Wir schaffen Alles! (außer die eigene Website) - Besser schreiben Sie uns.

Claudia Schiffer in kakoii TV-Spot

Was viele nicht mehr wissen ist Claudia Schiffers bemerkenswertes Engagement für das Berliner Holocaust Denkmal - aus der kakoii Chronik

Der Förderkreis für die Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas e.V. und kakoii Berlin freuen sich, eine neue Partnerin für ihre Spenden-Kampagne vorstellen zu können: Claudia Schiffer sieht in der Arbeit des Förderkreises eine wichtige Aufgabe und erklärte sich bereit, in einer TV-Kampagne für den Förderkreis mitzuwirken. Die Kampagne startet am 28. Oktober […]

Was viele nicht mehr wissen ist Claudia Schiffers bemerkenswertes Engagement für das Berliner Holocaust Denkmal - aus der kakoii Chronik

Der Förderkreis für die Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas e.V. und kakoii Berlin freuen sich, eine neue Partnerin für ihre Spenden-Kampagne vorstellen zu können: Claudia Schiffer sieht in der Arbeit des Förderkreises eine wichtige Aufgabe und erklärte sich bereit, in einer TV-Kampagne für den Förderkreis mitzuwirken. Die Kampagne startet am 28. Oktober 2002.

Durch die Kampagne des letzten Jahres (u.a. mit dem Riesenposter am Brandenburger Tor „DEN HOLOCAUST HAT ES NIE GEGEBEN„) ist Claudia Schiffer auf die Arbeit des Förderkreises aufmerksam geworden, meldete sich und bot ihre Mitarbeit an. Der Förderkreis freut sich, mit ihr eine neue und bedeutende Stimme für die Öffentlichkeitsarbeit gewonnen zu haben, die dazu beitragen wird, insbesondere junge Bürger in Deutschland (und darüber hinaus) auf das Denkmalsprojekt aufmerksam zu machen. „Wir sind begeistert, dass jemand wie Claudia Schiffer von sich aus anruft und bei unserer Kampagne mitarbeiten möchte. Als Repräsentantin eines jungen, modernen und weltoffenen Deutschlands ist sie eine wunderbare Botschafterin für das Anliegen des Förderkreises.“

In dem TV-Spot fordert Claudia Schiffer die Bürgerinnen und Bürger auf, für das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ Geld zu spenden.

Warum, obwohl die Finanzierung des Denkmals durch die Bundesrepublik Deutschland sichergestellt ist? Weil deutlich werden soll, dass das Denkmal von vielen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen wird. Und weil mit dem gespendeten Geld Teile des Denkmalprojekts (z.B. im „Ort der Information“) über die Grundfinanzierung hinaus ermöglicht werden können. Der Förderkreis ruft also als Bürger-Initiative gemäß seiner Zielsetzung die deutsche Bevölkerung zu einer Beteiligung an dem Denkmal auf.

Der Förderkreis wird aber außerdem seiner Satzung entsprechend auch in Zukunft, also nach Fertigstellung des Denkmals, weiterhin verstärkt Informations- und Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus leisten. Der TV-Film geht auf eine wirksame, dabei einfühlsame und auch überraschende Art mit dem Denkmalsprojekt und mit der Förderkreis-Partnerin Claudia Schiffer um. Entgegen den wohl üblichen Erwartungen wird Claudia Schiffer in diesem Spot nur mit ihrer Stimme präsent sein, ihre äußere Erscheinung wurde ausgespart, um die Aufmerksamkeit ganz auf die Botschaft und die Stimme Claudia Schiffers zu konzentrieren. Der Spot wird auf zahlreichen großen TV-Sendern in Deutschland geschaltet. Auf diese Art soll die öffentliche Akzeptanz des Denkmals gefördert werden. Auch Kreise, die dem Projekt zurzeit vielleicht eher distanziert gegenüber stehen, und vor allem auch die jüngere Generation, sollen mit der Werbeaktion und Claudia Schiffer angesprochen werden. Die Spende kann entweder über eine Telefonnummer erfolgen (0190 004500 über das Festnetz wählen und es werden EUR 3 über die Telefon-Rechnung abgebucht) oder über die Website des Förderkreises.

Mehr

Testen, klicken, wählen – die interaktiven Wahlhelfer zur Bundestagswahl

Testen, klicken, wählen - die interaktiven Wahlhelfer zur Bundestagswahl

Noch unentschlossen, wo das Kreuzchen bei der Bundestagswahl gemacht werden soll? Wahltests im Internet können Abhilfe schaffen. Politikberater Stefan Mannes im interview der FAZ. Im ersten Moment war sogar Harald Schmidt sprachlos: Ein Computer hatte dem Talkmaster in seiner Show bescheinigt, dass seine politischen Positionen eindeutig denen der Grünen am nächsten stünden. Der Selbstversuch des […]

Testen, klicken, wählen - die interaktiven Wahlhelfer zur Bundestagswahl

Noch unentschlossen, wo das Kreuzchen bei der Bundestagswahl gemacht werden soll? Wahltests im Internet können Abhilfe schaffen. Politikberater Stefan Mannes im interview der FAZ.

Bundestagswahl - Politikberater Stefan Mannes im Interview der FAZIm ersten Moment war sogar Harald Schmidt sprachlos: Ein Computer hatte dem Talkmaster in seiner Show bescheinigt, dass seine politischen Positionen eindeutig denen der Grünen am nächsten stünden. Der Selbstversuch des Entertainers löste einen Ansturm auf das neue Angebot im Internet aus. (…)

Der Wahltest bei Wahlkompass.de hingegen ist für die Ungeduldigen unter den Unentschlossenen: Der Test dauert keine zwei Minuten. 14 Fragen, die schlicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sind, müssen durchgeklickt werden. Entwickelt wurde der Wahlkompass von Berliner Politologen der Freien und der Technischen Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der Agentur für kritische Projekte „kakoii“. Er basiert auf der Verknüpfung von Persönlichkeitsfragen, wie die nach Geschlecht und Einkommensklasse, und Fragen nach politischen Inhalten. Ist man beispielsweise männlich, selbstständig, verdient mehr als 55.000 Euro pro Jahr und plädiert für eine private Eigenvorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Rente, bekommt die FDP einen Punkt. Bei anderen Konstellationen sind auch Punkte für mehrere Parteien möglich. Zum Schluss gibt es ein Ergebnis in Form eines Parteien-Rankings.

Erstaunlich ist, dass beim Parteien-Ranking aller Nutzer, die den Wahlkompass durchlaufen haben, die Grünen und die FDP die ersten beiden Plätze einnehmen. Die Wähler der Grünen seien im Schnitt jünger und damit auch „Internet-affiner“ sagt Stefan Mannes, einer der Redakteure des Wahlkompasses gegenüber FAZ.NET. Und das FDP-Programm beinhalte einige Aspekte, die in ähnlicher Art und Weise auch in den Programmen der Union und der SPD auftauchten – somit entfielen etliche Punkte beim Durchlauf des Tests auf die Liberalen.

Mannes und seine Kollegen hoffen, programmatische Inhalte der Parteien „abseits von Ideologie und Personen“ an den Mann und die Frau bringen zu können. Insbesondere wollen sie denen bei der Wahlentscheidung helfen, die sich nicht ausführlich mit Politik beschäftigen oder unentschlossen sind. Auch in einem Computerspiel-Forum sei über den Wahlkompass gesprochen worden, erzählt Mannes. Nachdem ein Spieler den Test durchlaufen hatte, besorgte er sich sofort die Wahlprogramme aus dem Internet, um die rund 50 Seiten starken Papiere in aller Ausführlichkeit zu studieren. Mannes ist zufrieden: „Ziel erreicht.“

Quelle: FAZ

Hier finden Sie weitere Informationen zu uns als Agentur für Politikberatung, Wahlwerbung und politische Werbung.

Mehr

Holocaust-Mahnmal: Infobox am Baugelände

Ein spannendes Projekt an der Schnittstelle von politischer Kommunikation, Kulturmarketing und Public Affairs: kakoii installiert Infobox am Holocaust-Mahnmal An einer Infobox direkt am Baugelände können sich ab kommendem Mittwoch Passanten über das geplante Holocaust-Mahnmal informieren. Einerseits werden per Diaprojektion die Geschichte des Denkmalprojekts – von der Idee 1988 bis zum Bundestagsbeschluss 1999 – dargestellt, andererseits […]

Ein spannendes Projekt an der Schnittstelle von politischer Kommunikation, Kulturmarketing und Public Affairs: kakoii installiert Infobox am Holocaust-Mahnmal

An einer Infobox direkt am Baugelände können sich ab kommendem Mittwoch Passanten über das geplante Holocaust-Mahnmal informieren. Einerseits werden per Diaprojektion die Geschichte des Denkmalprojekts – von der Idee 1988 bis zum Bundestagsbeschluss 1999 – dargestellt, andererseits ist eine Bilddokumentation der kürzlich verstorbenen Fotografin Riki Kalbe über die Entwicklung des Baugeländes in den vergangenen zehn Jahren zu sehen. Die im Container abgespielten Dias können durch eigens eingebaute Fenster von außen betrachtet werden und sollen laut Mahnmal-Förderkreis «dazu einladen, sich mit einer Spende am Denkmalbau zu beteiligen». Das Konzept für die Holocaust-Mahnmal-Infobox stammt von «kakoii», einem Berliner Verein, der im Herbst auch Spendenplakate («Den Holocaust hat es nie gegeben») für den Förderkreis entworfen hatte. [ Christoph Schulze ] taz, Nachrichten zum Holocaust-mahnmal, 01.06.02

Über das Holocaust-Mahnmal

kakoii begleitet das wahrscheinlich wichtigste Mahnmal der Republik seit seinem Beginn als Agentur. Mit Initiatoren Lea Rosh und Prof. Jäckel entwickelten wir Fundraising- und Awarenesskampagnen und eine laufende Begleitkommunikation für das Projekt.

Das Holocaust-Mahnmal, offiziell als Denkmal für die ermordeten Juden Europas bekannt, ist eine eindrucksvolle Gedenkstätte im Herzen Berlins. Es wurde entworfen, um dem Andenken der sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocausts zu gedenken. Das Mahnmal, das im Mai 2005 eingeweiht wurde, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor und ist somit ein zentraler Punkt in der historischen Landschaft Berlins.

Die Gestaltung des Denkmals stammt vom Architekten Peter Eisenman und umfasst ein Feld von 2.711 Betonstelen, die in einem strengen Raster angeordnet sind, aber in ihrer Höhe variieren. Dieses wellenförmige Feld von Stelen erzeugt ein unruhiges, verwirrendes Ambiente, das die Besucher auf eine sehr persönliche und emotionale Weise mit den Ungeheuerlichkeiten des Holocaust konfrontiert. Die Stelen sind absichtlich anonym gehalten, was die Unpersönlichkeit und industrielle Skala des Holocaust-Horrors symbolisiert.

Unter dem Stelenfeld befindet sich ein Ort der Information, der die Besucher durch die Geschichte des Holocaust führt. Diese Ausstellung dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden sowie das historische Gedenken an diese Ereignisse. Sie bietet persönliche Zeugnisse, Fotografien und Briefe, die die Geschichten der Opfer näherbringen und ein tiefes Verständnis für das Ausmaß der Tragödie vermitteln.

Das Holocaust-Mahnmal ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch der Mahnung. Es steht als ständiger Auftrag, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und gleichzeitig Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus, Rassismus und allen Formen von Hass zu fördern. Es fordert die Besucher auf, über die Vergangenheit zu reflektieren und sich für eine Welt einzusetzen, in der solche Gräueltaten nie wieder geschehen.

Die Bedeutung des Mahnmals geht über das bloße Gedenken hinaus; es ist ein Symbol für die Verantwortung, die wir alle tragen, die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig zu halten und zu gewährleisten, dass die Menschheit nie wieder solche Gräueltaten zulässt. Es steht als kraftvolles Zeugnis der dunklen Kapitel unserer Geschichte und als stetige Mahnung, Wachsamkeit und Mut zu bewahren, um eine gerechtere und friedlichere Welt zu fördern.

Weitere Informationen auf der Website des Mahnmal. In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns natürlich auch als Kulturmarketing Agentur, Sozialmarketing Agentur, als Public Affairs Agentur | Agentur für politische Werbung | Politikberatung Agentur.

Mehr

Christoph Schlingensief arbeitet mit kakoii zusammen

Das neue Publikationsprojekt von Christoph Schlingensief wird von der neu gegründeten Berliner Agentur kakoii betreut.

Die neu gegründete Berliner Agentur kakoii hat sich das neue Publikationsprojekt von Christoph Schlingensief und dem Suhrkamp Verlag gesichert. Die Dokumentation über Schlingensiefs Aussteiger-projekt für Rechtsextreme wird Anfang März unter dem Titel «Nazis rein/Nazis raus» erscheinen und von kakoii konzeptionell und gestalterisch betreut. Weiterhin gehört ein Marketingkonzept zu den Aufgaben sowie die Umsetzung entsprechender Maßnahmen […]

Das neue Publikationsprojekt von Christoph Schlingensief wird von der neu gegründeten Berliner Agentur kakoii betreut.

Schlingensief startete am 17. September 1999 seine Aktion Deutschlandsuche 99 an der Volksbühne in Berlin

Die neu gegründete Berliner Agentur kakoii hat sich das neue Publikationsprojekt von Christoph Schlingensief und dem Suhrkamp Verlag gesichert. Die Dokumentation über Schlingensiefs Aussteiger-projekt für Rechtsextreme wird Anfang März unter dem Titel «Nazis rein/Nazis raus» erscheinen und von kakoii konzeptionell und gestalterisch betreut. Weiterhin gehört ein Marketingkonzept zu den Aufgaben sowie die Umsetzung entsprechender Maßnahmen im Internet (Microsite) und PoI/PoS-Promotions. Kakoii wird geleitet von zwei führenden Mitarbeitern, der im November in Insolvenz gegangenen Berliner Agentur im Stall. Thekla Heineke (Creative Direction, Im Stall) und Stefan Mannes (Client Service Direction, Im Stall) zeichneten dort für Kunden wie West LB, Renault, Jüdisches Museum Berlin und für die Kampagne «Den Holocaust hat es nie gegeben» verantwortlich.

Christoph Schlingensief (1960–2010) war ein deutscher Künstler, Regisseur und Aktivist, dessen Werk die Grenzen zwischen Theater, Film, Kunst und Politik auf unkonventionelle und oft provokative Weise verschwimmen ließ. Bekannt für seine radikalen und experimentellen Arbeiten, hinterließ Schlingensief ein vielfältiges und beeindruckendes Oeuvre, das bis heute Diskussionen und Analysen anregt.

Geboren in Oberhausen, begann Schlingensief seine Karriere im Film. Seine frühen Werke, darunter „100 Jahre Adolf Hitler“ (1989) und „Das deutsche Kettensägenmassaker“ (1990), waren schockierende und satirische Kommentare zur deutschen Geschichte und Gesellschaft. Diese Filme etablierten Schlingensiefs Ruf als Enfant terrible des deutschen Kinos, der bereit war, Tabus zu brechen und Konventionen herauszufordern.

Im Laufe der Zeit wandte sich Schlingensief zunehmend dem Theater zu und brachte seine unkonventionellen Ideen auf die Bühne. Seine Inszenierungen, oft produziert in Zusammenarbeit mit renommierten Häusern wie der Volksbühne Berlin oder dem Burgtheater Wien, waren geprägt von einer Mischung aus Performance-Kunst, Happening und politischem Theater. Schlingensiefs Theaterarbeiten waren gezielte Interventionen in die öffentliche Debatte, die häufig aktuelle politische und soziale Themen aufgriffen.

Ein Schlüsselmoment in Schlingensiefs Karriere war das Projekt „Bitte liebt Österreich“ (2000), eine künstlerische Aktion, bei der er ein Containerdorf für Asylsuchende vor der Wiener Staatsoper errichtete. Diese Arbeit war eine scharfe Kritik an der damaligen österreichischen Einwanderungspolitik und löste eine heftige öffentliche Debatte aus.

Neben Theater und Film widmete sich Schlingensief auch anderen Kunstformen. Sein Projekt „Operndorf Afrika“ in Burkina Faso, begonnen im Jahr 2010, ist ein herausragendes Beispiel für sein Engagement für interkulturellen Austausch und soziale Projekte. Das Operndorf, eine Kombination aus künstlerischem Zentrum und Bildungseinrichtung, ist Schlingensiefs Vermächtnis und setzt seine Vision von Kunst als Mittel zur sozialen Veränderung fort.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns Ihnen auch gerne als Agentur für Theatermarketing und Kulturmarketing Agentur.

(Dieser Beitrag wurde nach dem Tod von Christoph ergänzt.)

Mehr

Agenturpitch: Alles über den Agentur Pitch Wettbewerb

Sie möchten uns als Agentur zu einem Pitch einladen?

Von Briefing bis zur Entscheidung – so funktioniert der Agentur-Pitch für Ihre Werbeagentur! Und so finden Sie auch die passende Agentur beim Pitch. Der strategische Agenturpitch als Fundament für Markenerfolg In der modernen Marketingwelt stellt ein professionell aufgesetzter Agenturpitch eine der bedeutendsten Weichenstellungen für Unternehmen dar. Wenn Markenverantwortliche vor der Herausforderung stehen, ihre Kommunikation neu […]

Von Briefing bis zur Entscheidung – so funktioniert der Agentur-Pitch für Ihre Werbeagentur! Und so finden Sie auch die passende Agentur beim Pitch.

Agenturpitch: Alles über den Agentur Pitch Wettbewerb. Von Briefing bis zur Entscheidung – so funktioniert der Agentur-Pitch für Ihre Werbeagentur!

Der strategische Agenturpitch als Fundament für Markenerfolg

In der modernen Marketingwelt stellt ein professionell aufgesetzter Agenturpitch eine der bedeutendsten Weichenstellungen für Unternehmen dar. Wenn Markenverantwortliche vor der Herausforderung stehen, ihre Kommunikation neu auszurichten, ist der strukturierte Vergleich potenzieller Partner unerlässlich. Als B2B Marketing Agentur begleiten wir Unternehmen bei genau diesem Prozess. Ein solcher Wettbewerb dient nicht nur dazu, kreative Ideen zu sammeln, sondern auch die strategische Passgenauigkeit zu prüfen. Viele Agenturen investieren eine beträchtliche Menge an Ressourcen und Zeit in die Ausarbeitung von Konzepten für potenzielle Neukunden. Für den Auftraggeber wiederum bietet dieser Prozess die Möglichkeit, die Marktanforderungen mit externer Expertise abzugleichen. Ein erfolgreich durchgeführter Pitch erfordert dabei eine präzise Vorbereitung und klare Zielvorgaben seitens des Marketings. Es geht in diesem Rahmen primär darum, eine Basis für eine vertrauensvolle Verbindung zu schaffen. Letztlich ist die Qualität des Auswahlprozesses oft ein Indikator für die spätere Qualität der Kampagnen. Eine fundierte Herangehensweise stellt sicher, dass alle Beteiligten von Beginn an eine gemeinsame Sprache sprechen. So kommen Unternehmen und Agentur zusammen.

Der Pitch als kreative Arena der Marketing-Welt

Ein klassischer Pitch ist für Dienstleister eine der häufigsten gewählten Methoden, um neue Kunden zu gewinnen. In dieser intensiven Phase des Kennenlernens müssen die Teams zeigen, wie sie komplexe Probleme in eingängige Lösungen verwandeln. Es ist eine besondere Art des Wettbewerbs, bei dem die Chemie zwischen den Akteuren eine ebenso große Rolle spielt wie die harte Faktenlage. Der Auftraggeber erwartet hierbei nicht selten bahnbrechende Innovationen, die seine Marke nach vorne bringen. Gleichzeitig müssen die Teilnehmenden beweisen, dass sie das Budget effizient und zielgerichtet einsetzen können. Während des gesamten Prozesses ist der Informationsfluss zwischen den Parteien von entscheidender Bedeutung für das Endergebnis. Ein gut moderierter Ablauf verhindert Missverständnisse und sorgt für faire Bedingungen für alle Bewerber. So wird der Wettbewerb zu einer echten Chance, die eigene Marktpositionierung durch externes Wissen zu schärfen.

Warum Unternehmen mehrere Pitches in Betracht ziehen

In der Praxis zeigt sich oft, dass Agenturpitches in verschiedenen Varianten und Intensitäten durchgeführt werden können. Je nach Umfang des Projekts oder des Etats entscheiden sich Unternehmen für unterschiedliche Tiefe in der Prüfung. Es ist durchaus üblich, dass mehrere Agenturen in die engere Auswahl kommen, um eine breite Palette an Lösungsansätzen zu begutachten. Einen ersten Überblick über die Agenturlandschaft bietet unser Ranking der B2B-Marketing-Agenturen. Diese Vielfalt ermöglicht es dem Entscheider, die Nuancen in der strategischen Herangehensweise besser zu verstehen. Oftmals kristallisiert sich erst im direkten Vergleich heraus, welche kulturelle Passung am besten zum eigenen Unternehmen passt. Dabei ist es wichtig, dass der Aufwand für die Agenturen in einem angemessenen Verhältnis zur möglichen Beauftragung steht. Transparenz über die Anzahl der Mitbewerber ist hier ein Gebot der Fairness und Professionalität. Ein fairer Umgang fördert zudem die Motivation der Dienstleister, ihr Bestes zu geben.

Der moderne Agentur-Pitch und seine Anforderungen

Ein zeitgemäßer Agentur-Pitch orientiert sich heute stärker an agilen Methoden als noch vor einem Jahrzehnt. Die Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit sind in der digitalen Transformation massiv gestiegen. Auftraggeber suchen heute Partner, die nicht nur werben, sondern die gesamte Customer Journey verstehen. Hierbei ist die Auswahl des besten Dienstleisters für die Betreuung der Marke ein hochkomplexer Vorgang. Es reicht nicht mehr aus, nur ein schönes Plakatmotiv zu präsentieren, vielmehr ist ein ganzheitliches Verständnis gefragt. Die Agentur muss in der Lage sein, technisches Verständnis mit emotionaler Markenführung zu verknüpfen. Welche Trends im B2B-Marketing die Anforderungen an Agenturen aktuell verändern, beschreiben wir in einem eigenen Artikel. Wer hier Sorgfalt walten lässt, legt den Grundstein für messbare Markenerfolge in der Zukunft. Das macht einen erfolgreichen Pitch aus.

Die Agentur als strategischer Begleiter

Jede spezialisierte Agentur bringt eine eigene Philosophie und Arbeitsweise in ein Projekt ein. Die Zusammenarbeit mit der Agentur sollte daher immer als eine Partnerschaft auf Augenhöhe verstanden werden. Nur wenn beide Seiten offen kommunizieren, können Ergebnisse entstehen, die über den Standard hinausgehen. Oft ist eine Agentur für ihre Bedürfnisse der entscheidende Faktor, wenn es um die Skalierung von Geschäftsmodellen geht. Dabei fungiert der externe Dienstleister als objektiver Beobachter, der blinde Flecken im eigenen Marketing aufdeckt. Es ist die Aufgabe des Kunden, der Agentur die Möglichkeit zu geben, sich tief in die Materie einzuarbeiten. Ohne einen ehrlichen Austausch über Ziele und Hürden bleibt jede Pitchberatung nur an der Oberfläche. Eine gute Agentur wird daher immer auch kritische Fragen stellen, um das bestmögliche Resultat zu erzielen.

Das Briefing als essenzielle Erfolgskomponente

Ein detailliertes Briefing ist das wichtigste Dokument in der gesamten Anbahnungsphase. Es dient als wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den eingeladenen Partnern. In diesem Papier müssen alle relevanten Informationen, Ziele und Rahmenbedingungen unmissverständlich festgehalten werden. Ein Marketing Readiness Assessment kann hier als Vorarbeit dienen, um die eigene Positionierung vor dem Briefing zu schärfen. Eine klare Aufgabenstellung verhindert, dass die kreativen Bemühungen in die falsche Richtung laufen. Für die Agenturen bildet dieses Dokument die Arbeitsgrundlage, auf der sie ihre gesamte Strategie aufbauen. Ein mangelhaftes Dokument führt zwangsläufig zu unbefriedigenden Ergebnissen und unnötigen Korrekturschleifen. Der Auftraggeber sollte sich daher genügend Zeit nehmen, um die Erwartungshaltung präzise zu formulieren. Nur auf Basis klarer Fakten lässt sich eine fundierte Entscheidung für eine Agentur treffen.

Die Werbeagentur in der digitalen Transformation

Eine moderne Werbeagentur muss heute weit mehr leisten als klassische Kampagnenplanung. Sie agiert als Berater in Fragen der digitalen Kommunikation und der technologischen Infrastruktur. In einem Pitch müssen diese Kompetenzen deutlich erkennbar sein, um den Kunden zu überzeugen. Oftmals ist die Referenz aus ähnlichen Branchen ein wichtiger Faktor bei der Erstbewertung. Unternehmen achten verstärkt darauf, ob ein Partner bereits ähnliche Transformationen erfolgreich begleitet hat. Das Know-how in Bereichen wie datengetriebenes Marketing und Marketing Automation wird immer häufiger zum Zünglein an der Waage. Eine Agentur bietet heute oft modulare Leistungen an, um flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können. Damit wird die Auswahl des Partners zu einer strategischen Entscheidung über die technologische Zukunft des Marketings.

Das Rebriefing als Instrument der Präzision

Nach dem Erhalt des Briefings folgt in einem professionellen Prozess idealerweise ein Rebriefing. Dieser Termin dient dazu, Unklarheiten zu beseitigen und die Aufgabenstellung gemeinsam zu schärfen. Es ist die Gelegenheit für die Agentur, tiefergehende Fragen zu stellen und das Verständnis der Marke zu verifizieren. Dieser Schritt ist entscheidend für den Erfolg, da er sicherstellt, dass alle Beteiligten vom selben Standpunkt aus starten. Ein gut geführtes Gespräch in dieser Phase kann viele Missverständnisse im Vorfeld ausräumen. Das ist für Unternehmen und die Agenturen sinnvoll. Der Auftraggeber erkennt hier bereits, wie intensiv sich die Teilnehmenden mit der Materie auseinandergesetzt haben. Es ist ein aktiver Austausch, der die Qualität der späteren Präsentation massiv beeinflusst. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert, dass die Entwürfe am eigentlichen Ziel vorbeigehen.

Der Schulterblick für eine kooperative Entwicklung

Ein integrierter Schulterblick während der Bearbeitungszeit hat sich als äußerst wertvoll erwiesen. Bei diesem Zwischentermin werden erste Ansätze und Richtungen besprochen, ohne dass bereits fertige Konzepte vorliegen müssen. Dies gibt der Agentur die Chance, frühzeitig Feedback einzuholen und gegebenenfalls nachzusteuern. Für das Unternehmen wiederum bietet es Einblicke in die Arbeitsweise und die interne Dynamik des Teams. Man erkennt schnell, ob die Chemie stimmt und ob die strategischen Leitplanken eingehalten werden. Diese Form der Zusammenarbeit verhindert, dass am Ende des Prozesses eine Präsentation gezeigt wird, die völlig an den Erwartungen scheitert. Es fördert ein Klima der Transparenz und des gegenseitigen Vertrauens schon vor der eigentlichen Beauftragung. Ein strukturierter Zwischenstand ist somit ein Qualitätsgarant für den gesamten Auswahlprozess.

Erfolgreiche Zusammenarbeit durch klare Strukturen

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit beginnt bereits mit der Definition klarer Prozesse im Pitch. Wenn die Rahmenbedingungen von Anfang an feststehen, können sich alle Beteiligten auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren. Dazu gehört auch, dass die Teilnahme an unbezahlten Pitches in der Branche zunehmend kritisch gesehen wird. Eine faire Vergütung der erbrachten Leistungen wird deshalb oft als Zeichen von Wertschätzung honoriert. Dies stellt sicher, dass Agenturen genügend Zeit und Personal für die Aufgabe bereitstellen können. Eine langfristige Zusammenarbeit ist das Ziel jedes seriösen Auswahlverfahrens und bedarf einer soliden Vertrauensbasis. Klare Kommunikationswege und definierte Ansprechpartner sind hierfür die Grundvoraussetzung. Wenn beide Seiten wissen, was sie voneinander zu erwarten haben, sinkt das Risiko von Enttäuschungen erheblich.

Die Phasen eines Pitches systematisch durchlaufen

Die Phasen eines Pitchs sollten einem logischen und nachvollziehbaren Zeitplan folgen. Zuerst erfolgt die Marktsichtung, bei der potenziell geeignete Partner identifiziert werden. Danach wird eine Shortlist erstellt, die meist aus drei bis fünf Agenturen besteht, die dann zum Wettbewerb eingeladen werden. Nach dem Versand der Unterlagen und dem Rebriefing beginnt die eigentliche Ausarbeitungsphase für die Teams. Ein durchgeführter Pitch endet schließlich mit der finalen Präsentation und der anschließenden Evaluation. In jeder dieser Phasen müssen die Bewertungskriterien für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar sein. Eine strukturierte Dokumentation hilft dabei, die Entscheidung später intern zu rechtfertigen. So wird aus einem rein subjektiven Gefühl ein objektiver und belastbarer Auswahlprozess.

Den richtigen Partner sorgfältig auswählen

Wenn es darum geht, die passende Agentur auszuwählen, sollten nicht nur die kreativen Entwürfe zählen. Es ist ebenso wichtig, die wirtschaftliche Stabilität und die personellen Ressourcen der Bewerber zu prüfen. Oftmals gibt ein Unternehmen den beteiligten Agenturen spezifische Case Studies auf, um deren Problemlösungskompetenz zu testen. Wie erfolgreiche Kampagnen in der Praxis aussehen, zeigen konkrete B2B-Marketing-Beispiele. Die Entscheidung für eine Agentur ist immer auch eine Entscheidung für die Menschen, die hinter den Projekten stehen. Man sollte genau darauf achten, ob die Seniorität der Ansprechpartner auch nach dem Pitch erhalten bleibt. In vielen Fällen werden für die Präsentation die besten Köpfe geschickt, die später im Tagesgeschäft gar nicht involviert sind. Eine ehrliche Abfrage der Kapazitäten schützt hier vor bösen Überraschungen nach Vertragsabschluss.

Das Ziel ist erreicht wenn der Partner ausgewählt ist

Sobald die finale Wahl getroffen wurde und der Dienstleister ausgewählt ist, beginnt die eigentliche Arbeit. Die Phase nach der Entscheidung ist mindestens ebenso kritisch wie der Wettbewerb selbst. Nun müssen die theoretischen Konzepte in die praktische Umsetzung überführt werden. Hier zeigt sich, ob die Versprechen aus der Präsentation auch im Alltag standhalten. Ein ordentliches Onboarding hilft der Agentur, sich schnell in die Strukturen des Unternehmens zu integrieren. Es ist ratsam, die ersten gemeinsamen Projekte eng zu begleiten, um die Prozesse zu kalibrieren. Eine gute Zusammenarbeit wächst über die Zeit und benötigt Pflege von beiden Seiten. Der Erfolg eines Agenturpitches misst sich letztlich an der Langlebigkeit der daraus resultierenden Partnerschaft.

Die beste Agentur für die individuellen Ziele finden

Um die beste Agentur für das eigene Vorhaben zu identifizieren, bedarf es einer ehrlichen Selbstanalyse. Was sind die primären Ziele, die mit der neuen Partnerschaft erreicht werden sollen? Geht es um eine radikale Neuausrichtung oder um die Pflege einer bestehenden Marke? Nur wer seine eigenen Bedürfnisse kennt, kann auch die passende Agentur für seine Bedürfnisse finden. Manchmal ist eine kleine, spezialisierte Einheit besser geeignet als ein großes Netzwerk – viele der erfolgreichsten Agenturen sind klassische Hidden Champions, die in ihrer Nische Maßstäbe setzen. Die Auswahl der Agenturen sollte daher immer im Hinblick auf die spezifische Aufgabenstellung erfolgen. Wer hier blind nach Namen oder Größe geht, zahlt oft einen hohen Preis für Ineffizienz. Es lohnt sich, auch weniger bekannten Akteuren eine Chance zu geben, wenn deren Portfolio exakt zum Anforderungsprofil passt.

Die passende Agentur als Erfolgsfaktor

Die passende Agentur zu finden, gleicht oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, wenn man keine klaren Kriterien hat. Ein systematisches Vorgehen bei der Agentursuche und Agenturauswahl reduziert das Risiko von Fehlentscheidungen massiv. Dabei spielt auch die Kultur der Agentur eine wesentliche Rolle, da sie zum Wertesystem des Auftraggebers passen muss. Wenn die Arbeitsweisen zu stark divergieren, sind Reibungsverluste vorprogrammiert. Ein harmonisches Miteinander fördert hingegen die Kreativität und die Geschwindigkeit der Umsetzung. Es ist daher ratsam, im Vorfeld auch persönliche Gespräche abseits der fachlichen Themen zu führen. So lässt sich besser einschätzen, ob man auch in Krisenzeiten gut miteinander funktionieren wird. Eine langfristig angelegte Partnerschaft ist immer das profitabelste Modell für beide Seiten.

Ein strukturierter Agentur Pitch für klare Ergebnisse

Ein gut organisierter Agentur Pitch schafft Klarheit für alle Beteiligten und minimiert den Streuverlust. Die Grundlage für den Pitch bildet dabei immer das Verständnis für die Zielgruppe und den Markt. Während der Vorbereitung sollten die Unternehmen darauf achten, dass sie den Agenturen alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen. Nur wenn die Agenturen die Möglichkeit haben, tief in die Marktforschung einzutauchen, können sie fundierte Vorschläge machen. Der zeitliche Rahmen muss dabei so gesteckt sein, dass Qualität überhaupt entstehen kann. Zeitdruck ist meist ein schlechter Berater und führt zu oberflächlichen Ergebnissen, die niemandem helfen. Ein professionell moderierter Pitch durchzuführen bedeutet also auch, den Prozess vor äußeren Störungen zu schützen. Nur in einem konzentrierten Umfeld können Spitzenleistungen erbracht werden.

Den Prozess der Agentur auswählen gestalten

Der Akt, eine Agentur auswählen zu müssen, ist für viele Marketingmanager mit einer hohen Verantwortung verbunden. Oft hängt ein ganzer Etat von dieser einen Entscheidung ab, was den Druck auf die Verantwortlichen erhöht. Umso wichtiger ist es, dass die Entscheidung auf einer breiten und sachlichen Basis steht. Ein Bewertungsschema, das verschiedene Dimensionen wie Strategie, Kreativität, Kosten und Chemie abdeckt, hat sich bewährt. Es ist sinnvoll, unterschiedliche Abteilungen in den Auswahlprozess einzubeziehen, um eine ganzheitliche Sichtweise zu erhalten. Dass Agenturen in diesem Prozess fair behandelt werden, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ein transparentes Feedback an die unterlegenen Bewerber gehört zum guten Ton und wahrt den Ruf des Unternehmens am Markt. So bleibt man auch für zukünftige Ausschreibungen ein attraktiver Partner.

Die Herausforderung die richtige Agentur zu finden

Es bleibt eine dauerhafte Aufgabe des Marketings, die richtige Agentur zu finden, die mit der Dynamik des Marktes Schritt halten kann. Da sich die Medienlandschaft ständig ändert, müssen auch die Partner immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Das bedeutet nicht, dass man ständig den Dienstleister wechseln sollte, aber eine regelmäßige Überprüfung der Performance ist gesund. Manchmal entwickeln sich Agentur und Kunde in unterschiedliche Richtungen, was eine Neuausrichtung nötig macht. Eine professionelle Agentursuche kann hier neue Impulse liefern und verkrustete Strukturen aufbrechen. Wichtig ist es, den Markt permanent zu beobachten und sich über neue Trends und Akteure zu informieren. Wer hier den Anschluss verliert, riskiert, dass seine Marke altmodisch und irrelevant wird.

Entscheidende Momente beim Pitch erleben

Der Tag der Präsentation ist der emotionale Höhepunkt im gesamten Auswahlverfahren. Beim Pitch zeigt sich, ob die monatelange Vorbereitung Früchte trägt und ob der Funke überspringt. Die obsiegende Agentur wird diejenige sein, die nicht nur die besten Antworten gibt, sondern auch die richtigen Fragen stellt. Es ist faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich verschiedene Teams an dieselbe Aufgabenstellung herangehen. In diesem Moment wird die strategische Vorarbeit für alle Beteiligten sichtbar und greifbar. Die Entscheider müssen nun die Fähigkeit besitzen, zwischen kurzfristigen Effekten und nachhaltiger Substanz zu unterscheiden. Ein überzeugender Auftritt ist wichtig, darf aber nicht über inhaltliche Schwächen hinwegtäuschen. Es ist die Kombination aus Leidenschaft und Präzision, die letztlich den Ausschlag gibt.

Die Vielfalt der Agentur Pitches am Markt

Betrachtet man die Landschaft der Kommunikation, so gibt es eine enorme Bandbreite an Agentur Pitches. Von kleinen Projekt-Pitches bis hin zu globalen Netzwerk-Ausschreibungen ist alles vertreten. Jede Form hat ihre eigenen Regeln und Anforderungen an die teilnehmenden Agenturen. Es ist wichtig, dass ein Unternehmen das Format wählt, das zu seiner Größe und seinem Budget passt. Ein überdimensionierter Prozess für ein kleines Projekt schreckt eher ab, als dass er nützt. Die meisten Agenturen schätzen es, wenn der Prozess schlank und effizient gestaltet ist. Auch für den Auftraggeber spart ein fokussiertes Vorgehen wertvolle interne Ressourcen. Die Kunst liegt darin, genau so viel Wettbewerb wie nötig und so wenig Bürokratie wie möglich zu erzeugen.

Sinnvolle Alternativen zum klassischen Pitch prüfen

In den letzten Jahren gewinnen Alternativen zum klassischen Pitch immer mehr an Bedeutung. Anstatt aufwendige Konzepte im Vorfeld erstellen zu lassen, setzen manche Unternehmen auf Kennenlern-Workshops oder Testprojekte. Diese Methoden erlauben einen noch tieferen Einblick in die tägliche Zusammenarbeit und die tatsächliche Problemlösungskompetenz. Auch der Einsatz eines Fractional CMO kann eine sinnvolle Alternative sein, um die strategische Vorarbeit zu leisten, bevor überhaupt eine Agentur gesucht wird. Agenturen benötigen in solchen Formaten weniger Vorlaufzeit für aufwendige Präsentationen und können direkt am Problem arbeiten. Dies spart Kosten und führt oft schneller zu belastbaren Ergebnissen für beide Seiten. Ob man sich für den traditionellen Weg oder innovative Modelle entscheidet, hängt stark von der individuellen Unternehmenskultur ab. Am Ende zählt nur, dass das Ergebnis die Marke nachhaltig stärkt und voranbringt.

Die endgültige Entscheidung für eine Agentur treffen

Der Prozess ist erst dann wirklich abgeschlossen, wenn die Verantwortlichen die Entscheidung für eine Agentur treffen. Dieses finale Urteil sollte zeitnah nach den Präsentationen kommuniziert werden, um die Unsicherheit bei den Dienstleistern zu beenden. Ein ausführliches Debriefing für alle Teilnehmer ist ein Zeichen professioneller Wertschätzung und hilft den Agenturen, sich zu verbessern. Für das Unternehmen beginnt nun die Phase der Vertragsgestaltung und der detaillierten Budgetplanung. Eine langfristige Zusammenarbeit erfordert klare Vereinbarungen über Leistungsziele und Vergütungsmodelle. Wenn alle rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen geklärt sind, kann die kreative Arbeit endlich beginnen. Mit dem richtigen Partner an der Seite ist der Grundstein für ein erfolgreiches Geschäftsjahr gelegt. Ein gut durchgeführter Auswahlprozess ist somit die beste Investition in die Zukunft einer jeden Marke.


Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button von dort geladen und abgespielt. Ab dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

 

Literaturverzeichnis und Quellen

Baetzgen, Andreas (2021): Brand Planning: Starke Strategien für Marken und Kampagnen. 3. Auflage, Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag.

Belz, Christian (2019): Strategisches Dienstleistungsmarketing: Den Kunden im Fokus. 2. Auflage, Wiesbaden: Springer Gabler.

GWA – Gesamtverband Kommunikationsagenturen (2023): Der Pitch-Leitfaden: Standards für eine effiziente Agenturauswahl. Frankfurt am Main: Eigenverlag.

Tropp, Jörg (2021): Moderne Marketing-Kommunikation: Systematische Einführung in die Markenführung. 2. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.

Wasiljew, Igor (2020): Agenturmanagement: Prozesse, Organisation und Strategie in der Kreativwirtschaft. München: Vahlen Verlag.

Siehe auch: Agentursuche und Agenturauswahl und Pitchberatung.

Mehr