen. Je höher die Bewertungen der Niedlichkeit der Tierfotos ausfielen, desto stärker waren die Gehirnströme. Wie sich zeigte, wurde das Belohnungszentrum im Gehirn angeregt – ein Mechanismus, der auch bei der Markenwahrnehmung eine zentrale Rolle spielt. Als eine Art Übersprunghandlung reagiert das menschliche Gehirn scheinbar mit dem Impuls, drücken zu müssen, und auch wenn das Gefühl als Reaktion des Körpers zuerst einmal befremdlich wirken kann, ist es als völlig normal und ungefährlich einzustufen. Denn die aggressiven Impulse werden nicht in die Tat umgesetzt.

Cute Aggression in Design und Werbung: Einblicke und Strategien für Marketingexperten

Cute Aggression beim Marketing

Im Marketing kann und wird dieser Mechanismus bereits genutzt, um eine stärkere emotionale Reaktion und Bindung zu erzeugen. Die Verwendung von solchen Bildern kann starke emotionale Reaktionen beim Publikum auslösen. Diese Reaktionen können von einem erhöhten Interesse und einer gesteigerten Konzentration bis hin zu einer tieferen emotionalen Bindung an die Marke reichen. Eine Studie von Nittono et al. (2012) legt nahe, dass Niedlichkeit die kognitive Leistung verbessern kann, was wiederum zu einer besseren Aufnahme und Erinnerung der Werbebotschaft führen kann.

Diese Strategie eignet sich besonders für Produkte, die mit Fürsorge, Kindlichkeit oder Emotionalität verbunden sind. Beispielsweise könnten Werbekampagnen für Babyprodukte, Haustierzubehör oder bestimmte Lebensmittel von der Verwendung niedlicher Charaktere profitieren. Im Food Packaging setzen Süßwarenhersteller seit Jahrzehnten auf niedliche Tiermotive – von der Milka-Kuh bis zum Haribo-Goldbär. Auch im Verpackungsdesign für Kinderprodukte oder Pharma-Produkte für Kinder finden sich ähnliche Mechanismen, bei denen kindgerechte Verpackungen die Angst vor der Medikamenteneinnahme reduzieren sollen.

Niedlichkeit allein reicht nicht – Empfehlungen für Marketingverantwortliche zum Thema Cute Aggression

  1. Gezielte Nutzung von Putzigkeit: Verwenden Sie entzückende Bilder oder Charaktere, um eine starke emotionale Reaktion zu provozieren. Achten Sie darauf, dass die Niedlichkeit nicht übertrieben wirkt und zum Kontext der Werbung passt.
  2. Zielgruppenverständnis: Verstehen Sie die demografischen und psychologischen Eigenschaften Ihrer Zielgruppe. Nicht jede Zielgruppe reagiert gleich auf Cute Aggression, daher ist eine genaue Zielgruppenanalyse entscheidend.
  3. Ausgewogenheit zwischen Niedlichkeit und Produktrelevanz: Achten Sie darauf, dass die niedlichen Elemente in der Werbung die Botschaft der Marke oder des Produkts nicht überschatten, sondern unterstützen. Im Branding gilt: Der Charakter muss zur Markenidentität passen.
  4. Ethik und soziale Verantwortung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Werbemaßnahmen ethischen Standards entsprechen und keine negativen Assoziationen oder Missverständnisse hervorrufen, insbesondere im Hinblick auf die Darstellung von Tieren.

Aggressivität als Ventil. Was das für Sie bedeutet

Der beschriebene Mechanismus bietet eine einzigartige Gelegenheit, die emotionale Wirkung von Kommunikation zu verstärken. Aber seien Sie vorsichtig, wenn Sie es einfach für eine gute Idee halten, Ihr Produkt mit Tierbabys zu bewerben. Es könnte genau das Gegenteil bewirken. Nur mit einem durchdachten und zielgerichteten Ansatz kann Cute Aggression zu einer effektiven und differenzierten Werbestrategie beitragen, die sowohl einprägsam als auch wirkungsvoll ist. Das Wissen um die Verpackungspsychologie – also wie Verpackungen unbewusste Kaufentscheidungen steuern – ist dabei der Schlüssel. Bei Interesse erzählen wir Ihnen gerne mehr darüber.

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Die Funktion der Verpackung im Marketing: Verpackungsdesign als Marketinginstrument

Verpackung Marketing - warum es eine zentrale Rolle für den Erfolg von Marken und Produkten spielt. Alles, was Sie wissen sollten. Funktion Verpackung Marketing

Verpackung, Marketing, Funktion – was Marken und Designer wissen sollten Verpackung und Marketing? Lange Zeit galten Verpackungen nur als funktionales Element, mit welchem man das Endprodukt schützen konnte. Doch dieses Bild hat sich in der letzten Zeit deutlich gewandelt. Mittlerweile gehören gute und durchdachte Packagings zum Marketing und stellen einen nicht unerheblichen Teil im Mix […]

Verpackung und Marketing: Warum Packaging eine zentrale Rolle für den Erfolg von Marken spielt

Verpackung, Marketing, Funktion – was Marken und Designer wissen sollten

Verpackung und Marketing? Lange Zeit galten Verpackungen nur als funktionales Element, mit welchem man das Endprodukt schützen konnte. Doch dieses Bild hat sich in der letzten Zeit deutlich gewandelt. Mittlerweile gehören gute und durchdachte Packagings zum Marketing und stellen einen nicht unerheblichen Teil im Mix dar. Doch was zeichnet gute und wirkmächtige Umverpackung eigentlich aus?

Die Funktion von Verpackungsdesign im Marketing

Marketing läuft auf vielen verschiedenen Ebenen ab und muss die unterschiedlichsten Elemente berücksichtigen. Die Verpackung ist mehr als nur ein Blickfang. Mit diesem Effekt sorgt sie zwar für den größten Marketing-Erfolg, doch auch darüber hinaus spielt sie auf mehreren Ebenen eine wichtige Rolle. Zum einen schützt sie den Inhalt und sorgt somit für die Kundenzufriedenheit durch Produktqualität. Auch die Auswahl der Materialien spielt eine wichtige Rolle, denn Nachhaltigkeit wird von vielen Verbrauchern bewertet. Schafft es ein Unternehmen, die Verpackung nachhaltig und dennoch attraktiv zu gestalten, kann sie als Marketinginstrument auf mehreren Ebenen zum Erfolg führen.

Unternehmen können zudem die eigenen Verpackungen im Marketing-Mix unterschiedlich fokussiert bewerben. Während manche Unternehmen vor allem auf den Point of Sale schauen und die Verpackung attraktiver und sichtbarer gestalten, nutzen andere die verschiedenen Social-Media-Kanäle, um explizit die eigenen Produkte zu bewerben und die Kunden zu Interaktionen aufzufordern. Beide Varianten haben unterschiedliche Schwerpunkte, können aber erhebliche Erfolge erzielen.

Die Verpackung im Marketing-Mix

Wie sehr das eigene Packaging im Mix berücksichtigt wird, hängt stark vom Unternehmen und dem Wert der unterschiedlichen Produkte ab. Bei Artikeln des alltäglichen Lebens spielt die Verpackung vor allem eine Rolle am Point of Sale. Hier sollte sich das eigene Produkt sichtbar von der Konkurrenz abheben – eine Aufgabe, die besonders im Food Packaging täglich entscheidend ist. Bei Produkten in einer höheren Preisklasse spielt auch die Präsentation über alle Kanäle hinweg eine wichtige Rolle. Hochwertige und einzigartige Packagings sind beispielsweise bei Unboxings von besonderem Wert, da diese den Fokus noch stärker auf das Produkt richten können. Wenn Unternehmen es schaffen, dass nicht nur die eigenen Produkte, sondern auch deren Verpackungen vom Kunden als besonders angesehen werden, können diese eine deutlich größere Reichweite erzielen.

Beispiele für Verpackung als Marketinginstrument

Wer sich mit dem Thema Verpackungsgestaltung und Marketing auseinandersetzen möchte, tut dies am besten anhand bereits bekannter Beispiele. Die Gestaltung der Verpackung hat nicht nur Schutzfunktion durch das Verpackungsmaterial, sondern das ganzheitliche, haptische Design einer Verpackung ist umfassender Markenbotschafter und beeinflusst die Kaufentscheidungen. Schauen wir uns einmal vier bekannte und erfolgreiche Beispiele an.

Die Cola-Flasche: Einzigartige Form – weltweit bekannt

Das wohl bekannteste Packagingdesign der Welt ist die klassische Cola-Flasche in Glas. Die Coca-Cola Company hat sich sehr früh dazu entschieden, ein eigenes Flaschendesign auf den Markt zu bringen und somit die eigenen Getränke sofort erkennbar zu machen. Zwar hat sich die Form der Flasche im Laufe der Zeit leicht verändert, dennoch ist das Design noch immer so gut erkennbar, dass man die Flaschen jederzeit identifizieren kann. Selbst ohne die Banderole könnte heute beinahe jeder Mensch auf der Welt eine Cola-Flasche von anderen Herstellern unterscheiden. Ein Paradebeispiel dafür, wie Verpackungsdesign die Markenwahrnehmung über Jahrzehnte hinweg prägt.

Super Streusel: Produkt mit Mehrwert

Ein eher neues Produkt auf dem Markt hat es geschafft, die eigene Verpackung noch stärker in den Fokus zu rücken, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich der Sicherheit eingehen zu müssen. Bei den Produkten handelt es sich um Lebensmittel, welche vornehmlich im Back-Sortiment einzuordnen sind. Die Verpackungen sind äußerst bunt bedruckt und fallen sowohl am Point of Sale als auch zu Hause besonders ins Auge. Zudem sind die Dosen so gestaltet, dass man diese auch nach dem Entnehmen der Inhalte weiterhin nutzen kann. Die einheitliche Formensprache und die bunten, ansprechenden Bilder und Schriftarten prägen sich hervorragend ein. Dies wird auch auf Social Media besonders deutlich: Wenn Back-Influencer verschiedene Gerichte zubereiten, stehen neben den meist einheitlich gefärbten Behältern für Mehl und andere Zutaten die besonders bunten Dosen von Super Streusel.

Versandboxen von Coolblue – Social Media effektiv nutzen

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der Technik-Vertrieb Coolblue. Die eingängigen Farben des Unternehmens finden sich auch auf den verschiedenen Versandverpackungen des Händlers. Dieser hat eine Aktion ins Leben gerufen, bei welcher die Kunden unter dem Hashtag Coolblue Packaging Fun kreative Dinge mit diesen Verpackungen anstellen sollten. So konnte man nicht nur einen Laptop aus der blauen Pappe bewundern, sondern viele Teilnehmer haben ihre Kreativität auf ganz unterschiedlichen Ebenen ausgelebt. Somit gelang es dem Unternehmen nicht nur, die Menschen für die eigenen Produkte zu begeistern, sondern auch mit den eigenen Verpackungen auf Social Media enorme Reichweite zu erzielen.

Produktverpackung als Geschenk – Whiskey als Beispiel

Der Markt für alkoholische Getränke ist in Deutschland traditionell groß. Doch egal ob im stationären Handel oder online, die zu große Auswahl an Produkten macht es für Unternehmen schwierig, sich passend zu positionieren. Hier zeichnen sich vornehmlich die Produzenten von Whiskey besonders aus, da diese es in vielen Preissegmenten geschafft haben, die Verpackung als Marketinginstrument zu nutzen. Umverpackungen für Flaschen bieten den Vorteil des besseren Schutzes, steigern aber zugleich auch die Attraktivität des Produkts. Hochwertige Umverpackungen wirken wertig und lassen den Whiskey wie ein Geschenk aussehen. Solche Verpackungen erhöhen nachweislich die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs und helfen, die Markenidentität besser zu vermitteln.

Das bedeutet für Sie: Verpackung im Marketing nicht unterschätzen

Unternehmen, welche bisher die eigenen Verpackungen weniger stark eingesetzt haben, sollten überlegen, ob hier Optimierungen hilfreich sein könnten. In Zeiten, in denen Influencer durch Unboxings Reichweite erzeugen und auch Kunden immer größeren Wert auf Sichtbarkeit und Wertigkeit legen, kann das Verpackungskonzept eine erhebliche Rolle spielen. Werden dabei Funktionalität und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt, kann dies den Wert der Marke und der Produkte deutlich steigern. Ein professioneller Verpackungsrelaunch kann dabei der richtige Startpunkt sein – ob im Bereich Kosmetik Packaging oder Pharma Packaging.

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