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Wissenschaftskommunikation bzw. Science communication: Definition, Geschichte, Instrumente, Akteure und ihre Bedeutung.

Wissenschaftskommunikation: Definition, Geschichte, Instrumente, Akteure und ihre Bedeutung

NaWik oder wissenschaftskommunikation.de. sind die wichtigsten Formate im Netz. Neben Grundlagen guter Wissenschaftskommunikation, findet man hier auch Tipps und Leitfaden für den richtigen Umgang Forschender mit den Medien. Darüber hinaus werden hier aber bspw. auch Ergebnisse der Wisskomm kommuniziert.

Wissenschaftskommunikation findet nicht nur im Science center oder in der Hochschule statt, sondern spielt auch eine zentrale Rolle, bei der Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen an die breite Öffentlichkeit, Politiker, Nachwuchswissenschaftlerinnen, Entscheidungsträger und andere relevante Stakeholder. Das ist äußerst wichtig, schließlich tragen wissenschaftliche Erkenntnisse entscheidend dazu bei, die Herausforderungen unserer Zukunft zu meistern. Mit Hilfe effektiver Kommunikation können komplexe wissenschaftliche Konzepte und Entdeckungen (bspw. von einer Hochschule) einer Zielgruppe verständlich und zugänglich gemacht werden, was wiederum das öffentliche Verständnis für Wissenschaft fördert und evidenzbasierte Entscheidungen unterstützt. In diesem Artikel werden nicht nur Erkenntnisse aus der Wissenschaftskommunikationsforschung, wie bspw. die Grundlagen der Wissenschaftskommunikation, ihre historische Entwicklung, die eingesetzten Instrumente, die beteiligten Akteure sowie Erfolgsgeschichten und ihre Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft ausführlich erörtert.

Definition von Wissenschaftskommunikation

Der Bereich Wissenschaftskommunikation umfasst alle Formen der Kommunikation, die sich auf die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden an Nicht-Experten richten. Sie beinhaltet die Präsentation und Diskussion von Wissenschaft in einem verständlichen Format, um Wissen zu verbreiten und ein öffentliches Verständnis für wissenschaftliche Themen zu fördern. Zu den Zielen gehört es, die Relevanz wissenschaftlicher Forschung für gesellschaftliche Probleme aufzuzeigen, die öffentliche Wissenschaftsbildung zu unterstützen und zur Meinungsbildung beizutragen. Wissenschaftskommunikation soll also nicht nur über ein bestimmtes Forschungsfeld informieren sondern auch for public Engagement sorgen.

Geschichte der Wissenschaftskommunikation

Die Geschichte der Wissenschaftskommunikation lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen, wo Philosophen und Gelehrte ihr Wissen durch Vorträge und Schriften verbreiteten. Eine signifikante Entwicklung fand im 17. und 18. Jahrhundert mit der Gründung der ersten wissenschaftlichen Akademien und Gesellschaften statt, die regelmäßige Treffen und Publikationen organisierten, um Forschungsergebnisse zu teilen. Im 19. und 20. Jahrhundert führten die Expansion des Bildungswesens und die Entwicklung der Massenmedien zu einer weiteren Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse. Im 21. Jahrhundert hat das Aufkommen digitaler Medien und sozialer Netzwerke die Landschaft radikal verändert, indem es neue Plattformen für den Austausch und die Diskussion von Wissenschaft bietet.

Ob über traditionelle Instrumente oder neue Formate: Viele Wege führen zum public Engagement! BMBF entwickelt neue Formate, wie „Citizen Science“, „Wisskomm“, „Wissenschaftsjahre“ oder „MS Wissenschaft“, um den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft in allen Wissenschaftsbereichen alltäglich zu machen!

Zu den traditionellen Instrumenten für externe Wissenschaftskommunikation zählen wissenschaftliche Publikationen, Konferenzen, öffentliche Vorträge im Rahmen einer Veranstaltung, aber beispielsweise auch Ausstellungen in Museen. In den letzten Jahrzehnten haben aber gerade digitale Medien enorm an Bedeutung gewonnen. Digitale Instrumente, wie Video- Blogs, Podcasts, soziale Netzwerke (gleichermaßen als Informations- und Diskussionsportal nutzbar) oder Online-Videos ermöglichen eine breitere und schnellere Verbreitung von Informationen und fördern den interaktiven Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit. Spannendes aus Forschung und Wissenschaft kann man beispielsweise unter: wissenschaftskommunikation.de oder der Website vom nawik (Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation) entdecken. Diese Internetseiten dienen Menschen aus der Forschung sowie dem Medienbereich gleichermaßen, als wichtige Informationsquelle. Insbesondere profitiert jedoch sicherlich der wissenschaftlichen Nachwuchs vom Informationsgehalt dieser Internetseiten.  Neben Grundlagen werden hier bspw. Tipps und Leitlinien vorgestellt, die erläutern, was Forschende bei der Kommunikation mit Medien beachten sollten und welche  Tools dafür notwendig sind. Darüberhinaus werden hier viele Weiterbildungsangebote präsentiert, außerdem finden sich hier aber auch viele populärwissenschaftliche Neuheiten und Ergebnisse aus der eigene  Forschung.

Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, weiß um die Relevanz des Themas, entwickelte nicht nur diverse Formate, wie bspw. „die Bürgerdialoge“, „Citizen Science“, „die Wissenschaftsjahre“ oder „MS Wissenschaft“, sondern im Rahmen der Denkfabrik, #FactoryWisskomm, im Jahr 2021 auch „Handlungsperspektiven für die Wissenschaft“. Diese sind wichtig, um den Diskurs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern und auch um Forschung erlebbar zu machen. Annette Leßmöllmann fordert dennoch „mehr Mut zur Innovation“.  Die Wissenschaftsjournalistin und Professorin m Karlsruher Institut für Technologie, kurz kit, meint, „das BMBF kann sich nur erfolgreich für bessere Wissenschaftskommunikation einsetzen, wenn es stärker in Digitalkompetenz investiert.“

Die Akteure der Wissenschaftskommunikation: Sie kommen aus verschiedensten Bereichen, arbeiten jedoch am gemeinsamen Projekt: Informatives Vertrauen schaffen und die Öffentlichkeit mit relevante Erkenntnisse versorgen. science communication for public engagement!

Die Akteure in der Wissenschaftskommunikation umfassen eine Vielzahl von Gruppen, einschließlich Wissenschaftlern, Journalisten, Kommunikationsspezialisten, Bildungseinrichtungen, Museen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen. Jede Gruppe spielt eine spezifische Rolle in der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte, wobei Wissenschaftler die Forschungsergebnisse liefern, Journalisten diese  für ein breites Publikum, auch außerhalb der Wissenschaft, aufbereiten und Bildungseinrichtungen, mit Hilfe unterschiedlichster Forschungsbereiche, das fundamentale Verständnis für Wissenschaft fördern.

Erfolgsgeschichten in der Wissenschaftskommunikation

Erfolgreiche Kommunikation hat in zahlreichen Fällen zu einem besseren Verständnis komplexer wissenschaftlicher Themen beigetragen. Beispiele hierfür sind die Aufklärung über den Klimawandel, die Vermittlung von Informationen über Impfstoffe, die Bedeutung von Impfungen oder die Popularisierung der Astrophysik durch Medienpersönlichkeiten wie Carl Sagan oder Neil deGrasse Tyson. Diese Erfolgsgeschichten zeigen, wie effektive Wissenschaftskommunikationdas öffentliche Bewusstsein schärfen und zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen führen kann. Der Bereich ist komplex und nicht nur dem Wissenschaftsjournalismus obliegt die Aufgabe, Interesse zu wecken, zu informieren und Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung auch Zielgruppen außerhalb von Wissenschaftsbereichen zugänglich zu machen. Transparente und professionelle Kommunikation über Wissenschaft gelingt nicht nur mit Hilfe von Journalismus und in unterschiedlichen Medien, auch die Pressestellen der jeweiligen Wissenschaftseinrichtungen sind tagtäglich damit beschäftigt, ihre Wissenschaftsthemen an Experten, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit zu verbreiten. Dabei stehen vielfältige Formate zur Verfügung, um Wissenschaft kommunizieren zu können. Ob  im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen oder lieber über die  direkte Kommunikation von Forschungsergebnissen via sozialer Netzwerke, ob man die eigene  Arbeit in einer Wissenschaftspressekonferenz präsentiert oder sich lieber für ein Experteninterview entscheidet, der Bereich der Wissenschaftskommunikation ist vielfältig und entwickelt sich auch kontinuierlich weiter.

Communicating Science: Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft und Grundpfeiler einer aufgeklärten und informierten Gesellschaft

Die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation für Wissenschaft und Gesellschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie trägt nicht nur dazu bei, das öffentliche Verständnis und die Akzeptanz von Wissenschaft zu erhöhen, sondern fördert auch den Dialog zwischen Lehre und Öffentlichkeit. Wissenschaft im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern wird also immer wichtiger und dieser Dialog ist auch entscheidend, um Vertrauen in  Forschung und wissenschaftliche Arbeit zu schaffen, Fehlinformationen zu bekämpfen und die Grundlage für evidenzbasierte politische Entscheidungen zu legen. Darüber hinaus spielt sie eine Schlüsselrolle bei der Inspiration der nächsten Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Förderung einer kritischen Denkweise. Beatrice Lugger ist nicht nur Wissenschaftsjournalistin, sondern, als Professorin am Institut für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie, auch forschend tätig und eine Koryphäe im Bereich. Sie fordert in ihrer Rolle des Kommunikationsprofis mehr Wertschätzung für all diejenigen, die sich in dem Bereich engagieren und im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit die Ergebnisse von Bildung und Forschung der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Die Disziplin ist also ein unverzichtbares Element im Ökosystem der Wissenschaft. Durch die effektive Vermittlung Ergebnissen aus Forschung und Wissenschaft an ein breites Publikum trägt sie maßgeblich zur Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Die kontinuierliche Entwicklung neuer Instrumente und Plattformen sowie die Beteiligung verschiedener Akteure bieten große Chancen, die Effektivität weiter zu verbessern und ihre Reichweite zu erweitern. Nicht nur Wissenschaftler*innen, sondern alle anderen Akteur*innen, die sich auf dem Gebiet der Wissenschaft bewegen, wie bspw. auch Autor*innen und Journalist*innen, leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass sich die Kategorie entwickelt. Darüber hinaus profitieren sie aber zudem auch vom zunehmenden Zusammenspiel von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Daher ist es die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten, die Prinzipien der Wissenschaftskommunikation zu pflegen und weiterzuentwickeln, um eine informierte und aufgeklärte Gesellschaft zu fördern.

Die Kommunikation von Themen aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Science ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wissenschaftskommunikation Beispiele zeigen, wie gute Benchmarks in dem Bereich aussehen (Das Polarstern Blog ist nur eines von tollen Benchmarks). Natürlich empfehlen wir uns Ihnen gerne auch als Agentur für Wissenschaftskommunikation.

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