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Kampagne für den Jahrestag der Pogromnacht

Kampagne für den Jahrestag der Pogromnacht

Public Affairs und Awarenesskampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in Berlin Wir freuen uns sehr, dass ab 4. November unsere Kampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in Berlin zu sehen ist. Ab sofort werben 500 Citylights sowie Schaufensterinstallationen für den Gedenkweg zum 75. Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht. Geführt von Bürgermeister Klaus […]

Public Affairs und Awarenesskampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in Berlin

Gedenkweg Pogromnacht. Public Affairs und Awarenesskampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in BerlinWir freuen uns sehr, dass ab 4. November unsere Kampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in Berlin zu sehen ist. Ab sofort werben 500 Citylights sowie Schaufensterinstallationen für den Gedenkweg zum 75. Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht.

Geführt von Bürgermeister Klaus Wowereit, den Bischöfen der Berliner Kirchen und zahlreichen Vertretern aus Politik und Kultur werden sich mehrere tausend Berliner am 9. November schweigend an die Untaten erinnern, der Opfer gedenken und sich der Verantwortung stellen, die aus der Geschichte erwächst.

Mit den Ausschreitungen vom 9. November 1938 offenbarten die nationalsozialistischen Machthaber ihren Judenhass und Antisemitismus in vollem Ausmaß. Jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Synagogen wurden zerstört und Juden wurden im ganzen Deutschen Reich verhaftet, misshandelt und ermordet. Genauso empörend wie die Gräueltaten der zynisch „Reichskristallnacht“ genannten Aktion war, dass sich weite Kreise der Bevölkerung daran ungeniert beteiligt haben und so gut wie niemand dagegen seine Stimme erhob.

kakoii widmete sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach dem Thema Vergangenheitsbewältigung. Unter der Führung von Strategie-Geschäftsführer Stefan Mannes und Kreativ-Geschäftsführerin Thekla Heineke berieten wir die Stiftung EVZ und entwickelten wir die Kampagne für das Berliner Holocaust Denkmal, die mit der Headline „Den Holocaust hat es nie gegeben“ auf einem 400qm Riesenposter neben dem Brandenburger Tor für aufsehen sorgte.

Die Pogromnacht, auch bekannt als Reichskristallnacht, Kristallnacht oder Novemberpogrome, war ein von den Nationalsozialisten organisiertes und durchgeführtes Gewaltexzess gegen die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich, das in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stattfand. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Verfolgung der Juden durch das nationalsozialistische Regime, indem es die systematische Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Gemeinschaft in Europa einleitete.

Public Affairs und Awarenesskampagne zum Gedenken an den Jahrestag der NS-Pogromnacht in BerlinWährend der Pogromnacht wurden Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte geplündert und zerstört, Friedhöfe verwüstet und zahlreiche jüdische Einrichtungen beschädigt. Die Gewalt war von antisemitischer Hetze begleitet und führte zum Tod von mindestens 91 Juden. Darüber hinaus wurden etwa 30.000 jüdische Männer willkürlich verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt, wo viele von ihnen misshandelt wurden und einige ums Leben kamen.

Die offizielle Propaganda des NS-Regimes stellte die Pogrome als spontane Reaktion auf die Ermordung des deutschen Diplomaten Ernst vom Rath durch den polnisch-jüdischen Jugendlichen Herschel Grynszpan in Paris dar. Tatsächlich waren die Gewaltakte jedoch sorgfältig vorbereitet und von höchsten Stellen der NS-Herrschaft angeordnet.

Die Pogromnacht war nicht nur ein Akt brutaler Gewalt, sondern auch ein Mittel zur wirtschaftlichen Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung. Im Nachgang wurden jüdische Familien gezwungen, für die entstandenen Schäden aufzukommen, und es wurden Maßnahmen ergriffen, die zur systematischen „Arisierung“ jüdischen Eigentums führten – ein Prozess, der jüdische Geschäftsleute zwang, ihre Unternehmen weit unter Wert an „arische“ Deutsche zu verkaufen oder zu übertragen.

Die Pogromnacht diente als Vorläufer für die folgenden Jahre des Holocausts, in denen sechs Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden. Sie bleibt ein tiefes Zeugnis für die Barbarei des NS-Regimes und ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus.

Hier geht es zur Website. Und hier zum einem Pressebeitrag in der Public Marketing. Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch als Public Affairs Agentur | Agentur für politische Werbung | Politikberatung Agentur.

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„AIDS ist auch nicht mehr, was es mal war.“- Kampagne der deutschen AIDS-Hilfe

„AIDS ist auch nicht mehr, was es mal war.“- Kampagne der deutschen AIDS-Hilfe

kakoii Berlin entwickelt Kampagne zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen AIDS-Hilfe Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) wird 30 und kakoii entwickelt zu diesem Anlass die neue Deutsche AIDS-Hilfe-Kampagne. Sie ist der Dachverband von 120 Aidshilfe-Organisationen in Deutschland, betreibt im staatlichen Auftrag HIV-Prävention und setzt sich für Menschen mit HIV und die besonders stark von HIV betroffenen Gruppen ein. […]

kakoii Berlin entwickelt Kampagne zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen AIDS-Hilfe

Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) wird 30 und kakoii entwickelt zu diesem Anlass die neue Deutsche AIDS-Hilfe-Kampagne. Sie ist der Dachverband von 120 Aidshilfe-Organisationen in Deutschland, betreibt im staatlichen Auftrag HIV-Prävention und setzt sich für Menschen mit HIV und die besonders stark von HIV betroffenen Gruppen ein.

Kampagne 30 Jahre Deutsche Aidshilfe

Das Jubiläum ist Anlass, die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu betrachten. Am Gründungstag, den 23. September startet aus diesem Grund unter dem Titel „Wussten sie eigentlich?“ eine Kampagne, die auf ungewöhnliche Weise Wissen rund um HIV und Aids vermittelt.

Der Kampagnenname „Wussten Sie eigentlich?“ wurde gewählt, weil viele Schwierigkeiten im Leben mit HIV und in der HIV-Prävention durch Unwissenheit oder Ignoranz entstehen. Zahlreiche Menschen haben zum Beispiel noch nicht mitbekommen, wie sehr sich das Leben mit HIV in den letzten Jahren gewandelt hat. Das Ausmaß der Diskriminierung, mit der HIV-positive Menschen konfrontiert werden, ist den Wenigsten bewusst.

Mit der Frage „Wussten Sie eigentlich?“ spricht die Kampagne der deutschen AIDS-Hilfe die Menschen direkt an und bezieht Sie ein. Auf diese Frage folgen Aussagen, die niemand einfach ignorieren kann – sie sind teils rätselhaft, teils provokant, immer pointiert und überraschend: Sätze wie „Mit HIV kann man fliegen“, „Heroin kann Leben retten“ oder „AIDS ist auch nicht mehr, was es mal war“. Im Kleingedruckten erhalten Betrachter/innen weiterführende Informationen: Dass man heutzutage auch mit HIV Pilot werden kann oder die meisten Menschen mit HIV mittlerweile eine fast normale Lebenserwartung haben. Und dann lernen sie einen Menschen, dessen Lebensgeschichte das jeweilige Thema illustriert und emotional erfahrbar macht.

Ab 23. September startet die Kampagne der deutschen AIDS-Hilfe auf 75 City-Light-Boards in Berlin – zudem werden 200.000 Edgar-Cards u.a. in Berlin, Düsseldorf, München und Köln verteilt. Mehrere tausend kleinere Plakatformate hängen in Distributionen der DAH-Mitgliedsorganisationen, ebenso wie 75.000 Postkarten. Ein Kampagnen-Sonderbereich der Website sowie Facebook und Twitter informieren nicht nur, sondern greifen aktiv den Dialog mit der Öffentlichkeit auf.

Die Kampagne für die DAH geht auf eine ungewöhnliche starke Zusammenarbeit zwischen Aidshilfe und kakoii zurück: Die Basisidee wurde in einem gemeinsamen Kreativworkshop erarbeitet und die Motive in enger inhaltlicher Abstimmung entwickelt.


Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button von dort geladen und abgespielt. Ab dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Die Kreativagentur kakoii betreut von Berlin aus nicht nur Kunden aus dem Profit-Sektor wie Alpina Farben oder Tele Columbus, sondern auch zahlreiche Kunden mit gesellschaftlich relevanten Themen – mit Schwerpunkt Public Affairs, Sozialmarketing und Kulturkommunikation. Unter der Führung von Strategie-Geschäftsführer Stefan Mannes und Kreativ-Geschäftsführerin Thekla Heineke wurden u.a. bereits Kampagnen für GIB AIDS KEINE CHANCE und die „Positiv zusammen leben“-Kampagne zum Welt-Aids-Tag tag entwickelt.

 

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Neuer Beauty Kunde: Packaging Design für Dresdner Essenz

Für die Kosmetikmarke Dresdner Essenz gestaltet kakoii Berlin ab sofort Corporate Design, Verpackungsdesign und Kommunikation.

Für die Kosmetikmarke „Dresdner Essenz“ sichert sich die Berliner Kreativagentur den Werbeetat der Li-iL GmbH. Das familiengeführte Traditionsunternehmen „Dresdner Essenz“ ist als Hersteller von rezeptfreien Arzneimitteln und Bädern vor allem für seine Kosmetikprodukte bekannt. Vorausgegangen war dem umfangreichen Betreuungsauftrag ein Agenturscreening, in dem sich kakoii gegen drei weitere Konkurrenten durchsetzte. Im ersten Schritt überarbeitet die […]

Kosmetik Packaging und Corporate Design für Dresdner Essenz – kakoii Berlin

Für die Kosmetikmarke „Dresdner Essenz“ sichert sich die Berliner Kreativagentur den Werbeetat der Li-iL GmbH. Das familiengeführte Traditionsunternehmen „Dresdner Essenz“ ist als Hersteller von rezeptfreien Arzneimitteln und Bädern vor allem für seine Kosmetikprodukte bekannt.

Vorausgegangen war dem umfangreichen Betreuungsauftrag ein Agenturscreening, in dem sich kakoii gegen drei weitere Konkurrenten durchsetzte.

Im ersten Schritt überarbeitet die Agentur das Kosmetik-Verpackungsdesign der gesamten Marke und ihrer traditionellen Kosmetikprodukte. Die unterschiedlichen Produktlinien „Wellness“, „Natürlich Gesund“ und die Kinderlinie „Dreckspatz“ sollen unter einem gestärkten Markendach das Branding in Zukunft deutlich verstärken. Die Maßnahme wird mit klassischer Werbung begleitet. Wie das Ergebnis der Premiumlinie aussieht, zeigt unser Beauty Packaging Case Study für Dresdner Essenz.

Der Verpackungsrelaunch wird auf Agenturseite von Kreativgeschäftsführerin Thekla Heineke betreut, die ihre Karriere als Packaging Designerin bei Shiseido in Japan begann und für das Geschäftsfeld Verpackungsdesign verantwortlich zeichnet.

Die Kosmetikmarke „Dresdner Essenz“, mit ihren Wurzeln in der historischen Stadt Dresden, hat sich als eine renommierte Marke in der Welt der Körperpflege und Wellness etabliert. Bekannt für ihre naturnahen Produkte und die Verwendung hochwertiger Inhaltsstoffe, hat „Dresdner Essenz“ über die Jahre hinweg ein beeindruckendes Portfolio aufgebaut.

Die Produktlinien von „Dresdner Essenz“ umfassen eine Vielfalt an Artikeln, von Badezusätzen über Körperpflege bis hin zu Aromatherapie. Besonders beliebt sind die Badezusätze, angereichert mit ätherischen Ölen und natürlichen Extrakten. Hinzu kommen Hautpflegeprodukte wie Lotionen und Cremes, die für ihre pflegenden Eigenschaften und angenehmen Düfte geschätzt werden. Die Marke hat auch spezielle Linien für Kinder und sensible Hauttypen entwickelt.

Ein wesentliches Merkmal der Marke ist ihr Engagement für Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. „Dresdner Essenz“ legt großen Wert auf die Auswahl von Rohstoffen und strebt danach, umweltfreundliche und nachhaltige Praktiken in ihrer Produktion zu implementieren.

Weitere Informationen auf der Unternehmenswebsite.

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Beispiele für gelungenes Kulturmarketing – 5 lesenswerte Cases

Kulturmarketing Beispiele – Social Media, Festivals, Ausstellungen und Plakatkampagnen. Spannende Aktionen im Kulturbereich für die Zielgruppe.

Kulturmarketing Beispiele – Social Media, Festivals, Ausstellungen und Plakatkampagnen Während sich Marketing traditionell nach dem Verbraucher richtet (also dessen Perspektive einnimmt und sich nach ihm ausrichtet), geht es beim Kulturmarketing vielmehr darum, die Begegnung zwischen kulturellem Angebot und Besuchern zu gestalten und zu fördern. Wegen des kommerziellen Beigeschmacks, den der Begriff Marketing für viele Menschen […]

Kulturmarketing Beispiele – Social Media, Festivals, Ausstellungen und Plakatkampagnen

Kulturmarketing Beispiele – Social Media, Festivals, Ausstellungen und Plakatkampagnen

Während sich Marketing traditionell nach dem Verbraucher richtet (also dessen Perspektive einnimmt und sich nach ihm ausrichtet), geht es beim Kulturmarketing vielmehr darum, die Begegnung zwischen kulturellem Angebot und Besuchern zu gestalten und zu fördern. Wegen des kommerziellen Beigeschmacks, den der Begriff Marketing für viele Menschen hat, sind kulturelle Einrichtungen zunächst oft skeptisch. Dabei geht es im Grunde darum, den Kontakt zu den Besuchern zu pflegen und den Bekanntheitsgrad zu festigen. Die Beziehung zwischen kultureller Einrichtung und Besucher ist sehr persönlich und oft eine tiefgreifende Verbindung. Durch Kulturmarketing ist es einer kulturellen Institution möglich, sich bewusst zu machen, wer ihr Publikum ist, bei diesem bekannter zu werden und langfristig mehr Publikum anzuziehen. Im Idealfall entsteht aus einer kulturellen Einrichtung oder einem Kunstprojekt eine Marke, die sich etabliert und nicht wieder vergessen wird.

Im Folgenden einige Beispiele, die erfolgreiches Kulturmarketing darstellen. So verschieden wie die Marketingstrategien sind auch die beschriebenen Projekte und Institutionen.

KOSMOS Chemnitz – Konzerte, Events und Festivals als Marketingstrategie gegen Rechtsextremismus

Nach den rechtsextremen Ausschreitungen 2018 war die Stadt Chemnitz überall in den Medien und das Bild, das von der Stadt transportiert wurde, war für viele schockierend und beängstigend. So taten sich verschiedene Akteure aus Chemnitz zusammen und stampften ein Konzert aus dem Boden, wo unter dem Motto #wirsindmehr Musik gespielt wurde, um ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen. 65.000 Menschen waren bei diesem Konzert zugegen. Bands wie K.I.Z., die Toten Hosen und Kraftclub traten bei dem Open-Air-Konzert auf.

Aus diesem Konzert entstand der KOSMOS Chemnitz, ein kulturelles Projekt, das auf dem besten Weg ist, sich langfristig zu etablieren. Hier geht es um die Verbindung zwischen Kunst und Politik. Kunst soll erlebbar gemacht werden und Raum für Diskussion, Meinungsaustausch und die Gestaltung der Gesellschaft bieten. Die ganze Stadt wird zum Kunstort und bietet Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe, wie beispielsweise Lesungen im Waschsalon. So wurde die Basis für eine Marke geschaffen, die 2022 (trotz zwei Jahren maßnahmenbedingter Pause) 50.000 Besucher zählte und die Ambitionen hat, Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu werden. Was das Projekt KOSMOS Chemnitz heute schon geschafft hat, ist, Chemnitz und den Osten Deutschlands in ein anderes Licht zu rücken und zu zeigen, dass dort nicht nur viel Intoleranz, sondern auch viel Toleranz und Weltoffenheit herrscht. mehr

stARTacademy (Berlin und Südtirol) – Förderer von Talenten im Bereich Theater, Kunst und Literatur

Die stARTacademy wurde 2009 gegründet und ist eine Akademie zur Förderung junger künstlerischer Talente. Ursprünglich war die Förderung rein finanzieller Natur, hat sich inzwischen aber zu einem umfangreichen Künstlernetzwerk entwickelt und beinhaltet außerdem intensive Künstlerpartnerschaften und nachhaltige Karriereförderungen. Die meisten jungen Talente der Akademie sind zwar eigentlich Solokünstler, profitieren jedoch gleichzeitig von den Kooperationen, die die Akademie möglich macht – und zwar auch nachhaltig. Die Nachhaltigkeit wird beispielsweise dadurch offenbar, dass ein Großteil der Geförderten der Akademie auch nach den drei dort verbrachten Jahren treu bleibt. Sowohl bildende Künstler als auch Schriftsteller, Musiker und Tänzer werden in der stARTacademy gefördert. Es ist eine gänzlich andere Form des Kulturmanagements, die hier zum Tragen kommt, als beim Festival KOSMOS Chemnitz, aber auch hier profitieren die Teilnehmenden eindeutig von der wachsenden Bekanntheit, die ihnen durch die Akademie ermöglicht wird. mehr

Insect Respect – ein ganz besonderes Kulturmarketing-Konzept

Wieder ein gänzlich anderes Projekt ist Insect Respect, eine Rettungsaktion für Insekten von den Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin. Ursprünglich als Marketing-Strategen für die Vermarktung einer Fliegenfalle des Biozid-Unternehmens Reckhaus beauftragt, riefen die beiden Künstler gemeinsam mit dem Geschäftsführer Dr. Hans-Dietrich Reckhaus eine Rettungsaktion ins Leben, die hohe und nachhaltige Wellen schlug.

Der Grundgedanke der beiden war, was das Leben einer Fliege wert ist. Das Ganze also umzudrehen. Es wurde eine Rettungsaktion für Fliegen geplant (es war der 1. September 2012) und im Dorf Deppendorf bei Bielefeld wurde eine Riesengaudi daraus gemacht. 902 Fliegen wurden bei dieser Aktion gerettet. Das Ganze war riesig aufgezogen: Bei dem Dorffest wurde die Fliegenrettungsaktion als Gewinnspiel ausgetragen und Fliege Erika flog mit ihren Rettern (den Gewinnern) in ein Wellnesshotel.

Der Dreh, den die Konzeptkünstler hinbekamen und auf den sich der Geschäftsführer von Reckhaus einließ – den Spieß umzudrehen und statt des Tötens das Retten in den Vordergrund zu stellen und dies mit jeder Menge Spaß zu verknüpfen – bewirkte nicht nur einen riesigen Erfolg für das Unternehmen und die Etablierung der Marke INSECT RESPECT®. Es setzte außerdem einiges in der Biozid-Branche in Bewegung. So ist INSECT RESPECT heute ein Gütezeichen – das erste Gütesiegel für Insektenschutzmittel mit ökologischem Ausgleich. Es werden Ausgleichsflächen geschaffen, die Insekten Lebensraum und Überwinterungsmöglichkeiten bieten. Für dieses Projekt erhielt Dr. Reckhaus nicht nur die Auszeichnung „Vordenker des Jahres“ beim Querdenker-Award in München. Auch die künstlerische Komponente wurde gewürdigt: Die Fliege Erika ist heute in der renommierten Kunstsammlung der Universität St. Gallen zu bewundern. mehr

Ausstellungsprojekt MISS YOU

Es erinnert sich bestimmt jeder daran: In den tristen Zeiten der Ausgangssperren und der geschlossenen Kulturstätten und Restaurants tauchten auf einmal Plakate auf und erinnerten daran, wie lebendig dieses Land einmal gewesen war, wie das Nachtleben einmal ausgesehen hatte. Obwohl es noch gar nicht lange her war und vorher immer Normalität gewesen war, hatte man es doch manchmal einfach vergessen: Wie das Leben vor Corona ausgesehen hatte. Da konnten diese Poster durchaus Hoffnung spenden und einen daran erinnern, wie das Leben noch vor Kurzem ausgesehen hatte und hoffentlich bald wieder aussehen würde. Sie weckten Wertschätzung. Wertschätzung für das, was Kunst für die Qualität des persönlichen Lebens bedeutet, was Kunst für die Gesellschaft bedeutet. Sie machten außerdem die Kunstschaffenden und ihre prekäre Situation sichtbar – allerdings ohne zu belehren, ohne zu entmutigen, ohne zu schwächen. Im Gegenteil: Sie transportierten Selbstermächtigung. Sie machten Mut. Sie machten Lust auf den Zeitpunkt, wo Kultur wieder zum Leben dazugehört und wieder ohne Weiteres und in Präsenz zu erreichen ist.

Die Plakate hingen in Berlin, Hamburg und Baden-Baden; in anderen Städten wie Mannheim gab es ähnliche Projekte mit ähnlicher Wirkung.

Interessant bei dem Projekt MISS YOU war unter anderem, dass neben bekannten deutschen Kunstschaffenden wie Max Raabe und Katharina Thalbach auch weniger bekannte gezeigt wurden: eine Puppenspielerin, ein Jazz-Posaunist, ein DJ, Musikproduzenten und Choreografen. Menschen der freien künstlerischen Szene. Das Projekt machte diese Berufsgruppen greifbarer, machte die Vielfalt und Bedeutung der Kunstszene sichtbar und zeigte nicht zuletzt durch das „MISS YOU“ die Bedeutung, die die Zuschauer für die Kreativen haben und umgekehrt. mehr

Kulturmarketing als Chance für die Gesellschaft

Die gänzlich verschiedenen Beispiele zeigen, wie verschieden Kulturmarketing aussehen kann. Schlussendlich ist es immer eine Verbindung zwischen Kunst und Wirtschaft, die mal kommerzieller, mal kreativer und – wie im Falle der Fliegenrettung – auch vollkommen überraschend sein kann. Sicher ist: In den heutigen Zeiten brauchen künstlerische Orte eine Vermarktungsstrategie. In Zeiten zurückgehender Museumsbesucherzahlen, nach der Corona-Krise, in der sich Theater oft nur schleppend füllen und Kinos schließen, brauchen Kulturinstitutionen eine Strategie. Die Betonung liegt auf „kooperieren“, denn eine Kooperation sollte es schon sein – zum beidseitigen Nutzen und im besten Falle auch zum Nutzen der Gesellschaft.

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Bundesweite Kampagne zum Weltaidstag gestartet

Bundesweite Kampagne zum Weltaidstag gestartet

Leben mit HIV – Bundesweite AIDS-Kampagne zum Welt-Aids-Tag Berlin, 23. Oktober. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete heute in Berlin die Kampagne „Positiv zusammen leben“ zum Welt-AIDS-Tag. Ziel dieser europaweit einzigartigen Aktion ist es, HIV/AIDS innerhalb unserer Gesellschaft zum Thema zu machen, Schuldzuweisungen und Berührungsängsten entgegenzuwirken sowie die Stigmatisierung und Diskriminierung der Betroffenen abzubauen. Als Sozialmarketing Agentur […]

Leben mit HIV – Bundesweite AIDS-Kampagne zum Welt-Aids-Tag

Leben mit HIV – Bundesweite AIDS-Kampagne zum Welt-Aids-Tag

Berlin, 23. Oktober. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete heute in Berlin die Kampagne „Positiv zusammen leben“ zum Welt-AIDS-Tag. Ziel dieser europaweit einzigartigen Aktion ist es, HIV/AIDS innerhalb unserer Gesellschaft zum Thema zu machen, Schuldzuweisungen und Berührungsängsten entgegenzuwirken sowie die Stigmatisierung und Diskriminierung der Betroffenen abzubauen. Als Sozialmarketing Agentur zeichnet kakoii Berlin für die kreative Umsetzung dieser bundesweiten Kampagne verantwortlich. Wie auch bei der Informationskampagne „Liebesleben“ setzen sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie weitere Partner aus ganz Deutschland gegen Diskriminierung und die Angst vor HIV-positiven Menschen ein.

Das Leben HIV-positiver Menschen in Deutschland

Im Mittelpunkt der Gemeinschaftskampagne, u.a. von der BZgA und der Deutschen Aidshilfe (DAH), stehen HIV-positive Menschen, die offen über ihre Erfahrungen mit der HIV-Infektion berichten. Mit klaren und prägnanten Aussagen teilen sie ihre persönliche Erfahrung mit dem Virus in einem bundesweiten Projekt mutig mit der Öffentlichkeit. Ihre Themen reichen von der Akzeptanz am Arbeitsplatz oder in der Familie bis hin zur wenig bekannten Tatsache, dass HIV-positive Menschen mit der richtigen Behandlung auf natürlichem Wege gesunde Kinder bekommen können oder HIV-Positive bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbar sind und eine fast normale Lebenserwartung haben.

Dank der Unterstützung des Fachverbandes für Außenwerbung und zahlreichen anderen engagierten Partnern wirbt die Kampagne bis zum 1.12. crossmedial im Kino und TV, auf Großplakaten, Postkarten, im Web und auf Social-Media-Portalen für ihr Anliegen. Ein Beispiel dafür, wie wirkungsvolle Gesundheitskommunikation gesellschaftliche Veränderung anstoßen kann.

Eine besondere Rolle innerhalb des Medienmixes nimmt der im Sommer produzierte Spot ein, der bundesweit ab sofort in den Kinos und im TV geschaltet ist. In Zusammenarbeit mit Regisseurin und Filmpreisträgerin Esther Gronenborn hat kakoii ein eindrucksvolles Konzept entwickelt, das schwierige Thema „Testimonials“ zu emotionalisieren. Die Eindrücklichkeit des Spots ergibt sich nicht nur aus der bestechenden Offenheit der Betroffenen, sondern auch der technischen Raffinesse einer subtilen Montage von bis zu vier unterschiedlichen Bildebenen in jeweils unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Mit Solidarität gegen Diskriminierung am Welt-Aids-Tag

Alle werblichen Maßnahmen werden durch zahlreiche Kooperationen mit Firmen und Verbänden aus Wirtschaft und Gesellschaft vertieft. So gibt es jetzt z.B. einen speziell zum Kampagnenstart entwickelten Ratgeber für Unternehmen als Hilfestellung, HIV-positiven Arbeitnehmern zu begegnen und Diskriminierung im Arbeitskontext oder Benachteiligung zu verhindern.

Die deutsche Welt-AIDS-Tag-Aktion ist eine gemeinsame Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, des Bundesministeriums für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung.

Über den Welt-Aids-Tag

Der Welt-AIDS-Tag findet jährlich am 1. Dezember statt und ist ein Tag der Solidarität, der dazu dient, das Bewusstsein für die AIDS-Pandemie zu schärfen, die durch die Ausbreitung des HIV-Virus verursacht wird. Dieser Tag wurde erstmals im Jahr 1988 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführt und markiert einen wichtigen Anlass, um Solidarität mit den Millionen von Menschen weltweit zu zeigen, die mit HIV leben, oder der an AIDS Verstorbenen zu gedenken. Der Welt-AIDS-Tag bietet eine Plattform, um über Fortschritte und Herausforderungen in der Prävention, Behandlung und Betreuung von HIV/AIDS zu informieren, Aufklärungsarbeit zu leisten und Diskriminierung und Stigmatisierung entgegenzuwirken.

Ziele des Welt-AIDS-Tages umfassen die Förderung eines besseren Verständnisses der Krankheit, die Ermutigung zu Tests, die Unterstützung der Forschung zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und eines Impfstoffs sowie die Sensibilisierung für die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen. Er ist auch eine Gelegenheit, finanzielle Mittel für die AIDS-Hilfe zu mobilisieren und politisches Engagement zu stärken. Die globale Bekämpfung von HIV und AIDS erfordert partnerschaftliche Anstrengungen aller Gesellschaftsbereiche, um die Verbreitung zu stoppen und das Leben der Betroffenen zu verbessern.

Mehr Infos auf dem Kampagnenportal zum Weltaidstag.

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