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Beauty Trends

Die wichtigsten Beauty-Trends und Make-Up-Trends 2025.

Die wichtigsten Beauty-Trends und Make-up-Trends 2026 Die Beauty-Branche entwickelt sich ständig weiter, und auch dieses Jahr stehen wieder spannende Kosmetiktrends im Fokus. Verbraucher sind heute anspruchsvoller, gut informiert und hinterfragen Produkte kritisch – von den Inhaltsstoffen bis zur Markenethik. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Trends in der Beauty-Industrie global immer schneller aufkommen, […]

Die wichtigsten Beauty-Trends und Make-up-Trends 2025

Die wichtigsten Beauty-Trends und Make-up-Trends 2026

Die Beauty-Branche entwickelt sich ständig weiter, und auch dieses Jahr stehen wieder spannende Kosmetiktrends im Fokus. Verbraucher sind heute anspruchsvoller, gut informiert und hinterfragen Produkte kritisch – von den Inhaltsstoffen bis zur Markenethik. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Trends in der Beauty-Industrie global immer schneller aufkommen, oft befeuert durch soziale Medien und Influencer. Gleichzeitig achten Konsumenten mehr denn je auf Nachhaltigkeit und persönliche Relevanz der Produkte. In dieser umfassenden Übersicht betrachten wir die wichtigsten Beauty-Trends: von Clean Beauty 2.0 über High-Tech-Hautpflege bis hin zu den neuesten Make-up-Looks und Farben. Auch das Kosmetik-Verpackungsdesign spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle – denn Nachhaltigkeit beginnt bei der Verpackung.

Kosmetiktrends: Die wichtigsten Beauty-Trends 2026

Die Kosmetiktrends zeichnen sich durch einen Mix aus Innovation und Rückbesinnung auf das Wesentliche aus. Ein zentraler Beauty-Trend ist die verstärkte Orientierung an Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs und nachhaltigen Konzepten. Verbraucher legen Wert auf Transparenz: Produkte sollen möglichst clean sein, ohne fragwürdige Zusätze, und die Inhaltsstoffe nachvollziehbar. Schätzungen zufolge ist fast ein Drittel aller Beauty-Produkte inzwischen als „Clean Beauty“ gekennzeichnet – Tendenz steigend. Dabei geht es nicht nur um Marketing, sondern um echte Vorteile: Natürliche Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Grüntee-Extrakt oder Hyaluron sollen Haut und Haar pflegen, ohne die Gesundheit oder Umwelt zu belasten. Ein weiterer Trend ist der natürliche Look – also ein möglichst authentisches, gepflegtes Aussehen, das den individuellen Teint betont statt ihn zu überdecken. Eine weitere Strömung ist die Personalisierung: Verbraucher wünschen sich maßgeschneiderte Lösungen und suchen nach Produkten, die exakt zu ihrem Hauttyp, ihrem Stil und sogar genetischen Profil passen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Beauty-Trends 2025 von Clean Beauty, High-Tech und Individualisierung geprägt sind, während zugleich ein Bewusstsein dafür wächst, dass weniger manchmal mehr ist.

Schon 2023 war „Clean Beauty“ eines der meistgehörten Schlagworte der Branche; inzwischen ist daraus ein grundlegender Anspruch geworden. Man könnte von Clean Beauty 2.0 sprechen. Dabei geht es nicht nur darum, dass Kosmetikprodukte frei von bestimmten chemischen Zusätzen sind, sondern um die gesamte Philosophie dahinter. Unternehmen achten verstärkt auf natürliche Inhaltsstoffe, nachhaltige Produktion und transparente Kommunikation. Viele dieser Zutaten stammen vermehrt aus bio-zertifiziertem Anbau oder sogar aus Upcycling-Prozessen, bei denen Nebenprodukte als Wirkstoffe wiederverwendet werden. Clean Beauty 2.0 bedeutet auch „weniger ist mehr“: Produkte werden mit kürzeren INCI-Listen entwickelt, da Verbraucher unnötige Füllstoffe ablehnen. So liegt der Fokus auf natürlichen Ingredenzien mit klarer Herkunft. Außerdem werden Verpackungen nachhaltiger gestaltet, etwa durch Recycling-Materialien oder Nachfüllsysteme, um Müll zu vermeiden – ein Thema, das wir als Verpackungsdesign Agentur intensiv begleiten. Clean Beauty zeigt sich auch in der Kommunikation: Marken wie Ilia oder RMS Beauty betonen in ihrer Werbung nicht nur „frei von“ bestimmten Stoffen zu sein, sondern auch aktiv Hautgesundheit zu fördern. Dennoch ist Clean Beauty ein Beauty-Trend, der ungebrochen anhält und die Industrie nachhaltig verändert: von der Produktentwicklung über Verpackungsdesigns bis hin zum Marketing.

Make-up-Trends: Neue Looks für Teint, Augen und Lippen 2025

Im Bereich Make-up vollzieht sich aktuell ein spannender Spagat zwischen Minimalismus und Ausdrucksstärke. Auf der einen Seite ist der No-Make-up-Look weiterhin beliebt – ein Make-up, das kaum als solches erkennbar ist und den natürlichen Teint mit etwas Concealer, leichtem Blush und viel Glow perfektioniert. Hauttextur darf durchscheinen, Sommersprossen werden nicht mehr abgedeckt, sondern betont. Sanft schimmernde Creme-Texturen liegen im Trend, weil sie der Haut ein frisches, taufeuchtes Finish verleihen. Auf der anderen Seite erlebt dramatisches Make-up ein Comeback: Eyeliner-Kunst und Smokey Eyes sind wieder vermehrt auf Laufstegen und in Social Media zu sehen. Besonders farbige Akzente kehren zurück auf die Lider – von grafischen Neon-Linern bis zu Pastell-Lidschatten, die an die 80er erinnern. Das Motto lautet: Ein Statement-Element im Gesicht, der Rest bleibt zurückhaltend.

Ein gutes Beispiel ist die Trendfarbe des Jahres: Pantone hat „Mocha Mousse“, einen warmen Braunton mit leichtem Mauve-Stich, zur Farbe des Jahres gekürt. Dieser Farbton spiegelt sich auch in Make-up-Trends wider. Zugleich passen Lippen in „Mocha Mousse“-Nuance zu vielen Hauttönen und wirken wie ein neuer Nude-Ton. Überhaupt sind 90er-Jahre-Nuancen zurück: Braune Lipliner und Lippen in Kaffee- und Kakaotönen feiern ein Revival. Neben erdigen Farben bleiben Beerentöne populär, vor allem im Herbst und Winter. Die Haltbarkeit spielt ebenfalls eine große Rolle: Matte flüssige Lippenstifte mit Langzeitformeln sind weiter gefragt, doch parallel gibt es einen Trend zu leichteren Texturen. Tönende Lip Balms und Lip Tints, die nur einen Hauch Farbe und viel Pflege liefern, treffen den Nerv der Zeit. Insgesamt bieten die Make-up-Trends für jeden Stil etwas – von minimalistisch bis extravagant.

Eyeliner und Smokey Eyes: Farbe kehrt auf die Lider zurück

Die Augen stehen im Mittelpunkt vieler Looks, und dabei feiern klassische Techniken ein Comeback – allerdings neu interpretiert. Dramatische Eyeliner-Linien sind wieder da: Vom präzisen Cat-Eye bis zum extravaganten „Floating Crease“ sieht man diverse Varianten. Make-up-Artists und Creator auf Instagram und TikTok zeigen kreative Ideen, wie man mit Linien und Formen spielen kann. Besonders gefragt ist farbiger Eyeliner – anstelle von klassischem Schwarz setzen viele auf Weiß, Pastell oder Neonfarben, um Akzente zu setzen.

Parallel dazu erleben Smokey Eyes ein Revival. Der rauchige Augen-Look kommt jetzt in sanfteren Nuancen zurück: Statt reinem Schwarz werden oft Grau, Braun oder tiefe Beerentöne verwendet. Kombiniert mit glitzernden Partikeln oder Metallic-Finish entsteht ein moderner Glamour-Look. Neben Farbe spielt auch Wimperndichte eine Rolle: Künstliche Wimpern werden jetzt häufiger im Alltag eingesetzt, nicht nur zu Partys. Insgesamt gilt: Die Augen-Make-ups der Saison setzen entweder auf klare, grafische Elemente oder weich verschwommene Smokey-Effekte – beides darf gern farbig sein.

Teint und Blush: Glow-Effekt und moderne Texturen

Ein frischer, gesund strahlender Teint ist zum Schönheitsideal avanciert. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Hautpflege und Make-up immer mehr. Viele Foundations und Primer enthalten pflegende Komponenten – Make-up-Produkte werden quasi zur Verlängerung der Hautpflege. Skinimalism lautet weiterhin das Stichwort: Die Haut soll durchscheinen, anstatt unter dicken Schichten Make-up versteckt zu werden.

Blush erlebt ebenfalls eine Renaissance, aber auf subtile Art: Creme-Rouge oder flüssige Tints werden sanft in die Haut eingearbeitet, sodass sie wie natürliches Erröten wirken. Beliebt sind Rosé- und Pfirsichtöne, aber auch hier zeigt sich der Hang zu Braun- und Mauve-Nuancen. Neu ist die Platzierung: Blush wird nicht mehr nur auf den Wangenknochen getragen, sondern auch höher Richtung Schläfe („Blush Draping“) oder mittig auf die Wange für einen süßlichen „Cold Girl“ Look. Insgesamt dreht sich beim Teint alles um Balance: Ein Make-up soll langanhaltend perfektionieren, aber möglichst ungeschminkt aussehen.

Lips: Mauve als Trendfarbe und Comeback von Lipliner

Im Bereich Lippen tut sich derzeit ebenfalls einiges. Natürliche, gepflegte Lippen sind die Basis – Lip Scrubs und Masken werden verstärkt nachgefragt. Eine überraschende Trendfarbe ist Mauve: Dieser zarte Mix aus Rosa und Violett wirkt an den Lippen elegant und zurückhaltend zugleich. Mauve-Lippenstifte und Glosses sind vielseitig, da sie vielen Hauttönen schmeicheln.

Lipliner feiert sein Comeback – inspiriert von den 90ern umranden viele ihre Lippen mit einem deutlich sichtbaren Konturenstift, oft in einem Braunton etwas dunkler als die eigene Lippenfarbe. In Kombination füllen manche den Rest der Lippen nur mit etwas transparentem Gloss – dieser Kontrast betont die Kontur und war als „Supermodel-Look“ bereits vor 25 Jahren beliebt. Lip Tints – also flüssige Lippenfarben, die in die Lippen einziehen und einen sanften Hauch von Farbe hinterlassen – sind extrem beliebt, weil sie sehr langanhaltend sind und nicht abfärben. Letztlich spiegelt der Make-up-Trend bei den Lippen wider, was in der gesamten Kosmetik passiert: Personalisierung und Vielfalt.

Social Media als Trendmotor: Inspiration auf TikTok und Co.

Kein Trendüberblick wäre vollständig ohne einen Blick auf die Rolle der sozialen Medien. Heutzutage starten viele Beauty-Trends nicht mehr auf den Laufstegen, sondern im Netz – allen voran TikTok. Beauty-Creators und Hobby-Visagisten schaffen es mit kurzen Clips, Millionen von Menschen für neue Looks oder Produkte zu begeistern. Was auf TikTok viral geht, landet kurz darauf in den Verkaufsregalen. Diese Dynamik hat nochmals an Tempo zugelegt.

Positiv ist, dass TikTok und Co. eine immense Quelle an Inspiration bieten: Man entdeckt neue Techniken und bekommt Zugang zu weltweiten Strömungen. So schwappt etwa der koreanische „Glass Skin“-Look via Social Media in den Westen und beeinflusst hier die Produkte. Trotz aller Schnelllebigkeit zeigt sich aktuell eine interessante Entwicklung: Natürliche und authentische Inhalte gewinnen an Vertrauen. Nutzer folgen gern Experten, die fundiertes Wissen teilen, statt nur perfekten Hochglanzbildern. Insgesamt sind soziale Medien weiterhin ein Motor der Beauty-Branche – sie diversifizieren Trends, demokratisieren Informationen und treiben auch die Marken an, immer wieder Neues zu entwickeln.

Fazit: Auf Trends achten, aber dem eigenen Kompass folgen

Aktuell bringt die Kosmetik- und Beauty-Welt eine Fülle an Entwicklungen: Beauty-Trends werden global in Echtzeit geteilt, Technologien ermöglichen maßgeschneiderte Angebote wie nie zuvor, und Nachhaltigkeit ist vom Nice-to-have zum Must-have geworden. Für Verbraucher bedeutet das einerseits eine riesige Auswahl und neue Chancen, die eigene Schönheitspflege zu optimieren. Andererseits ist auch kritisch zu hinterfragen, welche Trends wirklich zu einem selbst passen. Ob im Packaging-Design, wo aktuell minimalistische Looks und leichte Materialien dominieren, oder im Marketing – Authentizität und ein eigener Markenkern sind wichtiger als blindes Hinterherlaufen. Die besten Ergebnisse entstehen dann, wenn man Trends mit dem eigenen Kompass kombiniert.

Fachliteratur und Internetquellen

Howarth, J. (2025). 6 Top Beauty Industry Trends (2025 & 2026). Exploding Topics. Verfügbar unter: https://explodingtopics.com/blog/beauty-trends

Scanlan, C. (2025). Pentawards Highlights Evolving Cosmetic Packaging Design Trends for 2024-2025. Beauty Packaging Magazine.

Weaver, K., Pacchia, M. und Hudson, S. (2025). State of Beauty 2025: Solving a Shifting Growth Puzzle. McKinsey & Company Report.

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kakoii Berlin launcht umfassenden China-Marketing-Service für deutsche Unternehmen

Ihre Brücke zum Erfolg in China: Professionelles Marketing in China, Services für erfolgreiches Marketing im das Reich der Mitte

Ab sofort erweitern wir unser Dienstleistungsportfolio um einen spezialisierten China-Marketing-Service. Mit diesem neuen Angebot unterstützen wir als B2B Marketing Agentur deutsche Unternehmen bei ihrem erfolgreichen Markteintritt und -ausbau im chinesischen Markt. „China bietet als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt enormes Potenzial für deutsche Unternehmen. Allerdings stellt der Markteintritt viele vor große Herausforderungen“, erklärt Ralf Fuss, Consulting […]

Professionelles Marketing in China: Services für erfolgreiches Marketing im Reich der Mitte

Ab sofort erweitern wir unser Dienstleistungsportfolio um einen spezialisierten China-Marketing-Service. Mit diesem neuen Angebot unterstützen wir als B2B Marketing Agentur deutsche Unternehmen bei ihrem erfolgreichen Markteintritt und -ausbau im chinesischen Markt.

„China bietet als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt enormes Potenzial für deutsche Unternehmen. Allerdings stellt der Markteintritt viele vor große Herausforderungen“, erklärt Ralf Fuss, Consulting Director China und Head of Strategy bei kakoii Berlin. „Unser neuer Service bietet eine Brücke zum Erfolg in China, indem wir unsere Kunden mit lokalem Expertenwissen und maßgeschneiderten Strategien unterstützen.“

Der China-Marketing-Service von kakoii Berlin umfasst ein breites Spektrum an Leistungen:

  1. Erfolgreiches Marketing in China: Von Marktanalyse und Zielgruppenforschung bis hin zu digitalen Marketingstrategien für Plattformen wie WeChat und Baidu.
  2. China Beratung für B2B Marketing und B2C: Umfassende Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Markteintrittstrategien.
  3. China Consulting: Spezialisierte Unterstützung in Bereichen wie Geschäftsentwicklung, Partnermanagement und interkulturelles Management.
  4. China Marketing Support: Optimierung und Umsetzung von Marketingstrategien, einschließlich Kampagnenmanagement und Performance-Analyse.
  5. China E-Commerce Consulting: Unterstützung beim Eintritt in den boomenden chinesischen E-Commerce-Markt.

„Unser Ziel ist es, deutschen Unternehmen den Weg in den chinesischen Markt zu ebnen und ihnen zu nachhaltigem Erfolg zu verhelfen“, so Fuss. „Mit unserem umfassenden Netzwerk in China und unserer Expertise sind wir der ideale Partner für Unternehmen, die in China Fuß fassen oder ihre Position ausbauen möchten.“

kakoii Berlin ist eine führende Strategie-Agentur mit Schwerpunkt auf internationales Marketing und Markenentwicklung und bietet maßgeschneiderte Lösungen für den erfolgreichen Markteintritt und die Expansion in dynamischen Märkten. Worauf es beim Marketing in China ankommt und welche Unterschiede zur europäischen Marketinglandschaft bestehen, beschreiben wir in einem eigenen Artikel.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Leistungsportfolio China-Marketing und China-Consulting.

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Die 10 besten berühmten Grafikdesigner

Die 10 besten berühmten Grafikdesigner: Designer - inspirierend und weltberühmt

Designer – inspirierend und weltberühmt Die Welt des Grafikdesigns ist ein Kaleidoskop der Kreativität, in dem Farben, Formen und Schriftarten mehr als nur ästhetische Merkmale sind – sie sind die Sprache der visuellen Kommunikation. Innerhalb dieses reichen Spektrums haben einige Designer ihre einzigartigen Marken hinterlassen, deren Arbeit nicht nur die Grenzen des Designs erweitert, sondern […]

Die 10 berühmtesten Grafikdesigner der Welt

Designer – inspirierend und weltberühmt

Die Welt des Grafikdesigns ist ein Kaleidoskop der Kreativität, in dem Farben, Formen und Schriftarten mehr als nur ästhetische Merkmale sind – sie sind die Sprache der visuellen Kommunikation. Innerhalb dieses reichen Spektrums haben einige Designer ihre einzigartigen Marken hinterlassen, deren Arbeit nicht nur die Grenzen des Designs erweitert, sondern auch unsere kulturelle Landschaft geprägt hat. Hier sind zehn solcher weltberühmten Grafikdesigner, deren Einfluss und Werke bis heute nachhallen.

1. Milton Glaser – Meister der ikonischen Einfachheit

Milton Glaser ist vielleicht am besten für sein ikonisches I ♥ NY-Logo bekannt, ein Symbol, das weit über die Grenzen der Grafikdesignwelt hinaus Berühmtheit erlangt hat. Doch Glasers Einfluss reicht weit über ein einzelnes Werk hinaus. Sein Portfolio umfasst das berühmte Bob-Dylan-Plakat, das mit seiner farbenfrohen, psychedelischen Haarsilhouette die visuelle Sprache einer ganzen Generation prägte. Glaser war auch Mitbegründer des New York Magazine, was seine tiefe Verbindung zur visuellen Kultur New Yorks unterstreicht. Seine Arbeiten, die oft durch eine bemerkenswerte Einfachheit und emotionale Tiefe charakterisiert sind, haben ihn zu einem unverzichtbaren Pfeiler in der Welt des Designs gemacht.

2. Paula Scher – Die Typografin

Als erste weibliche Hauptpartnerin des renommierten Designbüros Pentagram hat Paula Scher einige der bekanntesten Identitäten und Logos geschaffen, darunter die für das Public Theater, Citibank und Microsoft Windows. Ihre Arbeit, oft eine kühne Mischung aus Typografie und Bildsprache, hat das Branding moderner Institutionen neu definiert. Schers Ansatz, Typografie als grafische Sprache zu nutzen, hat ihr eine Vorreiterrolle in der Gestaltung dynamischer und ausdrucksstarker Markenidentitäten verschafft.

3. Stefan Sagmeister – Der Grenzgänger

Stefan Sagmeister ist bekannt für seine Fähigkeit, durch Design zu provozieren und zu inspirieren. Seine Projekte reichen von der Gestaltung von Albumcovern für die Rolling Stones und Lou Reed bis hin zu ausdrucksstarken und oft kontroversen öffentlichen Installationen. Sagmeisters Arbeit ist eine ständige Erinnerung daran, dass Design die Macht hat, tiefgreifende emotionale Reaktionen hervorzurufen und die Art und Weise, wie wir über die Welt denken, zu verändern.

4. Massimo Vignelli – Der Purist

Massimo Vignelli, dessen Karriere sich über sechs Jahrzehnte erstreckte, hat in fast jedem Bereich des Designs gearbeitet – von Verpackungen über Möbeldesign bis hin zu öffentlichen Signaletik-Systemen. Seine Philosophie, dass „ein Designer alles von einem Löffel bis zu einer Stadt gestalten kann“, wurde in seinem vielleicht berühmtesten Werk verkörpert: dem Signage-System der New York City Subway. Vignellis Arbeit zeichnet sich durch eine strenge Einfachheit und den Gebrauch von Grundfarben aus, was seine Entwürfe zeitlos macht.

5. Saul Bass – Der Geschichtenerzähler

Saul Bass hat das Design von Filmtiteln und Postern revolutioniert und Werke für Filme wie „Vertigo“, „Psycho“ und „The Man with the Golden Arm“ geschaffen. Seine Fähigkeit, komplexe Geschichten durch einfache, aber kraftvolle visuelle Elemente zu erzählen, hat ihm einen legendären Status in der Film- und Designwelt eingebracht. Darüber hinaus hat Bass einige der langlebigsten Logos für Unternehmen wie AT&T und Quaker Oats entworfen.

6. David Carson – Der Rebell

David Carson, am besten bekannt für seine Arbeit als Art Director der Zeitschrift Ray Gun, hat das Magazindesign der 1990er Jahre neu definiert. Sein Ansatz, der konventionelle Layouts und Typografie in Frage stellt, hat das Design von Printmedien nachhaltig beeinflusst. Carson glaubt daran, dass die emotionale Wirkung des Designs ebenso wichtig ist wie die Übermittlung von Informationen, eine Philosophie, die in seinen oft als anarchisch empfundenen Layouts zum Ausdruck kommt.

7. Neville Brody – Der Innovator

Neville Brody wurde durch seine revolutionäre Arbeit als Art Director der Zeitschriften The Face und Arena bekannt. Seine experimentelle Herangehensweise an Lettering und Layout-Design hat das Erscheinungsbild von Magazinen in den 1980er Jahren geprägt und den Weg für die digitale Typografie geebnet. Brody gründete später Research Studios und war an der Entwicklung innovativer digitaler Design- und Typografieprojekte beteiligt.

8. Jessica Walsh – Die Farbenfrohe

Die Designerin Jessica Walsh hat sich mit ihrer mutigen und experimentellen Designarbeit einen Namen gemacht. Als Mitbegründerin des Designstudios Sagmeister & Walsh (jetzt &Walsh) ist sie bekannt für ihre spielerische Herangehensweise an Design, die oft leuchtende Farben und komplexe Muster umfasst. Walshs Arbeit unterstreicht die Bedeutung von Freude und Experimentierfreude im kreativen Prozess.

9. Michael Bierut – Der Geschichtenerzähler durch Design

Als Partner bei Pentagram hat Michael Bierut eine Vielzahl von Projekten in den Bereichen Identitätsdesign, Umweltgrafik und Plakatdesign geleitet. Seine Arbeit für große Marken und Institutionen wie die New York Times, Saks Fifth Avenue und das Whitney Museum zeugt von seiner Fähigkeit, komplexe Ideen durch Design zugänglich und ansprechend zu machen.

10. April Greiman – Die digitale Pionierin

April Greiman gilt als eine der ersten Designerinnen, die den Computer als wesentliches Werkzeug für grafisches Design anerkannten. Ihre Arbeit, die traditionelle Designprinzipien mit digitaler Technologie verbindet, hat den Weg für die Zukunft des digitalen Designs geebnet. Greimans experimenteller Ansatz und ihre Bereitschaft, mit neuen Technologien zu spielen, haben sie zu einer Schlüsselfigur in der Entwicklung des digitalen Designs gemacht.

Was wir von diesen Designern lernen können

Diese zehn Designer haben durch ihre einzigartigen Visionen und unermüdliche Hingabe die Welt des Grafikdesigns neu geformt. Es gibt noch einige andere weltberühmte und wichtige Designer wie Otl Aicher, Peter Behrens, Kate Moross und David Shrigley. Ihre Arbeiten dienen nicht nur als Inspirationsquelle für zukünftige Generationen von Designern, sondern auch als lebendige Erinnerung daran, dass Design im Kern eine Form der Kommunikation ist – eine, die in der Lage ist, unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum zu verändern und zu bereichern. Ein erfolgreicher Podcast wie „Design Matters“ von Debbie Millman bietet tiefere Einblicke in die Welt des Grafikdesigns und die Designgeschichte. Als Design Agentur Berlin lassen wir uns von diesen Vorbildern täglich inspirieren.

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Kulturkommunikation für Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Kulturkommunikation für Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Kulturprojekte sind unsere Leidenschaft, auch wenn dieser Bereich nicht immer einfach ist. Die Themen sind sehr dankbar für deren kommunikative Verpackung und das Herz jedes Designers jubelt, wenn er für ein Theater, ein Museum oder eine andere Kulturinstitution arbeiten kann. Nur die finanziellen Rahmenbedingungen sind oft schwierig. Das hier gezeigte Motiv entwickelten wir für eine […]

Kulturkommunikation für Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen

Kulturprojekte sind unsere Leidenschaft, auch wenn dieser Bereich nicht immer einfach ist. Die Themen sind sehr dankbar für deren kommunikative Verpackung und das Herz jedes Designers jubelt, wenn er für ein Theater, ein Museum oder eine andere Kulturinstitution arbeiten kann. Nur die finanziellen Rahmenbedingungen sind oft schwierig. Das hier gezeigte Motiv entwickelten wir für eine Ausschreibung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, die trotz großer Begeisterung für unsere Designs an einen anderen, günstigeren Bieter vergeben werden musste. Wir haben schon überlegt, ob wir unsere Entwürfe quasi als Kultursponsoring der Schlösserverwaltung spenden sollten. Nun sind sie zumindest hier zu sehen – als Beispiel dafür, was Kulturmarketing leisten kann, wenn Gestaltung und Inhalt zusammenfinden.

Die „Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern“ kümmert sich seit 2018 um die Erhaltung und Präsentation von kulturellem Erbe in Mecklenburg-Vorpommern. Die Organisation vereint die Verantwortung für bedeutende historische Stätten und Kunstwerke, darunter 17 Schlösser und Gärten sowie das Staatliche Museum Schwerin. Sie wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Schutz und die Nutzung dieser Kulturgüter effizienter zu gestalten und die Attraktivität Mecklenburg-Vorpommerns als kulturelles Reiseziel zu steigern. Gerade für Institutionen mit knappen Budgets kann ein strategisch durchdachtes Corporate Design den entscheidenden Unterschied in der Außenwahrnehmung machen.

Der im Motiv thematisierte Gartentag auf Schloss Bothmer ist in jedem Fall besuchenswert. Er ist ein jährliches Open-Air-Fest, das Musik, Kleinkunst und ein familienfreundliches Programm im Schlosspark bietet. Zu den Attraktionen gehören Akrobaten, Kleinkünstler, Führungen durch den Park, regionale Aussteller und Köstlichkeiten in der Orangerie. Der Eintritt ins Schloss und zum Kulturprogramm ist an diesem Tag frei. Das Ereignis zieht Besucher mit seiner entspannten Atmosphäre und der Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten an. Wie Kultureinrichtungen solche Veranstaltungen auch kommunikativ wirksam einsetzen können, zeigen weitere Beispiele für erfolgreiches Kulturmarketing.

Geschäftsführer Stefan Mannes berät Kulturinstitutionen auch persönlich in strategischer Kommunikation – von der Positionierung über die Besucheransprache bis zur Markenführung. Einen praxisorientierten Einstieg bieten seine Grundlagen zum Kulturmarketing. Sein Kulturmarketing Workshop-Format richtet sich an Kommunikationsteams, die auch mit begrenzten Mitteln wirkungsvolle Strategien entwickeln wollen.

Mehr Informationen auf der Website der Schlösserverwaltung.

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Wir freuen uns über den Innovationskorridor Berlin – Lausitz

Wir freuen uns sehr über ein neues Projekt an der Schnittstelle von Wirtschaftskommunikation und Public Affairs. Und zwar startet der Innovationskorridor Berlin – Lausitz mit einem von uns entwickelten Corporate Design und Website in die Öffentlichkeit.

Wir freuen uns sehr über ein neues Projekt an der Schnittstelle von Wirtschaftskommunikation und Public Affairs. Und zwar startet der Innovationskorridor Berlin-Lausitz mit einem von uns entwickelten Corporate Design und Website in die Öffentlichkeit. Der Innovationskorridor Berlin-Lausitz ist ein strategisches Entwicklungsprojekt, das darauf abzielt, eine starke wirtschaftliche und wissenschaftliche Verbindung zwischen Berlin und der Lausitz […]

Corporate Design und Website für den Innovationskorridor Berlin-Lausitz – kakoii Berlin

Wir freuen uns sehr über ein neues Projekt an der Schnittstelle von Wirtschaftskommunikation und Public Affairs. Und zwar startet der Innovationskorridor Berlin-Lausitz mit einem von uns entwickelten Corporate Design und Website in die Öffentlichkeit.

Der Innovationskorridor Berlin-Lausitz ist ein strategisches Entwicklungsprojekt, das darauf abzielt, eine starke wirtschaftliche und wissenschaftliche Verbindung zwischen Berlin und der Lausitz zu schaffen. Dieses Vorhaben soll die Regionen durch Förderung von Innovationen, Technologietransfer und nachhaltige Entwicklung stärken. Die Initiative konzentriert sich auf verschiedene Schlüsselbereiche wie erneuerbare Energien, Digitalisierung, innovative Mobilitätslösungen und die Transformation der traditionellen Industrien. Ein Projekt, das – ähnlich wie unsere Kampagne für die Berliner Zukunftsorte – an der Schnittstelle von Wissenschaftskommunikation, Standortmarketing und B2B-Kommunikation liegt.

Der Korridor soll als Brücke für den Wissens- und Technologieaustausch dienen und dabei helfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Regionen zu steigern. Die Lausitz, die historisch durch den Kohlebergbau geprägt wurde, steht vor der Herausforderung, den Wandel zu einer nachhaltigen und diversifizierten Wirtschaft zu vollziehen. Der Innovationskorridor ist Teil dieser Transformationsbemühungen und zielt darauf ab, die Region als attraktiven Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation zu positionieren. Die Aufgabe unserer Designagentur war es, diesem komplexen Vorhaben eine visuelle Identität zu geben, die alle Akteure unter einem Dach vereint.

Magnetpunkte des Korridors

Wichtige Magnetpunkte des Korridors sind die beiden Technologiestandorte Technologiepark Berlin-Adlershof und der Lausitz Science Park.

Der Technologiepark Berlin-Adlershof ist eines der führenden Wissenschafts- und Technologiezentren in Deutschland. Er vereint innovative Unternehmen, Forschungsinstitute und Start-ups, vor allem aus den Bereichen Photonik, Optik, Materialwissenschaften und Umwelttechnologien. Mit seiner dynamischen Gemeinschaft fördert Adlershof den Technologietransfer und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Der Lausitz Science Park ist ein zukunftsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt in der Lausitz, das Wissenschaft und Industrie vernetzt. Er konzentriert sich auf nachhaltige Technologien und Innovationen, insbesondere in den Bereichen Energie, Umwelt und Materialwissenschaften. Als Plattform für den Wissenstransfer unterstützt er die regionale Transformation zu einer wissensbasierten Wirtschaft.

Weitere Informationen auf der Website des IBL. Vertiefende Einblicke in die strategische Beratung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Deep Tech und Innovation bietet Stefan Mannes auf seiner Themenseite Wissenschaft und Deeptech-Kommunikation.

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