Wir schaffen Alles! (außer die eigene Website) - Besser schreiben Sie uns.

Jüdisches Museum Berlin: kakoii überarbeitet Website

Jüdisches Museum Berlin: kakoii redesignt Website

Jüdisches Museum Berlin beauftragt kakoii mit Website-Redesign Die Berliner Kreativagentur kakoii wurde mit dem Redesign der Website des Jüdischen Museums Berlin beauftragt. Damit soll den stark gewachsenen Inhalten und Besucherzahlen der Website Rechnung getragen werden. Die Agentur will auf der vorhandenen visuellen Strategie aufbauen und den Relaunch im Frühjahr 2005 präsentieren. Verantwortlich auf Seiten von […]

Jüdisches Museum Berlin: kakoii überarbeitet Website

Jüdisches Museum Berlin beauftragt kakoii mit Website-Redesign

Die Berliner Kreativagentur kakoii wurde mit dem Redesign der Website des Jüdischen Museums Berlin beauftragt. Damit soll den stark gewachsenen Inhalten und Besucherzahlen der Website Rechnung getragen werden.

Die Agentur will auf der vorhandenen visuellen Strategie aufbauen und den Relaunch im Frühjahr 2005 präsentieren. Verantwortlich auf Seiten von kakoii sind die Agenturgründer Thekla Heineke (AD/CD) und Stefan Mannes (Strategie), die bereits 2001 als Team den Launch der Museumswebsite bei der Agentur „im stall“ betreuten. Aus der Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum entstanden in den folgenden Jahren weitere Projekte, darunter die Weihnukka-Website – ein frühes Beispiel für digitales Museumsmarketing.

Faszination und Erinnerung: Das Jüdische Museum Berlin

Inmitten der pulsierenden Metropole Berlin erhebt sich ein Ort, der die Geschichte und Kultur des Judentums auf fesselnde Weise erlebbar macht: das Jüdische Museum Berlin. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 hat es unzählige Besucher aus aller Welt angezogen und sich als eine der bedeutendsten Institutionen dieser Art etabliert.

Das markante Gebäude, entworfen von Daniel Libeskind, zieht bereits von außen die Aufmerksamkeit auf sich. Die scharfen Winkel und die unkonventionelle Architektur symbolisieren die zerstörte Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und die Hoffnung auf eine neue Zukunft. Auch beim Militärhistorischen Museum in Dresden durften wir mit Libeskind-Architektur arbeiten – zwei Häuser, deren Corporate Design die Architektur als Bedeutungsträger ernst nehmen muss.

Im Inneren des Museums erwartet die Besucher eine beeindruckende Reise durch die Geschichte des Judentums in Deutschland. Die Dauerausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die jüdische Kultur und die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Von den frühesten Spuren im Mittelalter bis zur jüngsten Geschichte, inklusive des Holocausts und der Wiedervereinigung, werden die historischen Entwicklungen facettenreich dargestellt.

Besonders eindrucksvoll ist der Holocaust-Turm, der einen Ort der Stille und des Gedenkens bietet. Die „Achse der Kontinuität“ hingegen führt die Besucher auf eine Zeitreise, die Geschichte in eine persönliche Perspektive rückt.

Darüber hinaus veranstaltet das Museum wechselnde Sonderausstellungen, die aktuelle Themen und kulturelle Entwicklungen beleuchten. Es ist ein Ort des Dialogs und der Begegnung, der durch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, Vorträge und Workshops ergänzt wird. Das Jüdische Museum Berlin ist nicht nur ein wichtiger Ort der Erinnerung, sondern auch ein lebendiges Zentrum für die jüdische Kultur in Deutschland – und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kulturmarketing gesellschaftliche Relevanz und Besucheransprache verbinden kann.

Geschäftsführer Stefan Mannes berät Museen und Kulturinstitutionen auch persönlich in strategischer Kommunikation. Seine Beratung für Museumsmarketing richtet sich an Häuser, die ihre Positionierung und digitale Kommunikation auf eine neue Grundlage stellen wollen.

Mehr Informationen unter jmberlin.de.

Mehr

Friedrichstadtpalast Berlin beauftragt kakoii mit Corporate Design für neue Revue

Friedrichstadtpalast Berlin beauftragt kakoii

Friedrichstadtpalast beauftragt kakoii mit Logo-Konzept Die Friedrichstadtpalast-Revue „Hexen“, die am 4. September in Berlin Premiere feierte, hat die ortsansässige Agentur kakoii damit beauftragt, das Logo-Konzept für die Produktion zu entwickeln (verantwortlich für die Kreation: CD Thekla Heineke). „kakoii hat uns mit einer ganzheitlichen Idee überzeugt, die der neuen Revue ein emotionales und kraftvolles Bild geben […]

Logo-Konzept für den Friedrichstadtpalast Berlin – kakoii

Friedrichstadtpalast beauftragt kakoii mit Logo-Konzept

Die Friedrichstadtpalast-Revue „Hexen“, die am 4. September in Berlin Premiere feierte, hat die ortsansässige Agentur kakoii damit beauftragt, das Logo-Konzept für die Produktion zu entwickeln (verantwortlich für die Kreation: CD Thekla Heineke).

„kakoii hat uns mit einer ganzheitlichen Idee überzeugt, die der neuen Revue ein emotionales und kraftvolles Bild geben wird und eine gute Grundlage für die im Mai startende Werbekampagne ist“, sagt Guido Herrmann, Geschäftsführer des Friedrichstadtpalastes.

Als Designagentur freuen wir uns besonders über die Zusammenarbeit mit einem der bekanntesten Theater und Revuehäuser Europas, da wir hier unsere Kompetenz im Bereich Corporate Design und Kommunikation für kulturelle Themen voll einbringen können – ein Projekt an der Schnittstelle von Theatermarketing und Kulturmarketing. Mit der Berliner Volksbühne und dem Alliiertenmuseum betreuen wir weitere renommierte Berliner Kulturinstitutionen.

Glanz und Glamour im Herzen Berlins: Der Friedrichstadt-Palast

Inmitten der pulsierenden Hauptstadt Berlin erhebt sich der Friedrichstadt-Palast als strahlendes Juwel der Unterhaltung, Kunst und Kultur. Dieses ikonische Theater blickt auf eine illustre Geschichte zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reicht, und präsentiert sich als eine der bedeutendsten Bühnen Deutschlands.

Der Friedrichstadt-Palast ist berühmt für seine spektakulären Revuen und erstklassigen Shows, die Musik, Tanz und atemberaubende visuelle Effekte miteinander vereinen. Von begeisterten Cancan-Tänzern bis zu bezaubernden Magiern ist das auf der Bühne präsentierte Talent schlichtweg fesselnd.

Ein Markenzeichen des Friedrichstadt-Palasts ist sein Engagement für Inklusivität und Vielfalt. Die Besetzung seiner Shows spiegelt den internationalen Charakter Berlins wider. Seine großangelegten Produktionen setzen oft zeitgenössische soziale und politische Themen in Szene und bieten eine Plattform für nachdenkliches Storytelling.

Das Theatergebäude selbst ist ein Kunstwerk. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es restauriert und modernisiert und bietet nun modernste Einrichtungen sowie Platz für über 1.800 Zuschauer.

Der Friedrichstadt-Palast ist ein Beispiel dafür, wie ein starkes Corporate Design und eine klare Positionierung zusammenwirken müssen, um ein Haus kulturell und wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Geschäftsführer Stefan Mannes begleitet Bühnen und Kulturhäuser bei genau diesen Fragen – in seiner Beratung für Theatermarketing ebenso wie in der übergreifenden Kulturmarketing-Beratung.

Mehr Informationen auf der Website des Theaters.

Mehr

ic! Berlin: kakoii wirbt für efolgreiche Brillenmarke

Kakoii Berlin Werbeagentur - ic! Kampagne.

Nach dem Erfolg ihres Designlabels hat ic! Berlin die Werbekommunikation erstmals extern vergeben – an kakoii Berlin Wir freuen uns sehr, ab sofort für Berlins coolstes Brillenlabel tätig zu werden. Der Kontakter, Agenturen, 10/2003 Die Berliner Agentur kakoii hat sich mit einem Konzept zur Markenpositionierung qualifiziert. Zur Business-Messe in Paris präsentiert sich ic! Berlin bereits […]

ic! Berlin – Markenpositionierung und Corporate Identity von kakoii

Nach dem Erfolg ihres Designlabels hat ic! Berlin die Werbekommunikation erstmals extern vergeben – an kakoii Berlin

Wir freuen uns sehr, ab sofort für Berlins coolstes Brillenlabel tätig zu werden.

Der Kontakter, Agenturen, 10/2003
Die Berliner Agentur kakoii hat sich mit einem Konzept zur Markenpositionierung qualifiziert. Zur Business-Messe in Paris präsentiert sich ic! Berlin bereits mit dem neuen Motto „Ic Berlin – I see Berlin by …“ und wird fortan jährlich bewegte Ein- und Ausblicke auf die Hauptstadt von Fortbewegungsmitteln aus geben. Neben B2B-Werbemitteln soll kakoii auch die CI entwickeln und Anzeigen für Endkunden gestalten.

w&v Marketing, Werbung, 10/2003
Zum ersten Mal in der Firmengeschichte hat sich das Brillenlabel ic! Berlin dazu entschlossen, die bisher inhouse geführte Werbekommunikation in externe Hände zu geben. Den Zuschlag erhielt die ortsansässige Berliner Agentur kakoii ohne Pitch. Auf der To-do-Liste der Werber stehen neben B2B-Aktionen auch die Weiterentwicklung des CIs sowie Anzeigen für Endkunden. Was daraus entstanden ist, beschreiben wir in unserem Projektbericht.

ic! Berlin – eine Erfolgsgeschichte

Berlin, die Stadt der Innovation und des avantgardistischen Designs, hat der Welt auch in der Brillenmode viel zu bieten. ic! Berlin hat sich seit der Gründung 1996 einen Namen für außergewöhnliche und minimalistische Brillendesigns gemacht. Was ic! Berlin von anderen Herstellern unterscheidet, ist die Verwendung hochwertiger Materialien und die innovative Technik. Das charakteristische Merkmal sind die schraubenlosen Bügel, die nicht nur einen einzigartigen ästhetischen Reiz bieten, sondern auch höchste Stabilität und Flexibilität gewährleisten.

Die Marke legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, indem sie auf ressourcenschonende Materialien und Herstellungsprozesse setzt. Die Brillenfassungen werden in der eigenen Produktion in Berlin gefertigt. Die Kollektionen sind so vielfältig wie die Menschen, die sie tragen – von klassisch elegant bis avantgardistisch. Ein Paradebeispiel dafür, wie konsequentes Corporate Design und Markenwahrnehmung eine Branche prägen können. Als Designagentur war dieses Projekt für uns ein Highlight.

Mehr Informationen auf der Unternehmenswebsite.

Mehr

kakoii gewinnt den Pitch um den Etat der freien Akademie für Kunst

kakoii gewinnt den Pitch um den Etat der freien Akademie für Kunst

kakoii Berlin entwickelt Corporate Identity und Corporate Design für die Freie Akademie für Kunst Berlin PAGE, Gestaltung, 10/2003 Corporate Identity. Als künstlerische Bildungsinstitution mit ganzheitlichem Fokus – im Unterschied zu Massenhochschulen à la UdK – positioniert sich die Freie Akademie für Kunst Berlin. Den Ausgangspunkt der neuen Kommunikationsstrategie, die die Berliner Agentur kakoii erarbeitete, bildet […]

Corporate Identity für die Freie Akademie für Kunst Berlin – kakoii

kakoii Berlin entwickelt Corporate Identity und Corporate Design für die Freie Akademie für Kunst Berlin

PAGE, Gestaltung, 10/2003

Corporate Identity. Als künstlerische Bildungsinstitution mit ganzheitlichem Fokus – im Unterschied zu Massenhochschulen à la UdK – positioniert sich die Freie Akademie für Kunst Berlin. Den Ausgangspunkt der neuen Kommunikationsstrategie, die die Berliner Agentur kakoii erarbeitete, bildet ein CI-Relaunch.

Bis Ende des Jahres wollen die Kreativen die Neugestaltung der Website sowie Außenwerbemaßnahmen und Mailings folgen lassen. Als weiteres Mittel zur Studentengewinnung dient das Projekt „Die Akademie als Event“, bei dem alle zwei Monate ein bekannter Künstler mit unkonventionellen Mitteln auf die Ausbildungsstätte aufmerksam macht.

Horizont, Nachrichten, 29.08.2003

Nach dreimonatigem Pitch hat sich die Agentur kakoii Berlin gegen drei Mitbewerber, darunter Leonhardt & Kern aus Stuttgart, durchgesetzt und gewinnt den Werbe- und Designetat der Freien Akademie für Kunst Berlin. Die Akademie, eine private Schule für künstlerische Kreativität, will mit der Neuausschreibung den gestiegenen Anforderungen an eine professionelle Kommunikation im hart umkämpften Markt Rechnung tragen.

Der Kontakter, Agenturen, 22.08.2003

Die Berliner Agentur kakoii hat nach dreimonatigem Auswahlverfahren den Werbe- und Designetat der Freien Akademie für Kunst Berlin gewonnen. kakoii setzte sich gegen drei Mitbewerber durch. Ausgangspunkt der neuen Werbestrategie ist der CI-Relaunch. Bis Ende des Jahres folgen die Neugestaltung der Website sowie Außenwerbemaßnahmen und Mailings im Berliner Raum.

Über die Freie Akademie für Kunst Berlin

Die Freie Akademie für Kunst Berlin steht als bedeutende Institution im Herzen der deutschen Hauptstadt und verkörpert eine wichtige Säule in der Förderung zeitgenössischer Kunst. Gegründet mit der Vision, einen offenen, experimentellen Raum für Künstlerinnen und Künstler zu bieten, hat sie sich zu einem lebendigen Zentrum für kreative Entfaltung entwickelt.

Die Akademie zeichnet sich durch ihre Philosophie aus, die auf Freiheit, Individualität und der Förderung von kreativem Ausdruck basiert. Sie bietet einen Rahmen, in dem Studierende ihre künstlerischen Fähigkeiten in einem selbstbestimmten Tempo entfalten können. Das Kursangebot ist breit gefächert – von Malerei und Bildhauerei über Fotografie und Videokunst bis hin zu Performance und digitalen Medien. Ein Projekt, bei dem Kulturmarketing und Branding zusammenfinden.

Mehr

kakoii betreut Christoph Schlingensiefs Hamlet-Inszenierung

Christoph Schlingensief - Dokumentation seiner Hamlet Inszenierung "Nazis rein - Nazis raus"

Christoph Schlingensief ist wahrlich nicht der Johannes Rau der Kulturszene. Er beobachtet genau, was die bundesrepublikanische Welt im Innersten zusammenhält, legt ihre Strukturen offen. Die polternden provokationen Schlingensiefs lassen sich ja nie vollständig auflösen, immer bleibt ein Rest von Zweifel daran. Bei Hamlet aber war nicht Schlingensief der Undurchsichtige, sondern sein (ehemals?) braunes Personal, der […]

Christoph Schlingensief - Dokumentation seiner Hamlet Inszenierung "Nazis rein - Nazis raus"Christoph Schlingensief ist wahrlich nicht der Johannes Rau der Kulturszene. Er beobachtet genau, was die bundesrepublikanische Welt im Innersten zusammenhält, legt ihre Strukturen offen. Die polternden provokationen Schlingensiefs lassen sich ja nie vollständig auflösen, immer bleibt ein Rest von Zweifel daran. Bei Hamlet aber war nicht Schlingensief der Undurchsichtige, sondern sein (ehemals?) braunes Personal, der Szenestar Torsten Lemmer. Dieser durfte auch einen großen Beitrag für die von Thekla Heineke und Sandra Umathum herausgegebene Dokumentation «Christoph Schlingensief Nazis Rein» verfassen.

Das Buch wartet nicht nur mit einer Fülle von Briefen, E-Mails, Talkshow-Protokollen, Interviews und natürlich Bildern rund um die Inszenierung auf, sondern beinhaltet auch Beiträge von den üblichen Verdächtigen. Ein Lob muss hier der von «kakoii» entwickelten genialen (typo-) graphischen Gestaltung des Buches gezollt werden, die die übliche Suhrkampklientel mit ungewohnt hippen optischen Reizen nach gerade überfordern könnte. [gekürzt]

literaturkritik.de, Torsten Gellner über die Dokumentation „Nazis rein – Nazis raus“ von Christoph Schlingensief, 18.11.02

Christoph Schlingensief, ein facettenreicher Künstler und Regisseur, hinterließ ein unverwechselbares Erbe in der deutschen Kunst- und Kulturszene. Geboren am 24. Oktober 1960 in Oberhausen, entfaltete Schlingensief schon früh eine Leidenschaft für das Medium Film. Sein Werk, das sich über verschiedene Genres und Formate erstreckt, zeichnet sich durch eine unkonventionelle, oft provokative Herangehensweise aus, die Grenzen zwischen Kunst, Theater, Film und politischer Aktion verschwimmen lässt.

Schlingensiefs künstlerischer Durchbruch kam in den 1980er Jahren mit einer Reihe von experimentellen Filmen, die sich durch einen rohen, ungeschliffenen Stil auszeichneten. Diese frühen Werke, darunter „Tunguska – Die Kisten sind da“ (1984) und „Das deutsche Kettensägenmassaker“ (1990), reflektieren seinen unkonventionellen Ansatz und seine Bereitschaft, gesellschaftliche Tabus zu hinterfragen und zu brechen.

In den 1990er Jahren wandte sich Schlingensief dem Theater zu und erarbeitete eine Reihe von umstrittenen und viel diskutierten Inszenierungen. Seine Arbeit am Berliner Ensemble und die Zusammenarbeit mit der Volksbühne Berlin brachten ihm sowohl Bewunderung als auch Kritik ein. Seine Theaterstücke, oft gekennzeichnet durch eine chaotische Ästhetik und den Einbezug des Publikums, behandelten Themen wie deutsche Identität, Politik und Medienkritik. Eines seiner bekanntesten Theaterprojekte war „Chance 2000“, eine politische Aktion zur Bundestagswahl 1998, die das Publikum direkt in den politischen Prozess einbezog.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt von Schlingensiefs Schaffen war sein Engagement für soziale und politische Themen. Seine Werke, wie die Installation „Bitte liebt Österreich“ (2000), in der er eine Container-Siedlung für Asylbewerber errichtete und dabei die österreichische Einwanderungspolitik kritisierte, zeugen von seinem Bestreben, Kunst als Medium für gesellschaftlichen Wandel zu nutzen.

Schlingensiefs internationale Anerkennung wurde auch durch seine Teilnahme an der Biennale di Venezia bestätigt, wo er 2011 posthum den Goldenen Löwen für seinen deutschen Pavillon erhielt. Dieser Erfolg spiegelt seine Bedeutung als einer der einflussreichsten deutschen Künstler seiner Generation wider.

Christoph Schlingensief verstarb am 21. August 2010. Sein Vermächtnis besteht nicht nur aus seinen umstrittenen und herausfordernden Werken, sondern auch aus seiner Fähigkeit, durch Kunst Diskurse zu stimulieren und gesellschaftliche Normen infrage zu stellen. Seine Arbeit bleibt ein integraler Bestandteil der deutschen Kulturgeschichte und inspiriert weiterhin Künstler und Denker weltweit.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns Ihnen auch gerne als Agentur für Theatermarketing und Kulturmarketing Agentur.

(Dieser Beitrag wurde nach dem Tod von Christoph ergänzt.)

Mehr
Mehr News laden