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Die 20 besten Politikberater: Diese Namen sollte man kennen

Die 20 besten Politikberater: Diese Namen sollte man kennen

Wer berät Parteien, Verbände, Stiftungen, NGOs und Unternehmen wirklich wirksam? Unsere Auswahl zeigt die 20 wichtigsten Politikberater Deutschlands – plus Einordnung, Aufgaben und Kriterien.

  • Dominik Meier (Miller & Meier Consulting) – Inhaber und Geschäftsführer von Miller & Meier Consulting. Er berät seit über 25 Jahren internationale Organisationen, NGOs, Verbände und Unternehmen zu politischer Strategie.

  • Constanze Miller (Miller & Meier Consulting) – Mitgründerin und Geschäftsführerin von Miller & Meier Consulting. Das Unternehmen wurde 1997 von Constanze Miller und Dominik Meier gegründet.

  • Stefan Unger (Miller & Meier Consulting) – Geschäftsführer von Miller & Meier Consulting und Teil der operativen Führung der Beratung.

  • Heiko Kretschmer (Johanssen + Kretschmer) – Geschäftsführer von Johanssen + Kretschmer. Die Beratung positioniert sich seit 2001 an den Schnittstellen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

  • Dr. Johannes Bohnen (BOHNEN Public Affairs) – Geschäftsführender Gesellschafter von BOHNEN Public Affairs. Die Beratung unterstützt Auftraggeber dabei, politische Prozesse zu verstehen, Kommunikationsstrategien zu entwickeln und Interessen auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen.

  • Stefan Mannes (kakoii) – Co-Gründer und Geschäftsführer von kakoii. Er betreut seit über 20 Jahren Kunden aus Politik, Verbänden und Stiftungen als strategischer Berater und in der operativen Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen.

  • Fabian Haun (elfnullelf) – Geschäftsführender Gesellschafter von elfnullelf. Er ist auf digitale Lösungen und Formate für politische Kommunikation und Interessenvertretung spezialisiert.

  • Udo Sonnenberg (elfnullelf) – Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von elfnullelf. Seine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Planen und Bauen, Gesundheitswirtschaft sowie Energie- und Mobilitätswende.

  • Dr. Georg Fuchs (Fuchs & Cie.) – Gründer und Managing Partner von Fuchs & Cie. Er arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Politik, Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

  • Felix Scholtysik (Fuchs & Cie.) – Partner bei Fuchs & Cie. Er bringt langjährige Erfahrung aus strategischer Kommunikationsberatung und aus dem Public-Affairs-Bereich eines DAX-Unternehmens mit.

  • Michael T. Schröder (ORCA Affairs) – Geschäftsführender Inhaber von ORCA Affairs. Die Agentur ist inhabergeführt und international vernetzt.

  • Dr. Hans Bellstedt (Hans Bellstedt Public Affairs / hbpa) – Geschäftsführender Gesellschafter von Hans Bellstedt Public Affairs. Das Unternehmen berät Unternehmen und Verbände bei ihrer Positionierung im politischen Berlin und darüber hinaus.

  • Stefanie Behmer (Republic Affairs) – Geschäftsführerin von Republic Affairs. Sie führt eine Berliner Public-Affairs-Beratung mit direkter Mandatsfähigkeit.

  • Helmut Metzner (Polifaktur) – Selbstständiger Berater und Inhaber von Polifaktur. Er ist auf politische und strategische Kommunikation spezialisiert.

  • Sergius Seebohm (seebohm.berlin) – Verantwortlicher von seebohm.berlin. Er arbeitet zu politischer Kommunikation, Strategieentwicklung und gesellschaftlichem Wandel.

  • Julia Spitze (Bernstein Group) – Co-Founder und Managing Partner der Bernstein Group. Sie berät seit über 15 Jahren Unternehmen und Verbände bei ihrer Positionierung im politischen Raum und bei der Entwicklung politischer Strategien.

  • Timm Bopp (Bernstein Group) – Managing Director der Bernstein Group. Er berät Unternehmen, Verbände und öffentliche Organisationen seit mehr als zehn Jahren zu Positionierung im politischen und vorpolitischen Raum.

  • Sven Rawe (Bernstein Group) – Gründer der Bernstein Group. Er arbeitet seit 25 Jahren als Kommunikationsberater und Berater für politische und regulatorische Fragen in Deutschland und international.

  • Cornelius Winter (365 Sherpas) – Principal Partner, Executive Chairman und Shareholder von 365 Sherpas. Er berät Vorstände, Geschäftsführungen und politische Institutionen zu strategischer Kommunikation, Public Affairs und Reputationsfragen.

  • Jan Böttger (365 Sherpas) – Managing Partner, CEO und Shareholder von 365 Sherpas. Er berät Unternehmen, Verbände und NGOs sektorübergreifend zu politischer und kommunikativer Positionierung.

  • Dr. Daniel Wixforth (365 Sherpas) – Managing Partner und Chief Growth Officer von 365 Sherpas. Er berät Mandanten zu politischer und strategischer Positionierung, multikanaliger politischer Kommunikation und verantwortungsvollem Lobbying.

  • Charlotte Sievers (365 Sherpas) – Managing Partner und Co-Head des Berliner Büros von 365 Sherpas. Ihr Schwerpunkt liegt auf Public Affairs und regulatorischen Themen.

  • Roberto Fleissner (Concilius) – Partner und CEO von Concilius. Er verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Vertretung politischer Interessen von Unternehmen.

 

Was macht ein Politikberater – und worauf kommt es wirklich an?

Politikberater sind keine bloßen „Flüsterer der Macht“. Das ist die Boulevard-Version. In der Realität arbeiten sie an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Stiftungen, NGOs und Öffentlichkeit. Genau diese Vermittlungsfunktion beschreibt auch der Verhaltenskodex der de’ge’pol: Politikberater sollen Interessen ihres Auftraggebers wahren, zugleich aber das Gemeinwohl und transparente Regeln professioneller Interessenvertretung mitdenken.

Rechtlich ist der Kern der Tätigkeit ziemlich klar. Das Lobbyregistergesetz definiert Interessenvertretung als Kontaktaufnahme zur unmittelbaren oder mittelbaren Einflussnahme auf Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse von Bundestag oder Bundesregierung. Seit dem 1. Januar 2022 wird das öffentliche Lobbyregister elektronisch beim Deutschen Bundestag geführt, um solche Einflussnahme nachvollziehbarer zu machen. Wer heute seriös Politikberatung macht, bewegt sich also nicht in einem geheimen Nebelraum, sondern in einem Umfeld, in dem Transparenz institutionell eingefordert wird.

Was machen Politikberater im Alltag konkret? Zuerst analysieren sie politische Lagen: Welche Ministerien sind zuständig, welche Ausschüsse arbeiten am Thema, welche Verbände, Länder, Fraktionen oder Behörden haben ein Veto oder ein echtes Interesse? Danach übersetzen sie komplexe Sachfragen in politische Argumente. Das ist ein entscheidender Punkt. Eine Firma, ein Verband oder eine NGO denkt oft fachlich oder operativ. Politik denkt aber in Mehrheiten, Zuständigkeiten, Timing, öffentlichem Druck, Koalitionslogiken und Rechtsfolgen. Politikberatung ist deshalb immer auch Übersetzungsarbeit.

Der Job endet aber nicht bei Papieren und Talking Points. Gute Politikberater bauen Stakeholder-Landkarten, organisieren Gespräche, entwickeln Positionierungen, prüfen Regelungsvorhaben, formulieren Änderungsbedarfe und begleiten Kommunikationsprozesse nach außen und nach innen. In regulierten Sektoren wie Gesundheit, Energie, Mobilität, Digitalisierung, Chemie oder Ernährung ist das besonders sichtbar. Dort hängt wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Erfolg oft direkt an Gesetzgebung, Verordnung, Förderung, Vergabe oder öffentlicher Akzeptanz. Genau deshalb sind spezialisierte Beratungen in diesen Feldern so stark.

Wichtig ist auch: Politikberatung ist nicht nur Parteipolitik. Viele denken sofort an Wahlkämpfe oder an enge Kontakte zu Ministern. Das greift zu kurz. Große Teile professioneller Politikberatung finden außerhalb von Parteien statt: in Konzernen, Branchenverbänden, Stiftungen, Think Tanks, internationalen Organisationen, NGOs und öffentlichen Institutionen. Selbst Ausbildungsangebote für politische Berater richten sich ausdrücklich an Menschen aus Verwaltungen, Ministerien, Parlamenten, staatlichen Einrichtungen und internationalen Organisationen. Wer das Feld nur als Parteilobby liest, versteht es schlicht falsch.

Woran erkennt man nun gute Politikberater? Erstens an Substanz. Wer das Thema fachlich nicht durchdringt, produziert nur Phrasen. Zweitens an Prozessverständnis. Gute Berater wissen, wann ein Referentenentwurf noch offen ist, wann ein Thema in den Ländern hängt und wann die mediale Debatte politisch längst entschieden hat. Drittens an Glaubwürdigkeit. Wer alles verspricht und überall beste Kontakte behauptet, ist meistens schwächer, nicht stärker. Viertens an Übersetzungsfähigkeit: Ein guter Politikberater kann denselben Sachverhalt für Vorstand, Ministerialbeamte, Presse und Zivilgesellschaft jeweils anders und doch konsistent erklären. Fünftens an Ethik und Transparenz. Genau deshalb sind Verhaltenskodizes und Registerpflichten keine Nebensache, sondern Berufsgrundlage.

Was trennt starke von mittelmäßiger Politikberatung? Die einen jagen Terminen hinterher, die anderen verstehen Machtarchitektur. Schlechte Berater sammeln Kontakte. Gute Berater strukturieren Entscheidungsräume. Schlechte Berater verkaufen Zugang. Gute Berater liefern Timing, Argumentation, Risikoanalyse und belastbare Anschlussfähigkeit an öffentliche Interessen. Gerade in Deutschland mit seinem föderalen System, starker Verbändelandschaft und europäischer Überlagerung ist das entscheidend. Wer nur Berlin kennt, aber Brüssel, Länder, Behörden und Öffentlichkeit nicht mitdenkt, berät unvollständig.

Für Auftraggeber aus Unternehmen, Verbänden, Stiftungen oder NPOs heißt das praktisch: Die beste Politikberatung ist selten die lauteste. Sie ist diejenige, die Interessen sauber priorisiert, politische Fenster erkennt, Allianzen baut, Reputationsrisiken einpreist und die eigene Sache so formuliert, dass sie nicht wie Partikularinteresse, sondern wie eine lösbare öffentliche Aufgabe wirkt. Genau dort entscheidet sich Qualität. Politikberatung ist am Ende nicht das Theater des Einflusses, sondern das Handwerk der anschlussfähigen Wirkung.

Gerne empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch als Public Affairs Agentur | Agentur für politische Werbung | Politikberatung Agentur sowie auf das Politikberatung – Public Affairs – Profil von Stefan Mannes.

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