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Das unewöhnlichste Fotoshooting, das die Staatsoper Unter den Linden je gesehen hat!

Das unewöhnlichste Fotoshooting, das die Staatsoper Unter den Linden je gesehen hat!

Wir bedanken uns sehr bei der Berliner BZ, die unser Fotoshooting für die Kinderoper Sternzeit mit dieser charmanten Headline bedachte: „Willkommen beim ungewöhnlichsten Foto-Shooting, das das Opernhaus Unter den Linden je gesehen hat!“ Sternzeit F:A:S heißt das Projekt, das die Staatsoper Unter den Linden gemeinsam mit dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin für benachteiligte Kinder […]

Das unewöhnlichste Fotoshooting, das die Staatsoper Unter den Linden je gesehen hat!Wir bedanken uns sehr bei der Berliner BZ, die unser Fotoshooting für die Kinderoper Sternzeit mit dieser charmanten Headline bedachte: „Willkommen beim ungewöhnlichsten Foto-Shooting, das das Opernhaus Unter den Linden je gesehen hat!“

Sternzeit F:A:S heißt das Projekt, das die Staatsoper Unter den Linden gemeinsam mit dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin für benachteiligte Kinder betreibt. Für das medienpädagogische Modellprojekt erarbeitete kakoii Berlin ein Kommunikationskonzept, um das Projekt bis zur Premiere im Frühjahr 2010 zu begleiten. Das Projekt ist eine wunderbare Mischung aus Kulturmarketing, Sozialmarketing und Public Affairs.

Kernstück ist ein ungewöhnliches Kampagnenmotiv, für das am 29. November ein Fotoshooting in der Staatsoper unter den Linden statt fand. Mit über 120 Statisten aus dem Freundeskreis der Oper, zahlreichen freiwilligen Helfern und dem Technikteam der Staatsoper entstand in 10 Stunden harter Arbeit, was in zwei Monaten als Werbemotiv der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird.

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden, gegründet im Jahre 1742, ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt und ein zentraler Punkt des kulturellen Lebens in Berlin. Gelegen im historischen Herzen der deutschen Hauptstadt, an der berühmten Straße Unter den Linden, repräsentiert sie eine reiche Geschichte der Musik und darstellenden Kunst. Die Staatsoper wurde im Auftrag Friedrichs des Großen von dem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entworfen und symbolisiert die kulturelle Blütezeit des preußischen Königreichs.

Im Laufe ihrer Geschichte musste die Staatsoper viele Herausforderungen überstehen, darunter schwere Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs und die Teilung Berlins. Trotzdem ist es ihr gelungen, ihre Stellung als eine führende Institution in der Welt der Oper zu behaupten. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde das Opernhaus in seiner historischen Pracht wiederhergestellt, wobei modernste Technik für Akustik und Bühnentechnologie integriert wurde, um den Anforderungen zeitgenössischer Aufführungen gerecht zu werden.

Das Repertoire der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist vielfältig und reicht von Klassikern der Opernliteratur bis zu zeitgenössischen Werken. Unter der Leitung von namhaften Dirigenten und mit Auftritten weltberühmter Sängerinnen und Sänger bietet das Haus ein hochkarätiges Programm, das Besucher aus aller Welt anzieht. Die Staatsoper Unter den Linden steht nicht nur für musikalische und kulturelle Exzellenz, sondern auch für die Fähigkeit der Kunst, Brücken zu bauen und Menschen unterschiedlichster Herkunft zu vereinen.

Hier geht es zur Website des Hauses. Natürlich wollen wir uns in diesem Kontext auch gleich als Kulturmarketing Agentur, Public Affairs Agentur und Sozialmarketing Agentur empfehlen.

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Titelseite für kakoii: Packreport über Packingprojekt „Das Korn“

Titelseite für kakoii: Packreport über Packingprojekt "Das Korn"

Packreport: Dass Verpackung mehr bewirken soll, als frische Eier vor dem Zerbrechen zu bewahren, ist nicht gerade die allerneueste Erkenntnis. Von Bauhaus über Pop-Art hin zu zeitgenössischem Kunstmerchandising – Kunst und Design pflegen seit jeher ein enges Verhältnis. Das (Kunst-)Produkt „Das Korn“ des Künstlers Theo Ligthart, dessen Verpackungsdesign in Zusammenarbeit mit kakoii erarbeitet wurde, erregt […]

Packreport Titelseite: kakoii Packaging-Projekt 'Das Korn'

Packreport: Dass Verpackung mehr bewirken soll, als frische Eier vor dem Zerbrechen zu bewahren, ist nicht gerade die allerneueste Erkenntnis. Von Bauhaus über Pop-Art hin zu zeitgenössischem Kunstmerchandising – Kunst und Design pflegen seit jeher ein enges Verhältnis.

Das (Kunst-)Produkt „Das Korn“ des Künstlers Theo Ligthart, dessen Verpackungsdesign in Zusammenarbeit mit kakoii erarbeitet wurde, erregt dennoch immer wieder Aufsehen. So beispielsweise auf der Titelseite des aktuellen „Pack Reports – Dem Fachmagazin für industrielles Verpacken“.

Mit einem Markenauftritt, der die Grenze zwischen Kunst und Produkt überschreitet, hat das ungewöhnliche Projekt auch eine ungewöhnliche Marktpositionierung erreicht. Zwischen Bohème und High-Class-Art spricht das Objekt, das der Künstler selbst als „Soziale Plastik“ bezeichnet, ein Publikum an, für welches sich die Grenze zwischen Kunst und Konsumkultur in einer populärkulturellen Mischform aufgelöst hat. Ob man sich nun „Das Korn“ anbetungswürdig in die Vitrine stellt oder der Kurzlebigkeit des Genusses opfert, bleibt jedem selbst überlassen. Ein Food Packaging-Projekt, das zeigt, wie weit Verpackungsdesign als Kunstform gedacht werden kann.

Hier geht es zur Website des Packreport.

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Andere Länder, andere Sitten: Internationale Verpackungstrends

Andere Länder, andere Sitten: Internationale Verpackungstrends

Internationale Verpackungstrends: Wie sie Verpackungsdesign und Verpackungsgestaltung beeinflussen Internationale Verpackungstrends sind von zentraler Wichtigkeit beim Verkauf von Produkten. Auch wenn es manchen Marketingverantwortlichen nicht geheuer ist: Kaufentscheidungen für Consumer Goods werden zu 74 Prozent am POS getroffen und zu 60 Prozent ist dabei die Produktverpackung und -präsentation entscheidend. In einer Zeit, in der Mediabudgets für […]

Internationale Verpackungstrends: Wie sie Verpackungsdesign und Verpackungsgestaltung beeinflussen

Internationale Verpackungstrends: Crosscultural Awareness im Verpackungsdesign

Internationale Verpackungstrends sind von zentraler Wichtigkeit beim Verkauf von Produkten. Auch wenn es manchen Marketingverantwortlichen nicht geheuer ist: Kaufentscheidungen für Consumer Goods werden zu 74 Prozent am POS getroffen und zu 60 Prozent ist dabei die Produktverpackung und -präsentation entscheidend.

In einer Zeit, in der Mediabudgets für Massenmedien an immer differenzierteren Zielgruppen vorbeizielen, ist der visuelle und haptische Auftritt eines Produktes mehr denn je die Manifestation einer Marke. Denn nur die Verpackung eines Produktes hat den unmittelbaren, direkten Kontakt zum Konsumenten.

Crosscultural Awareness

Während allgemeine Verpackungstrends noch relativ offensichtlich sind und von vielen Markenartiklern berücksichtigt werden, kommt es bei der Expansion in andere Kulturkreise immer wieder zu gravierenden Problemen. Die Design-Agentur kakoii begleitet mit Büros in Berlin und Tokio zahlreiche internationale Kunden und weiß um die Veränderung der Märkte. Um Konsumenten dort anzusprechen, ist es gerade für international auftretende Markenführer wichtig, ihr Packaging auf die Spezifika lokaler Märkte abzustimmen. „Dies erfordert von Unternehmen und Agenturen ein sensibles Gespür für Crosscultural Awareness“, so Thekla Heineke, Kreativdirektorin bei kakoii.

„Ein Packaging, das Kunden in Deutschland gefällt, wird manchmal bereits in Frankreich anders interpretiert. In Russland oder Japan funktioniert es oft nicht mehr. Zu verschieden sind auch in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft die kulturellen Hintergründe der Märkte.“

Zum einen gibt es die klassischen Fallstricke aus der Designpsychologie. Zum Beispiel die Tatsache, dass die in Mitteleuropa zur Kommunikation von Reinheit verwendete Farbe Weiß in manchen asiatischen Ländern als die Farbe des Todes gilt. Deutlich anspruchsvoller sind jedoch die komplexen kulturellen und soziologischen Besonderheiten, die es zu beachten gilt, soll eine Marke auch wirklich erfolgreich werden. Einen tieferen Blick auf die japanische Perspektive bietet unser Artikel über japanisches Verpackungsdesign.

Von Mitteleuropa…

Nach Jahren der werblichen Überfrachtung von Verpackung und Kommunikation zeigt sich in Mitteleuropa ein klarer Trend zu Einfachheit und Eleganz. Die LOHAS-Zielgruppen („Lifestyle of Health and Sustainability“) haben hier den Weg geebnet. „Die Konsumenten suchen nach Komplexitätsreduktion. Es sind klare, einfache Verpackungen, die Authentizität und Wertigkeit ausstrahlen, die verkaufen“, weiß Heineke und verweist auf Apple-Verpackungen und die zahlreichen neuen Bio-Marken. Ein Prinzip, das sich auch im Food Packaging und im Kosmetik Packaging durchgesetzt hat.

… über Russland…

Der russische Markt hingegen wird von einer stetig wachsenden, besser verdienenden Oberschicht geprägt, die sich vor allem an teuren ausländischen Marken orientiert. Ein von kakoii für den russischen Markt entworfenes Kaffee-Packaging wurde folglich entsprechend den Bedürfnissen klar als importierte Luxusmarke positioniert und in Fokusgruppen vor Ort immer wieder verfeinert. Wie wichtig dabei die richtige Markenwahrnehmung ist, zeigt sich gerade in Märkten, in denen westliche Ästhetik als Premiumsignal fungiert.

…nach Japan

Die Königsdisziplin des Packaging ist nach wie vor die Entwicklung von Designs für den japanischen Markt. Im traditionellen Land des Verpackungsdesigns gibt es sehr ausdifferenzierte Packaging-Strategien. Während niedrigpreisige Produkte in einem für Europäer absolut abenteuerlich wirkenden Manga-Stil verpackt werden, gilt bei einer steigenden Wertigkeit eine ebenso steigende Reduktion des Designs. Die Kosmetikmarke Shiseido ist hier ein ideales Beispiel, bei der Thekla Heineke in Japan ihr Handwerk als Verpackungsdesignerin lernte und für die kakoii Tokio zahlreiche Kosmetiklinien entwickelte.

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Jean-Remy von Matt: Neun von zehn viralen Filmen funktionieren nicht

Jean-Remy von Matt: Neun von zehn viralen Filmen funktionieren nicht

Jean-Remy von Matt – Werbeikone und Digitalexperte gibt überraschende Statements. Bereits vor kurzem fragte kakoii „Wie viral sind virale Clips wirklich?“ und stellte fest, dass der Wunsch virales Marketing zu betreiben vor allem ein viraler Effekt unter Marketingverantwortlichen ist. Eine Aussage, die von vielen viralen Marketern als unsinnig bezeichnet wurde. Aktuell hat sich Ernüchterung breit […]

Jean-Remy von Matt: Neun von zehn viralen Filmen funktionieren nicht

Jean-Remy von Matt – Werbeikone und Digitalexperte gibt überraschende Statements. Bereits vor kurzem fragte kakoii „Wie viral sind virale Clips wirklich?“ und stellte fest, dass der Wunsch virales Marketing zu betreiben vor allem ein viraler Effekt unter Marketingverantwortlichen ist. Eine Aussage, die von vielen viralen Marketern als unsinnig bezeichnet wurde.

Aktuell hat sich Ernüchterung breit gemacht und nun auch den Weg in die Wahrnehmung der Medien gefunden. Der Mitgründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt konstatierte anläßlich der ADC Verleihung, dass neue Werbeformen wie virales Marketing, etwa Internet-Filme, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda Fans finden,  in der Praxis meist unwirksam seien.

Neun von zehn erreichen weniger als 5000 Seher. Hier entlarvt sich Kreativität als Krenaivität. Das Verführerische dabei: Die wenigen Erfolgsbeispiele sind in aller Munde, doch die exponentiell größere Anzahl von Misserfolgen nimmt niemand wahr, so dass ausschließlich der vermeintliche Erfolg dieser Werbeform sichtbar wird.

Jean-Remy von Matt

Interessant zu sehen, dass Marketer nicht mehr Marketing-Dekonstruktionsvermögen haben als andere Menschen. Der nächste Hype ist bereits im Gange. Willkommen bei Social Media.

Mehr zu diesem Thema lesen sie auch in unserem Bereich für Social Media und Viral Marketing.

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Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen?

Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen?

Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin. Anti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in Sargform herumfahren (Jung von […]

Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin.

Münchner Aidshilfe kleiner Diktator

Anti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in Sargform herumfahren (Jung von Matt für die Michael Stich Stiftung), oder seltsame Penis-Diktatoren wie in der .start-Kampagne für die Münchner Aids-Hilfe e.V.; Adressat ist in solchen Fällen die Jury von Kreativpreisen – schließlich versenden die Agenturen die Pressemitteilungen, nicht die Präventionsinstitutionen. Als Sozialmarketing Agentur sehen wir das kritisch.

Es stimmt, dass, wie in der Kampagne der Münchner Aids-Hilfe anvisiert, schwule Männer mit hohem Risikoverhalten derzeit zu den Hauptzielgruppen der Aidsprävention gehören. Dass die Plakate diese Zielgruppe – mit dem Hinweis auf angebliche Triebgesteuertheit – nicht auf adäquate Schutzstrategien, sondern auf ein Testangebot hinweisen sollen, erschließt sich jedoch nicht. Man gewinnt den Eindruck, dass das Thema Aidstest aus dem Briefing ins Kleingedruckte gerutscht ist, weil die Diktatoren-Idee so sehr gefiel.

Wirksame Prävention sieht zumeist langweiliger aus – dafür wirkt sie nachweislich, wenn sie wissenschaftlich begleitet und bei Zielgruppen getestet wird. Sie arbeitet entweder mit Role Models oder mit der Darstellung von Entscheidungssituationen. Eine der unscheinbarsten Aids-Präventions-Kampagnen ist übrigens zugleich die erfolgreichste. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung propagiert mit ihrer „mach’s mit“-Kampagne seit Jahren Kondomnutzung als sichersten Selbstschutz – mit Kondomen über Obst und Gemüse. Unter Werbern wird sie meist belächelt, weil ohne Provokation und all die raffinierten Kniffe, die ADC-Juroren beeindrucken. Aber über 90 Prozent der Deutschen kennen die Motive, 2008 erreichten die Kondomverkaufszahlen ein Rekordniveau. Im selben Jahr stiegen auch erstmals die Infektionszahlen nicht mehr. Ein Beleg dafür, dass evidenzbasierte Gesundheitskommunikation wirksamer ist als kreative Selbstdarstellung.

page 05.2009 / Ansichtssache

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