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Agentur mit Weltverbesserungskompetenz: kakoii kann sogar Gesetze ändern!

Agentur mit Weltverbesserungskompetenz: kakoii kann sogar Gesetze ändern!

Mit Politikberatung und politischer Werbung erfolgreich. Volksbegehren Artenvielfalt mit großer Mehrheit verabschiedet. Um es vorweg zu nehmen. Nein. Natürlich haben nicht wir das bayrische Naturschutzgesetz geändert, sondern die bayrischen Wähler. Aber wir freuen uns wirklich sehr, Teil des erstaunlichsten und erfolgreichsten Volksbegehrens seit zwei Jahrzehnten gewesen zu sein. Es ist über ein Jahr her, seitdem […]

Mit Politikberatung und politischer Werbung erfolgreich. Volksbegehren Artenvielfalt mit großer Mehrheit verabschiedet.

Agentur mit Weltverbesserungskompetenz: kakoii kann sogar Gesetze ändern!

Um es vorweg zu nehmen. Nein. Natürlich haben nicht wir das bayrische Naturschutzgesetz geändert, sondern die bayrischen Wähler. Aber wir freuen uns wirklich sehr, Teil des erstaunlichsten und erfolgreichsten Volksbegehrens seit zwei Jahrzehnten gewesen zu sein. Es ist über ein Jahr her, seitdem uns die ÖDP als Initiator des Volksbegehrens bat Sie bei dem Vorhaben zu unterstützen. Ein unmögliches Vorhaben?

Bayern ist nun nicht unbedingt bekannt für vorwärtsdenkenden Aktivismus und Hinterfragen des Status Quo. Umso stärker ist darum das Zeichen, das gesetzt wurde, nachdem der Schlachtruf „Rettet die Bienen!“ hier nicht nur nicht verhallen ist, sondern mit durchschlagendem Erfolg im Lamdtag zum Abschluss gebracht wurde: Die Annahme des Gesetzentwurfes gleich einer Revolution und bringt in Bayern eines der weitreichendsten Artenschutzgesetze Europas auf den Weg.

In einer Zeit des Armchair-Aktivismus, in der Parteien mit dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit Wahlkampf machen, beweist das Volksbegehren, dass Einsatz und Leidenschaft etwas ändern können. Eben genau dann, wenn aus Klicktivism auf die Straßegehvism und aus Sonntags Netflix bingen vor dem Rathaus anstellen wird. Angeführt von der vermeintlich kleinen und manchmal belächelten ÖDP, die mit unermüdlichem Optimismus und Streitlust seit Jahrzehnten für Umweltthemen kämpfen, konnte so eine Grassrootbewegung entstehen, die mit einer von Greta wachgeküsste Gesellschaft der Politikverdrossenheit den Mittelfinger zeigt.

Und wenn eine kleine Partei es schafft, in Bayern gegen den Widerstand von Lobbygruppen und CSU (auch wenn Herr Söder das nun euphorisch unter den Tisch fallen lässt) eine Bewegung ins Leben zu rufen, der die Menschen in eine bessere und grünere Zukunft folgen, dann gibt das Hoffnung. Auch weit über die bayerischen Grenzen hinaus: Niedersachen und Baden-Württemberg haben schon ähnliche Volksbegehren angekündigt und viele weitere Bundesländer werden folgen. Und wir sind uns sicher, dass auch sie mit durchschlagendem Erfolg ein Zeichen für politische Teilnahme und die Macht des aktiven Mitmachens setzen werden.

Selten konnten wir unser Motto „Ideas for things that matter“ so sehr beweisen wie durch die partnerschaftliche Arbeit mit der ÖDP, die das Volksbegehren durch viele kleine und große Maßnahmen auf seinen Weg zum Erfolg führte. Yes we can! And yes we did!

Weitere Informationen unter: vbartenvielfalt.de und in der Süddeutsche Zeitung „Die Bienen-Revolution von Bayern„. Gerne können wir uns in diesem Zusammenhang als Agentur für Politikberatung und politische Werbung empfehlen, sowie als Public Affairs Agentur und Wissenschaftskommunikation Agentur.

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KI und Corporate Identity. Wie AI Design und Branding verändert

Wie Künstliche Intelligenz den Bereich der Corporate Identity für eine Brand oder Marke verändert: Innovatives entwerfen und erstellen von Corporate Design, Logo oder Branding von einer KI / AI

Wie Künstliche Intelligenz den Bereich der Corporate Identity für eine Brand oder Marke verändert: Innovatives entwerfen und erstellen von Corporate Design, Logo oder Branding von einer KI / AI In den letzten Jahren hat sich die Technologie der künstlichen Intelligenz (KI) rasant weiterentwickelt und zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens revolutioniert. Eine besonders interessante und tiefgreifende […]

Wie Künstliche Intelligenz den Bereich der Corporate Identity für eine Brand oder Marke verändert: Innovatives entwerfen und erstellen von Corporate Design, Logo oder Branding von einer KI / AI

Wie Künstliche Intelligenz den Bereich der Corporate Identity für eine Brand oder Marke verändert: Innovatives entwerfen und erstellen von Corporate Design, Logo oder Branding von einer KI / AI

In den letzten Jahren hat sich die Technologie der künstlichen Intelligenz (KI) rasant weiterentwickelt und zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens revolutioniert. Eine besonders interessante und tiefgreifende Veränderung lässt sich im Bereich der Corporate Identity (CI) beobachten. Unternehmen auf der ganzen Welt setzen zunehmend auf KI, um ihre Markenidentität zu formen und zu optimieren. Dieser Artikel untersucht, wie KI die Markenidentität verändert und welche Auswirkungen dies auf Design, Branding und Marketing hat.

Die Rolle von künstlicher Intelligenz im Corporate Design

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, das Corporate Design grundlegend zu verändern. Unternehmen nutzen KI-Tools, um Logos, Schriftarten und andere Designelemente zu erstellen. Diese Tools, wie z.B. MidJourney oder Designs.ai, können spezifische Anweisungen befolgen und in kürzester Zeit mehrere Designvorschläge generieren. Dies spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht auch eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Ein Beispiel für den Einsatz von KI im Design ist das Logo-Design. Traditionell beauftragten Unternehmen Designagenturen oder freiberufliche Designer auf Plattformen wie Fiverr, um ihre Logos zu entwerfen. Mit KI können Unternehmen jedoch beeindruckende und einzigartige Logos in einem Bruchteil der Zeit erstellen. Diese Logos sind nicht generisch, sondern auf die expliziten Bedürfnisse und die visuelle Identität des Unternehmens zugeschnitten.

Laut einer Studie von Schmidt GmbH im Jahr 2023 hat der Einsatz von KI-Tools im Design die Effizienz in Designabteilungen um bis zu 40% erhöht. Diese Tools helfen dabei, Arbeit effizienter zu gestalten und kreative Prozesse zu beschleunigen.

KI als Werkzeug für Markenbildung, Logo Design und Branding

KI spielt eine entscheidende Rolle in der Markenbildung und im Branding. Sie hilft dabei, eine konsistente und klare Markenbotschaft zu kreieren die über verschiedene Kanäle hinweg verbreitet wird. AI kann beispielsweise dabei helfen, den „Look and Feel“ einer Marke zu kreieren, indem sie basierend auf den Vorgaben und der gewünschten Ausrichtung des Unternehmens spezifische Designelemente generiert.

Ein innovatives Beispiel ist der Einsatz von ChatGPT für die Erstellung von Marketing-Content und Newslettern. Dieses Tool kann professionell und vollautomatisch Inhalte zu produzieren, die as Erscheinungsbild des Unternehmens repräsentieren. Dies umfasst nicht nur Texte, sondern auch visuelle Inhalte wie Icons und Grafiken.

Effizienz und Anpassungsfähigkeit von KI-generierten Designs

Die Effizienz, die durch den Einsatz von KI-generierten Designs erzielt wird, ist beeindruckend. Unternehmen können in kürzester Zeit visuelle Assets erschaffen und anpassen, was zuvor manuell und zeitaufwendig war. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion auf Marktveränderungen und spezielle Kundenbedürfnisse.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, KI-Anwendungen wie Designs.ai zu verwenden, um erweiterte und maßgeschneiderte Designelemente zu generieren. Diese Tools sind trainiert, um eine Vielzahl von Stilen und Anforderungen zu erfüllen, was die visuelle Identität eines Unternehmens stärkt und erweitert.

Die Gefahren und Herausforderungen der neuen Technologie

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch Herausforderungen und Gefahren beim Einsatz von KI im Corporate Design. Es besteht die Gefahr, dass die KI zu generischen oder wenig inspirierenden Ergebnisse liefert. Es besteht das Risiko, dass die Einzigartigkeit und Kreativität, die ein menschlicher Designer einbringen kann, verloren geht.

Ein weiterer Punkt ist die ethische und rechtliche Frage der Urheberschaft von KI-generierten Designs. Wer besitzt die Rechte an einem von KI erstellten Logo? Diese Fragen sind noch weitgehend ungeklärt und könnten in Zukunft zu rechtlichen Herausforderungen führen.

Die Zukunft der Brand und Corporate Identity mit KI

Die Zukunft der Corporate-Identity wird zweifellos stark von der Weiterentwicklung der KI-Technologie beeinflusst werden. Es ist zu erwarten, dass KI Tools immer leistungsfähiger und benutzerfreundlicher werden, was es Unternehmen ermöglicht, noch effizienter und kreativer zu arbeiten.

Unternehmen werden zunehmend auf KI-basierte Lösungen setzen, um ihre Markenidentität zu stärken und ihre Marktpräsenz auszubauen. Dies schließt nicht nur große Konzerne ein, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen, die von den Kosteneinsparungen und der Effizienzsteigerung profitieren.

Wichtige AI-Systeme und ihre Besonderheiten

Es gibt mehrere bedeutende AI-Systeme, die den Bereich der Corporate-Identity und des Designs maßgeblich beeinflussen. Hier sind einige der bekanntesten:

  1. ChatGPT von OpenAI: ChatGPT ist ein leistungsstarkes Sprachmodell, das für die Erstellung von Textinhalten, wie Marketing-Content und Newsletter, verwendet wird. Es besticht durch seine Fähigkeit, menschenähnliche Texte zu generieren und kann genaue Anweisungen und Vorgaben der Benutzer präzise umsetzen.
  2. MidJourney: Dieses AI-Tool ist auf die Erstellung von visuellen Inhalten spezialisiert. Es kann beeindruckende und kreative Designs, einschließlich Logos und Grafiken, erzeugen. MidJourney zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aus, was es zu einem wertvollen Werkzeug für Designer und Unternehmen macht.
  3. Designs.ai von Inmagine: Diese AI-Anwendung bietet eine Suite von AI-gestützten Design-Tools, die es Benutzern ermöglichen, Logos, Videos, Sprachaufnahmen und mehr zu erstellen. Das Besondere an diesem AI-Tool ist seine benutzerfreundliche Oberfläche und die Fähigkeit, in kürzester Zeit hochwertige Designs zu generieren.
  4. DALL·E von OpenAI: DALL·E ist ein weiteres bahnbrechendes Produkt von OpenAI, das speziell darauf ausgelegt ist, aus Textbeschreibungen Bilder zu generieren. Dieses System kann sehr spezifische und komplexe anschauliche Darstellungen erstellen, die perfekt auf die Bedürfnisse der Benutzer zugeschnitten sind.
  5. Adobe Sensei: Adobe Sensei ist die AI-Plattform von Adobe, die in die Creative Cloud integriert ist. Sie unterstützt Designer durch intelligente Funktionen wie automatische Bildbearbeitung, Layout-Vorschläge und vieles mehr. Adobe Sensei verbessert die Effizienz und Kreativität der Designprozesse erheblich.

Was das für Sie bedeutet

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Corporate-Identity auf vielfältige Weise. Von der Erstellung von Logos über die Markenbildung bis hin zur Generierung von Marketing-Content – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. KI-Tools wie MidJourney, Designs.ai und ChatGPT bieten Unternehmen innovative und effiziente Lösungen, um ihr Markenbild zu gestalten und zu optimieren.

Dennoch sollten Unternehmen die potenziellen Gefahren und Herausforderungen nicht außer Acht lassen. Es ist wichtig, eine Balance zwischen technologischem Fortschritt und menschlicher Kreativität zu finden, um eine wirklich einzigartige und beeindruckende Corporate-Identity zu schaffen.

Die Zukunft der Corporate-Identity wird zweifellos spannend und dynamisch sein, geprägt von den ständigen Fortschritten in der KI-Technologie. Unternehmen, die diese Entwicklungen frühzeitig annehmen und adaptieren, werden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen und ihre Marke erfolgreich im digitalen Zeitalter positionieren.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns gerne wenn sie ein Corporate Design erstellen lassen möchten, als  Corporate Design Agentur Berlin, Corporate Identity Agentur Berlin und Design Agentur Berlin.

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Neuer Employer Branding Kunde: Personalkampagne für die Diakonie Berlin-Brandenburg

kakoii entwickelt Employer Branding und Personalkampagne zur Gewinnung von Pflegekräften für die Diakonie Berlin. (DWBO)

Wir freuen uns sehr über ein neues Employer Branding Projekt. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) hat uns mit der Entwicklung einer Personalakquisekampagne für Pflegekräfte betreut. Im hart umkämpften Markt um kompetente Pflegekräfte ist eine starke Arbeitgebermarke der Schlüssel zum Erfolg. Neben der Kampagnenstrategie entwickelt kakoii Motive zum Einsatz als Großplakat und in digitalen Kanälen. […]

kakoii entwickelt Employer Branding und Personalkampagne zur Gewinnung von Pflegekräften für die Diakonie Berlin. (DWBO)Wir freuen uns sehr über ein neues Employer Branding Projekt. Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) hat uns mit der Entwicklung einer Personalakquisekampagne für Pflegekräfte betreut. Im hart umkämpften Markt um kompetente Pflegekräfte ist eine starke Arbeitgebermarke der Schlüssel zum Erfolg. Neben der Kampagnenstrategie entwickelt kakoii Motive zum Einsatz als Großplakat und in digitalen Kanälen. Begleitet werden die Aktivitäten durch interne Multiplikationsmaßnahmen (Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter) sowie Aktionsformaten.

kakoii konnte das DWBO nicht nur durch langjährige Erfahrung mit Employer Branding und Personalkampagnen überzeugen, sondern auch durch die profunde Kenntnis des sozialen bzw. Pflegemarktes.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) feiert 2023 sein 175-jähriges Jubiläum und hat sich in dieser langen Geschichte zu einem bedeutenden Akteur in der sozialen Landschaft Berlins, Brandenburgs und der schlesischen Oberlausitz entwickelt. Das Werk, das unter dem Dach der Evangelischen Kirche und weiterer christlicher Gemeinschaften agiert, versteht sich als Anwältin der Menschen in Not und setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen aller Menschen ein.

Der Landesverband DWBO repräsentiert etwa 400 selbstständige Träger mit mehr als 1.600 Einrichtungen und beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter. Das breite Spektrum der Einrichtungen und Dienste umfasst unter anderem 135 stationäre Pflegeeinrichtungen, 252 ambulante und stationäre Behinderteneinrichtungen, 214 Jugend- und Erziehungshilfen sowie 104 migrationsspezifische Einrichtungen. Darüber hinaus betreibt die Diakonie 396 Kindertagesstätten und 27 Krankenhäuser.

Die Diakonie setzt sich stark für Kinder, Jugendliche und Familien ein und bietet vielfältige Angebote in den Bereichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Des Weiteren engagiert sie sich in der Armutsbekämpfung und Wohnungslosenhilfe, indem sie Zugang zu Wohnraum, Arbeit und Einkommen sicherstellt. Die Pflege und das Leben im Alter sind ebenfalls zentrale Anliegen, wobei hohe Qualitätsstandards bei den Pflegeangeboten für die Bürger von Berlin und Brandenburg angestrebt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Diakonie ist der wertschätzende Umgang mit körperlich und psychisch erkrankten Menschen, was auch im Bereich der Gesundheit und Krankenhausversorgung zum Ausdruck kommt. Zudem widmet sich das Werk Themen wie Migration, Partizipation, Demokratieförderung und ehrenamtlichen Engagements.

Die Geschichte des DWBO ist geprägt durch verschiedene Entwicklungsphasen, angefangen bei der Gründung im Jahr 1848 bis hin zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und der Fusion der Diakonischen Werke der landeskirchlichen Regionen im Jahr 2005.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist zudem ein Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und verpflichtet sich zur Offenlegung wichtiger Informationen wie Ziele, Mittelherkunft und -verwendung sowie Entscheidungsträger. Dies zeigt das Engagement des Werks für Transparenz und Verantwortlichkeit in seiner Arbeit.

Insgesamt zeigt sich das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz als eine vielschichtige Organisation, die in zahlreichen sozialen Bereichen aktiv ist und sich unermüdlich für die Unterstützung und Förderung von benachteiligten Menschen einsetzt. Wir freuen uns sehr das DWBO ab sofort dabei unterstützen zu können.

Weitere Informationen auf der Website des Verbandes. Gerne stehen wir Ihnen auch als Employer Branding Agentur und als Agentur für Personalmarketing zur Verfügung.

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Beispiele für besucherorientiertes Museumsmarketing: So kann ein Museum Bekanntheit und Besucher generieren

Beispiele für erfolgreiches Museumsmarketing

Beispiele Museumsmarketing? Was bewegt uns, eine bestimmte Ausstellung zu besuchen? Warum bleiben manche kulturelle Einrichtungen offen, während andere ihre Türen für immer schließen müssen? Die Landschaft der Museen ist mindestens genauso vielfältig wie diejenige der Geschäfte, Fitnesscenter oder Bars. Letztendlich sind die meisten Ausstellungshäuser Unternehmen – und müssen sich entsprechend anstrengen, um sich im heutigen […]

Beispiele für erfolgreiches Museumsmarketing

Beispiele Museumsmarketing? Was bewegt uns, eine bestimmte Ausstellung zu besuchen? Warum bleiben manche kulturelle Einrichtungen offen, während andere ihre Türen für immer schließen müssen? Die Landschaft der Museen ist mindestens genauso vielfältig wie diejenige der Geschäfte, Fitnesscenter oder Bars. Letztendlich sind die meisten Ausstellungshäuser Unternehmen – und müssen sich entsprechend anstrengen, um sich im heutigen Konkurrenzkampf über Wasser zu halten. Dass wir uns für den Besuch einer bestimmten Ausstellung entscheiden, hat oft mit der Vermarktung der jeweiligen Einrichtung zu tun. Gerade kleinere Häuser haben es besonders schwer und müssen alles Erdenkliche tun, um sich erfolgreich zu vermarkten. Doch was ist Museumsmarketing genau und welche Strategien gibt es?

Immer mehr Ausstellungshäuser

Die Anzahl der Häuser wächst mit jedem Jahr: Gab es 1981 in Deutschland davon an die 2.200, waren es 2020 bereits mehr als 7.000 Kultureinrichtungen. Schon längst ist das Klischee überholt, dass es sich dabei um geheiligten Hallen handelt, in denen Besucher historische Gegenstände und Gemälde alter Meister bewundern. Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass Museen und andere kulturelle Einrichtungen unglaublich vielfältig und spannend sind. Dass sie einiges zu bieten haben und den eigenen Auftrag für die Förderung der Allgemeinbildung ersnst nehmen, kann man daran erkennen, dass es zu so gut wie jedem Thema einen passenden Kulturbetrieb gibt: Zu den kuriosesten Einrichtungen zählen beispielsweise das Deutsche Zusatzstoffmuseum in Hamburg oder das Hollywood Horror Museum in Los Angeles, das sich den Horroraspekten in Filmen widmet. In vielen kleineren Städten und Urlaubsorten haben manche ungewöhnliche Museen unglaublich viel zu bieten und dienen als eine Art Lockvogel oder Aushängeschild. Damit die Besucher nicht ausbleiben, müssen sich die Häuser etwas Besonderes einfallen lassen um relevant zu bleiben. Das ist der Punkt, an dem das Museumsmarketing ins Spiel kommt. Heute findet das Marketing hauptsächlich online statt, doch denken sich viele Museen auch „echte“ Aktionen aus, die nicht nur im virtuellen Bereich stattfinden. Vor allem kleinere, privat finanzierte Häuser müssen auf eine ausgeklügelte Marketingstrategie setzen. Doch staatlich finanzierte Häuser sind ebenfalls auf Marketing angewiesen, denn auch ihnen fehlt es trotz Berühmtheit und finanzieller Unterstützung an Besucherzahlen. In diesem Bericht geht es um interessante und wirkungsvolle Exempel im Bereich Museumsmarktförderung.

Beispiel: Royal Ontario Museum

2017 entschloss sich dieses Kulturhaus im kanadischen Toronto zu einer ungewöhnlichen Aktion. Das Ausstellungshaus für Kunst, Kultur und Kulturgeschichte, das 1912 gegründet wurde, erstellte kurzerhand einen Tinder-Account für den Dinosaurier Teddy. Als Anstoß galten die fehlenden Besucherzahlen, die man mit der Aktion anzukurbeln hoffte. Auch sollte die Reichweite auf diese Art erhöht werden. Die gewöhnlichen Social-Media-Kanäle hatten bis dahin nur sehr wenig zur Popularität beigetragen. Die Aktion mit Teddys witzigem Dating-Profil wurde zum vollen Erfolg. Die große Liebe blieb Teddy zwar verwehrt, dafür konnte das Haus auf sich aufmerksam machen. mehr

Beispiel: Van Gogh Museum

Dieses weltberühmte Pilgerstätte in Amsterdam lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um Besucher anzulocken. Beispiel Museumsmarketing gibt es hier viele. 2015 wurde auf dem Museumplein vor dem Gebäude ein Labyrinth aus 125.000 Sonnenblumen – ein beliebtes Motiv des legendären Malers – angelegt. Das Labyrinth wurde so konzipiert, dass Besucher von selbst zum Eingang finden konnten. An der Aktion waren FloraHolland und Xsaga beteiligt. Diese Marketingstrategie schaffte eine Verbindung zwischen der Liebe der Niederländer zu Blumen und den Werken Vincent Van Goghs. Nachträglich wurden die Sonnenblumen an die Besucher verteilt. Dank der Aktion erhöhte sich die Besucherzahl um 16 %, die Anzahl der Besucher auf der Website stieg sogar um ganze 107 %.

Die fortwährende Zusammenarbeit des Van Gogh Museums mit der Marketingagentur Bourne hat zudem zu einer Vielzahl wirkungsvoller Museumskampagnen geführt. 2016 kreierte der niederländische Star-DJ Armin van Buuren einen Reiseführer durch die Ausstellung. Für das Projekt mit dem Namen „Embrace Vincent“ wählte er elf Werke des Meisters, die er musikalisch mit Tracks aus seinem Album „Club Embrace“ untermalte. 2017 konnten rund 2,2 Millionen Besucher verzeichnet werden, im Folgejahr waren es 2,16 Millionen. Somit ist es das meistbesuchte Museum der Niederlande. mehr

Beispiel: Tate Britain

2014 lancierte das altehrwürdige Londoner Kunstmuseum Tate Britain seine „1840er-Jahre GIF-Party“. Gemälde aus dem 19. Jahrhundert wie „Portrait of Sidney Wells“ von Joanna Mary Wells, John Bretts „Lady With A Dove“, James Abbott McNeill Whistlers „Harmony in Grey and Green: Miss Cecily Alexander“, John Singer Sargents „Carnation, Lily, Lily, Rose“ und Albert Moores „A Garden“ wurden zu GIFs umfunktioniert. Die tanzenden und zwinkernden Gemälde sollten ein jüngeres Publikum dazu bewegen, das Kunsthaus zu besuchen. Es wurden rund 500 Entwürfe an die Galerie gesandt, die Anzahl der Follower auf Tumblr stieg um 25.000 Personen.

Beispiel: Asian Art Museum, San Francisco

Am 23. Januar 2013 gab die PR-Abteilung in San Francisco bekannt, ein Soldat der frühchinesischen Terrakotta-Armee sei bei der Reise über den Pazifik von China nach Kalifornien verschwunden. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, sich im Falle einer Sichtung des mehr als 2.000 Jahre alten Terrakotta-Kriegers mit tatdienlichen Hinweisen zu melden. Die originelle Werbekampagne fand unter dem Hashtag #LostWarrior auf mehreren Social-Media-Plattformen statt. mehr

Beispiele Museumsmarketing: Art Basel Miami Beach

Gelegentlich reicht ein einziges Kunstwerk, um eine Kunstmesse zum globalen Phänomen zu machen – so wie auf der Art Basel Miami Beach im Jahr 2019. Eine mit Klebeband an der Wand angebrachte Banane wurde zum Highlight der Ausstellung. Am Eröffnungstag verkaufte der italienische Künstler Maurizio Cattelan sein Kunstwerk für 120.000 Dollar. Die Banane sorgte weltweit für Furore und rückte die Art Basel Miami ins Rampenlicht der internationalen Kunstszene. Später schaffte es eine Kopie des fruchtigen Kunstwerks ins Guggenheim Museum in New York. mehr

Museumsmarketing Fallbeispiele und Social Media

Im Bereich Museumsmarketing spielen die sozialen Netzwerke eine immer bedeutendere Rolle. Viele Häuser tun ihr Bestes, um neue Technologien in ihr Marketingkonzept aufzunehmen. So haben heutzutage die meisten von ihnen eine ausgezeichnete Onlinepräsenz. Potenzielle Besucher können sich zum Glück auch in Deutschland auf der jeweiligen Website über neue Ausstellungen und Kunstwerke informieren. Kunstinteressierte werden dazu angehalten, online aktiv zu sein und bestimmte Inhalte zu teilen. Besucher sollen Selfies machen und diese im Rahmen einer Kampagne ins Netz stellen, so wie es beispielsweise bei einer Kampagne des New York Ice Cream Museum der Fall war.

Museen werden zu Brands – mit eigenen Logotypen, professionellem Corporate Design und Aufsehen erregenden Konzepten. Es geht darum, die Verbindung zwischen ihnen und ihren Besucher zu festigen. Dazu gehören auch regelmäßige Events, die Aufmerksam erregen soll. Solche Veranstaltungen können in unterschiedlichen Zeitabschnitten stattfinden. Dabei sehen es viele auf eine bestimmte Zielgruppe ab. Traditionsreiche Häuser suchen oftmals nach Wegen, jüngere Besucher anzulocken. Gerade die Generation y steht dabei oft im Mittelpunkt. Nicht selten ergeben sich daraus interessante und innovative Collabs mit Künstlern, Brands oder anderen Kultureinrichtungen.

Gelegentlich schließen sich manche davon auch zusammen, um Besucher in eine neue Welt der Erlebnisse eintauchen zu lassen. Dabei ziehen sich Gegensätze an, doch auch ähnliche Museen können es zu fruchtbaren Partnerschaften bringen. Lokale Influencer oder Promis können ebenfalls ihren Beitrag leisten, um die Besucherzahlen zu erhöhen, indem sie Ausstellungen als ganz besonders lebendig und überraschend darstellen und das Museum als Freizeitoption gar interessant für junge Menschen machen.

Lange Nacht der Museen: ein internationaler Ansatz zum Thema Museumskampagne

Für viele Menschen sind Ausstellungen immer noch etwas Elitäres. Daher ist der Kreis der Personen, die regelmäßig eine Ausstellung besuchen, sehr begrenzt. Um dies zu ändern und neue Besucher zu gewinnen, nehmen zahlreiche Museen in rund 120 Städten inner- und außerhalb Europas alljährlich an der Langen Nacht der Museen teil. Diese Aktion ist ein ausgezeichnetes Exempel für ein rundum gelungenes Marketing-Konzept.

Die erste Lange Nacht der Museen fand 1997 in Berlin statt. Seither wird die Veranstaltung in rund 40 Ländern durchgeführt. In Großstädten wie Berlin, Hamburg, Paris oder Prag ziehen während der Veranstaltung Zehntausende von Menschen von einer Ausstellung zum anderen. Die Vielfalt der teilnehmenden Häuser erlaubt es Besuchern, neue Einrichtungen kennenzulernen und womöglich sogar eine persönliche Bindung an ein oder mehrere Ausstellungsstätten herzustellen.

Was das für Sie bedeutet

Es ist ein ebenso breites wie anspruchsvolles Feld, nicht nur Häuser wie die oben genannten, sondern auch kleinere Einrichtungen zielgerichtet und wirksam zu vermarkten. Denn ein Haus ohne Besucher ist bestenfalls ein Archiv. Und das wäre doch schade im Sinne des Anspruches der Institution. Ein spannendes Feld, zu dessen Diskussion wir uns gerne als Agentur für Museumsmarketing empfehlen können.

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So wirst du ein guter Verpackungsdesigner

Verpackungsdesigner werden - so gehts. Tips aus der Praxis für den Einstieg und Umstieg

  Verpackungsdesigner werden – so gehts. 7 Tips aus der Praxis für den Einstieg und Umstieg Verpackungsdesign – im internationalen Sprachgebrauch Packaging Design – ist innerhalb des allgemeinen Designs als spezielle Sparte zu betrachten. Sie stellt an die Gestaltung ganz bestimmte Anforderungen. Grundsätzlich handelt es sich um die optische, funktionelle und haptische Gestaltung der Verpackung, […]

 

Verpackungsdesigner werden - so gehts. Tips aus der Praxis für den Einstieg und Umstieg

Verpackungsdesigner werden – so gehts. 7 Tips aus der Praxis für den Einstieg und Umstieg

Verpackungsdesign – im internationalen Sprachgebrauch Packaging Design – ist innerhalb des allgemeinen Designs als spezielle Sparte zu betrachten. Sie stellt an die Gestaltung ganz bestimmte Anforderungen. Grundsätzlich handelt es sich um die optische, funktionelle und haptische Gestaltung der Verpackung, für die es sehr viele Möglichkeiten gibt. Das Verpackungsdesign hat prinzipiell drei Aufgaben:

  • #1 Es schützt das Produkt während des Transports. Bestimmte Verpackungsformen widerstehen unabhängig vom Material mechanischen Einflüssen besonders gut.
  • #2 Es informiert über das Produkt. Einige Informationen sind gesetzlich vorgeschrieben (Hinweise laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, „Kühl lagern!“, „Haltbarkeit bis …“ oder „Kein Verkauf an Kinder und Jugendliche!“).
  • #3 Es unterstützt maßgeblich das Marketing, indem es die Käuferinnen und Käufer neugierig macht.

Der Punkt #3 soll den Konsumenten einen Kaufanreiz, aber auch eine prinzipielle Orientierung verschaffen. Das unterstützt den wirtschaftlichen Erfolg. So lassen sich auf der Verpackung sehr gut Logos von bekannten Marken, farbige Bilder und wichtige Begriffe unterbringen. Die Verpackung kann auch ganz oder in Teilen transparent sein, sodass die Kundinnen das Produkt schon vor dem Kauf sehen.

Verpackungsdesigner werden in 7 Schritten: So gehts!

Verpackungsdesigner gehören zur Elite der Designer. Es gibt Studien, die einen erhöhten Verkaufserfolg von Produkten zwischen 15 und knapp 40 % allein durch eine veränderte Verpackung belegen. Die betreffenden Firmen haben ansonsten weder das Produkt noch ihr übriges Marketing verändert. Es leuchtet daher ein, wie wichtig Packaging Design geworden ist. Wer diesen Beruf ergreifen will, kann sich auf diese Weise orientieren. Als Agentur für Verpackungsdesign teilen wir gerne unser Know-How und hoffen vielen Designern etwas Begeisterung für diese spannende Designdisziplin zu geben.

1. Nichts geht ohne Inspiration

Es gibt einige wirklich gute Websites zum Verpackungsdesign. Ein Beispiel wäre packaginsoftherworld.com. Diese Seite stellt besonders gelungene Projekte des Verpackungsdesigns vor, zu denen auch wichtige Re-Designs gehören. Sortiert sind diese Projekte nach Ländern, Materialien, studentischen Projekten, produzierten Auftragsarbeiten, Konzeptentwürfen, der Zeit ihrer Entstehung („Jahre“), dem verwendeten Material und diversen Produktkategorien von A wie Alkohol über G wie Getreide bis W wie Wodka. Es gibt übergeordnete Kategorien wie Essen, Getränke, Home & Wohnen, Gesundheitsfürsorge und mehr. Die Kategorisierung ist wichtig, wenn wir bedenken, wie viele Produkte im Handel erhältlich sind und welche unterschiedlichen Verpackungen diese erhalten. Wer mag, schaut sich die Top-Verpackungen des jeweils letzten Jahres an. Die Beispiele stammen aus der ganzen Welt. Die Betreiber der Website haben diese Auswahl von 50 besonders gelungenen Verpackungsdesigns kuratiert, also nach ihrem persönlichen Geschmack und ihrer Expertise die Bestsellerliste zusammengestellt. Gelungene Verpackungen des Jahres 2023 (Zeitpunkt dieser Review) stammen beispielsweise aus Peru, Taiwan, Aserbaidschan und den USA. Die betreffenden Verpackungen erzählen Geschichten und fesseln die Verbraucher. Sie zeigen den Einfallsreichtum und die Kunstfertigkeit, mit der sich Produkte verpacken lassen. Eine weitere wichtige Website zum Packaging Design ist thedieline.com. Diese Seite sortiert unter anderem nach Aktualität, Preisträgern von Packaging Awards, nach Farben und nach Eigenschaften von Verpackungen. Die Website stellt auch eine neue Kolumne vor: 1-800-DIELINEBLING berät Verpackungsdesigner, Kreativdirektoren, Markenmanager und Gründer zum designerischen Prozess, der Produktion von Verpackungen und den praktischen Herausforderungen in der täglichen Verkaufspraxis. Wer mag, sendet sein aktuelles Projekt ein. Die Betreiber wählen monatlich eine Einsendung aus. In der Kolumne geben sie Tipps, wie sich dringende Verpackungsprobleme lösen lassen.

2. Gar nicht altmodisch. Bücher lesen!

Über das Verpackungsdesign wurden viele gute Bücher geschrieben. Gisli Thorsteinsson beschreibt das „Innovative Verpackungsdesign für schnelllebige Konsumgüter“. Zwar gibt es schon etliche Forschungen zu Verpackungen, ihrem Design und der Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, bei der es stets darum ging, das Verbraucherinteresse zu maximieren. Allerdings ist die Marktspaltung von Premium- und Massenmarken noch relativ wenig erforscht. Mit diesem Thema befasst sich dieses Buch. Es untersucht Verpackungstechniken und psychologische Überlegungen zu den Benutzer- und Verbraucherentscheidungen. Dabei stellt es Verbindungen zum Standardverpackungsdesign her. Diese Verbindungen sind die Grundlage für Marken. Sie können darauf mit speziellen Dekorationen aufbauen, um ein Produkt für einen ganz speziellen Benutzermarkt zu verpacken.

Henry Schröder befasst sich mit dem „Packaging als Instrument der Unternehmenskommunikation“. Der Autor geht davon aus, dass die moderne Vielfalt von Produkten eine noch gezieltere Organisation der Verpackung erfordert, um die nötige Aufmerksamkeitssteigerung zu erzielen. Er behandelt designrelevante Fragestellungen und untersucht, wie Firmen über die Verpackung ihrer Produkte eine Botschaft zur anvisierten Zielgruppe tragen. Diese treibt die prozessualen Ebenen sowohl des Designmanagements als auch der Produktpolitik an. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Metastudie, welche die Fachliteratur zum Thema zusammenfasst. Sie ordnet bisher gewonnene Erkenntnisse ein, interpretiert sie und schafft eine neue Systematik des Verpackungsdesigns, welches Schröder gleichzeitig in die Produktpolitik und das Designmanagement einordnet. Im Ergebnis entsteht ein Filter, der das Verpackungsdesign im Rahmen des übergreifenden Marketings betrachtet.

Nicole Mötzl untersucht in ihrem Buch „Veränderungen des Verpackungsdesigns bei Genussnahrungsmitteln“, welche Entwicklungen dieser Bereich in den letzten Jahren durchlaufen hat. Für Genussnahrungsmittel ist die Verpackung unglaublich relevant. Es gibt sogar Experten, die ihren Einfluss nirgendwo anders höher verorten. Die Rahmenbedingungen dieser Industrie haben sich aber in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten stark verändert. Immer mehr Schokoriegel, Kekse & Co. werden an Selbstbedienungsautomaten verkauft, gleichzeitig sind die Ansprüche der Konsumenten stetig gewachsen. Als dritter Faktor kommt ein verschärfter Preisdruck hinzu. Die Hersteller können sich kaum noch anders als mit der Verpackung deutlich von ihrer Konkurrenz abheben. Es gibt jedoch nach wie vor Möglichkeiten der Verpackungsoptimierung etwa mit einem verbesserten Handling, das heute schon ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein kann. Jeder von uns weiß, wie lästig es ist, wenn sich eine Tafel Schokolade nicht unkompliziert öffnen lässt. Sie muss andererseits luftdicht und transportsicher verpackt werden. Unternehmen, die beide Funktionen – des unkomplizierten Öffnens sowie der lebensmittel- und transportsicheren Verpackung – vereinen können, haben auf dem hart umkämpften Markt die Nase vorn. Auf welche Impulse Verpackungsdesigner in diesem Bereich achten sollten, zeigt die Autorin auf. Ihre Forschungsergebnisse vergleicht sie mit dem integrierten Planungsprozess von M. Bruhn.

3. Sich Arbeit abnehmen lassen. Tools für Verpackungsdesigner

Es gibt Tools für Verpackungsdesigner, die ihnen ihre Arbeit deutlich erleichtern. Eines bietet Yellowimages.com an. Hier findet der Designer bereits Verpackungsvorlagen, auf die er aufsetzen kann. Sie sind sauber nach Kategorien sortiert (Bekleidung / Sport, Gerät / Technik, Fahrzeug / Transport etc.). Die Website bietet auch 3D-Modelle an. Das ist wichtig, weil jede Verpackung dreidimensional ist und ihre Größe, das Gewicht und die Haptik maßgebliche Rollen spielen. Viele Designs lassen sich sogar 1:1 übernehmen. Darüber hinaus hat diese Seite als Ideenlieferant einen unschätzbaren Wert. Zudem gibt es Tools, die zeigen, wie ein Produkt im Verkaufsregal aussieht. Dort entfaltet schließlich die Verpackung ihre Wirkung. Wer sich noch nicht allzu tief mit der Thematik beschäftigt hat, muss sich vergegenwärtigen, dass für sehr viele Produkte kaum geworben wird: Sie stehen im Ladengeschäft, das häufig ein Supermarkt mit einigen Tausend Artikeln ist, und ziehen zunächst nur durch ihr Verpackungsdesign das Interesse der Kundschaft an. Eine Website, die virtuelle Regaltests anbietet, ist harris-interactive.de.

4. Künstliche Intelligenz nutzen für visuelles Prototyping

Die Künstliche Intelligenz kann Verpackungsdesignern große Dienste leisten. Diese haben sehr oft eine Idee im Kopf, die sie zwar mit Worten beschreiben können, für die es aber noch keine visuellen Entwürfe gibt. Manchmal kommt diese Idee auch von der Chefin der Marketingabteilung. Die Website midjourney.ai übersetzt solche Ideen in grobe Entwürfe.

5. Standardprogramme richtig gut können

Ein Layout für die gewünschte Verpackung lässt sich unter anderem mit den Softwarelösungen von Esko und und TOPS Pro erstellen. Diese Softwarelösungen integrieren in den kreativen Entwurf der Verpackungsdesignerin auch die strengen Spezifikationen von Markeninhabern. Alternativ wird aber auch viel Indesign und Illustrator von Adobe genutzt. Diese solltest Du aus dem FF kennen.

6. Network und Austausch: Messen und Kongresse besuchen

Zum Thema Packaging gibt es natürlich Messen und Kongresse, auf denen sich angehende Verpackungsdesigner umschauen sollten. Eine solche Messe wäre zum Beispiel die LuxePack. Sie führt jährlich fünf über die Welt verteilte Veranstaltungen durch (2024: Los Angeles, Schanghai, New York, Paris und Monaco) und stellt durchweg ihr digitales Portal zur Verfügung.

7. Vorlieben und Spezialisierungen bedanken

Auch beim Thema Packaging-Design gibt es natürlich Untergebiete, auf die man sich spezialisieren kann. KosmetikPackaging, PharmaPackaging, FoodPackaging und vieles mehr sind eigenständige Gebiete, auf denen es viel Know-How zu entdecken gibt.

Und jetzt?

Es lohnt sich, Verpackungsdesignerin zu werden. Wer in diesem Beruf arbeitet nennt ihn die Königsdisziplin. Ein Produkt, eine Verpackung muss für sich selbst sprechen können und den Konsument überzeugen am Point of Sale. Nur wem es gelingt ästhetisches Design mit wirksamen Kaufimpulsen zu verbinden wird hier erfolgreich sein. Voraussetzung für einen Einstieg oder Umstieg ist ein breit angelegtes Designstudium, auf dessen Basis eine Spezialisierung erfolgen kann. Es hängt von der Größe des Unternehmens und der Berufserfahrung ab. Kreative finden ein spannendes Feld vor, in welchem ständig neue Ideen gefragt sind. Und nichts geht über den Moment, in dem man das selbst gestaltete Produkt im Regal stehen sieht.

Und natürlich kannst du dich gerne bei uns bewerben. Wir bieten jederzeit Jobs für Packaging Designer.

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