Healthcare Neukunde: kakoii wirbt für Marburger Bund

Im Rahmen eines Agenturscreenings konnte kakoii Berlin den Marburger Bund als Neukunden gewinnen, der nach frischen Ideen für die Mitgliederwerbung in der Zielgruppe Studenten suchte. Die neu entwickelten Kampagnenmotive kommen zielgruppenspezifisch als Anzeigen und Postkarten zum Einsatz. Als Healthcare Agentur konnte sich kakoii durch langjährige Expertise im Gesundheitssektor qualifizieren sowie dank Kampagnen-Kompetenz bei der Ansprache junger Zielgruppen. Ein Projekt, das unsere Erfahrung im Klinikmarketing und der Kommunikation mit medizinischen Fachkreisen widerspiegelt.
Über den Marburger Bund
Der Marburger Bund, gegründet 1947 in Marburg, ist heute nicht nur der größte Ärzteverband in Europa, sondern auch ein bedeutender Berufsverband und eine Fachgewerkschaft für Ärzte in Deutschland. Mit rund 131.000 Mitgliedern Anfang 2022 repräsentiert er einen signifikanten Anteil der deutschen Krankenhausärzte. Der Verband hat sich seit seiner Gründung der Verbesserung der beruflichen Situation von angestellten und beamteten Ärzten verschrieben. Zu seinen Hauptzielen zählen geregelte Arbeitszeiten, international konkurrenzfähige Gehälter sowie die Abschaffung befristeter Arbeitsverträge und die angemessene Vergütung aller Überstunden und Bereitschaftsdienste.
Die Geschichte des Marburger Bundes ist geprägt von signifikanten Errungenschaften im deutschen Gesundheitswesen. Ursprünglich als „Arbeitsgemeinschaft der Jungärzte“ innerhalb der Ärztekammern gegründet, erfolgte 1948 die Umwandlung in einen tariffähigen Verband mit dem Namen „Marburger Bund – Vereinigung angestellter Ärzte“. In den frühen Jahren konzentrierte sich der Verband auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Freiheit der Niederlassungswahl für Ärzte. Ein bedeutender Erfolg war 1960 die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die Ärzten die freie Wahl des Niederlassungsortes ermöglichte. Nach der deutschen Wiedervereinigung schlossen sich dem Marburger Bund die Landesverbände der neuen Bundesländer an. 2003 erzielte der Marburger Bund einen weiteren Erfolg am Europäischen Gerichtshof, indem ärztliche Bereitschaftszeiten als Arbeitszeit anerkannt wurden. Diese Neuregelung hatte weitreichende Auswirkungen auf die Anrechenbarkeit der Höchstarbeitszeit, die Regelung der Ruhephasen und die dienstliche Vergütung. Ein weiterer Meilenstein war die Abschaffung des „Arztes im Praktikum“ (AiP) im Jahr 2004, welche die vollständige Anerkennung und angemessene Entlohnung junger Ärzte nach ihrer Approbation sicherstellte.
Der Marburger Bund ist nicht nur eine Gewerkschaft, sondern auch ein starkes Netzwerk und bietet eine Plattform für den Dialog mit der Politik, anderen Verbänden und wichtigen Stakeholdern im Gesundheitswesen. Die Mitglieder profitieren von einem umfangreichen Angebot an Dienstleistungen, die von berufspolitischer Beratung und juristischer Unterstützung bis hin zu Fortbildungs- und Informationsangeboten reichen. Darüber hinaus vertritt der Marburger Bund die Interessen seiner Mitglieder in Tarifverhandlungen und setzt sich für eine faire und transparente Vergütung sowie für bessere Arbeitsbedingungen im medizinischen Bereich ein.
Weitere Informationen auf der Verbandswebsite.