Brand Eins über Kakoii

Die Rolle von Unternehmen in der Post-Wachstums-Gesellschaft

Wir erreichen die Grenzen der ‘move fast, break things’ („schnell und zerstörerisch“) Mentalität, bei der Silicon Valley die letzten Dekaden Pioniersarbeit geleistet hat. Im Hinblick auf auf notwendige Regulierung Facebooks und Twitters und der Tatsache, daß Amazon kurz davor steht ein globales Handelsmonopol zu erreichten, wird klar das wir neue Regeln brauchen.   ‘We are […]

Wir erreichen die Grenzen der ‘move fast, break things’ („schnell und zerstörerisch“) Mentalität, bei der Silicon Valley die letzten Dekaden Pioniersarbeit geleistet hat. Im Hinblick auf auf notwendige Regulierung Facebooks und Twitters und der Tatsache, daß Amazon kurz davor steht ein globales Handelsmonopol zu erreichten, wird klar das wir neue Regeln brauchen.

 

‘We are in the middle of a cultural reset and paralysed by its complexity, and we are failing to understand its true implications morally, ethically and corporately. This Trend Briefing will lay out the new order, and explain how you can manage it to your full advantage.’

Martin Raymond, The Future Laboratory co-founder 

 

Im „UK Trend Briefing“ unserer Freunde vom Future Laboratory in London wird untersucht, wie Unternehmen sich in einer Zeit der neukodierten Moral zurechtfinden können, während wir einen neuen humanen moralischen Kodex definieren. Dort wird untersucht, wie sich änderndes Konsumverhalten zu einer Post-Wachstums Gesellschaft führt, und wie Markenpräsenz sich auf neue Berührungspunkte und eine weniger ruchlose form des unterbewussten Umgangs fokussieren muss.

Ein MUSS für Marketer. 14. März 2018. London. Wir hoffen – wir sehen uns dort.

http://www.thefuturelaboratory.com/uk-trend-briefing-2018

 

Mehr

Kindergartenmarketing – Marketing direkt aus der Hölle?

Post vom Teufel Kindergartenmarketing? Kaum hatten wir unsere Kampagne für das Deutsche Kinderhilfswerk zum Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit Kinderbildern“ beendet, flatterte uns eine Werbepostkarte des Anbieters Spreadblue auf den Schreibtisch: Eine offensive Werbung für Kindergarten-Marketing. Auf einer Postkarte blickte uns eine ganze Kita-Gruppe inklusive Erzieher an mit konkreten Angeboten zum Thema Werbung in Kindergärten an. […]

Kindergartenmarketing - Werbung in Kitas und Kindergärten

Post vom Teufel

Kindergartenmarketing? Kaum hatten wir unsere Kampagne für das Deutsche Kinderhilfswerk zum Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit Kinderbildern“ beendet, flatterte uns eine Werbepostkarte des Anbieters Spreadblue auf den Schreibtisch: Eine offensive Werbung für Kindergarten-Marketing. Auf einer Postkarte blickte uns eine ganze Kita-Gruppe inklusive Erzieher an mit konkreten Angeboten zum Thema Werbung in Kindergärten an. Wir dachten erst an eine provokante Kampagne einer Kinderrechtsorganisation. Es schien absurd, dass Eltern einer ganzen Kitagruppe die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder für solch ein Werbemailing zur Verfügung gestellt hatten. Aber nach einer einer Weile begriffen wir: Die meinen es ernst!

Der Kampf um die Konsumentenseelen von Kindern ist in vollem Gange

Man stellt auf der entsprechenden Website kindergartenmarketing.de korrekt fest: „Schon im Vorschulalter beherrschen viele Sprösslinge ein erstaunliches Repertoire an Werbesprüchen und -melodien, und von diesen bleibt offensichtlich auch einiges hängen, wie neue Studien belegen.“

Bei einem Medienpädagogen müssten jetzt die Alarmglocken läuten; da plant jemand tatsächlich, die Köpfe von Kindern bereits in frühem Alter mit fabrizierten Marketinginhalten zu füllen, um sie und Eltern zu Konsumenten zu erziehen.

Für den Anbieter ist dies jedoch eine Steilvorlage, um seine Kindergarten-Marketing-Dienstleistungen anzupreisen: „Unser Zielgruppenteam hat jahrelange Erfahrung mit der Platzierung von Werbeträgern und der professionellen Ansprache von Kindern.“ (…) „Die ganz junge Zielgruppe ist für viele Markenartikler schon lange der Adressat für Werbebotschaften. Wir führen in dosierter Form Werbemaßnahmen in Kindergärten durch.“

Mit wenigen Euros bekommt man seinen Werbeplatz in Kita oder Kindergarten

Alles, was es braucht, sind einige Tausend Euro und schon hängen Plakate an Kita-Wänden, werden Produkte vor Ort verteilt und die Kinder finden ihr zukünftiges Lieblingsprodukt auf speziell hergestellten Malheften. Das omnipräsente Jugendmarketing hat nun Kitas und Kindergärten erreicht. Im Fokus: 1-6 jährige Kindern, die über Werbung angesprochen werden sollen, damit sich im frühkindlichen Hirn Marken- und Produktpräferenzen bilden können.

Spreadblue richtet sich dabei als Vermarktungsagentur mit dem Portal kindergartenmarketing.de an Marketer und Marken. Die niedlich gestaltete Website piccolino.net bildet die Schnittstelle zu den Kitas. Hier können Kitas als „Maikäfer Überraschungspaket“ Beschäftigungsmaterialien beziehen, in denen laut Website Inhalte z.B. der Nudelmarke Barilla platziert wurden.

Ein wachsender Markt …

Es ist offensichtlich nicht nur ein wachsender Markt, sondern auch ein Wettlauf um die ersten Plätze in den Kinderköpfen. Es gibt neben Spreadblue noch viele andere Anbieter, die sich dieser Sparte verschrieben haben. DSA Youngstar, Cobra Youth oder Full Moon Kids sind nur einige davon. Mal ist das mehr oder weniger als „Bildungsmarketing“ oder „Familienmarketing“ tituliert – ab und zu sogar mit dem Begriff „verantwortungsvoll“ garniert. Fakt ist, dass Marken wie Barilla, UBS, Hasbro, Lego, Mattel, Playmobil, Sony Music, Super RTL, Wasa, Kärcher und andere Marketing im persönlichen Umfeld von Kindern machen – mit Hilfe von spezialisierten Marketingdienstleistern, bezahlt von Marketing- und Produktmanagern, die umfangreiche Marketingbudgets verwalten. Das passiert in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen, auf Kinderfesten, in Vereinen, in Apps und Online-Spielen, uvm. – überall da, wo man Kontakt zu Kindern bekommen kann.

… den es nicht geben sollte

Wir sehen das alles als höchst unethisch an. Speziell Kindergartenmarketing finden wir Marketing direkt aus der Hölle. Eine Verletzung des Schutzraums von Kindern. Eine Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht von Kitas. Und eine Business-Idee, die für uns in einer Reihe steht mit Zigarettenwerbung, der Vermarktung von Alkopops an Jugendliche und der Imagewerbung für Landminen. All dies sollte es einfach nicht geben. Marketing darf viel, aber nicht alles. Und vor allen Dingen nicht überall!

 

Dienstleister zum Thema Kinder, Jugend und Familienmarketing

Mehr

Tjipetir Platte gesucht

Tjipetir Platte gesucht. Für eine geplante Ausstellung, bei der wir die Galerie „Signum sine Tinnitu“ unterstützen, suchen wir ein eine Tjipetir Platte in gutem Zustand. Die Ausstellung „Myths of the Unknown“ ist derzeit in Konzeption und soll im Winter 2018 in Berlin eröffnet werden. Wir freuen uns auf Angebote oder Hinweise für Erwerb- und Leihanfragen. […]

Tjipetir Platte gesucht

Tjipetir Platte gesucht. Für eine geplante Ausstellung, bei der wir die Galerie „Signum sine Tinnitu“ unterstützen, suchen wir ein eine Tjipetir Platte in gutem Zustand. Die Ausstellung „Myths of the Unknown“ ist derzeit in Konzeption und soll im Winter 2018 in Berlin eröffnet werden. Wir freuen uns auf Angebote oder Hinweise für Erwerb- und Leihanfragen. Weiter Informationen dazu bei Signums sine Tinnitut – Tjipetir Platte gesucht

Mehr

Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum

Schaut man sich an, welche Kinderbilder Erwachsene in sozialen Medien posten, dann bekommt man bisweilen das Gefühl, dass diese sich eher als Mamas und Paparazzi sehen anstatt als verantwortungsvoll handelnde Menschen. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft spielt eine gewisse Arglosigkeit eine Rolle. Dabei haben auch kleine Kinder Persönlichkeitsrechte, die es im digitalen Raum […]

Schaut man sich an, welche Kinderbilder Erwachsene in sozialen Medien posten, dann bekommt man bisweilen das Gefühl, dass diese sich eher als Mamas und Paparazzi sehen anstatt als verantwortungsvoll handelnde Menschen.

Die Gründe dafür sind vielfältig und oft spielt eine gewisse Arglosigkeit eine Rolle. Dabei haben auch kleine Kinder Persönlichkeitsrechte, die es im digitalen Raum zu schützen gilt. Und genau hier soll die Kampagne ansetzen, die wir in den letzten 6 Monaten zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) erarbeitet haben.

Sie arbeitet mit sechs aussagekräftigen, prägnanten Bildmotiven und entsprechenden Claims. Diese Bildmotive werden über einen Zeitraum von ca. drei Wochen auf Facebook geschaltet und führen die Nutzerinnen und Nutzer auf eine entsprechende Landing-Page mit Informationen rund um den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in Sozialen Medien.

Die Motive sollen die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien sensibilisieren. Dabei sollen den Erwachsenen aber keine Vorschriften gemacht werden, sondern sie in erster Linie zur Selbstreflexion und zum Dialog mit ihren Kindern anregen. Denn das Posten von Bildern oder von Informationen über Kinder ohne deren Zustimmung ist aus kinderrechtlicher Sicht in vielerlei Hinsicht bedenklich. Es verletzt die Privatsphäre der Kinder, es widerspricht auch ihrem Recht auf Beteiligung und letztlich sind Fotos im Netz frei zugänglich und können auch in falsche Hände geraten.

Eine in der letzten Woche vom Deutschen Kinderhilfswerk veröffentlichte repräsentative Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass viele Erwachsene ein fehlendes Problembewusstsein in Bezug auf die Persönlichkeitsrechte von Kindern haben, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen oder Bildern über Soziale Medien wie WhatsApp, Facebook oder Instagram geht. 34 Prozent derjenigen, die Bilder und Informationen von Kindern posten, gaben an, Kinder dabei gar nicht einzubeziehen, 30 Prozent informieren die Kinder lediglich darüber. Eine explizite Erlaubnis der Kinder holt nur eine Minderheit von 31 Prozent der Befragten ein.

Die Facebook-Kampagne erfolgt im Rahmen eines Projektes der Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte begleitet die Umsetzung der aktuellen Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes (Sofia-Strategie 2016-2021) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Mehr Informationen:

 

Die Kampagnenmotive

Kampagne Kinderbilder Facebook

Mehr

Launch: Neues Online-Magazin für Private Equity-Professionals

Launch-Private-Equity-Magazin

Wir freuen uns sehr, dass unser neues Projekte für die Kanzlei P+P Pöllath + Partners heute online ging. Unter www.pe-magazin.de startet das erste deutsche Online-Magazin zum Thema Private Equity. Das inhaltliche Spektrum ist genauso breit wie die Kernkompetenzen der Kanzlei: Fondsstrukturierung, Fondsregulierung, Fondsanalyse, M&A-Transaktionen, Leveraged Buy-Outs, Growth Capital, Venture Capital, Private Clients, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht. kakoii […]

Launch Online-Magazin zum Thema Private Equity

Wir freuen uns sehr, dass unser neues Projekte für die Kanzlei P+P Pöllath + Partners heute online ging. Unter www.pe-magazin.de startet das erste deutsche Online-Magazin zum Thema Private Equity.

Das inhaltliche Spektrum ist genauso breit wie die Kernkompetenzen der Kanzlei: Fondsstrukturierung, Fondsregulierung, Fondsanalyse, M&A-Transaktionen, Leveraged Buy-Outs, Growth Capital, Venture Capital, Private Clients, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht. kakoii erarbeitete zusammen mit der Kanzlei nicht nur Markenauftritt und technische Umsetzung, sondern auch die zugrunde liegende Content-Strategie.

Das Private Equity Online-Magazin ist der digitale Nachfolger des „Private Equity Magazins“, das bisher jährlich in Printform als Branchenmagazin im Nachgang zur Tagung MUPET (Munich Private Equity Training) erschien. Sowohl für dieses als auch für andere nationale Foren, erarbeitete kakoii parallel zum Online-Magazin verschiedene Werbemittel.

Lesen Sie das Online-Magazin hier: http://www.pe-magazin.de

Mehr
Mehr News laden