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Beauty Packaging: Design, das duftet: Wie wir der neuen Premiumlinie von Dresdner Essenz ein Gesicht gegeben haben

Beauty Packaging: Design, das duftet: Wie wir der neuen Premiumlinie von Dresdner Essenz ein Gesicht gegeben haben

Mit der neuen Produktserie schlägt Dresdner Essenz ein neues Kapitel auf – und wir durften das Kosmetik-Packaging mitgestalten. Die Serie verbindet hochwertige Pflege mit Duftkompetenz und bringt erstmals einen Premium-Appeal in das Drogeriesegment. Feine Pflege. Klare Haltung. Wie wir der neuen Linie von Dresdner Essenz ein Gesicht gegeben haben. Manchmal sagt ein Verpackungsdesign mehr als […]

Beauty Packaging: Design, das duftet: Wie wir der neuen Premiumlinie von Dresdner Essenz ein Gesicht gegeben haben

Mit der neuen Produktserie schlägt Dresdner Essenz ein neues Kapitel auf – und wir durften das Kosmetik-Packaging mitgestalten. Die Serie verbindet hochwertige Pflege mit Duftkompetenz und bringt erstmals einen Premium-Appeal in das Drogeriesegment.

Feine Pflege. Klare Haltung. Wie wir der neuen Linie von Dresdner Essenz ein Gesicht gegeben haben.

Manchmal sagt ein Verpackungsdesign mehr als tausend Worte. Bei der neuen Pflegeserie von Dresdner Essenz war genau das unser Anspruch: eine Gestaltung zu entwickeln, die auf den ersten Blick vermittelt, was das Produktversprechen ist – sanfte Pflege, wertvolle Inhaltsstoffe und ein Hauch von Luxus, ganz ohne elitären Preis.

Die Herausforderung: Premium im Massenmarkt neu definieren

Das Briefing war so klar wie anspruchsvoll: Wie bringt man Premium-Anmutung in den Massenmarkt, ohne die Kernzielgruppe zu verlieren? Wie schafft man Kosmetikverpackungen, die Begehrlichkeit erzeugen, aber nicht abschrecken, sondern einladen?

Die neue Linie verbindet hochwertige, pflanzenbasierte Inhaltsstoffe mit fein komponierten Duftprofilen. Sie will nicht protzen – sondern überzeugen: durch ein aufgeräumtes Packaging Design, durchdachte Materialität und eine klare Haltung zur modernen Drogeriekultur.

Unsere gestalterischen Leitlinien:

  • Eleganz durch Reduktion: Statt floraler Überladung – grafische Klarheit, natürliche Farbflächen, dezente Illustrationen. Jedes Element hat seinen Platz und seinen Grund.
  • Wertigkeit durch Materialität: Matte Tuben, goldene Details, strukturierte Flächen – spürbare Qualität, die man im Drogerieregal nicht erwartet. Die Haptik wird zum ersten Qualitätsversprechen.
  • Duft als Designimpuls: Jede Duftrichtung erhält ihre eigene visuelle Identität – erkennbar, aber harmonisch im Seriencharakter. Farbe wird zur Sprache des Dufts.

Der Designprozess: Von der Vision zur Shelf-Realität

Was auf dem Papier elegant aussieht, muss auch im Regal funktionieren. Dutzende Iterationen später entstand ein Verpackungskonzept, das sowohl einzeln als auch im Sortiment wirkt. Die größte Herausforderung? Premium-Anmutung zu schaffen, die auch bei Discounter-Beleuchtung und zwischen Konkurrenzprodukten besteht.

Besonders spannend war die Farbentwicklung für die Produktverpackung: Jeder Duft bekam seine eigene Farbwelt – von warmen Erdtönen für orientalische Noten bis zu kühlen Grün- und Blautönen für frische, aquatische Kompositionen. Das Ergebnis: Orientierung durch Intuition.

Eine neue Rolle für die Marke

Mit dieser Linie positioniert sich Dresdner Essenz bewusst neu: als Marke, die weiß, dass Konsument:innen heute mehr erwarten – Sinnlichkeit, Qualität und Design auf Augenhöhe. Das neue Erscheinungsbild ist dabei kein Selbstzweck, sondern Teil einer größeren Bewegung: Pflegeprodukte, die schön aussehen, gut tun – und für viele leistbar bleiben.

Die Zielgruppe? Aufgeklärte Konsumentinnen, die Qualität zu schätzen wissen, aber nicht bereit sind, dafür überteuerte Preise zu zahlen. Menschen, die bewusst einkaufen und dabei nicht auf Ästhetik verzichten wollen.

Das Ergebnis: Mehr als nur schöne Verpackung

Nach dem Launch zeigten sich schnell die ersten Erfolge: Überdurchschnittliche Abverkäufe, positive Händler-Resonanz und vor allem: begeisterte Kundenreaktionen. Die neue Serie schafft es, Premium-Gefühl zu transportieren, ohne exklusiv zu wirken. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie durchdachtes Beauty Packaging Markenwahrnehmung und Kaufentscheidung positiv beeinflussen kann.

Wir freuen uns, dieses Projekt begleitet zu haben – von der ersten Duftidee bis zur fertigen Serie. Es zeigt, dass gutes Kosmetik Design kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit für Marken, die in einem umkämpften Markt bestehen wollen.

Mehr zu den Produkten unter: www.dresdner-essenz.com/themen/private-collection/

Neugierig auf unsere Arbeitsweise? Sprechen Sie uns gerne an – wir erzählen Ihnen mehr über unser Vorgehen bei Verpackungsentwicklung und Package Design und wie wir Marken dabei helfen, visuell zu überzeugen. Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang als Agentur Verpackungsdesign und Agentur für Kosmetik Verpackungsdesign.

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Die AfD auf TikTok

Die AfD auf tiktok. Wie der Social-Media Wahlerfolg der AfD die Parteienlandschaft erschüttert. Wird die Bundestagswahl auch von der AfD dominiert?

Wie der Social-Media Wahlerfolg der AfD die Parteienlandschaft erschüttert. Wird die Bundestagswahl auch von der AfD dominiert? Die AfD hat in den letzten Jahren eine beachtliche Präsenz der Social-Media-Plattform TikTok aufgebaut. Ihr Erfolg auf der Plattform, insbesondere unter jungen Wählerinnen und Wählern, hat eine intensive Debatte über die Wirkung populistischer Inhalte in sozialen Medien entfacht. […]

Die AfD auf tiktok. Wie der Social-Media Wahlerfolg der AfD die Parteienlandschaft erschüttert. Wird die Bundestagswahl auch von der AfD dominiert?

Wie der Social-Media Wahlerfolg der AfD die Parteienlandschaft erschüttert. Wird die Bundestagswahl auch von der AfD dominiert?

Die AfD hat in den letzten Jahren eine beachtliche Präsenz der Social-Media-Plattform TikTok aufgebaut. Ihr Erfolg auf der Plattform, insbesondere unter jungen Wählerinnen und Wählern, hat eine intensive Debatte über die Wirkung populistischer Inhalte in sozialen Medien entfacht. Der sogenannte TikTok-Erfolg der Partei wirft Fragen auf: Warum ist diese Partei auf TikTok besonders erfolgreich? Welche Inhalte sprechen junge Menschen an, und welche Konsequenzen hat dies für die politische Landschaft?

Die wachsende Bedeutung von TikTok als politisches Werkzeug unterstreicht, wie sich der Wahlkampf verändert. Plattformen wie TikTok bieten Reichweiten, die traditionelle Kanäle übertreffen. Doch wie hat die AfD es geschafft, diese Plattform so erfolgreich zu nutzen?

AfD dominiert TikTok: Ein neuer Weg zur Sichtbarkeit

Die AfD hat TikTok früher als viele etablierte Parteien für sich entdeckt. Laut einer Studie der Universität Potsdam aus dem Jahr 2024 erreichten die offiziellen TikTok-Kanäle der AfD mehr Reichweite als die Kanäle anderer Parteien. Besonders in den Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen und Thüringen war die AfD auf TikTok aktiv und veröffentlichte täglich ein Video. Im Vergleich dazu waren die Inhalte der CDU mit einem Video pro Woche bedeutend seltener in den Feeds von Nutzerinnen und Nutzern zu finden.

Mit über 75.000 untersuchten Videos zeigte die Potsdamer Social Media Monitor-Studie, dass die AfD in den Feeds von Erstwählerinnen und Erstwählern doppelt so häufig wie andere Parteien vertreten war. Dies zeigt, dass die Partei die etablierten Parteien deutlich in ihrer Sichtbarkeit übertrifft, insbesondere bei der jungen Zielgruppe.

AfD-Politiker und der Algorithmus

Der Erfolg der AfD auf TikTok beruht auf mehreren Faktoren. Zunächst nutzt die Partei die Plattform, um gezielt emotionale Themen anzusprechen. Inhalte der konzentrieren sich auf Migration, Kritik an der Bundesregierung und Wirtschaftsthemen. Diese Themen sprechen gezielt Erstwählerinnen und Erstwähler an, die sich oft in einer Phase der politischen Orientierung befinden.

Darüber hinaus spielt der Algorithmus von TikTok eine entscheidende Rolle. Die Plattform bevorzugt Inhalte, die hohe Interaktionen erzeugen, und polarisierende Themen generieren genau das. Dadurch werden Videos in den Feeds einer breiten Zielgruppe angezeigt.

Maximilian Krah, AfD-Spitzenkandidat bei der Europawahl, erreichte mit einem TikTok-Video über 1,4 Millionen Aufrufe. In diesem propagierte er, dass „echte Männer rechts“ seien – ein Beispiel dafür, wie die Partei auf TikTok gezielt Schlagworte und einfache Botschaften einsetzt, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Die Inhalte: Polarisierend und emotional

Die Inhalte der AfD auf Sozialen Medien sind bewusst emotional gestaltet. Die Partei setzt auf einfache Botschaften, die klare Feindbilder schaffen. Migration wird oft als Bedrohung dargestellt, und politische Gegner wie Olaf Scholz oder das Bündnis Sahra Wagenknecht werden als unfähig porträtiert, die Interessen der „Bürger“ zu vertreten. Diese Strategie führt dazu, dass die Videos der AfD deutlich mehr Reichweite erzielen als die Inhalte anderer Parteien zusammen.

Neben Migration sind Themen wie „soziale Gerechtigkeit“ und wirtschaftliche Unsicherheit zentrale Bestandteile der Videos. Die Partei versucht, sich als Alternative zu den etablierten Parteien darzustellen. Durch diese breite Aufstellung der Partei werden unterschiedliche Wählergruppen angesprochen, insbesondere in Sachsen und Thüringen, wo die Partei besonders erfolgreich ist.

Landtagswahl 2024: Ergebnisse und Auswirkungen der AfD auf tiktok

Die Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen im September 2024 haben die politische Landschaft in Deutschland nachhaltig verändert. Die AfD in Thüringen wurde mit 32,8 % der Stimmen erstmals stärkste Kraft in einem deutschen Landesparlament, gefolgt von der CDU mit 23,6 % und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 15,8 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,6 %. In Sachsen erzielte die CDU mit 31,9 % einen knappen Sieg vor der AfD, die 30,6 % der Stimmen erhielt. Das BSW erreichte aus dem Stand 11,8 % und zog damit erstmals in den sächsischen Landtag ein.

Diese Ergebnisse unterstreichen den Wahlerfolg der AfD, insbesondere in den östlichen Bundesländern. In Thüringen gestaltet sich die Bildung einer stabilen Regierung schwierig, da alle etablierten Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen. In Sachsen konnte Michael Kretschmer (CDU) als Ministerpräsident wiedergewählt werden, doch auch hier ist die Regierung auf Unterstützung anderer Fraktionen angewiesen.

Die AfD konnte ihren Erfolg auf der Social-Media-Plattform nutzen, um insbesondere junge Wählergruppen zu mobilisieren. Bei Erstwählern doppelt so erfolgreich wie die anderen Parteien. Einer neue Studien zufolge erreichte die Partei besonders die 18- bis 24-Jährigen, die starkes Interesse an Politik auf TikTok angeben. Dies zeigt, wie soziale Medien zunehmend die politische Meinungsbildung beeinflussen.

Soziale Medien und politische Inhalte: Ein neues Spielfeld für jede Partei auf TikTok

Soziale Medien wie TikTok haben die politische Kommunikation grundlegend verändert. Politikerinnen und Politiker kämpfen nach wie vor oft damit Schritt zu halten. Die Plattform bietet Parteien die Möglichkeit, gezielt bestimmte Zielgruppen anzusprechen. Für die AfD ist dies eine Chance, sich als Partei auf TikTok zu positionieren und junge Wählergruppen zu erreichen.

Andere Parteien, wie die CDU und die SPD, haben Schwierigkeiten, auf TikTok dieselbe Reichweite zu erzielen. Laut Roland Verwiebe, einem Experten für politische Kommunikation, fehlt es diesen Parteien oft an einer klaren Strategie für die Plattform. Die AfD hingegen hat eine konsistente Botschaft, die sie erfolgreich in ihren Kanälen umsetzt.

Kritik am TikTok-Erfolg der AfD

Der TikTok-Erfolg der AfD ist jedoch nicht ohne Kritik. Experten warnen vor den Risiken, die mit der Verbreitung populistischer Inhalte einhergehen. Rechtsextreme Botschaften, die subtil in den Videos verpackt sind, können junge Menschen beeinflussen und ihre politische Orientierung langfristig prägen. Besonders Erstwählerinnen und Erstwähler sind für solche Inhalte empfänglich, da sie oft noch wenig Erfahrung mit politischer Meinungsbildung haben.

Ein weiteres Problem ist die geringe Moderation von Inhalten auf TikTok. Obwohl die Plattform politische Inhalte nicht explizit fördert, sorgt der Algorithmus dafür, dass polarisierende Themen prominent angezeigt werden. Dadurch erhalten rechtsextreme Botschaften eine größere Plattform, als es in traditionellen Medien möglich wäre.

Fazit: Politik auf TikTok und die Bundestagswahl 2025

Der Erfolg der AfD zeigt, wie soziale Medien die politische Kommunikation verändern. Die Partei nutzt die Plattform, um gezielt junge Wählergruppen anzusprechen und ihre Inhalte emotional und kontrovers zu präsentieren. Mit ihrer breiten Aufstellung und dem gezielten Einsatz von polarisierenden Botschaften hat die AfD eine neue Dimension der politischen Werbung geschaffen.

Laut Stefan Mannes, Politikberater und Kommunikationsexperte von kakoii Berlin, liegt der Erfolg vor allem in ihrer konsequenten Strategie: „Die AfD versteht es, TikTok als Plattform zu nutzen, die Emotionen in den Mittelpunkt stellt. Dies unterscheidet sie deutlich von den anderen Parteien, die oft in traditionellen Kommunikationsmustern verharren. Die Landtagswahlen 2024 in Sachsen und Thüringen haben gezeigt, dass die AfD ihre TikTok-Strategie erfolgreich in Stimmen umwandeln konnte. Die Bedeutung sozialer Medien für die politische Meinungsbildung wird dabei weiter zunehmen und voraussichtlich auch die Bundestagswahl 2025 entscheiden.“

 

Fachliteratur, Quellen, mehr zum Thema

Studie der Universität Potsdam: „Potsdamer Social Media Monitor“, 2024.

Shell Jugendstudie, 19. Ausgabe, 2024.

Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch als Public Affairs Agentur, Social Media Agentur und Agentur für Politikberatung und politische Kommunikation.

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Warum die Sonntagsfrage zur Bundestagswahl nicht mehr reicht

Trügerisch und falsch. Warum die Sonntagsfrage und überhaupt jede Wahlumfrage und Umfragen zur Bundestagswahl 2025 nicht mehr stimmen.

Trügerisch: Umfragen zur Bundestagswahl 2025. Weshalb Deutschlandtrend, Infratest Dimap und viele andere Institute bei Wahlumfragen falsch liegen könnten. Kaum eine Frage spiegelt den Puls der politischen Landschaft so unmittelbar wider wie die „Sonntagsfrage“: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?“ Sie liefert seit Jahrzehnten Schlagzeilen und beeinflusst die Strategien der Parteien – […]

Trügerisch und falsch. Warum die Sonntagsfrage und überhaupt jede Wahlumfrage und Umfragen zur Bundestagswahl 2025 nicht mehr stimmen.

Trügerisch: Umfragen zur Bundestagswahl 2025. Weshalb Deutschlandtrend, Infratest Dimap und viele andere Institute bei Wahlumfragen falsch liegen könnten.

Kaum eine Frage spiegelt den Puls der politischen Landschaft so unmittelbar wider wie die „Sonntagsfrage“: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?“ Sie liefert seit Jahrzehnten Schlagzeilen und beeinflusst die Strategien der Parteien – ein scheinbar simples Instrument, das jedoch die tiefen Gräben und Dynamiken innerhalb der Gesellschaft offenlegt. Doch die Kritik an ihr wird lauter. Zu statisch, zu ungenau und zu manipulierend – die klassische Demoskopie steht zunehmend in der Kritik. Gibt sie noch ausreichend korrekte Auskunft über Wahlberechtigte und Prozentpunkt im Bundestag? Prognosemärkte wie Polymarket oder PredictIt scheinen neue Wege aufzuzeigen, doch auch sie bringen Herausforderungen mit sich. Die Bundestagswahl 2025, in der unter anderem Olaf Scholz als amtierender Kanzeler für die SPD und Friedrich Merz für die CDU antreten, könnte zur entscheidenden Testphase werden, in der sich zeigt, ob innovative Methoden die bisherigen Umfragen zur Bundestagswahl ablösen können.

Die Krise der Sonntagsfrage bei der Bundestagswahl

Die Probleme klassischer Wahlumfragen, wie sie etwa durch Infratest dimap oder die Forschungsgruppe Wahlen erstellt werden, sind mittlerweile gut dokumentiert. Besonders bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 zeigten sie deutliche Schwächen. „Das Problem liegt nicht nur in der Methodik, sondern auch in der Erreichbarkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen“, erklärt Dr. Clara Neumann, Expertin für Wahlforschung. Junge Menschen, digitale Zielgruppen und politisch enttäuschte Wähler bleiben in klassischen Befragungen oft ungehört. Diese Defizite führen nicht selten dazu, dass polarisierende Kandidaten wie Donald Trump oder das Bündnis Sahra Wagenknecht unterschätzt werden.

Ein weiteres Problem ist die sogenannte soziale Erwünschtheit: Befragte geben Antworten, die gesellschaftlich akzeptiert erscheinen, nicht aber ihre wahren Ansichten widerspiegeln. Ein Beispiel hierfür ist die unterschätzte Zustimmung zur AfD in den letzten Wahlen, bei denen viele Wähler in Umfragen ihre tatsächliche Präferenz nicht äußerten, aus Angst vor sozialer Stigmatisierung. Diese Diskrepanz zwischen Umfrageergebnissen und Wahlergebnissen wirft Fragen nach der Zuverlässigkeit klassischer Methoden auf. In Deutschland fällt dies besonders bei Themen wie Migration oder bei der Zustimmung zur AfD ins Gewicht. Christian Lindner von der FDP hat beispielsweise wiederholt betont, wie wichtig es sei, dass wirtschaftsliberale Positionen klar kommuniziert werden, um falsche Erwartungen bei den Wählern zu vermeiden. Hinzu kommen methodische Verzögerungen: „Die Dynamik moderner Wahlkämpfe, besonders in den sozialen Medien, wird durch klassische Erhebungszyklen oft nicht adäquat abgebildet“, kritisiert Martin Feldmann, Analyst für politische Kommunikation.

Ein hybrider Ansatz als Zukunft von Deutschlandtrend und „Wenn Sonntag Bundestagswahl wäre“?

Die Kombination klassischer Wählerforschung mit neuen Methoden könnte der Schlüssel zur Zukunft der Wahlvorhersagen sein. „Ein hybrider Ansatz ist die Zukunft“, sagt Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii Berlin. Dabei geht es darum, die Stärken klassischer Umfragen – etwa die detaillierte demografische Analyse – mit den Vorteilen digitaler Prognosemärkte zu kombinieren, die schnell und flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Diese Verbindung könnte nicht nur die Präzision erhöhen, sondern auch neue Perspektiven auf das Wahlverhalten eröffnen. „Klassische Umfragen liefern wertvolle demografische und psychografische Daten, während Plattformen wie Polymarket Echtzeit-Insights bieten. Diese beiden Welten zu verbinden, könnte zu präziseren und aussagekräftigeren Voraussagen führen.“

Ein solcher Ansatz könnte auch helfen, die Schwächen beider Systeme auszugleichen. Während klassische Umfragen oft zu statisch sind, fehlt es Prognosemärkten manchmal an breiter gesellschaftlicher Abdeckung. Gemeinsam könnten sie ein umfassenderes Bild der politischen Stimmung zeichnen und gleichzeitig schneller auf neue Entwicklungen reagieren. Besonders für die Wahl 2025, in der Robert Habeck von den Grünen als Kanzlerkandidat auftreten könnte, wird erwartet, dass ein solcher Ansatz hilfreich sein könnte.

Wie Demoskopie das Wählerverhalten und politische Stimmung beeinflusst

Ein oft unterschätzter Aspekt der der Wählerforschung ist ihre direkte Wirkung auf das Wahlverhalten. Besonders unentschlossene Wähler und Nichtwähler können durch die Veröffentlichung von Wahlumfragen beeinflusst werden.

Ein klassisches Beispiel ist der sogenannte Bandwagon-Effekt: Wähler tendieren dazu, sich der vermeintlichen Mehrheitsmeinung anzuschließen. Studien haben gezeigt, dass Parteien, die in Umfragen zur Bundestagswahl als führend dargestellt werden, einen Zuwachs an Stimmen erhalten können. Dr. Neumann bemerkt hierzu: „Gerade in eng umkämpften Wahlkreisen kann dieser Effekt den Ausschlag geben.“

Andererseits kann Wahlforschung auch einen gegenteiligen Effekt haben, den sogenannten Underdog-Effekt. Hierbei mobilisieren schlechte Umfragewerte die Anhänger einer Partei, ihre Wahlentscheidung als Protest gegen den Mainstream zu verstehen. Ein Beispiel dafür war die Bundestagswahl 2021, bei der Olaf Scholz von einem anfänglichen Tiefpunkt zu einem Sieg geführt wurde.

In Deutschland spielt ein weiterer Faktor eine Rolle: die Mobilisierung von Nichtwählern. Umfragen, die ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Parteien anzeigen, haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass bisher unentschlossene oder demotivierte Bürger ihre Stimme abgaben, um das Ergebnis zu beeinflussen. Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD, hat wiederholt darauf hingewiesen, wie entscheidend die Mobilisierung dieser Wählergruppe ist. „Der Effekt von Umfragen auf Nichtwähler wird oft unterschätzt“, sagt Feldmann. „Gerade bei Bundestagswahlen sehen wir, wie sich die Wahlbeteiligung durch strategische Kommunikation rund um Umfragewerte steigern lässt.“ So kann die aktuelle politische Stimmung umschlagen und aus fünf Prozent werden 15 Prozent.

„Wahlen sind der Moment, in dem eine Gesellschaft ihrem Selbstbild begegnet“, sagte einst Roger Willemsen. Diese Aussage unterstreicht, dass jede Wahl nicht nur eine Entscheidung über Programme und Kandidaten ist, sondern auch eine Reflexion der sozialen und kulturellen Spaltungen sowie der gemeinsamen Werte innerhalb der Gesellschaft. Besonders in Zeiten von Unsicherheit und Polarisierung gewinnen diese Worte an Bedeutung. Dennoch bleibt die Frage: Wie objektiv sollten Umfragen in der medialen Berichterstattung genutzt werden? Kritiker argumentieren, dass die ständige Betonung von Trends die demokratische Entscheidungsfindung verzerren könnte. „Wir müssen uns fragen, ob die permanente Veröffentlichung von Umfragen die Wähler informiert oder manipuliert“, meint Neumann. Sie plädiert für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Umfrageergebnissen, insbesondere in den letzten Wochen vor der Wahl.

Polymarket und Co.: Die Weisheit der Masse

Im Gegensatz zu klassischen Umfragen setzen Plattformen wie Polymarket, PredictIt und Augur auf Prognosemärkte. Diese nutzen die Weisheit der Masse, indem sie Teilnehmern finanzielle Anreize bieten, ihre Einschätzungen möglichst genau abzugeben. Die kollektiven Entscheidungen der Nutzer spiegeln sich in Marktpreisen wider, die die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Wahlausgangs darstellen.

Ein beeindruckendes Beispiel ist Polymarket’s Prognose zur US-Zwischenwahl 2022. Während viele Umfragen inkonsistente Ergebnisse lieferten, zeigte die Plattform eine klare Tendenz zugunsten der Republikaner, die sich letztlich bewahrheitete. Sie wurden stärkste Kraft auch im Kongress. PredictIt wiederum hat sich bei den Vorwahlen 2020 als erstaunlich präzise erwiesen und erkannte früher als klassische Wahlumfragen die Aufholjagd von Kandidaten wie Joe Biden.

Diese Tools erweisen sich nicht nur als präzise, sondern auch als schnell. „Prognosemärkte reagieren in Echtzeit auf neue Entwicklungen und bieten damit eine Aktualität, die klassische Methoden nicht erreichen“, erklärt Feldmann. Insbesondere bei kurzfristigen Ereignissen wie Debatten oder Skandalen sind solche Plattformen den traditionellen Umfragen überlegen.

Status quo und neue Ansätze

Auch in Deutschland spielt Marktforschung zur Wahl eine zentrale Rolle. Wichtige Institute wie die Forschungsgruppe Wahlen oder Infratest dimap prägen nicht nur die mediale Berichterstattung, sondern beeinflussen auch die Strategien der Parteien. Besonders auffällig war dies bei der Wahl 2021. Die anfängliche Dominanz der Union in den Statistiken bröckelte, während Olaf Scholz von der SPD an Fahrt aufnahm. Diese Verschiebung spiegelte sich nicht nur in den Ergebnissen wider, sondern prägte auch die Dynamik des Wahlkampfs.

Doch klassische Umfragen haben auch hierzulande mit Problemen zu kämpfen. Die wachsende Zahl unentschlossener Wähler, die Fragmentierung der Parteienlandschaft und die zunehmende Nutzung digitaler Kommunikationsmittel erschweren die Arbeit der Institute. Dietmar Bartsch von der Linkspartei unterstreicht hierbei, dass seine Partei durch gezielte Ansprache dieser Wählergruppen neue Impulse setzen möchte. „Die traditionellen Methoden sind schlicht nicht mehr ausreichend, um die Komplexität moderner Wählerentscheidungen abzubilden“, so Neumann.

Gefährdet die klassische Demoskopie die Demokratie?

Die klassische Demoskopie ist nicht nur unzureichend, sie gefährdet die Demokratie, indem sie Trends verstärkt, statt sie zu analysieren. Stefan Mannes, Geschäftsführer der Kreativagentur kakoii Berlin, vertritt diese provokante These und fordert einen kritischen Umgang mit Umfrageergebnissen, die weit mehr Einfluss haben, als vielen bewusst ist.

„In einer Zeit, in der Wahlentscheidungen oft kurzfristig getroffen werden, wirken Umfragen wie eine selbsterfüllende Prophezeiung“, erklärt Mannes. Der Bandwagon-Effekt führt dazu, dass sich Wähler der vermeintlichen Mehrheitsmeinung anschließen, während der Underdog-Effekt dazu beiträgt, radikale oder populistische Kandidaten zu mobilisieren. Das Bündnis Sarah Wagenknecht (bsw) ist hier ein gutes Beispiel. „Anstatt die Realität abzubilden, schaffen Umfragen eine neue Realität“, warnt Mannes.

Er rät seinen Klienten, sich strategisch von klassischen Sonntagsfragen zu distanzieren und auf neue Methoden wie Prognosemärkte zu setzen. „Prognosemärkte bieten eine dynamischere und ehrlichere Perspektive auf das, was Wähler tatsächlich denken“, argumentiert Mannes. Gleichzeitig fordert er eine stärkere Regulierung der medialen Nutzung von Umfragedaten: „Es darf nicht sein, dass Wählerforschung die demokratische Entscheidungsfindung manipulieren, anstatt sie zu unterstützen.“

Diese These stellt nicht nur die Demoskopie, sondern auch die politische Kommunikation auf den Prüfstand. Parteien, so Mannes, müssen lernen, mit Unsicherheiten umzugehen und Transparenz zu fördern, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. „Nur durch einen bewussten Umgang mit Daten können wir die Integrität der Demokratie schützen.“

Ein Blick in die Zukunft des Wahljahrs 2025

Die Bundestagswahl 2025 steht nicht nur vor der Herausforderung, neue Methoden der Demoskopie zu erproben, sondern auch die tiefen Gräben innerhalb der Gesellschaft und der Parteienlandschaft zu überwinden. Eine zersplitterte politische Landschaft, geprägt von Konflikten zwischen progressiven und konservativen Kräften, macht die Wahl zu einer Bewährungsprobe für die Demokratie. Parteien wie die SPD mit Olaf Scholz oder die CDU unter Friedrich Merz kämpfen nicht nur um die Gunst der Wähler, sondern auch um die Deutungshoheit über zentrale Themen wie soziale Gerechtigkeit, Klimapolitik und wirtschaftliche Stabilität.

Hinzu kommt die zunehmende Polarisierung unter den Bürgern, die nicht zuletzt durch soziale Medien und populistische Strömungen verstärkt wird. Politikberater wie Stefan Mannes stehen vor der Aufgabe, nicht nur Prognosen zu erstellen, sondern auch Brücken zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Lagern zu schlagen. „Es geht nicht nur darum, die Zukunft vorherzusehen“, betont Mannes. „Die eigentliche Arbeit liegt darin, Menschen wieder in den Dialog zu bringen und Vertrauen in politische Prozesse zu schaffen.“

Die Wahl 2025 wird somit mehr als eine Wahl – sie wird ein Test für die Widerstandskraft der deutschen Demokratie und die Fähigkeit, in einer Zeit der Spaltung gemeinsame Lösungen zu finden. Langfristig könnte das Ergebnis wegweisend sein für die politische Kultur Deutschlands: Es geht darum, ob und wie sich die Parteienlandschaft in einem fragmentierten System stabilisieren kann und ob es gelingt, die Kluft zwischen den Bürgern zu überwinden. Für Politikberater ist dies eine doppelte Herausforderung – es reicht nicht, nur die Wählertrends zu analysieren, sondern es müssen auch Wege gefunden werden, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Das Ergebnis wird zeigen, ob es gelingt, nicht nur Stimmen, sondern auch Herzen und Köpfe zu gewinnen.

 

Quellen und Websites

Polymarket: https://www.polymarket.com

PredictIt: https://www.predictit.org

Augur: https://www.augur.net

Infratest dimap: https://www.infratest-dimap.de

Forschungsgruppe Wahlen: https://www.forschungsgruppe.de

 

Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch als Public Affairs Agentur und Agentur für Politikberatung und politische Kommunikation.

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Wir begrüßen den legendären Flughafen Tempelhof als neuen Kunden

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Ein Ort der Superlative: Als der Flughafen Tempelhof zwischen 1936 und 1941 errichtet wurde, galt sein bogenförmiger Terminal als größtes Gebäude der Welt. Der monumentale Halbkreis, das über einen Kilometer lange Vordach und die weiten Rollfelder setzten neue Maßstäbe für den zivilen Luftverkehr und prägten die Skyline einer Stadt im Aufbruch. Bald darauf schrieb Tempelhof […]

Wir begrüßen den legendären Flughafen Tempelhof als neuen KundenEin Ort der Superlative: Als der Flughafen Tempelhof zwischen 1936 und 1941 errichtet wurde, galt sein bogenförmiger Terminal als größtes Gebäude der Welt. Der monumentale Halbkreis, das über einen Kilometer lange Vordach und die weiten Rollfelder setzten neue Maßstäbe für den zivilen Luftverkehr und prägten die Skyline einer Stadt im Aufbruch. Bald darauf schrieb Tempelhof Geschichte: Während der Berliner Luftbrücke 1948/49 landete im Minutentakt ein „Rosinenbomber“, um die blockierte Westhälfte Berlins zu versorgen. Mehr als zwei Millionen Tonnen Lebensmittel und Kohle sicherten das Überleben – Tempelhof wurde zum Sinnbild der Freiheit.

Mit der Einstellung des Flugbetriebs am 30. Oktober 2008 begann Tempelhof sein zweites Leben. Das denkmalgeschützte Flughafengebäude erwacht zu neuem Leben. Start‑ups testen Drohnen, Filmemacher drehen Science‑Fiction‑Szenen, Modedesigner präsentieren Kollektionen auf der einstigen Gepäckrampe, und internationale Konzerne verwandeln die Hangars in Messestädte. Heute koordiniert die Tempelhof Projekt GmbH diese behutsame Revitalisierung.

An dieser Schnittstelle aus Historie, Gegenwart und Zukunft beginnt unsere Aufgabe. Als Full‑Service‑Agentur haben wir die Ausschreibung gewonnen, die Markenführung rund um Tempelhof in den kommenden Jahren zu orchestrieren – in enger und partnerschaftlicher Abstimmung mit der THF‑Crew. Unser Mandat umfasst die Entwicklung einer konsistenten Markenarchitektur, die die faszinierende Narrative des Ortes sicht‑ und erlebbar macht, ohne seine Vielstimmigkeit zu nivellieren. Wir bündeln sämtliche kommunikativen Berührungspunkte – von Corporate Design über digitale Informationskanäle bis hin zu Erlebnisformaten – zu einer klaren, zukunftsgerichteten Identität, die zugleich Raum für weitere Innovationen lässt. Ein spannendes Projekt an der Schnittstelle von Standortmarketing, Museumsmarketing, Wissenschaftskommunikation, Public-Affairs und vielem mehr.

Warum empfinden wir dies als vielleicht spannendste Kommunikationsaufgabe Berlins? Weil kaum ein zweiter Ort der Hauptstadt so viele Ebenen vereint: architektonischen Gigantismus und menschliche Nähe, schweres historisches Erbe und spielerische Gegenwart, globale Vernetzung und lokale Verwurzelung. Erfolgreiche Markenführung muss diese Kontraste nicht auflösen, sondern nutzbar machen – sie bringt Tonalität, Bildsprache und Storytelling in eine orchestrierte Gesamtkomposition, die Neugier weckt und Haltung zeigt. Gemeinsam mit der THF‑Crew stellen wir sicher, dass alle Maßnahmen auf denselben Leitgedanken einzahlen und das Markenerlebnis an jedem Kontaktpunkt die besondere Strahlkraft Tempelhofs transportiert.

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie kraftvoll eine Marke sein kann, wenn sie die Tiefe ihrer Geschichte mit der Dynamik zukünftiger Nutzung vereint. Für uns ist Tempelhof das kommunikative Highlight der Hauptstadt – wir setzen alles daran, seine Strahlkraft weiter zu entfalten.

Mehr unter: www.thf-berlin.de

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Berlins Himmel, wie sie ihn noch nie gesehen haben

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Berlin, 24.11.2024 – Nach mehrjähriger Sanierung öffnet die bedeutendste katholische Kirche Berlins am 24. November 2024 wieder ihre Tore. Die Kreativagentur kakoii Berlin präsentiert dazu eine passgenaue Imagekampagne, die Berlin und die Welt einlädt, einen Ort zu entdecken, der weit mehr als nur architektonisches Highlight ist.

Ein Ort und eine Kampagne mit Strahlkraft

Citylight-Poster, Großplakate, Anzeigen und ein Trailer an touristischen Brennpunkten werben berlinweit für den Besuch der neu gestalteten Sankt-Hedwigs-Kathedrale. „Eine Kathedrale wie ein Glaubensbekenntnis zur Ästhetik“, beschreibt Thekla Heineke, Creative Director von kakoii, ihren ersten Eindruck. „Der Bezug der Kampagne zu Berlins Himmel eröffnet mehrere inhaltliche Ebenen, die Menschen unabhängig von ihrem Glaubenshintergrund ansprechen.“

Architektonisches Meisterwerk im Herzen Berlins

Die 1747 erbaute Sankt-Hedwigs-Kathedrale, die ranghöchste katholische Kirche Deutschlands, erstrahlt nach sechsjähriger Renovierung in neuem Glanz. Unter der Leitung der Architekten Sichau & Walter aus Fulda, in Zusammenarbeit mit dem Wiener Künstler Leo Zogmayer, wurde ein atemberaubender Sakralraum geschaffen. Das architektonische Highlight: Ein Oculus im Zenit der Kuppel, der den Blick auf Berlins Himmel freigibt – eine direkte Verbindung zwischen Erde und Himmel.

„Die reduzierte Innenarchitektur schafft einen Raum der Leichtigkeit, Ruhe und Konzentration vereint“, erläutert Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii. „Unsere Kampagne fängt genau diesen Geist ein und macht ihn für alle erlebbar.“

Feierliche Wiedereröffnung

Am 24. November 2024 wird die Kathedrale im Beisein von Erzbischof Dr. Heiner Koch feierlich wiedereröffnet. Der Gottesdienst wird im Radio (rbb radio3) und Fernsehen übertragen (Domradio, EWNT, und im Livestream).

Langjährige Partnerschaft

Kakoii Berlin, spezialisiert auf die Kommunikation gesellschaftlich relevanter Themen, Kirchenmarketing und Kulturmarketing und arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich mit dem Erzbistum Berlin zusammen. „Die Wiedereröffnung der Sankt-Hedwigs-Kathedrale ist ein Meilenstein, nicht nur für das Erzbistum, sondern für ganz Berlin“, so Heineke. „Wir sind stolz darauf, mit unserer Kampagne dazu beizutragen, diesen besonderen Ort ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.“

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