Handelsblatt: Ice Bucket Challenge – Chefs machen sich nass
Virales Marketing, Sozialmarketing und Corporate Social Responsibility ? Manche sehen den guten Zweck, andere suchen die Selbstdarstellung Platsch. Akio Toyoda sieht aus, als wäre er voll angezogen in einen See gefallen. Der Toyota-Chef hat sich gerade einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf schütten und sich dabei filmen lassen. Damit nahm er an der „Ice […]
Virales Marketing, Sozialmarketing und Corporate Social Responsibility ? Manche sehen den guten Zweck, andere suchen die Selbstdarstellung
Platsch. Akio Toyoda sieht aus, als wäre er voll angezogen in einen See gefallen. Der Toyota-Chef hat sich gerade einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf schütten und sich dabei filmen lassen. Damit nahm er an der „Ice Bucket Challenge“ teil, einer Aktion im Internet, bei der schon Prominente wie der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Apple-Chef Tim Cook oder Michael Otto von der Otto Group mitgemacht haben. Das Projekt Eisdusche hat einen karitativen Zweck: Sie soll auf die tödliche Nervenkrankheit Amyotrophische Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen, an der etwa der Physiker Stephen Hawking leidet. (…)
„Manche Konzernchefs hoffen sicherlich, auf diese Weise die Reichweite ihrer Marke zu vergrößern“, vermutet Stefan Mannes, Geschäftsführer der Marketingagentur kakoii. Die Teilnahme eines Unternehmers an der Challenge habe den netten Nebeneffekt, die eigene Firma bekannter zu machen.
Und das ohne teure Werbeeinschaltung. (…)
„Damit hat die Ice Bucket Challenge alle Eigenschaften von viralem Marketing“, erklärt Experte mannes. „Viral“ deshalb, weil sich die Videos der Challenge wie bei einem Virus rasch unter den Internetnutzern verbreiten. (…)
„Ein Konzernchef, der da mitmacht, kann Herz zeigen.“ Chefs hätten so die Chance, das eigene Image aufzubessern. „Bieder wirkende Geschäftsführer haben eine Plattform, um sich albern und menschlich zu präsentieren“, sagt Mannes. Das könne sowohl Chef als auch Konzern beim Zielpublikum sympathischer machen.
Selten gelingen Unternehmen solche viralen Erfolge – etwa 90 Prozent der Versuche schlagen fehl, schätzen die Marketingexperten. Die Dunkelziffer ist hoch, da Konzerne Misserfolge unter den Teppich kehren.
Handelsblatt vom 25. August, S.24
Zum Thema Virales Marketing in B2B und B2C für soziale Anliegen
Virales Marketing ist eine Marketingform, bei der soziale Netzwerke und Medien genutzt werden, um mit einer Marketingbotschaft eine große Anzahl von Menschen zu erreichen. Ziel ist es, dass diese Botschaft von Nutzern freiwillig und schnell – ähnlich einem Virus – verbreitet wird.
Die Strategie hinter viralem Marketing basiert darauf, Inhalte so interessant, unterhaltsam oder wertvoll zu gestalten, dass Empfänger motiviert sind, diese mit ihrem Netzwerk zu teilen. Dies kann durch Videos, Bilder, Texte, Spiele oder jede andere Form von Content geschehen, der leicht über das Internet verbreitet werden kann.
Ein Schlüsselaspekt virales Marketings ist, dass die Verbreitung hauptsächlich durch die Nutzer selbst erfolgt und nicht durch bezahlte Werbekanäle. Unternehmen versuchen, Inhalte zu schaffen, die „virales Potenzial“ haben, also die natürliche Neigung, geteilt zu werden, weil sie humorvoll, schockierend, sehr informativ oder emotional ansprechend sind.
Virales Marketing kann äußerst kosteneffizient sein, da im Idealfall nur die Erstellung des initialen Inhalts Kosten verursacht, während die Verbreitung dann kostenlos durch die Nutzer erfolgt. Allerdings ist der Erfolg eines viralen Marketingkampagnes schwer vorherzusagen und nicht garantiert.
In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns natürlich gerne auch als Virales Marketing Agentur, Guerilla Marketing Agentur, CSR Agentur und als B2B Marketing Agentur.
Die Creativ Verpacken, Deutschlands wichtigste Packaging-Zeitschrift berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über unseren Verpackungsrelaunch von Alpina International.
Es klingt komisch, wollen doch beide das Gleiche: Der SPD-Landeschef Jan Stöß und der Generalsekretär der CDU, Kai Wegner, stellen ihre Plakatkampagnen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des Tempelhofer Feldes vor. Immerhin haben sie sich abgesprochen bei dem, was sie demnächst den Berlinern präsentieren wollen. Denn die Koalitionäre haben ein gemeinsames Ziel: eine Randbebauung des Parkareals zu ermöglichen. (…)
Stefan Mannes
POS-Kompakt: Die Berliner Agentur kakoii wurde mit dem internationalen Markenrelaunch von Alpina beauftragt. Zur Erweiterung des Sortiments, die für eine stärkere Präsenz am POS sorgen soll, gehört auch die ökologische Speziallinie „Natura“.
Der Hessische Rundfunk befragte kakoii Geschäftsführer und Politik-Berater Stefan Mannes zur aktuellen Situation und der Frage wie es gelingen kann die Bürger besser in den politischen Prozess zu integrieren.