Corporate Publishing Beispiele – 5 Cases, die jeder kennen sollte

Exzellenz im Corporate Publishing: Leuchttürme der Unternehmenskommunikation, die jeder Marketingverantwortliche kennen sollte.
Corporate Publishing und Content Marketing für Unternehmenskommunikation und Corporate Media
Unsere Zeit ist geprägt von Informationsüberflutung, sodass Corporate Publishing zu einem unentbehrlichen Leitstern für Unternehmen avanciert, die in der kommunikativen Sphäre nicht nur sichtbar bleiben, sondern auch glänzen möchten. Diese Praxis, einst auf gedruckte Kundenmagazine beschränkt, hat sich zu einem vielfältigen und dynamischen Feld entwickelt, das digitale Plattformen, soziale Medien und innovative Inhaltsformate umfasst. Die essentielle Rolle von ansprechenden Inhalten als Schlüssel zum Erfolg ist unbestritten; neun von zehn Unternehmen erkennen die Bedeutung attraktiver Inhalte an, wie das Forum für Corporate Publishing (FCP) berichtet. Doch wie lässt sich diese Herausforderung meistern, und welche Unternehmen setzen die Standards in dieser Disziplin? Eine sorgfältige Auswahl von sechs Best-Practice-Beispielen illustriert, wie Spitzenunternehmen Corporate Publishing nicht nur als Werkzeug, sondern als Kunstform begreifen und meisterhaft umsetzen. Die Beispiele zeigen die Breite der Disziplin: von Corporate Blog, Corporate Books, Newsletter, Kundenzeitschriften, Podcasts bis hin zu Media Relations per Kanal und Format.
Media-Saturn: „Turn On“ – Das digitale Fenster zur Technikwelt
Im Pantheon digitaler Technikpublikationen erstrahlt „Turn On – Das Saturn Magazin“ der Media-Saturn-Holding als ein Leuchtfeuer der Informationsvermittlung. Ursprünglich in der traditionellen Printform ins Leben gerufen, vollzog dieses Medium eine kühne Metamorphose hin zu einer Online-Präsenz, die sich mit redaktioneller Finesse und einer tiefgreifenden Kenntnis der technologischen Evolution auszeichnet. „Turn On“ öffnet ein Fenster in die unermessliche Welt der Technik, dessen Blick nicht nur auf die Erzeugnisse des Saturn-Sortiments beschränkt bleibt, sondern weit darüber hinausreicht.
Die Interaktion mit dem Publikum wird durch eine durchdachte Einbindung sozialer Medien gefördert, wodurch ein Dialog entsteht, der die Grenzen konventioneller Kommunikation sprengt. Ein YouTube-Kanal, auf dem renommierte Influencer technische Geräte testen, verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Dimension der Glaubwürdigkeit. So manifestiert sich „Turn On“ als ein digitales Fenster zur Technikwelt, durch das nicht nur ein Blick auf das Jetzt geworfen wird, sondern auch Visionen für die Zukunft gestaltet werden.
SAP SE: „The Future of Customer Engagement and Commerce“
In der Avantgarde des Corporate Publishing etabliert sich SAP SE mit dem englischsprachigen B2B-Magazin „The Future of Customer Engagement and Commerce“ als eine Bastion des Vorwärtsdenkens. Es entfaltet eine visionäre Perspektive auf die Zukunft des Online-Handels, Marketings und der Kundenansprache, indem es tiefgründige Einblicke und fundierte Informationen bereitstellt. Ein herausragendes Beispiel dafür, wie B2B Marketing und Corporate Publishing Hand in Hand gehen können.
Mit einer Souveränität, die nur einem Weltmarktführer im Softwarebereich eigen ist, schöpft SAP aus dem reichen Wissensschatz seiner Mitarbeiter. Diese agieren nicht nur als Autoren; vielmehr sind sie auch Experten, die ihr Fachwissen teilen. Strategisches Keywording optimiert die Auffindbarkeit der Artikel und erhöht die Sichtbarkeit der Marke SAP im digitalen Ökosystem. „The Future of Customer Engagement and Commerce“ erweist sich als ein intellektuelles Kompendium, das mit Autorität die Diskurse bestimmt. Ein Ansatz, den wir auch in unserem PE-Magazin-Projekt für P+P Pöllath + Partners verfolgt haben.
Ritter Sport Blog: Ein Quadrat voller Farben und Humor
Der Ritter-Sport-Blog entfaltet eine Welt, in der sich Humor und Farbenpracht zu einem Kaleidoskop unternehmerischer Kommunikation vereinen. Dieses digitale Schaufenster spielt geschickt mit den Elementen der Marke, um eine Verbindung zwischen Produkt und Konsument auf humorvolle Weise herzustellen. Durch die Integration von Wettbewerben, die Präsentation imaginärer Produkte und die Durchführung von Umfragen schafft der Blog eine interaktive Plattform, die zur Partizipation einlädt.
Die Inszenierung von Fake-Produkten wie „Ritter Sport Mett“ und die humorvollen Aktionen verleihen dem Blog einen einzigartigen Unterhaltungswert. Diese Strategie kultiviert nicht nur eine tiefere Markenidentifikation; sie fördert auch den Word-of-Mouth-Effekt. Ein Paradebeispiel dafür, wie konsequentes Branding und Markenwahrnehmung zusammenspielen.
ASOS: Mode im digitalen Zeitalter
ASOS.com Limited verkörpert die Symbiose von Mode und Digitalisierung. Der Online-Händler avanciert durch das ASOS-Magazin zur Inspirationsquelle und Stilberatung, indem es Einblicke in die neuesten Modetrends und Styling-Tipps gewährt. Die Einbindung der Instagram-Accounts der Stylisten erweitert das Erlebnis, indem sie die vorgestellten Produkte in authentischen Alltagsszenen präsentieren.
Verschiedene Persönlichkeiten in unterschiedlichsten Lebenssituationen finden sich in den Seiten der Publikation wieder, was ein breites Identifikationspotenzial schafft. So definiert ASOS die Parameter der Mode im digitalen Zeitalter neu und setzt Maßstäbe für ein interaktives Shopping-Erlebnis.
Volkswagen AG: „Das Auto. Magazin“ – Mobilität im Fokus
Die Volkswagen Aktiengesellschaft entfaltet mit „Das Auto. Magazin“ eine Publikation, die Mobilität nicht nur abbildet, sondern zelebriert. Diese Mobile-App, prämiert für ihre exzellente internationale Kommunikation, verwebt gekonnt anspruchsvollen Journalismus mit visueller Brillanz. Das Magazin, mehrsprachig und durch responsives Design auf diversen Endgeräten zugänglich, erschließt sich einem globalen Publikum. Berichte über neueste Modelle, eingebettet in lebensnahe Reportagen, vermitteln nicht nur Informationen, sondern auch Lebensgefühl.
„Das Auto. Magazin“ illustriert eindrucksvoll, wie ein Unternehmen es versteht, die Faszination seiner Produkte in den digitalen Raum zu transportieren – eine Aufgabe, bei der professionelles Corporate Design die Grundlage bildet.
Deutsche Telekom AG: „You and Me“ – Dialog auf Augenhöhe
Die Deutsche Telekom AG betritt mit „You and Me“, ihrem Mitarbeitermagazin, Neuland in der internen Kommunikation. Dieses Medium dient als Forum für einen authentischen Dialog, der die Stimmen der Belegschaft in den Mittelpunkt rückt. „You and Me“ fördert eine Kultur der Offenheit, indem es Themen wie Kritik, Mut und persönliche Erfolge mit einer Direktheit und emotionalen Tiefe behandelt, die in der Unternehmenskommunikation selten zu finden ist.
Das Magazin zeichnet sich durch eine visuelle Gestaltung aus, die jede Ausgabe zu einem Unikat macht, gleichzeitig aber eine konsistente Markenidentität wahrt. „You and Me“ beweist, dass Printmedien auch im digitalen Zeitalter eine wertvolle Rolle spielen können. Als Designagentur mit Erfahrung im Telekommunikationsmarketing kennen wir die besonderen Anforderungen dieser Branche.
Warum ist Corporate Publishing so wichtig?
Die vorgestellten Beispiele demonstrieren eindrucksvoll, dass erfolgreiches Corporate Publishing eine Kombination aus strategischer Weitsicht, kreativem Content und technologischer Innovation erfordert. Es geht darum, Mehrwert zu schaffen – sei es durch Information, Inspiration oder Interaktion. Die hier beleuchteten Unternehmen haben bewiesen, dass sie nicht nur den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gewachsen sind, sondern auch in der Lage sind, die Spielregeln zu definieren. Corporate Publishing ist somit weit mehr als ein Marketinginstrument; es ist eine Plattform für Authentizität, Innovation und dialogorientierte Markenführung. Vertiefende Einblicke in Content-Marketing-Strategien für B2B-Unternehmen bietet Stefan Mannes auf seiner Themenseite. Weitere B2B Marketing Beispiele aus unterschiedlichen Branchen finden Sie in unserem Überblicksartikel.