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Starke Marken als emotionale Brücken in das Herz des Spenders

Starke Marken als emotionale Brücken in das Herz des Spenders

Wie Organisationen in einem sich wandelnden Fundraisingmarkt Marke und Marketing einsetzen können Der Konkurrenzdruck auf dem deutschen Spendenmarkt steigt. Eine stetig wachsende Zahl großer und kleiner Organisationen bemüht sich um die Gunst von Menschen, die offen sind für die Nöte dieser Welt. Aber nicht nur die Zahl der konkurrierenden NPOs ist größer geworden. Zeitgleich wurden […]

Wie Organisationen in einem sich wandelnden Fundraisingmarkt Marke und Marketing einsetzen können

Cover der Ausgabe 01/2010 vom Fundraiser MagazinDer Konkurrenzdruck auf dem deutschen Spendenmarkt steigt. Eine stetig wachsende Zahl großer und kleiner Organisationen bemüht sich um die Gunst von Menschen, die offen sind für die Nöte dieser Welt. Aber nicht nur die Zahl der konkurrierenden NPOs ist größer geworden. Zeitgleich wurden auch die Kommunikationsmethoden stark professionalisiert. Markenstrategien und Branding sind im gemeinnützigen Sektor längst keine Fremdwörter mehr, jedenfalls nicht für große Organisationen.

NPOs haben sich in den letzten Jahren verstärkt mit Marketing-Know-how aus dem kommerziellen Bereich ausgestattet. Auch mittlere und kleinere Organisationen machen sich zunehmend Gedanken über den Aufbau einer „starken Marke“. Doch was bedeutet eine „starke NPO-Marke“ und wozu braucht man diese im Fundraising?

Antworten auf diese Fragen gibt Stefan Mannes in der aktuellen Ausgabe des Fundraiser Magazins, das den kakoii Geschäftsführer interviewte.

Der Fundraising-Markt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren signifikant entwickelt und bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten für gemeinnützige Organisationen, soziale Unternehmungen und auch private Initiativen, finanzielle Unterstützung für ihre Projekte und Ziele zu generieren. Die Landschaft des Fundraisings in Deutschland ist vielfältig und umfasst traditionelle Methoden wie Direktmailings, Benefizveranstaltungen und Telefonmarketing, sowie innovative Ansätze wie Online-Fundraising, Crowdfunding und Social-Media-Kampagnen.

Ein Schlüsselelement des deutschen Fundraising-Marktes ist die hohe Bereitschaft der Bevölkerung, für soziale und ökologische Zwecke zu spenden. Laut dem Deutschen Spendenrat e.V. bleiben die Spendeneinnahmen in Deutschland auf einem hohen Niveau, was die Wichtigkeit des gemeinnützigen Sektors in der Gesellschaft unterstreicht. Zudem gewinnen Stiftungen und Unternehmensspenden zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Unternehmen ihre soziale Verantwortung erkennen und durch gezielte Förderung von Projekten ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) nachkommen.

Digitales Fundraising hat insbesondere durch die Nutzung von Online-Plattformen und sozialen Medien einen Aufschwung erlebt. Crowdfunding-Plattformen ermöglichen es Projekten, eine breite Öffentlichkeit direkt anzusprechen und Mikrospenden auf effiziente Weise zu sammeln. Dieser Ansatz hat insbesondere für Startups und soziale Innovationen eine wichtige Finanzierungsquelle erschlossen.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland unterstützen das Fundraising durch steuerliche Anreize für Spender und gemeinnützige Organisationen. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ermöglicht es, Spendenquittungen auszustellen, die für den Spender steuerlich absetzbar sind. Dies fördert die Spendenbereitschaft und ist ein wichtiger Aspekt für die Strategie vieler Fundraising-Kampagnen.

Hier geht es zum Artikel. Gerne empfehlen wir uns auch als Fundraising Agentur und als Sozialmarketing Agentur.

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Titelseite für kakoii: Packreport über Packingprojekt „Das Korn“

Titelseite für kakoii: Packreport über Packingprojekt "Das Korn"

Packreport: Dass Verpackung mehr bewirken soll, als frische Eier vor dem Zerbrechen zu bewahren, ist nicht gerade die allerneueste Erkenntnis. Von Bauhaus über Pop-Art hin zu zeitgenössischem Kunstmerchandising – Kunst und Design pflegen seit jeher ein enges Verhältnis. Das (Kunst-)Produkt „Das Korn“ des Künstlers Theo Lighthart, dessen Verpackungsdesign in Zusammenarbeit mit kakoii erarbeitet wurde, erregt […]

Titelseite für kakoii: Packreport über Packingprojekt "Das Korn"Packreport: Dass Verpackung mehr bewirken soll, als frische Eier vor dem Zerbrechen zu bewahren, ist nicht gerade die allerneueste Erkenntnis. Von Bauhaus über Pop-Art hin zu zeitgenössischem Kunstmerchandising – Kunst und Design pflegen seit jeher ein enges Verhältnis.

Das (Kunst-)Produkt „Das Korn“ des Künstlers Theo Lighthart, dessen Verpackungsdesign in Zusammenarbeit mit kakoii erarbeitet wurde, erregt dennoch immer wieder Aufsehen. So beispielsweise auf der Titelseite des aktuellen „Pack Reports – Dem Fachmagazin für industrielles Verpacken“.

Mit einem Markenauftritt, der die Grenze zwischen Kunst und Produkt überschreitet, hat das ungewöhnliche Projekt, auch eine ungewöhnliche Marktpositionierung erreicht. Zwischen Bohème und High-Class-Art spricht das Objekt, das der Künstler selbst als „Soziale Plastik“ bezeichnet, ein Publikum an, für welches sich die Grenze zwischen Kunst und Konsumkultur in einer populärkulturellen Mischform aufgelöst hat. Ob man sich nun „Das Korn“ anbetungswürdig in die Vitrine stellt oder der Kurzlebigkeit des Genusses opfert, bleibt jedem selbst überlassen.

Packreport ist eine Fachzeitschrift, die sich auf die Verpackungsindustrie konzentriert. Sie bietet Informationen, Nachrichten und Analysen über die neuesten Trends, Technologien und Entwicklungen im Verpackungssektor. Inhalte können Themen wie Verpackungsmaterialien, Design, Nachhaltigkeit, Recycling, Marktstudien und regulatorische Updates umfassen. „Packreport“ richtet sich an Fachleute und Unternehmen, die in der Verpackungsbranche tätig sind, und dient als wertvolle Ressource für Branchenkenntnisse, Innovationen und Best Practices.

Hier geht es zur Website des Packreport. In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns auch gerne als  Verpackungsdesign Agentur, sowie als Food Packaging Agentur.

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Politikexperte Stefan Mannes im Politikmagazin „FAKT ist …!“ des MDR zum Thema Wahlkampf mit Prominenten

Politikexperte Stefan Mannes im Politikmagazin "FAKT ist ...!" des MDR zum Thema Wahlkampf mit Prominenten

Das Politikmagazin „FAKT ist …!“ – der politische Talk im MDR beschäftigt sich am 21. September kurz vor der Bundestagswahl mit der Frage wie sinnvoll der Einsatz von prominenten Testimonials im Wahlkampf ist. Als Politikexperte im Gespräch mit Politikmagazin Moderatorin Ines Klein: kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes, der als Politikwissenschaftler und Kommunikationsstratege die Rolle von prominenten […]

Politikexperte Stefan Mannes im Politikmagazin "FAKT ist ...!" des MDR zum Thema Wahlkampf mit ProminentenDas Politikmagazin „FAKT ist …!“ – der politische Talk im MDR beschäftigt sich am 21. September kurz vor der Bundestagswahl mit der Frage wie sinnvoll der Einsatz von prominenten Testimonials im Wahlkampf ist.

Als Politikexperte im Gespräch mit Politikmagazin Moderatorin Ines Klein: kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes, der als Politikwissenschaftler und Kommunikationsstratege die Rolle von prominenten Wahlunterstützern kritisch analysiert.

Politikmagazin „FAKT ist …!“ Sendetermin: MDR, 21. September, 22:10 Uhr

 

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Stefan Mannes
Geschäftsführer / Partner
kakoii Berlin
Telefon: 030 440 3232 8
berlin(Replace this parenthesis with the @ sign)kakoii.de

Stefan Mannes ist Co-Gründer der Agentur kakoii Berlin. Als Politologe und Historiker betreut er seit über 20 Jahren Kunden aus den Bereichen Politik, Verbände und Stiftungen sowohl als strategischer Berater als auch bei der operativen Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen. Als Experte für politische Kommunikation ist er oft zitierter Ansprechpartner für Medienvertreter. Seine Statements und Analysen wurden publiziert in Formaten wie ARD Tagesthemen, RTL News, WDR und vielen mehr. Bei Interesse können wir uns natürlich auch als Public Affairs Agentur oder Agentur für Politikberatung und politische Werbung empfehlen.

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Verpackungsdesign in Zeiten der Globalisierung

Verpackungsdesign in Zeiten der Globalisierung

Interview mit Thekla Heineke und Stefan Mannes von der Packaging-Agentur kakoii Berlin – in Stylepark zum Thema „Internationales Verpackungsdesign“ Internationales Verpackungsdesign ist hochaktuell. Das Antlitz der globalisierten Welt wird maßgeblich von den großen Konsumgüter-Marken aus den USA und Japan geprägt. In nahezu jeder Ecke der Welt kann man Kaffee bei Starbucks genießen, bei McDonald’s einkehren […]

Verpackungsdesign in Zeiten der Globalisierung

Interview mit Thekla Heineke und Stefan Mannes von der Packaging-Agentur kakoii Berlin – in Stylepark zum Thema „Internationales Verpackungsdesign“

Internationales Verpackungsdesign ist hochaktuell. Das Antlitz der globalisierten Welt wird maßgeblich von den großen Konsumgüter-Marken aus den USA und Japan geprägt. In nahezu jeder Ecke der Welt kann man Kaffee bei Starbucks genießen, bei McDonald’s einkehren und Coca-Cola erwerben. Der entscheidende Übermittler von Markenbotschaften sind hierbei die Verpackungen, da der überwiegende Teil der Kaufentscheidungen zweifelsfrei direkt am Supermarktregal getroffen wird. Der visuelle und taktile Eindruck des Produkts hat daher mehr Gewicht als jede andere Form der Werbung und stellt somit die essenziellste Manifestation der Marke dar.

Doch was passiert, wenn Produkte weltweit angeboten werden? Wird durch die Globalisierung das Design der Marken immer uniformer? „Nein“, argumentiert Thekla Heineke, Kreativdirektorin bei der Agentur Kakoii, die Unternehmen beim Markteintritt in neue Regionen unterstützt und Büros in Berlin und Tokio unterhält. Sie sagt: „Auch international agierende Marktführer müssen ihre Verpackungen auf die spezifischen Gegebenheiten lokaler Märkte abstimmen – das betrifft sowohl Premium-Produkte als auch das Niedrigpreissegment.“

Das Gestalten von Verpackungen für fremde Märkte ist für Designer und Kunden ein Lernprozess mit ungewissem Ausgang. Internationales Verpackungsdesign ist hier sehr wichtig. Selbst die strategische Vorarbeit der Marketingabteilung, wie Marktforschung und Zielgruppenanalysen, reicht nicht aus, um die Eigenheiten oder Empfindlichkeiten einer lokalen Identität vollständig zu vermitteln. Die meisten multinationalen Konzerne involvieren daher Designer aus den entsprechenden Zielregionen in den Entwicklungsprozess, wenn es um die lokale visuelle Sprache geht. Alternativ entsenden sie ihr eigenes Designteam zur Feldforschung in das jeweilige Land. Auf diese Weise entwickeln sie kulturelles Verständnis und Intuition – kurz gesagt: „Interkulturelle Sensibilität“. Denn derselbe visuelle Code wird in jeder Kultur unterschiedlich entschlüsselt. Wenn Farben, Formen und Namen bereits im benachbarten Land unterschiedlich interpretiert werden, funktioniert eine einheitliche Designsprache in weit entfernten Ländern überhaupt nicht mehr. Global Player verstehen die Kunst der subtilen Anpassung an den jeweiligen kulturellen Hintergrund besonders gut, indem sie Setting, Verpackung und andere Werbemaßnahmen kombinieren. Dabei müssen sie jedoch auch scheinbar unvermeidliche gestalterische Fehlschläge im Versuch-und-Irrtum in Kauf nehmen. Denn oft stellen die Designer erst durch Tests im kleinen Zielmarkt fest, ob die Konsumenten ihr Produkt „verstehen“. „Selbst kurz vor dem Marktstart“, so berichtet Thekla Heineke, „werden noch überraschende Missverständnisse aufgedeckt.“

Die Akzeptanz von Verpackungen wird bei den Käufern hauptsächlich von Emotionen gesteuert, und die Designarbeit der Designer nicht weniger: „Es werden ziemlich viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen“, erklärt Heineke. Dies beginnt bereits damit, wie man mit fremden Schriftzeichen umgeht: Oft werden diese so verwendet, wie man glaubt, dass es andere tun. Manchmal erscheint es für Europäer „japanischer“, wenn es „chinesisch“ aussieht. Umgekehrt wundern sich Europäer, wenn japanische Typografen mit lateinischen Schriftzeichen arbeiten.

Die Designpsychologie erklärt weitere Gründe für fehlgeleitetes internationales Verpackungsdesign – zum Beispiel, dass die Farbe Weiß in Mitteleuropa oft mit Reinheit assoziiert wird, während in manchen asiatischen Ländern Weiß als Farbe des Todes gilt. Ebenso werden bestimmte Füllmengen und Packungsgrößen mit Zahlen in Verbindung gebracht, die Unglück verheißen. In Japan werden beispielsweise niemals vier Einheiten zusammen verpackt, da die Zahl vier Unheil verspricht. Missverständnisse gibt es jedoch nicht nur zwischen weit voneinander entfernten Kontinenten; auch innerhalb Europas existieren landestypische Designsprachen. In Frankreich ist das Verpackungsdesign weitaus verspielter, femininer und weicher als in Deutschland. Das zeigt sich bereits am Beispiel des Mineralwassers: Was dort mit Bildern ätherischer Models in Rosétönen beworben wird, präsentiert sich in Deutschland mit kraftvoll donnernden Wasserfällen und der urwüchsigen Natur des Waldes.

Im Osten Europas begegnet man hingegen in der Farbwahl neuen Vorstellungen und Maßgaben: „Durch die ‚orangefarbene Revolution‘ in der Ukraine 2004 ist die Farbe Orange für das Design nun mit politischer Bedeutung aufgeladen. Genauso ist es in den ehemaligen Ostblockstaaten mit der Farbe Rot, die mit dem Kommunismus in Verbindung gebracht wird“, erklärt Thekla Heineke. Generell steigt in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs und der Neupositionierung der nationalen Identität die Sensibilität für Farben, Codes und Zeichen. Der russische Markt beispielsweise ist geprägt von einer wachsenden, besser verdienenden Oberschicht, die sich an teuren ausländischen Marken orientiert. „Das führt zu Produkten, für die es in Deutschland keinen Markt gäbe, zum Beispiel einem Premium-Kaffee für russische Männer, der japanisch aussehen soll.“ Internationales Verpackungsdesign treibt manchmal seltsame Blüten.

Auch in Deutschland existieren spezifische Vorstellungen von gutem Verpackungsdesign. Diese werden in weit größerem Maße von historischen Einstellungen beeinflusst, als uns bewusst ist. „Der amerikanische Einfluss nach dem Zweiten Weltkrieg schwächt sich derzeit ab“, sagt Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii, „es kommt sogar zu Abwehr- und Gegenbewegungen.“ In Deutschland ist die neu definierte Zielgruppe der gut verdienenden „Ökos“ derzeit eines der wichtigsten Themen für das Packaging, wird jedoch anders als in den Vereinigten Staaten kommuniziert. „Das Thema gesunde Ernährung ist für uns recht neu und besteht auch in einer starken Abgrenzungshaltung gegenüber Fast Food und amerikanischen, lauten, bunten Designkonzepten“, erklärt Mannes. „So kommt es zu den reduzierten, eleganten Entwürfen, die wir in diesem Marktsegment sehen.“ Als typisch deutsch bezeichnet Mannes auch das Verlangen nach Prüfsiegeln und Hervorhebungen von Bezeichnungen wie „Bio“. „In vielen anderen Ländern ist die Natürlichkeit der Lebensmittel viel selbstverständlicher und wird auf der Verpackung meist gar nicht herausgestellt.“

Weltweit orientiert man sich bei Neuentwicklungen im Bereich Verpackungsdesign nicht mehr zwangsläufig an den Vereinigten Staaten und Europa. Asiatische Einflüsse sind mittlerweile wichtiger für den globalen Stilmix. „Mit Sicherheit entsteht gerade aus der gestalterischen Zusammenarbeit, aus dem gegenseitigen Interpretieren der Kulturen etwas ganz Neues“, resümiert Thekla Heineke. Dass wir uns in Bezug auf Vorlieben und Abneigungen immer ähnlicher werden, kann die Designerin aus ihrer Sicht nicht feststellen: „Jede politische und soziale Verschiebung lässt neue Haltungen zu Farben und Formen wachsen, Design bleibt also immer spannend.“ Kakoii rät seinen Kunden am liebsten, mit mehr Mut in fremde Märkte einzusteigen: „Es gibt in Japan eine Menge Produkte, die sich in Deutschland sehr gut verkaufen ließen, ohne sie anzupassen.“

Das Interview führte Birgit. S. Bauer.

Hier geht es zum Artikel. In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns auch gerne als  Verpackungsdesign Agentur, sowie als Food Packaging Agentur und Kosmetik Packaging Agentur.

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Politikberater Stefan Mannes im Interview zur Europawahl: Was nun, Herr Steinmeier?

War die Wahlkampagne der SPD zur Europawahl falsch?

War die Wahlkampagne der SPD zur Europawahl falsch? Der SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel hat alles auf eine Karte gesetzt und die politischen Gegner der SPD im Europawahlkampf direkt angegriffen („Dumpinglöhne würden CDU wählen“, „Finanzhaie würden FDP wählen“, „Heiße Luft würde Linkspartei wählen“). Allerdings taugen diese Slogans nichts in der gegenwärtigen Großwetterlage. Stefan Mannes, Politikwissenschaftler, Politikberater und […]

War die Wahlkampagne der SPD zur Europawahl falsch?

War die Wahlkampagne der SPD zur Europawahl falsch?Der SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel hat alles auf eine Karte gesetzt und die politischen Gegner der SPD im Europawahlkampf direkt angegriffen („Dumpinglöhne würden CDU wählen“, „Finanzhaie würden FDP wählen“, „Heiße Luft würde Linkspartei wählen“). Allerdings taugen diese Slogans nichts in der gegenwärtigen Großwetterlage.

Stefan Mannes, Politikwissenschaftler, Politikberater und Geschäftsführer der Werbeagentur kakoii, meint: „Eine solche Kampagne mit dieser Angriffslinie fährt der, der nichts mehr zu verlieren hat. Allerdings konnte dieses Kalkül nicht aufgehen, weil die Wähler viel mehr wissen wollten, wie die aktuellen realen Fragen zu Opel und Arcandor gelöst werden können.“ Im Grunde sei die Zeit der Wahlplakate ohnehin vorbei, so Politikberater Mannes: „Die Menschen fühlen sich durch differenzierte Werbestrategien stärker angesprochen. Selbst Jacobs-Kaffee ist heute mit 28 verschiedenen Werbelinien auf dem Markt – für die Schwangere wie für den Schwulen.“ Die SPD dagegen habe allein auf althergebrachte Polarisierung gesetzt.

Kölnische Rundschau, 8. Juni

 

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Stefan Mannes
Geschäftsführer / Partner
kakoii Berlin
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Stefan Mannes ist Co-Gründer der Agentur kakoii Berlin. Als Politologe und Historiker betreut er seit über 20 Jahren Kunden aus den Bereichen Politik, Verbände und Stiftungen sowohl als strategischer Berater als auch bei der operativen Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen. Als Experte für politische Kommunikation ist er oft zitierter Ansprechpartner für Medienvertreter. Seine Statements und Analysen wurden publiziert in Formaten wie ARD Tagesthemen, RTL News, WDR und vielen mehr. Bei Interesse können wir uns natürlich auch als Public Affairs Agentur oder Agentur für Politikberatung und politische Werbung empfehlen.

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