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Neuer Fundraisingkunde: Diakonie Katastrophenhilfe

kakoii Berlin entwickelt Fundraising-Mailngs für Diakonie Katastrophenhilfe und engagiert sich in weiteren Spendenmarketing-Aktivitäten.

Neuer Fundraisingkunde: Diakonie Katastrophenhilfe. Nach Brot für die Welt beauftragt uns nun auch deren Schwesterorganisation, die Diakonie Katastrophenhilfe mit Fundraisingaktivtitäten. Für mehrere Katastrophen-Hilfe-Projekte entwickeln wir Spendenmailings, die über die hauseigenen Liste der Organisation versendet werden. Mailings gehören für unsere Agentur zu den besonderen Herausforderungen, da hier die Wirksamkeit guter Kommunikation in Form von Response und […]

kakoii Berlin entwickelt Fundraising-Mailngs für Diakonie Katastrophenhilfe und engagiert sich in weiteren Spendenmarketing-Aktivitäten.Neuer Fundraisingkunde: Diakonie Katastrophenhilfe. Nach Brot für die Welt beauftragt uns nun auch deren Schwesterorganisation, die Diakonie Katastrophenhilfe mit Fundraisingaktivtitäten. Für mehrere Katastrophen-Hilfe-Projekte entwickeln wir Spendenmailings, die über die hauseigenen Liste der Organisation versendet werden.

Mailings gehören für unsere Agentur zu den besonderen Herausforderungen, da hier die Wirksamkeit guter Kommunikation in Form von Response und Spendeneingang unmittelbar messbar ist. kakoii hat in diesem Bereich langjährige Erfahrung und war bereits für Misereor, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Brot für die Welt, Caritas International, Save the Children und anderen Organisationen tätig.

Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt sich für Menschen ein, die infolge einer Katastrophe in eine existenzielle Notlage geraten sind. Unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit, ethnischen Herkunft, politischen Überzeugungen oder Nationalität engagiert sie sich besonders für diejenigen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind. Das betrifft Flüchtlinge, Senioren, Kinder, Kranke sowie Menschen mit physischen oder geistigen Beeinträchtigungen.

Die Vorläuferorganisation, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland, wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und konzentrierte sich zunächst hauptsächlich auf Deutschland. Es spielte eine entscheidende Rolle bei der Verteilung der internationalen Hilfe für Millionen von Flüchtlingen und Obdachlosen. Als sich die Lage in Deutschland zu Beginn der 1950er Jahre verbesserte, erweiterte das Hilfswerk seine Aktivitäten auch auf internationale Hilfe.

Die Ökumenische Diakonie wurde 1954 als Abteilung des Hilfswerks gegründet und institutionalisierte erstmals die Aufgabe der Katastrophenhilfe im Ausland – dies markiert den Ursprung der Diakonie Katastrophenhilfe. Bereits zwei Jahre später, während des Aufstands in Ungarn, der eine große Flüchtlingsbewegung auslöste, erreichten die Spenden Millionenhöhe. Die Not- und Katastrophenhilfe wurde daraufhin ein fester Bestandteil des Diakonischen Werks, das 1957 aus dem Hilfswerk und der Inneren Mission entstand. Die Aktionen wurden unter der Leitung von Ludwig Geißel koordiniert.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist heute bei Naturkatastrophen wie der Oderflut in Ostdeutschland, dem Tsunami in Südostasien oder dem Erdbeben in Haiti aktiv, ebenso wie bei politischen Konflikten. In den 1960er Jahren unterstützte sie trotz massiver politischer Kritik sowohl Nord- als auch Südvietnam. In den vergangenen Jahren führte sie umfangreiche Hilfsprogramme im Irak und in Afghanistan durch.

Gleichzeitig setzt sich die Diakonie Katastrophenhilfe auch bei sogenannten „vergessenen Katastrophen“ ein – das sind humanitäre Notsituationen, die aus schweren Konflikten und langjährigen Krisen resultieren, die abseits des Medieninteresses verlaufen. Beispiele hierfür sind Kolumbien, die Demokratische Republik Kongo, Somalia, der Tschad und der Sudan.

Mehr Informationen auf der Website der Organisation. Natürlich stehen wir Ihnen auch als Fundraising Agentur zur Verfügung. Siehe auch Hintergründe und Beratung: Stefan Mannes über Fundraising-Strategie

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Neues Museumsmarketing Projekt: Militärhistorisches Museum in Dresden

Neues Museumsmarketing Projekt: Militärhistorisches Museum in Dresden

Wir freuen uns sehr, eines der innovativsten und anspruchsvollsten Museumsprojekte Deutschlands betreuen zu dürfen. Das Militärhistorische Museum wird bis zu seiner Neueröffnung im Herbst nicht nur durch ein spektakuläres Architekturkonzept von Daniel Libeskind umgestaltet, sondern wird in Zukunft eine einmalige Ausstellung beinhalten, in der Militärgeschichte vollkommen neu erzählt wird. Im Auftrag der Bundeswehr erarbeitet kakoii […]

Neues Museumsmarketing Projekt: Militärhistorisches Museum in DresdenWir freuen uns sehr, eines der innovativsten und anspruchsvollsten Museumsprojekte Deutschlands betreuen zu dürfen. Das Militärhistorische Museum wird bis zu seiner Neueröffnung im Herbst nicht nur durch ein spektakuläres Architekturkonzept von Daniel Libeskind umgestaltet, sondern wird in Zukunft eine einmalige Ausstellung beinhalten, in der Militärgeschichte vollkommen neu erzählt wird.

Im Auftrag der Bundeswehr erarbeitet kakoii mit dem Leitungsteam des Museums derzeit Corporate Identity und Corporate Design sowie eine Marketingkampagne. Die Umsetzung wird bis zur Museumseröffnung im Oktober erfolgen.

Das Museum soll als eine der Top-Museumsmarken in Deutschland – und darüber hinaus – positioniert werden. Die „New York Times“ ist davon bereits überzeugt: Sie empfahl Dresden jüngst als Top-Reiseziel – wegen der Neueröffnung des Militärhistorischen Museums. kakoii betreut bereits Institutionen wie das Jüdische Museum Berlin, das Alliiertenmuseum sowie andere kulturelle Einrichtungen.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der bedeutendsten Militärmuseen Europas. Es bietet einen umfassenden Einblick in die militärische Geschichte Deutschlands und darüber hinaus. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Albertstadt-Kaserne, einem beeindruckenden Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Im Jahr 2011 wurde es nach einer umfassenden Renovierung und Erweiterung wiedereröffnet, wobei der renommierte Architekt Daniel Libeskind für das markante Design des neuen Anbaus verantwortlich war. Dieser Anbau, der sich durch einen scharfen, keilförmigen Baukörper auszeichnet, durchschneidet symbolisch das historische Gebäude und steht für die kritische Auseinandersetzung mit der Militärgeschichte.

Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung, die über 10.000 Ausstellungsstücke umfasst, darunter Uniformen, Waffen, militärische Ausrüstung, Kunstwerke und Dokumente. Einzigartig ist die Art und Weise, wie das Museum militärische Konflikte und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und Kultur darstellt. Die Exponate und die damit verbundenen Informationen bieten einen tiefgreifenden Einblick in die komplexen Zusammenhänge von Krieg und Frieden.

Das Museum legt einen besonderen Schwerpunkt auf die kritische Reflexion und Aufarbeitung der deutschen Militärgeschichte, einschließlich der beiden Weltkriege und der Rolle der Bundeswehr in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Es beleuchtet sowohl Heldentaten als auch die dunklen Kapitel der Vergangenheit, um ein umfassendes Bild der militärischen Entwicklungen und deren gesellschaftlichen Folgen zu vermitteln.

Besucher des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden können durch die verschiedenen Epochen der Militärgeschichte reisen und dabei sowohl die technologischen Fortschritte als auch die sich wandelnden Kriegsführungsstrategien nachvollziehen. Das Museum bietet eine Plattform für Bildung und Diskussion und trägt somit zur Friedensbildung und historischen Aufklärung bei. Es ist nicht nur für Militärgeschichtsinteressierte, sondern auch für ein breites Publikum ein bedeutender und aufschlussreicher Ort. Wie wir das Corporate Design und die Eröffnungskampagne für dieses besondere Haus entwickelt haben, beschreiben wir in einem eigenen Projektbericht.

Geschäftsführer Stefan Mannes berät Museen auch persönlich in strategischen Kommunikationsfragen. Seine Beratung für Museumsmarketing richtet sich an Häuser, die ihre Positionierung und Kulturmarketing-Strategie auf eine neue Grundlage stellen wollen.

Weitere Informationen auf der Website des Museums oder in diesem Spiegel-Artikel.

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Neues Employer Branding Projekt für die Caritas

Employer Branding und Personalmarketing für die Caritas Berlin

Caritas Employer Branding Auftrag für kakoii Berlin. Die Berliner Caritas ist ein langjähriger Kunde unserer Agentur und wird in zahlreichen Bereichen von uns kommunikativ betreut. Umso mehr freuen wir uns, jetzt die Employer Branding Kommunikation des Verbandes neu aufzustellen. Unser Auftrag beinhaltet Analyse, Konzeption und Definition einer Unternehmensmarke basierend auf den Werten der Organisation sowie […]

Employer Branding und Personalmarketing für die Caritas BerlinCaritas Employer Branding Auftrag für kakoii Berlin. Die Berliner Caritas ist ein langjähriger Kunde unserer Agentur und wird in zahlreichen Bereichen von uns kommunikativ betreut. Umso mehr freuen wir uns, jetzt die Employer Branding Kommunikation des Verbandes neu aufzustellen. Unser Auftrag beinhaltet Analyse, Konzeption und Definition einer Unternehmensmarke basierend auf den Werten der Organisation sowie die Umsetzung einer Personalmarketingkampagne in Online- und Offline-Medien.

Wo Christen leben, findet man auch die Caritas, die sich der aktiven Nächstenliebe und qualifizierten Hilfe verschrieben hat, und die sich für die Schwachen in einer Gesellschaft der Starken einsetzt. Als einer der beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Deutschland, neben dem evangelischen Diakonischen Werk, gründete der katholische Priester Lorenz Werthmann am 7. November 1897 den Deutschen Caritasverband. Caritas Employer Branding spielte schon damals eine Rolle. Seitdem hat die Caritas ihren Auftrag in allen Phasen der deutschen Geschichte konsequent verfolgt. International ist die Caritas ist heute in 164 Ländern weltweit vertreten, und ihre nationalen Caritasorganisationen kooperieren eng mit Caritas international, der Auslandsabteilung des Deutschen Caritasverbandes, um bei Katastrophen und in Notsituationen zu helfen.

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. ist in Berlin, Brandenburg und Vorpommern aktiv, mit seiner Zentrale in Berlin. Ein Caritas Employer Branding ist wichtig für alle Bereiche: Die ambulanten Dienste des Verbandes umfassen Allgemeine Soziale Dienste, Caritas-Sozialstationen und Beratungsstellen für verschiedene Zielgruppen wie Familien, Partnerschaften, Frauen, Kinder und Jugendliche, Behinderte sowie Suchtkranke und -gefährdete, einschließlich Alkohol-, Drogen- und andere Suchtproblematiken.

Die Caritas bietet auch umfangreiche Beratung und Unterstützung für verschiedene Migrantengruppen, darunter Aussiedler, EU-Ausländer, außereuropäische Ausländer und Flüchtlinge. Obdachlose erhalten neben Beratung auch Zugang zu Suppenküchen, medizinischer Versorgung und Übernachtungsmöglichkeiten. Weitere Dienstleistungen werden in Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission in den beiden Bahnhofsmissionen Ostbahnhof und Hauptbahnhof angeboten.

Die Caritas betreibt außerdem stationäre Einrichtungen wie Krankenhäuser, Krankenheime, Kinder- und Jugendheime, Seniorenwohnhäuser und Seniorenheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Ihre Hilfe steht allen Menschen offen, unabhängig von Nationalität, Konfession und Weltanschauung.

Gerade aufgrund dieser inhaltlichen und organisatorischen Diversität ist ein Caritas Employer Branding eine besondere Herausforderung.

Mehr Informationen auf der Verbandswebsite. Gerne stehen wir Ihnen auch als Employer Branding Agentur und als Agentur für Personalmarketing zur Verfügung. Siehe auch Hintergründe und Beratung: Stefan Mannes über Marke und Positionierung für NPOs.

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Neuer Kunde: Kampagnenentwicklung für Teach First

Teach First Bildungskommunikation und Public Affairs Kampagne

Mit Teach First Deutschland sind wir ab sofort in Sachen Bildungsgerechtigkeit unterwegs. Die gemeinnützige Initiative will bessere Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche schaffen. Um für die Organisation sowohl persönlich als auch fachlich herausragende Absolventen zu gewinnen entwickelte kakoii mit Teachfirst zusammen in einer Serie Kreativworkshops die aktuelle Fellows-Kampagne, die ab sofort bundesweit auf Plakaten, […]

Teach First Bildungskommunikation und Public Affairs KampagneMit Teach First Deutschland sind wir ab sofort in Sachen Bildungsgerechtigkeit unterwegs. Die gemeinnützige Initiative will bessere Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche schaffen.

Um für die Organisation sowohl persönlich als auch fachlich herausragende Absolventen zu gewinnen entwickelte kakoii mit Teachfirst zusammen in einer Serie Kreativworkshops die aktuelle Fellows-Kampagne, die ab sofort bundesweit auf Plakaten, Postkarten und Flyern um Studenten wirbt. kakoii kann dabei besonders seine Expertise in Bildungskommunikation und Public Affairs ausspielen.

Teach First ist eine Non-Profit-Bildungsinitiative, deren Hauptanliegen es ist, die Gleichheit der Bildungschancen zu erhöhen. Dies wird erreicht, indem Universitätsabsolventen aus diversen Fachbereichen für zwei Jahre an Schulen in sozial schwierigen Gebieten sowohl im Klassenzimmer als auch in extrakurrikularen Aktivitäten eingesetzt werden. Diese Absolventen, die als zusätzliche Unterstützung dienen, helfen insbesondere beim Übergang von einer Schulform zur anderen und bei der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen. Die Organisation hinter diesem Vorhaben ist die gemeinnützige Gesellschaft Teach First Deutschland mit Sitz in Berlin. Die Initiative wurde inspiriert von der amerikanischen Organisation Teach For America und ist ein Teil des globalen Teach for All-Netzwerks.

Im Jahr 2007 wurde Teach First Deutschland in Berlin als Verein ins Leben gerufen. Anfängliche Finanzmittel kamen von Stiftungen wie Bosch, Hertie, Vodafone und Zeit. Zusätzliche Unterstützung erhält das Programm von der Deutschen Post, der Fritz-Henkel-Stiftung und weiteren Unternehmen, Stiftungen sowie Privatpersonen. Zu den früheren Unterstützern zählten auch Unternehmen wie Lanxess, Lufthansa und Siemens sowie die Robert-Bosch-Stiftung und McKinsey & Company. Während die Gehälter der sogenannten Fellows von regionalen und kommunalen Behörden getragen werden, deckt die Organisation die Kosten für Rekrutierung, Auswahl und Betreuung durch Fundraising bei Stiftungen und privaten Spendern.

Jedes Jahr engagieren sich rund 130 Universitätsabsolventen verschiedener Fachrichtungen für zwei Jahre als temporäre Lehrkräfte, sogenannte Fellows, an Haupt-, Real- und Gesamtschulen in sozial herausfordernden Bereichen. Diese Fellows, als Zusatzpersonal eingesetzt, erweitern die Kapazitäten der Schulen für eine gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Schulen, die Interesse an einer Teilnahme am Programm haben, können sich bei Teach First Deutschland bewerben. Die teilnehmenden Bundesländer tragen mindestens 1.850 Euro monatlich zur Vergütung jedes Fellows bei. Vor ihrem Einsatz durchlaufen die Fellows ein Vorbereitungsprogramm und werden während ihrer Zeit an den Schulen von Teach First Deutschland unterstützt und fortgebildet.

Ein mittelfristiges Ziel des Programms ist es, die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Durch ihren Einsatz im Klassenzimmer ermöglichen die Fellows Methoden wie Team Teaching oder die Bildung von kleineren Lerngruppen. Außerhalb des Unterrichts bieten sie zusätzliche Förderangebote wie Schülerfirmen, Lern-Clubs oder von Schülern geleitete Sport-AGs an. Langfristig sollen ehemalige Fellows zu „Bildungsbotschaftern“ in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werden, die sich weiterhin für Bildungsgerechtigkeit und die Anliegen von Schülerinnen und Schülern einsetzen.

Weitere Informationen auf der Website der Organisation.

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kakoii lässt Armutsgrenze am Brandenburger Tor sichtbar werden

kakoii lässt Armutsgrenze am Brandenburger Tor sichtbar werden

22. Juni 14 Uhr, Pariser Platz Berlin. Auf einen Signalton hin lösen sich hunderte Aktivisten der Caritas, Betroffene und Solidarische von den Passanten vor dem Brandenburger Tor und streifen sich weiße T-Shirts über. „Ich bin überschuldet und arm“ steht darauf oder auch: „Ich habe keine Ausbildung“, ergänzt um den Hinweis „Ich will raus aus der […]

kakoii lässt Armutsgrenze am Brandenburger Tor sichtbar werden

22. Juni 14 Uhr, Pariser Platz Berlin. Auf einen Signalton hin lösen sich hunderte Aktivisten der Caritas, Betroffene und Solidarische von den Passanten vor dem Brandenburger Tor und streifen sich weiße T-Shirts über. „Ich bin überschuldet und arm“ steht darauf oder auch: „Ich habe keine Ausbildung“, ergänzt um den Hinweis „Ich will raus aus der Armut“.

Vor dem Berliner Wahrzeichen stellen sich alle an einer breiten roten Linie auf, die ein gutes Achtel des Platzes teilt und mit einer 20m breiten Schrift klar als „Armutsgrenze“ gekennzeichnet ist. Nach kurzen Statements von Caritas Präsident, Peter Neher und Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz lösen sich auf ein Signal hin die „Armutsaktivisten“, überschreiten die Armutsgrenze, um mit Passanten über das Thema ins Gespräch zu kommen.

Mit dieser symbolischen Aktion machte kakoii für den Deutschen Caritasverband und die Nationale Armutskonferenz auf die Situation von benachteiligten Menschen in Deutschland aufmerksam. Sie ist Teil der nationalen Veranstaltungswoche vom 21. bis 25. Juni zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

In Deutschland wird die Armutsgrenze typischerweise als relative Armut definiert. Dies bedeutet, dass Personen als arm gelten, wenn ihr Einkommen unter einem bestimmten Prozentsatz des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung liegt. Häufig wird die Armutsgrenze bei 60% des medianen Nettoäquivalenzeinkommens angesetzt. Das Nettoäquivalenzeinkommen berücksichtigt die Haushaltsgröße und -zusammensetzung, um einen Vergleich des Lebensstandards zwischen verschiedenen Haushalten zu ermöglichen.

Das Konzept der relativen Armut betont die soziale Ausgrenzung und den Mangel an Teilhabemöglichkeiten, die sich aus einem deutlich geringeren Einkommen als dem der breiten Masse ergeben. Neben der Einkommensarmut werden in Deutschland auch Aspekte wie Bildung, Gesundheit, Wohnsituation und Teilhabe bei der Betrachtung von Armut und sozialer Ausgrenzung berücksichtigt.

Für aktuelle Zahlen und detaillierte Definitionen kann es hilfreich sein, die neuesten Berichte und Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) oder des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu konsultieren, da sich die genauen Schwellenwerte und Definitionen im Laufe der Zeit ändern können.

Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch als Public Affairs Agentur, Sozialmarketing Agentur und als Agentur für Kirchenmarketing. Dazu auch Hintergründe und Beratung: Stefan Mannes über NPO-Kampagnen und Advocacy

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