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Aidspräventionskampagne „mach’s mit“ Liebesorte gestartet

13 Orte um diesen Sommer Sex zu haben

Erfolgreicher Start der BZgA-Präventionskampagne zum Thema HIV/Aids Nach über 12-monatigen Vorbereitungen eröffnete am 27.3.2007 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin die neue Staffel von Deutschlands bekanntester Aidspräventionskampagne „Gib Aids keine Chance – mach’s mit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Als Sozialmarketing Agentur zeichnete kakoii Berlin für den Lead dieser bundesweiten Kampagne verantwortlich. Die Staffel „Liebesorte“ […]

Erfolgreicher Start der BZGA Healthcare Marketing und Präventionskampagne zum Thema HIV/Aids: mach's mit Liebesorte

Erfolgreicher Start der BZgA-Präventionskampagne zum Thema HIV/Aids

Nach über 12-monatigen Vorbereitungen eröffnete am 27.3.2007 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin die neue Staffel von Deutschlands bekanntester Aidspräventionskampagne „Gib Aids keine Chance – mach’s mit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Als Sozialmarketing Agentur zeichnete kakoii Berlin für den Lead dieser bundesweiten Kampagne verantwortlich.

Die Staffel „Liebesorte“ löst die bisherige „Obst-und-Gemüse-Staffel“ ab und inszeniert reale Schauplätze, an denen Menschen Sex hatten. Dabei bleibt dem Betrachter selbst überlassen, die Motive mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen, Geschichten und Fantasien zu füllen.

Romantische Seeufer, plüschige Bordelle und nächtliche Sandstrände – insgesamt 11 Motive kommen bundesweit im Rahmen der integrierten Kampagne zum Einsatz. Zu dieser gehören dank Unterstützung des FAW rd. 65.000 Großplakate/Citylights, rd. 1,5 Mio. Freecards, Anzeigenflights in Publikums- und Special-Interest-Zeitschriften, Online-Werbemittel und der Relaunch des Internetportals www.machsmit.de. Ein Beispiel dafür, wie Gesundheitskommunikation auf höchstem Niveau Reichweite und gesellschaftliche Relevanz verbindet.

Die Kampagne wird nach dem Start fortlaufend durch neue Motive, d.h. neue Liebesorte erweitert, die u.a. von Usern auf der Kampagnenwebsite eingereicht werden können.

Die Kampagnenidee für „Liebesorte“ ging 2006 aus einem Ideenwettbewerb an deutschen Hochschulen hervor und wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. kakoii Berlin setzte die Motivserie zusammen mit der Gewinnerin des Wettbewerbs Dörte Matzke und dem Fotografen Jan von Holleben um. Online betreut d-SIRE (Köln). Die Mediaplanung liegt bei Mediaedge:cia (Düsseldorf).

Die mach’s mit-Kampagne von GIB AIDS KEINE CHANCE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung des Virus. Logo und Motive der Kampagne sind über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt.

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kakoii gewinnt Corporate Design Etat der Stephanus-Stiftung

kakoii gewinnt Corporate Design Etat der Stephanus-Stiftung

Wir freuen uns sehr über einen neuen Kunden im Bereich CD und Stiftungsmarketing. kakoii Berlin verantwortet ab sofort die Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes für die Berliner Stephanus-Stiftung. Der Etat umfasst die Entwicklung und Begleitung der neuen Corporate Identity, den Aufbau einer Markenarchitektur für Sub-Marken sowie die Gestaltung von Geschäftsausstattung und Publikationen. Das Rollout für das […]

Corporate Design für die Stephanus-Stiftung – kakoii Berlin

Wir freuen uns sehr über einen neuen Kunden im Bereich CD und Stiftungsmarketing. kakoii Berlin verantwortet ab sofort die Entwicklung des neuen Erscheinungsbildes für die Berliner Stephanus-Stiftung. Der Etat umfasst die Entwicklung und Begleitung der neuen Corporate Identity, den Aufbau einer Markenarchitektur für Sub-Marken sowie die Gestaltung von Geschäftsausstattung und Publikationen. Das Rollout für das neue CD startete im Frühjahr des kommenden Jahres.

kakoii konnte sich bei der Stiftung nicht nur durch exzellente CI/CD-Kenntnisse qualifizieren, sondern auch mit einem umfassenden Know-how im Umfeld von Stiftungen und Sozialmarketing – ein Projekt, bei dem Design und gesellschaftliches Engagement zusammenkommen.

Über die Stephanus-Stiftung

Die Stephanus-Stiftung ist ein christliches, gemeinnütziges Unternehmen, das als Mitglied des Dachverbandes Diakonie Deutschland vielfältige soziale Dienstleistungen erbringt. Gegründet im Jahr 1878 von Ernst Berendt, einem Berliner Gefängnispfarrer, hat die Stiftung ihren Sitz in Berlin-Weißensee. Sie ist bekannt für ihre Rolle als geschützter und geachteter Ort deutsch-deutscher Begegnungen, besonders in der DDR-Zeit.

Die Stiftung bietet ein breites Spektrum an Diensten in den Bereichen Wohnen und Pflege, Betreuung für Menschen mit Behinderung, Bildung, Kinder- und Familienarbeit sowie Migration und Integration. Über 10.000 Menschen nehmen täglich ihre Angebote an mehr als 100 Orten in Berlin und Brandenburg in Anspruch. Die Stephanus-Stiftung ist ein verlässlicher Arbeitgeber für etwa 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 60 Auszubildende.

Die Geschichte der Stiftung ist geprägt von Verantwortungsübernahme, insbesondere in Bereichen, in denen sich andere Organisationen zurückgezogen haben. Trotz mehrfacher Umbenennungen und Herausforderungen durch politische Wendungen in der deutschen Geschichte hat die Stiftung Bestand gehabt. Das Signet der Stiftung wurde von einer großen bronzenen Skulptur inspiriert, die als Glockenstuhl auf dem Stiftungsgelände steht. Der Berliner Kunstschmied Achim Kühn nahm 1975 das biblische Gründungswort der Stephanus-Stiftung auf: „Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der Herr aber ist noch größer in der Höhe“ (Psalm 93, Vers 4).

Hier geht es zur Website der Stiftung.

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kakoii launcht Jugendschutzkampagne gegen Gewalt und Vernachlässigung

kakoii launcht Jugendschutzkampagne gegen Gewalt und Vernachlässigung

4 Spots gegen Gewalt. Jugendschutzkampagne der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) startet Mit einem Festakt in der Landesvertretung des Landes Brandenburg in Berlin startete am 24. April die Kampagne „Du kannst entscheiden“ zur Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen. Mit 4 unterschiedlichen TV-Spots sowie mit Großplakaten, Anzeigen, Freecards, begleitendem Unterrichtsmaterial […]

kakoii launcht Jugendschutzkampagne gegen Gewalt und Vernachlässigung4 Spots gegen Gewalt. Jugendschutzkampagne der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) startet

Mit einem Festakt in der Landesvertretung des Landes Brandenburg in Berlin startete am 24. April die Kampagne „Du kannst entscheiden“ zur Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen.

Mit 4 unterschiedlichen TV-Spots sowie mit Großplakaten, Anzeigen, Freecards, begleitendem Unterrichtsmaterial und einem Internetportal richtet sich eine Kampagne erstmals gezielt an mögliche und tatsächliche Täter, um diese für kritische Situationen zu sensibilisieren und Handlungsalternativen aufzuzeigen.

Die Kampagne startet mit Schwerpunkt Berlin/Brandenburg und soll im Sommer auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.

Das Projekt ist eine Initiative der Aktion Kinder und Jugendschutz Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Landeskommission gegen Gewalt Berlin mit Unterstützung von Aktion Mensch, Diakonie, Caritas und Rotem Kreuz sowie den Mediapartnern Ströer und Dinamix.

Konzept / Art Direction: Tanja Sperl
Creative Direction: Thekla Heineke
Strategy / Planning: Stefan Mannes
Produktion: Filmlounge
Fotografie: Birte Filmer

Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS)

Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dem Schutz und der Förderung junger Menschen widmet. Mit über 30 Jahren Erfahrung fokussiert sich die AKJS auf die Prävention in den Bereichen Medien, Gewalt und Sucht. Durch Aktionen, Projekte, Themenplatzierung, Kompetenzvermittlung und das Bereitstellen von Schnittstellen verfolgt der Verein das Ziel, junge Menschen zu befähigen, Risiken kritisch zu beurteilen und eigenverantwortlich zu handeln. Die Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Schutz mit Wissen beginnt und richtet sich holistisch auf das Umfeld der jungen Menschen, einschließlich Familie, Bildungseinrichtungen und Jugendhilfe. Dabei werden Multiplikatoren fortgebildet, um eine umfassende Begleitung und Unterstützung zu gewährleisten. Die Tätigkeit der AKJS gründet auf den Grundsätzen der Kinderrechte und zielt darauf ab, Jugendlichen eine selbstbewusste und gemeinschaftliche Entwicklung zu ermöglichen

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kakoii beim New Yorker Kunstprojekt J-COLLABO

kakoii beim New Yorker Kunstprojekt J-COLLABO

Auf Einladung des New Yorker Kunstsprojektes J-COLLABO ist kakoii mit vier Designs in der Online-Galerie des Projektes vertreten. Die Arbeiten von Thekla Heineke (Büro Berlin) und Maki Shigeno (Büro Tokio) finden sich in Projekt 2 / Season 2 des Showrooms. J-COLLABO versteht sich als Style Plattform für japanische Gestaltungskultur mit dem Ziel die „essence of […]

kakoii beim New Yorker Kunstprojekt J-COLLABO

Auf Einladung des New Yorker Kunstsprojektes J-COLLABO ist kakoii mit vier Designs in der Online-Galerie des Projektes vertreten. Die Arbeiten von Thekla Heineke (Büro Berlin) und Maki Shigeno (Büro Tokio) finden sich in Projekt 2 / Season 2 des Showrooms.

J-COLLABO versteht sich als Style Plattform für japanische Gestaltungskultur mit dem Ziel die „essence of Japan“ einem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Über 30 Kreative aus den Bereichen, Design, Fotografie und Film sind derzeit zu verschiedenen Themen vertreten.

J-COLLABO ist eine gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Brooklyn, New York, die sich zum Ziel gesetzt hat, japanische Kunst und Kultur zu feiern und zu erforschen. Sie bietet eine Plattform für innovative Programme und transformative Begegnungen, indem sie japanische Kontexte als Ausgangspunkt verwendet, um neue Ansätze zu traditionellen Praktiken und Perspektiven zu finden. Diese Ansätze bereichern nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern tragen auch zur Entwicklung eines breiteren kulturellen Verständnisses bei. J-COLLABO fördert durch seine Aktivitäten den kulturellen Austausch und unterstützt Künstler und Kulturschaffende bei der Entwicklung ihrer Praxis durch Forschung und Experimentieren.

Gerne können wir uns in diesem Zusammenhang auch als Kulturmarketing Agentur empfehlen.

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Markenwahrnehmung Messen und steuern: Marken Messung zwischen Wissenschaft und Gefühl

Markenwahrnehmung: Marken spüren zwischen Wissenschaft und Gefühl. Definition, Messmethoden und Tips für Unternehmen und Marketingexperten.

Steuerung und Messung der Markenwahrnehmung – Wichtige Tipps für Marken und Marketingexperten Der Begriff Markenwahrnehmung bezieht sich auf die Meinung oder Assoziation, die Kunden zu einem Produkt oder einer Dienstleistung haben. Sie ist ein wichtiger Faktor in der Kaufentscheidung und kann mit den richtigen Werbestrategien dazu genutzt werden, die Umsätze maßgeblich zu erhöhen. Um erfolgreich […]

Markenwahrnehmung: Definition, Messmethoden und Tipps für Unternehmen und Marketingexperten.

Steuerung und Messung der Markenwahrnehmung – Wichtige Tipps für Marken und Marketingexperten

Der Begriff Markenwahrnehmung bezieht sich auf die Meinung oder Assoziation, die Kunden zu einem Produkt oder einer Dienstleistung haben. Sie ist ein wichtiger Faktor in der Kaufentscheidung und kann mit den richtigen Werbestrategien dazu genutzt werden, die Umsätze maßgeblich zu erhöhen. Um erfolgreich eingesetzt zu werden, muss die Strategie für die Wahrnehmung vor allem adaptierbar und messbar sein. Markenbekanntheit zahlt sich aus und muss schon bei der Produktentwicklung berücksichtigt werden. Der Markenwert ist wichtig für ein Unternehmen, da der Konsument mit einer Marke das Markenimage empfängt, das zur Markenwahrnehmung führt und ihn auf emotionaler Ebene mit der Marke und ihren Werten verbindet und Kaufentscheidungen beeinflusst. Als Branding Agentur begleiten wir Unternehmen bei genau diesen Prozessen.

Wenn die Meinung der Zielgruppe zählt – Wahrnehmung Ihrer Marke

Der Begriff bezeichnet die umfassende Meinung und Einstellung eines oder mehrerer Kunden gegenüber einer Dienstleistung oder eines Produktes. Diese Wahrnehmung beruht vor allem auf eigenen Erfahrungswerten sowie auf der Reputation der Marke. Markenwahrnehmung schafft Erwartungen. Werden diese Erwartungen erfüllt, etabliert sich darauf basierend ein loyaler Marktwert. Unternehmen sollten stets daran erinnert werden, dass die Wahrnehmung einer Marke nicht nur das Bild eines Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung beeinflusst, sie repräsentiert letztlich auch immer die Kultur des Unternehmens. Für ein Unternehmen ist eine positive Markenwahrnehmung – der das Produkt gerecht werden kann – daher ein wichtiger Erfolgsfaktor. Zusätzlich sorgt ein loyaler, positiver Marktwert für eine langfristige Kundenbindung. Da Verbraucher statistisch gesehen deutlich geneigter sind, ein Produkt zu konsumieren, mit dem sie bereits vertraut sind, sorgt dies für langjährige treue Kundenbindung und Erfolg eines Unternehmens.

Reputation auf diversen Kanälen

Die Reputation kann auf Werbekanälen basieren – heutzutage ist vor allem Social Media ein wichtiger Einflussfaktor. Die meisten Menschen konsumieren mindestens einen, wenn nicht mehrere Social-Media-Kanäle täglich. Die dort entstandene Reputation kann das Kaufverhalten maßgeblich in eine Richtung lenken. Unterschätzt werden sollte jedoch auch nicht die Wirkung reiner Mundpropaganda durch das Weiterempfehlen einer bestimmten Marke. Der Einfluss von nahestehenden Menschen und die Empfehlung von Freunden und Bekannten können deutlich stärker wirken als jeder Werbekanal und zu neuen potenziellen Kunden führen.

Messung, Marktforschung, Monitoring: Die Markenwahrnehmung messen

Zahlreiche Einflussfaktoren wirken auf die Kunden und unterstützen eine positive – oder negative – Wahrnehmung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Ausschlaggebend sind Komponenten visueller, akustischer, olfaktorischer, gustatorischer und emotionaler Art.

Visuelle Faktoren sind vor allem Logos und auffallende Reklame. Gute Beispiele liefern McDonald’s und Coca-Cola. Sie zeichnen sich durch auffällige Logos aus, die sofort ins Auge springen. Die visuelle Komponente ist stark: Sie arbeitet mit großen Bildern und Signal-Farben.

Akustische Faktoren sind beispielsweise Werbe-Jingles und Werbe-Slogans, die im Ohr hängen bleiben. Der Jingle von Intel ist wahrscheinlich jedem bekannt. Akustische Signale müssen einfach und prägnant sein. Ein Wortspiel, ein Statement oder eine kurze Melodie sind ideal.

Olfaktorische Komponenten beziehen sich auf den Geruchssinn. Tatsächlich verbinden Menschen unbewusst starke Erinnerungen und Emotionen mit Gerüchen – so kann ein Duft innerhalb weniger Sekunden einen Flashback auslösen, häufig ohne dass es der Person bewusst ist. Natürlich ist dies als Strategie nicht überall einsetzbar – nicht jedes Produkt beinhaltet olfaktorische Faktoren als Verkaufsanreiz. Wo möglich können diese Komponenten jedoch einen bemerkenswerten Einfluss haben.

Gustatorische Anreize sind beispielsweise kostenlose Proben eines neuen Produktes. Auch sie können die Kaufentscheidung eines Kunden anregen, wenngleich auch diese Strategie nicht für jedes Produkt einsetzbar ist.

Emotionale Komponenten schließlich haben einen besonders starken Effekt, wenn sie richtig eingesetzt werden. Vor allem Melancholie stärkt den Erinnerungswert. Ein Kunde bringt das Produkt automatisch mit einer emotionsbeladenen Situation aus der Vergangenheit in Verbindung – dadurch steigt die Kaufwahrscheinlichkeit stark. Dies ist ein Grund dafür, dass viele Branchen auf emotionale, leicht traurig erscheinende Weihnachtswerbungen setzen.

Wichtig für Unternehmen: So wird Markenwahrnehmung genutzt

Die Etablierung auf Social-Media-Kanälen ist heute wichtiger denn je. Unternehmen gewinnen großen Nutzen aus Instagram, X und Co. – zahlreiche Kunden beeinflussen sich auf diesen Plattformen gegenseitig, konsumieren bewusst oder unbewusst Werbung und liefern Unternehmen wertvolle Informationen. Eine umfangreiche Social-Media-Präsenz ist ein wichtiges Tool in der Werbung. Zudem sollten Unternehmen stets daran denken, wie unterschiedlich eine Wahrnehmung abhängig von der Zielgruppe ist. Nur wer dies im Hinterkopf behält, kann erfolgreiche Strategien erstellen.

Wie wird die Marke wahrgenommen? Messmethoden im Überblick

Um die Wahrnehmung zu messen, muss ein Unternehmen regelmäßig die Meinung der Kunden einholen. Dafür gibt es diverse Strategien. Kundenumfragen und Social-Media-Kanäle sind mit die wichtigsten Tools in diesem Bereich.

Social-Media-Plattformen nutzen

Unternehmen können zahlreiche Informationen aus Social-Media-Plattformen erhalten. In Online-Foren, Gruppenchats und in Instagram-Videos und Kommentaren werden Markenwahrnehmungen von Kunden häufig diskutiert. Unternehmer, die sich hier auskennen und derartige Plattformen durchstöbern, erhalten eine Fülle an authentischen Meinungen. Sie erkennen, wie sich Kunden gegenseitig beeinflussen, und können sich dies zunutze machen. Für den B2B-Bereich sind spezielle Online-Markenforen besonders interessant. Eine hohe Social-Media-Präsenz der Marke kann den Austausch unter Kunden fördern.

Markenumfragen – effizient und präzise

Ein wichtiges Tool sind Umfragen zur Markenwahrnehmung. Dies gilt jedoch nur, wenn die Fragen gezielt, präzise und einfach formuliert sind. Nur so beantworten die Kunden die Fragen überhaupt oder mit hilfreichen Informationen. Die Befragten müssen außerdem stets die Möglichkeit erhalten, mit einer positiven oder negativen Antwort zu reagieren. Nur so erhält das Unternehmen hilfreiches Feedback. Letztlich muss das Unternehmen sich die Umfragen und Zahlen kontinuierlich zunutze machen. Aus ehrlichem Kundenfeedback kann eine wichtige Erkenntnis gewonnen werden: Wie sehen die meisten Kunden und potenziellen Kunden die Marke wirklich? Wie unterscheidet sich die Wirkung innerhalb unterschiedlicher Zielgruppen? Welche Strategien können genutzt werden, um das Image zu verbessern oder neue Zielgruppen zu erreichen? Das alles ist mindestens so wichtig wie eine Wettbewerbsanalyse und die Werbestrategie.

Nicht zu verwechseln: Markenbotschaft und Markenidentität

Die Markenbotschaft ist die Wahrnehmung, die ein Unternehmen mit der Werbung erzielen möchte. Diese deckt sich jedoch nicht immer mit der tatsächlichen Wahrnehmung eines Kunden. Die Markenbotschaft wird mittels Markennachrichten gesendet. Damit ein Kunde die richtige Wahrnehmung erhält, muss die Botschaft jedoch zunächst hervorstechen. Andernfalls bleibt das Produkt oder die Dienstleistung dem Kunden womöglich gar nicht im Gedächtnis. Außerdem ist die Ausrichtung auf die Konsumenten entscheidend. Die gleiche Nachricht kann auf unterschiedliche Käufergruppen sehr verschiedene Wirkungen haben – und so kann die gleiche Markenbotschaft unterschiedliche Wahrnehmungen hervorrufen. Unternehmen müssen ihre Strategie daher häufig verändern, um neue Zielgruppen zu erschließen.

Wie wird die Marke wahrgenommen? Beispiele: Volvo und Lidl

Ein bekanntes Beispiel ist die Automarke Volvo. Diese galt bei älteren Generationen lange als zuverlässiges Fahrzeug, bei jüngeren hingegen als nahezu langweiliges Seniorenfahrzeug. Erst mit einer veränderten Werbung wurde die Wahrnehmung auch bei jüngeren Konsumenten verändert, sodass der Volvo heute auch bei jüngeren Generationen als minimalistische, aber zuverlässige Automarke gilt.

Ein ähnliches Beispiel liefert der Lebensmittelmarkt Lidl. Seit vielen Jahren gilt die Kette als Discounter, der günstige Produkte anbietet – nicht mehr und nicht weniger. Seit jüngster Zeit versucht sich der Supermarkt jedoch von anderen Discountern abzuheben und bei Kunden zu etablieren, die Wert auf Qualität legen. Lidl wirbt nun mit günstigen Markenprodukten, einer Frischetheke und Backstube. Ein Preiskampf lockt zwar Kunden an, die es schnell und günstig mögen – schreckt aber viele andere Kunden eher ab. Den Fokus auf Markenprodukte und Frische zu legen, ist eine Strategie, die einen ganz neuen Kundenstamm locken soll.

Markenwahrnehmung als wichtiger Erfolgsfaktor

Nicht zu verwechseln ist die Markenwahrnehmung mit der Markenidentität. Dies ist die Eigenwahrnehmung einer Marke – also das, was das Unternehmen selbst sieht. Natürlich sind die meisten Unternehmen gewillt, die Markenidentität nach außen zu transportieren. Dennoch handelt es sich dabei um eine Eigenwahrnehmung, die sich nicht immer mit der Außenwahrnehmung deckt.

Man merke: Aus der Markenidentität (Eigenwahrnehmung) entwickelt sich eine Markenbotschaft (Signal oder Message, die gesendet wird), woraus dann wiederum eine Markenwahrnehmung (Außenwahrnehmung) entsteht.

Die Wahrnehmung beim Kunden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor eines Unternehmens. Jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, sich zahlreiche Informationen durch gezielte Umfragen oder anderweitig aus dem Internet – beispielsweise über Social-Media-Beobachtungen – einzuholen und daraus Schlüsse zu ziehen. Eine erfolgreiche Strategie richtet sich an eine bestimmte Zielgruppe und behält den Unterschied zwischen Markenidentität, -botschaft und -wahrnehmung im Blick. Strategien müssen regelmäßig angepasst werden, um aktuell zu bleiben und neue Kundenstämme zu gewinnen.

Siehe dazu auch die Springer-Publikation: Empirische Untersuchungen zur Markenwahrnehmung.

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