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Verpackungstricks, Mogelpackungen, versteckte Preiserhöhungen, Shrinkflation, wie die Industrie Verpackung für ihren Profit nutzt

Gut verpackt ist halb betrogen - Die Verpackungstricks der Industrie- Beispiele für Verpackungstricks - Mogelpackung

Tricks mit Verpackungen sind omnipräsent in vielen Industrien.Der erste Eindruck ist immer das äußere Erscheinungsbild – auch bei Produkten, die wir in Supermärkten, Discountern und Drogerien tagtäglich erwerben. Hersteller wissen das genau und setzen auf Altbekanntes und Vertrautes: Oft begleitet uns die Verpackung unseres Lieblingsproduktes über viele Jahrzehnte oder gar das ganze Leben. Aber nicht […]

Gut verpackt ist halb betrogen - Die Verpackungstricks der Industrie- Beispiele für Verpackungstricks - Mogelpackung

Tricks mit Verpackungen sind omnipräsent in vielen Industrien.Der erste Eindruck ist immer das äußere Erscheinungsbild – auch bei Produkten, die wir in Supermärkten, Discountern und Drogerien tagtäglich erwerben. Hersteller wissen das genau und setzen auf Altbekanntes und Vertrautes: Oft begleitet uns die Verpackung unseres Lieblingsproduktes über viele Jahrzehnte oder gar das ganze Leben. Aber nicht immer bleibt der Inhalt, der sich in den Folien, Schachteln und Tüten verbirgt, der gleiche.

Die Verpackungsindustrie wendet schon lange Tricks an, die Verbraucher in Sicherheit wiegen, aber gleichzeitig in die Irre führen sollen. Immer raffiniertere Strategien sorgen dafür, dass Konsumenten die Preiserhöhungen gar nicht mehr bemerken. Dahinter verbergen sich ausgeklügelte Marketingstrategien, denn nichts ist für Handelsunternehmen schlimmer, als ein schlechtes Gefühl beim Endverbraucher. Beispiele für Tricks und Mogelpackungen gibt es zahlreiche, und besonders die großen Markenhersteller spielen mit dem Vertrauen der treuen Kundschaft.

Wer nun glaubt, dass ihn der Rechtsstaat vor den fiesen Verpackungstricksereien schützt, der irrt gewaltig: Rechtlich gesehen befindet sich das Vorgehen in einer Grauzone. Doch es gibt Hoffnung, denn Verbraucherzentralen machen schon seit Jahren auf die versteckte Preiserhöhung, auch „Shrinkflation“ genannt, aufmerksam.

DIE „MOGELPACKUNG DES JAHRES“ – BEISPIELE FÜR VERPACKUNGSTRICKS und Shrinkflation

Die Verbraucherzentrale Hamburg verleiht jedes Jahr einen nicht gerade ehrenwerten Preis: Die Mogelpackung des Jahres. Im Jahre 2022 ging die goldene Himbeere der Verpackungsindustrie an das allseits bekannte Streichfett Rama. Der Hersteller ist hier besonders geschickt vorgegangen und hat den Packungsinhalt um ein Fünftel reduziert: Anstatt 500 Gramm gibt es nur noch 400 Gramm der beliebten Margarine – der Preis ist jedoch gleich geblieben. Die Dose blieb dabei natürlich gleich groß, damit Kunden die Schwindelei beim Einkauf nicht so schnell bemerken. Das sind unrühmliche Beispiele für heimliche Preissteigerungen. Die Inhalte schrumpfen. Die Käufer werden betrogen, so die Verbraucherschützer.

Auch andere Markenprodukte zogen bei genauerem Hinsehen den Zorn der Kunden auf sich und wurden der Verbraucherzentrale Hamburg als Mogelpackung gemeldet, darunter namhafte Marken wie Calgon, Haribo und Pringles. All diese Produkte fielen im Jahr 2022 besonders mit ihren Täuschungen auf und ärgerten Käufer, die somit zusätzliche Luft anstatt des gewünschten Produkts im Einkaufswagen hatten. Mal wird mit der Verpackungsgröße getrickst. Mal mit der Mengenangabe. Mal sind doppelte Böden im Einsatz (oft bei Kosmetik), mal will man eine größere Füllmenge vortäuschen.

Mit ihrer umstrittenen Preisverleihung ärgert die Verbraucherzentrale Hamburg bereits seit Jahren namhafte Markenhersteller, indem die Aufmerksamkeit auf ein Thema gezogen wird, das eigentlich unterm Radar bleiben soll. Denn mit ihrem durchdachten und hinterlistigen Vorgehen wollen Unternehmen ihre Kunden bewusst heimlich hinters Licht führen. Dafür nutzen sie Sie die Unbedarftheit der Verbraucher schamlos aus.

WELCHE TRICKS NUTZEN HERSTELLER, für verschleierte Preiserhöhungen?

Die Kreativität der Verpackungsindustrie kennt keine Grenzen. Wer denkt, dass er mit einem wachsamen Auge dem Schwindel entgehen kann, unterschätzt die Bandbreite der Tricks, die bereits seit Jahren erfolgreich genutzt werden. Kaum ein Produkt ist vor der Masche der Hersteller sicher. Einige Beispiele für Täuschungsmanöver sind so undurchsichtig, dass sie dem Endkunden kaum auffallen.

DER KLASSIKER: GLEICHE VERPACKUNG, WENIGER INHALT

Hierbei handelt es sich um die beliebteste Masche der Produkthersteller: Anstatt den Preis für eine Packung des Produkts transparent zu erhöhen, wird der Inhalt reduziert, die Größe der Produktverpackung bleibt aber gleich oder ändert sich nur geringfügig. Verbraucherinnen und Verbraucher merken von dieser „Shrinkfation“ also zunächst nichts, außer sie vergleichen den angegebenen Kilopreis mit dem der ursprünglichen Packung. Doch wer hat diese Kilopreise schon im Supermarkt zur Hand?

Die Hersteller hoffen also darauf, dass die Mengenreduzierung nicht bemerkt wird. Im Falle von Rama oder aber auch Leerdammer ging das Vorgehen aber ein bisschen zu weit: Kunden beschwerten sich bei der Verbraucherzentrale, dass eine Packung Margarine nicht mehr für ein Backrezept ausreicht. Leerdammer hingegen reduzierte nicht nur die Menge des Käses, sondern schlug auch noch satte 50 Cent auf den Preis auf.

Manche Hersteller sind immerhin so fair und weisen Kunden mit den Worten „Neuer Inhalt“ auf die Veränderung hin. Andere hingegen wollen mit schönklingenden Floskeln über ihre Verpackungstricks hinwegtäuschen. „Neue Rezeptur“ oder „Bessere Qualität“ sollen uns vorgaukeln, dass sich das Produkt zum Positiven hin verändert hat.

DIE TRICKS DER KOSMETIKINDUSTRIE

Auch bei Kosmetika und Pflegeprodukten sind Kunden nicht vor einer geheimen Preissteigerung sicher. Besonders in der Welt der Drogerieprodukte sind regelmäßige Verpackungsänderungen an der Tagesordnung, um immer wieder neue Konsumenten anzusprechen. Bei Cremes in Tiegeln haben Hersteller ein besonders leichtes Spiel: Durch die dicken Glaswände wirkt es für den Endverbraucher so, als ob der mehr Inhalt enthalten ist, als in Wirklichkeit. Marken wie L’oreal setzen auf diese dickwandigen Cremetiegel, während der tatsächliche Inhalt nur auf der Rückseite der Schachtel zu lesen ist.

Alltägliche Produkte wie Zahnpastatuben sind auch nicht vor einer List sicher: Hersteller wie z. B. Colgate verbreiteten den Tubenausgang, damit bei jedem Zahnputzvorgang mehr Zahnpasta verbraucht wird. Ein vollständiges Ausdrücken der Tube ist durch den hohen Anteil von weichem Plastik gar nicht mehr möglich: Menschen, die ihre Zahnpastatube vollständig aufbrauchen möchten, müssen feststellen, dass diese immer wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehrt.

BESONDERS GESCHICKT: LIMITED EDITIONS, ADVENTSKALENDER UND CO. als Mogelpackungen

Ein wahres Fest für viele Hersteller sind Produkte, die in limitierten Verpackungen angeboten werden. Verbraucher sind in der Regel dazu bereit, für hübschere und unkonventionelle Verpackungen mehr Geld auszugeben. Einmal im Jahr ergibt sich daraus eine große Chance für geschickte Täuschungen: Mit Adventskalendern können die Hersteller ihren Kunden richtig viel Geld aus der Tasche ziehen: Ein bisschen hübsche Verpackung um ein paar Süßigkeiten, und es wird ein vielfacher Preis verlangt.

Ferrero lässt sich da nicht lumpen und verkauft seine ohnehin schon sehr beliebten Süßigkeiten zum Wucherpreis. Für gerade einmal 263 Gramm Kinder Bueno, Duplo und Co. verlangen Supermärkte im Adventskalender mehr als 11 Euro. Zum Vergleich: Eine 200 Gramm Packung Schokobons kosten aktuell 3,49 Euro. Wer nicht in diese Falle tappen will, sollte seinen Adventskalender also lieber selber basteln.

DER RECHTLICHE RAHMEN: DÜRFEN HERSTELLER VERPACKUNGSTRICKSANWENDEN?

Rechtlich befinden sich Hersteller mit ihrem Verhalten in einer Grauzone. Viele Details sind bis heute nicht eindeutig geregelt und Tricks zum Teil legal. Gesetzlich nicht erlaubt ist es, uns mit einer Übergroßen Verpackung zu täuschen. Enthält eine Verpackung ohne weiteren Grund mehr als 30% Luft, verstößt der Hersteller gegen das Mess- und Eichgesetz. Oft sind die Verpackungen aber so bemessen, dass der Wert deutlich unter diesen 30 Prozent liegt. Da Preise und Füllmenge aufgrund des Kartellrechts von unterschiedlichen Stellen festgelegt werden, schieben sich Händler und Hersteller gegenseitig die Schuld zu. Aktuell arbeitet die Politik an einer verbraucherfreundlichen Lösung.

DIE AUSWIRKUNGEN AUF VERBRAUCHER UND VERPACKUNGSINDUSTRIE

Für die Lebensmittelhersteller hat das umstrittene Vorgehen nicht nur Vorteile. Immer mehr Menschen achten auf Preise und Nachhaltigkeit und sind nicht bereit, übergroße oder irreführende Verpackungen zu kaufen. Die zunehmende Aufgeklärtheit über die „Shrinkflation“ bringt die Branche deswegen in Bedrängnis. Am Ende entscheidet nämlich der Kunde, welches Produkt in seinem Einkaufswagen landet.

Endverbraucher sollten immer den Preis pro Kilo oder pro 100 Gramm im Blick haben, um verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen. Wer die dreiste Masche der Industrie nicht mitfinanzieren will, meidet am besten Produkte, die bereits negativ mit Verpackungs-Tricks aufgefallen sind. Nur so können Hersteller dazu gedrängt werden, offen und transparent mit Erhöhungen des Verkaufspreises umzugehen.

Mehr dazu auf den Seiten der Verbraucherzentrale Hamburg – Mogelpackung des Jahres, sowie unseren Fachbereichen Food Packaging, Pharma Packaging und Kosmetik Packaging.

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Werbung in Kitas: Warum Kinder keine Zielgruppe sein dürfen

Werbung in der Schule. Wie die Wirtschaft das Klassenzimmer erobert.

Post vom Teufel – anders lässt sich die Werbepostkarte kaum nennen, die uns unmittelbar nach Abschluss unserer Kampagne für das Deutsche Kinderhilfswerk erreichte, einer Kampagne, die dem verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern gewidmet war. Nun aber lächelt uns von einer farbenfrohen Karte eine komplette Kita-Gruppe an, Erzieher inclusive, flankiert vom Versprechen: Kindergarten-Marketing. Wir wähnten zunächst eine […]

Kindergartenmarketing - Werbung in Kitas und Kindergärten

Post vom Teufel – anders lässt sich die Werbepostkarte kaum nennen, die uns unmittelbar nach Abschluss unserer Kampagne für das Deutsche Kinderhilfswerk erreichte, einer Kampagne, die dem verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern gewidmet war. Nun aber lächelt uns von einer farbenfrohen Karte eine komplette Kita-Gruppe an, Erzieher inclusive, flankiert vom Versprechen: Kindergarten-Marketing. Wir wähnten zunächst eine provokante Aktion irgendeiner Kinderrechtsorganisation, ein satirischer Stich ins Wespennest der Werbewirtschaft. Doch dann dämmerte es: Die meinen es ernst.

Der Kampf um die Konsumenten-Seelen ist längst im Vorschulalter angekommen. Auf kindergartenmarketing.de konstatiert man geradezu stolz: „Schon im Vorschulalter beherrschen viele Sprösslinge ein erstaunliches Repertoire an Werbesprüchen und -melodien, und von diesen bleibt offensichtlich auch einiges hängen, wie neue Studien belegen.“ In den Ohren eines Medienpädagogen müssten jetzt die Sirenen heulen – hier rüstet jemand zum Sturm auf Köpfe, deren Weltbild eben erst entsteht.

Für Spreadblue und Co. ist die Lage hingegen ein Marktversprechen. Man prahlt nüchtern: „Unser Zielgruppenteam hat jahrelange Erfahrung mit der Platzierung von Werbeträgern und der professionellen Ansprache von Kindern.“ Und weiter: „Die ganz junge Zielgruppe ist für viele Markenartikler schon lange der Adressat für Werbebotschaften. Wir führen in dosierter Form Werbemaßnahmen in Kindergärten durch.“ Ein Vokabular, so klinisch kühl, dass man fast vergisst, wie warm der Kinderteppich unter den Füßen ist.

Mit ein paar tausend Euro hängen Plakate an Kita-Wänden, werden Produkte verteilt, zieren Markenlogos eigens kreierte Malhefte. Was früher Schulhöfe eroberte, infiltriert nun die Schutzräume der Ein- bis Sechsjährigen. Spreadblue bedient die Markenwelt, piccolino.net die Kitas; dort darf man – im leichtfüßigen Design der Maikäfer-Pakete – Beschäftigungsmaterial beziehen, natürlich veredelt mit Inseraten einer Nudelmarke.

Das Ganze wächst zum Branchenzweig: DSA Youngstar, Wunderstudios, Full Moon Kids – Namen, die kindliche Unbeschwertheit anklingen lassen, aber Marketing mit chirurgischer Präzision betreiben. Ob „Bildungsmarketing“, „Familienmarketing“ oder, mit feinem Ironietouch, „verantwortungsvoll“ – das Ergebnis bleibt dasselbe: Marken wie Barilla, UBS, Hasbro, Lego, Mattel, Playmobil, Sony Music, Super RTL, Wasa, Kärcher und viele mehr marschieren in Kindergärten, Schulen, Vereine, Apps und Online-Spiele. Ein Kreuzzug der Kaufimpulse, finanziert aus üppigen Budgets, gesteuert von Produkt- und Marketingmanagern.

Nicht einmal Organisationen, die sich dem Kindeswohl verschreiben, bleiben davon unberührt: Limonadenhersteller schmücken sich heute als Sponsoren von Kinderschutzorganisationen, und beide Seiten zeigen sich wohlig einverstanden mit der Erzählung, viel Bewegung sei das eigentliche Thema – nicht der massenhafte Genuss von Zucker.

Wir halten das für hochgradig unethisch. Kindergartenmarketing unterläuft den Schutzraum Kindheit und stellt die Sorgfaltspflicht von Einrichtungen wie auch von Marken infrage. Markenkommunikation darf viel, aber nicht alles – und gerade dort, wo es um die Jüngsten geht, sind Sorgfalt, Zurückhaltung und Fingerspitzengefühl wichtiger als Reichweite und Early Adopters.

 

Klärt auf: SWR2 Podcast „Werbung im Schulunterricht – Wie Unternehmen die Schule beeinflussen“

Immer mehr Unternehmen werben in der Schule für ihre Produkte und Konzepte. Darüber hat Tim Engartner, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität in Frankfurt am Main, geforscht. In der SWR2 Aula berichtet er über seine Ergebnisse. Hier geht es zum Beitrag

 

Klärt auf: brandeins zum Thema Werbung und Kinder

Kinder vor Werbung schützen? Unsere Meinung in der brandeins gibt es hier.

 

Ebnen Marken den Weg in Kitas, Schulden und Kinderzimmer: Dienstleister zum Thema Kinder-, Jugend- und Familienmarketing

 

 

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Beim Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM wird Leistung leider nicht vergütet

Beim Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM wird Leistung leider nicht vergütet

Heute schicken wir das Fraunhofer‑Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) – normalerweise verwickelt in die feinen Zahnräder der Industrie 4.0 – dorthin, wo der Pfeffer wächst. In Paderborn erforscht man jene intelligente Mechatronik, die Maschinen das Denken lehren soll. Nun aber strebt man mit dem „Digital Transformation Office“ (DTO) auf neues Terrain, garniert mit einem Begriff, den […]

Beim Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM wird Leistung leider nicht vergütet

Heute schicken wir das Fraunhofer‑Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) – normalerweise verwickelt in die feinen Zahnräder der Industrie 4.0 – dorthin, wo der Pfeffer wächst. In Paderborn erforscht man jene intelligente Mechatronik, die Maschinen das Denken lehren soll. Nun aber strebt man mit dem „Digital Transformation Office“ (DTO) auf neues Terrain, garniert mit einem Begriff, den die Ausschreibung frank und frei serviert: »Lifestyle«. So riecht Digitalisierung, wenn man sie auf den Duftstreifen der Werbeabteilung sprüht.

Und damit dieser Lifestyle nicht im luftleeren Raum verpufft, sucht das Institut eine Agentur, die ihm ein Erscheinungsbild verpasst – »frisch, modern, zu einem gewissen Grad hip«. Hip, meine Damen und Herren! Man hört die Sneaker auf dem Linoleum quietschen.

Auf die auserwählten Agenturen wartet ein Pitch, doch Vorsicht, Fußangeln: Drei Häuser lädt man ein, eine Aufwandsentschädigung indes – Fehlanzeige. Die Ausschreibung sagt es mit bürokratischem Schulterzucken: »Leider können wir keine Vergütung für den Pitch zahlen.« Ein »leider«, so glatt poliert, dass man sich beinahe darin spiegeln möchte.

Wer indes öffentlich gefördert ist und dennoch Gratisarbeit fordert, demonstriert nicht Sparsamkeit, sondern eine erstaunliche Blindheit gegenüber jener simplen Ethik, die wir sonst Grundschule nennen: Für Arbeit gibt es Lohn. Punkt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich auch nicht unbezahlt beweisen, um vielleicht irgendwann entlohnt zu werden. Warum sollte für kreative Köpfe anderes gelten?

Dass Ministerien, Verbände und große Konzerne Pitchhonorare zahlen, zeigt: Es geht sehr wohl. Woher also kommt diese Misere im Hause Fraunhofer IEM? Ist es Gedankenlosigkeit? Hochmut? Oder schlicht der Glaube, dass man sich im Glanz des Namens jede Zumutung erlauben dürfe?

Wir halten die Ausschreibung für unverschämt, für ein Echo jener Gratismentalität, die den Wert geistiger Leistung unter den Tisch kehrt. Und wir fragen – höfflich, aber unüberhörbar –: Was, um Himmels willen, ist los beim Fraunhofer‑Institut für Entwurfstechnik Mechatronik?

Wir haben nachgefragt.

Und folgendes erfahren:

———

Hallo Frau Fraunhofer (Name geändert ;-),

wir würden gerne wissen weshalb für die angefragt Pitchleistungen keine Vergütung erfolgen kann. Sie schreiben „leider“. Aber es handelt sich um großes Projekt, das sicher vernünftig budgetiert ist.

Wie kommt es dazu ?

Herzliche Grüße

kakoii

———

Hallo Herr kakoii, 

eine Vergütung des Pitches wurde in der Budgetierung so einfach nicht vorgesehen. Ich weiß, dass das immer etwas unschön ist. 

Um auch da schon die Zeit und Ressourcen (auch für Anfahrt etc.) im Rahmen zu halten, haben wir uns u.a. auch für die „Online-Pitch“ entschieden. 

Viele Grüße 

Fraunhofer-Institut

———

Hallo Frau Fraunhofer,

was meinen sie mit „nicht vorgesehen“? Es geht ja nicht um die Fahrt, sondern um die geleistete Denkarbeit.

Wessen Entscheidung war das konkret diese nicht zu vergüten ?

Herzliche Grüße

kakoii

———

Eine Antwort darauf erfolgt nicht.

 

Ärgerlich. Aber falls sie lautere Absichten haben, dann stehen wir Ihnen gerne als Corporate Design Agentur zur Verfügung.

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Bei Flaconi ist alles umsonst!

Bei Flaconi ist alles umsonst!

Bei Flaconi regnet es keine Geschenke – und doch scheint dort die Hoffnung zu blühen, alles koste nichts. Das Berliner Online‑Parfumhaus schickte jüngst eine E‑Mail in die weite Welt der Agenturen: zehn Zeilen Briefing, eine Zeile Zielgruppenbeschreibung, garniert mit der herzlichen Einladung, doch bitte ein »innovatives, virales Buzz‑Konzept« einzusenden. Man wolle entzückt werden – woraufhin […]

Bei Flaconi ist alles umsonst!Bei Flaconi regnet es keine Geschenke – und doch scheint dort die Hoffnung zu blühen, alles koste nichts. Das Berliner Online‑Parfumhaus schickte jüngst eine E‑Mail in die weite Welt der Agenturen: zehn Zeilen Briefing, eine Zeile Zielgruppenbeschreibung, garniert mit der herzlichen Einladung, doch bitte ein »innovatives, virales Buzz‑Konzept« einzusenden. Man wolle entzückt werden – woraufhin die Kreativen, so die stille Hoffnung, ihre Einfälle gleich mitsenden, prall verpackt, portofrei.

Wir haben uns den Spaß erlaubt, ein Angebot zurückzuschicken. Der Tenor: Ideen? Gerne! Aber nach Auftrag, im Gegenwert einer ordnungsgemäßen Honorarrechnung. Einem Rendezvous ohne Einladung wohnt schließlich immer etwas Anrüchiges inne.

Was folgte, war eine Antwort, die jedem Bullshit‑Bingo den Hauptgewinn sichert: Man danke überschwänglich, bekräftige das »hohe Commitment zur Exzellenz«, müsse jedoch – leider, leider – von einem Auftrag Abstand nehmen. Vergütung? Vielleicht später. Vielleicht nie.

Und dann noch der Nebensatz, der uns das Parfum aus der Hand fallen ließ: Auch Mitarbeiter*innen erwarte man zu Probe­arbeits­tagen – selbstverständlich unentgeltlich. Spätestens hier verrutscht der Duft des Start‑up‑Zaubers zur Ausdünstung des Arbeitsrechts. Unter Mindestlohn riecht nichts mehr nach Rose.

Unser Fazit? Flaconi pflegt, zumindest aus unserer Perspektive, ein Geschäftsgebaren, das man höflich unseriös nennen könnte. Wer Leistung erwartet, sollte dafür zahlen – ob gegenüber Mitarbeiter*innen oder Dienstleistern. Muss man das weiter erläutern?

Kurzum: Wir arbeiten nicht mit, nicht für und nicht bei Flaconi. Und kaufen werden wir dort ebenfalls nicht. Denn wer andere umsonst arbeiten lässt, hat auch beim Parfumgeruch einen bitteren Nachklang.

 


>> 4. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Lieber Herr kakoii,

Flaconi würde gerne gemeinsam mit kakoii eine aufmerksamkeitsstarke und einzigartige Werbeaktion in 2019 durchführen.

Ziel ist es Reichweite zu generieren – unsere Zielgruppe zu begeistern und weitere Zielgruppen zu erreichen. Der Abverkauf von Produkten steht hier nicht im Vordergrund, sondern die Erzeugung eines „Buzz“, welcher im besten Falle sogar viral geht.

Und hier sind Sie und Ihre Erfahrung gefragt!

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns ein oder mehrere innovative Marketingkonzepte, im Sinne des Guerilla oder Ambient Marketing, pitchen könnten, mit denen wir die Aufmerksamkeit auf unsere Marke ziehen können.

Budgetseitig sind wir derzeit noch vollkommen offen, sodass Ihnen bei der Ideenausarbeitung keine Grenzen gesetzt sind. Eine potentielle Umsetzung im ersten Halbjahr wäre wünschenswert, doch nicht unbedingt notwendig.

FYI: Unsere Zielgruppe ist überwiegend weiblich, kaufkräftig, zwischen 25 und 55 Jahren alt, sowie lifestyle und beautyaffin.

Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge

Liebe Grüße
Felicitas Flaconi (Name geändert)


>> 7. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Liebe Frau Flaconi,

vielen herzlichen Dank für die Anfrage, über die wir uns sehr gefreut haben.
Wir senden Ihnen heute noch einen Kostenvoranschlag für das angefragte Werbekonzept. Nach OK geht es sofort los. Gibt es Vorstellungen, bis wann wir die Ideen vorstellen sollen?
Mit besten Grüßen

kakoii


>> 7. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Hallo Herr kakoii,

vielen Dank für Ihr entgegenkommendes Angebot!

Wir befinden uns gerade in der Brainstorming Phase und würden aufgrund innovativer Ideen weiterführend ein Konzept mit Ihnen erarbeiten. Doch derzeit befinden wir uns noch nicht in der Strategie- und Konzeptphase.

Da wir noch keine Erfahrungswerte mit Ihnen als Agentur haben und somit nicht sicher stellen können, dass Ihre Konzepte in die von uns angestrebte Richtung gehen, würden wir uns zunächst gerne von Ihren Ideen überzeugen.

Aus diesem Grund würden wir zunächst über Ihre Ideen sprechen und danach über ein Angebot verhandeln.

Liebe Grüße,
Felicitas Flaconi


>> 7. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Liebe Frau Flaconi,

ich bin nicht ganz sicher was Sie meinen.
Erwarten Sie, dass wir ohne Auftrag und Bezahlung Ideen für Sie arbeiten?
Mit besten Grüßen
kakoii

 >> 8. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Lieber Herr kakoii,

zunächst geht es uns um einen kurzen Pitch mit Ihren Ideen. Diese müssen noch nicht komplett ausgearbeitet sein.

Wir würden uns nur gerne vor Beauftragung von Ihrer Agentur überzeugen. Bei unserer Anfrage handelt es sich um ein innovatives Konzept bei dem wir kreative Denkweisen erwarten und mit einem Out-of-the-Box Output rechnen. Da es in diesem Bereich einen großen Spielraum und somit viel Platz für Subjektivität gibt, benötigen wir einen ersten Eindruck.

Liebe Grüße,
Felicitas Flaconi


>> 8. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Liebe Frau Flaconi,

ich wüsste gerne folgendes von Ihnen.
Mussten Sie bei Flaconi kostenfrei probearbeiten? Vielleicht nicht lange. Ein kleines bisschen? Nur wenige Tage? War das notwendig weil ihr Arbeitgeber sicher sein wollte?
Freue mich auf eine Antwort?
Mit besten Grüßen
kakoii

>> 8. Januar 2019

Betr: Innovatives Werbekonzept – Flaconi

Lieber Herr kakoii,

ja ich habe kostenlos probegearbeitet. Das gehört bei Flaconi zum Bewerbungsablauf.

Liebe Grüße
Felicitas Flaconi

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Wir sind Stalking-Opfer der Marcus Evans Group

Wir sind Stalking-Opfer der Marcus Evans Group

Marcus Evans ruft an Einmal mehr klingelt das Telefon, einmal mehr meldet sich Marcus Evans. Eine junge Dame, Englisch wie aus dem Call‑Center-Crashkurs, behauptet aus Amsterdam anzurufen und präsentiert – mit der Verve einer Frühstücksfernsehmoderatorin – eine »grandiose Idee«: Wir mögen doch für beträchtliches Geld an einem Matchmaking-Event teilnehmen. Dort, zwischen Dutzenden anderer Agenturen, dürften wir […]

Marcus Evans ruft an

Wir sind Stalking-Opfer der Marcus Evans Group

Einmal mehr klingelt das Telefon, einmal mehr meldet sich Marcus Evans. Eine junge Dame, Englisch wie aus dem Call‑Center-Crashkurs, behauptet aus Amsterdam anzurufen und präsentiert – mit der Verve einer Frühstücksfernsehmoderatorin – eine »grandiose Idee«: Wir mögen doch für beträchtliches Geld an einem Matchmaking-Event teilnehmen. Dort, zwischen Dutzenden anderer Agenturen, dürften wir uns potenziellen Auftraggebern andienen. Wir bedanken uns artig, bekunden Desinteresse und bitten, wie schon so oft, um Aufnahme auf jene sagenumwobene Opt‑out‑Liste des Hauses.

Wir kennen das Drehbuch, schließlich verfolgen uns die Anrufe seit fünf Jahren wie ein schlecht gelaunter Schatten. Zweimal im Jahr klopft Marcus Evans an – aus Berlin, London, Amsterdam. Einmal sogar aus Dubai, als wolle man beweisen, dass Beharrlichkeit keine Zeitzone kennt. Wir vermuten eine interne Telefonterror-Liste, auf der steht: »Ruft sie alle an – der Reihe nach!« Und Zeit ist reichlich vorhanden: Der selbsternannte »führende Kongress‑ und Konferenzveranstalter« beschäftigt 3.500 Menschen in 63 Büros, verteilt auf 24 Länder. Eine globale Hydra, jeder Kopf mit Hörer in der Hand.

Schon einmal drohten wir scherzhaft mit dem Anwalt. Auch das landete, pflichtbewusst notiert, im Datenfriedhof. Zwei, drei Monate Ruhe, dann das nächste »Hello, my name is…«.

Wer in solchen Momenten das Web konsultiert, stößt bald auf Sätze wie diesen:

„Marcus Evans schleicht sich immer wieder an unserer Telefonzentrale vorbei mit den dreistesten Lügengeschichten, um an die Telefonnummer unseres Managements ranzukommen. Obwohl wir den jeweiligen Mitarbeitern bereits vielfach klar und eindeutig mitgeteilt haben, dass weitere Kontaktaufnahme unerwünscht ist, passiert es immer wieder. Auch wenn MES möglicherweise ein seriöser Anbieter von Events ist, so ist die Vorgehensweise zur Akquisition von Teilnehmern absolut unterste Schublade und schlimmmste Drücker-Kolonnen-Methode“ (Quelle)

Die Klage klingt vertraut, fast tröstlich in ihrer Verzweiflung. Psychologischer Druck auf die Anrufer, heißt es auf Kununu: Ein Klima, in dem die Quoten der Furcht gehorchen, nicht dem Anstand. So werden wir zu Leidtragenden eines Systems, das »No« als Vorspiel zu »Next call« versteht.

Egal, was wir sagen – Marcus Evans lässt sich nicht abwimmeln. Vielleicht, so dämmert es uns, liegt im hartnäckigen Nicht‑Zuhören die wahre Dienstleistung: eine unbezahlte Schulung in Gelassenheit. Aber bis wir Buddhas sind, bleibt uns nur, den Hörer aufzulegen, tief Luft zu holen – und zu hoffen, dass der nächste Anruf wenigstens aus Honolulu kommt. Dann hätten wir fürs Kopfkino immerhin Sonne, Strand und Palmen.

 

„Vertrieb ohne Gewissen“ – Mitarbeiterkommentare erklären, was bei Marcus Evans passiert

Quellen zu den Zitaten bei: kununu

„Wer Vertrieb ohne Gewissen mag, findet es sicher toll. Für jemanden mit Einfühlungsvermögen und Hang zur Ehrlichkeit gestalten sich die Aufgaben allerdings sehr schwierig…“

„Älteste Technik die seit 2005 gesehen habe, Computer die man sich teilen muss, es gibt keinen Überblick über Unternehmen mit denen schon Kontakt aufgenommen wurde. Deswegen wird Arbeit doppelt und dreifach gemacht und man erntet beim kontaktieren relevanter Unternehmen sehr viel Kritik.“

„Die Entwicklung von marcus evans Germany Ltd. ist eigentlich keine. Die Arbeitsplätze bestehen lediglich aus einem Telefon und viel Papier. Es gibt keinen Computer für die Mitarbeiter. Da die Produkte sich nicht weiterentwickelt haben und es kein funktionierende CRM gibt, ist der Ruf von marcus evans sehr schlecht und dass kann man sich auch jeden Tag am Telefon anhören und der Job besteht nur aus Telefonieren. Das Gehalt ist sehr niedrig und da dieses sehr stark provisionsabhängig ist, auch sehr unterschiedlich, aber immer auf sehr geringen Niveau. Die Mitarbeiterfluktuation ist dementsprechend sehr hoch. Gerade durch das Management wird ein permanenter Druck vermittelt, zum Teil auf eine Art und Weise, die sehr frustierend ist. Alles in allem kann ich vor einem Einstieg nur abraten, da es sicherlich interessantere Optionen gibt.“

 

Wer jetzt noch Lust hat mit Marcus Evans zu arbeiten

… der findet Informationen unter: www.marcusevans.com

 

Nachtrag

Nach dem Anruf dauerte es nur kurze Zeit, bis es weiterging:

  • 15. Juli 2018 James Baker | Global Webinars Team der Marcus Evans Group aus London schreibt in grauenhaften Textbausteinen, dass wir doch bitte die großartigen Webinars buchen sollen, um „highly qualified leads“ zu bekommen.
  • 20. August 2018: Gailletano Franzo von der Marcus Evans Packaging Division in Amsterdam ruft an und versucht uns mit lustigem spanischen Akzent ein Date mit Coca Cola und L’oreal zu verkaufen.
  • 1. November 2018: Amsterdam ruft nochmals an. Frau Paiempuloca sagt uns der Head of Packaging von Procter and Gamble hätte  ihr aufgetragen uns anzurufen und möchte uns kennenlernen. Wir sollten auf jeden Fall nun das kostenpflichtige Matchmaking-Event von Marcus Evans buchen.
  • 22. November 2018: Heute ist es Matthew S. von Marcus Evans Berlin. Auch er will uns gleich einen hochkarätiges Dings verkaufen. Wir erzählen ihm von unserem Blog und lachen beide herzlich.
  • 2. April 2019: Immerhin etwas Pause gab es. Doch nun meldet sich Katharina von Marcus Evans Berlin und informiert uns in einer nicht-personalisierten und unverlangt zugesendeten Mail über einen Kurs zum Thema „Virtuelle Teams erfolgreich führen und entwickeln“. Leider nichts für uns.
  • 25. November 2019: Wieder Post per E-Mail. Diesmal aus London. Dzingi Makovah bietet uns ein Seminar über geistige Gesundheit in unserem Unternehmen an. Danke. Wir fühlen uns geistig sehr gesund.
  • 3. Dezember 2019: Karim aus Amsterdam ruft an. Er möchte uns Matchmakings mit Unilever & Co. verkaufen. Erst auf explizite Nachfrage gibt er zu für Marcus Evans zu arbeiten. Es scheint als wolle man mittlerweile verschleiern wer man ist.
  • 24. März 2020: Bei Marcus Evans arbeitet man auch während der Corona-Krise. Claudia Escalante aus London möchte uns eine Webkonferenz verkaufen, bei der wir “ L’Oréal Group, PepsiCo, Coty, Colgate and many more“ treffen können. Wir bitten wie üblich aus dem Verteiler genommen und senden ihr zum Trost ein Gedicht von Ringelnatz.
  • 11. Juni 2020: Obwohl in London immer noch noch die Corona Pandemie tobt meldet sich David Morgan aus dem dortigen Office und wirbt für ein Treffen – diesmal mit Britvic, Pepsi, Danone und anderen. Ob die Firmen eigentlich wissen, dass Marcus Evans deren Namen als contact-bait einsetzt? Auch diesmal bitten wir für immer aus allen Verteilern genommen zu werden. Angesichts der dramatischen Lage in UK verzichten wir aber darauf uns grimmig zu beschweren. Jenseits des Ärmelkanals haben sie ja schon genug Probleme.
  • 26. August 2021: Wir hatten über ein Jahr Ruhe. Aber jetzt meldet sich wieder Dzingi Makovah aus London und bietet uns einen Kurs an, unsere Assistenten besser auszubilden, so dass sie z.B. besser von zuhause arbeiten können. Finden wir etwas deplatziert, weil ja jetzt alle wieder im Büro sind. Also thanks, but no thanks. Und natürlich haben wir wieder darum gebeten uns auf eine end-endgültige Opt-Out-Liste zu setzen.
  • 21. Mai 2024. Wir hatten schon überlegt diesen Artikel zu löschen als sich just Johm Smith von MarcusEvans per Email meldete, um uns zum „The Age of AI-Powered Marketing“ Event einladen. Wir haben abgelehnt und höflich darum gebeten uns nie wieder anzuschreiben. Mal sehen wie lange das hält.

Zu guter Letzt: Wir hoffen sehr, dass Marcus Evans uns nun dauerhaft aus den Verteilern genommen hat. Wenn wir 5 Jahre Ruhe haben, dann löschen wir auch diesen Artikel. Versprochen! Bis dahin empfehlen wir uns als Employer Branding Agentur, Personalmarketing Agentur und B2B Marketing Agentur.

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