Stefan Mannes

Kakoii bringt 700.000 Babys Geschenke von Hessnatur

31. März 2011

Die aktuelle One2One interviewte kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes zur Jubiläumskampagne  für hessnatur. Wir gratulierten Deutschlands führendem Hersteller von natürlicher Kleidung zum 35. Geburtstag mit einer Jubiläumskampagne, die unter dem Motto “Rein ins neue Leben” die Philosophie und die Gründungsmotivation des Unternehmens in den Fokus rückt.

Ein großes Unterfangen, wollen doch über 700.000 jährlich geborene Babys im Rahmen der Jubiläumskampagne mit Babybodys versorgt sein. Damit das gelingt entwickelte kakoii ein Kampagnenkonzept, das am POS, im Katalog, Mailings und Online auf das Vorhaben aufmerksam macht.

kakoii im Politikmagazin FAKT ist …! des MDR zum Thema Wahlkampf mit Prominenten

17. September 2009

“FAKT ist …!” – der politische Talk im MDR beschäftigt sich am 21.9.09 kurz vor der Bundestagswahl mit der Frage wie sinnvoll der Einsatz von prominenten Testimonials im Wahlkampf ist.

Als Experte im Gespräch mit Moderatorin Ines Klein: kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes, der als Politikwissenschaftler und Kommunikationsstratege die Rolle von prominenten Wahlunterstützern kritisch analysiert.

Was nun, Herr Steinmeier?

8. Juni 2009

Kölnische Rundschau, 8.6.09

(…) War die Wahlkampagne der SPD falsch?

Der SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel hat alles auf eine Karte gesetzt und die politischen Gegner der SPD im Europawahlkampf direkt angegriffen („Dumpinglöhne würden CDU wählen“, „Finanzhaie würden FDP wählen“, „Heiße Luft würde Linkspartei wählen“). Allerdings taugen diese Slogans nichts in der gegenwärtigen Großwetterlage. Stefan Mannes, Politikwissenschaftler und Geschäftsführer der Werbeagentur kakoii, meint: „Eine solche Kampagne mit dieser Angriffslinie fährt der, der nichts mehr zu verlieren hat. Allerdings konnte dieses Kalkül nicht aufgehen, weil die Wähler viel mehr wissen wollten, wie die aktuellen realen Fragen zu Opel und Arcandor gelöst werden können.“ Im Grunde sei die Zeit der Wahlplakate ohnehin vorbei, so Politikberater Mannes: „Die Menschen fühlen sich durch differenzierte Werbestrategien stärker angesprochen. Selbst Jacobs-Kaffee ist heute mit 28 verschiedenen Werbelinien auf dem Markt – für die Schwangere wie für den Schwulen.“ Die SPD dagegen habe allein auf althergebrachte Polarisierung gesetzt.

Politikberater Stefan Mannes zur Parteienwerbung bei der Europawahl

2. Juni 2009

Soziale Gerechtigkeit wohin man schaut. Die Parteienwerbung zur Europawahl 2009 gleicht sich – bei allen stilistischen Unterschieden – inhaltlich wie ein Ei dem anderen. kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes kommentiert im Berliner Spreeradio am 3. Juni um 7:10 und 9:10 Uhr die Werke der Parteien.

Ein Plakat wie das andere – zur Parteienwerbung der Europawahl

24. Mai 2009

Politikberater Stefan Mannes über die Europawahl: Die Parteiplakate zur Europawahl helfen bei der Orientierung kaum weiter. Fast alle werben für dasselbe.

Tagesspiegel vom 24.05.2009

Plakate überall – zwei Wochen vor der Wahl des Europäischen Parlaments am 7. Juni geht der Wahlkampf erkennbar in die heiße Phase. Was die Parteien kommunizieren wollen, wie ansprechend die Plakate gemacht und wie sachlich oder emotional die Argumente sind, dazu hat der Tagesspiegel einen Experten gefragt. Stefan Mannes ist Politikwissenschaftler und Geschäftsführer der Werbeagentur kakoii. Er arbeitet insbesondere zu gesellschaftspolitischen Themen – er hat unter anderem die Kampagne für das Holocaust-Mahnmal konzipiert.

CDU Wahlplakat zur Europawahl 2009CDU: Die Plakate sind typisch für die Haltung der großen Parteien vor einer Wahl: Bloß keine Experimente. Gegen die Slogans „Wir in Europa“ oder „Für eine Soziale Marktwirtschaft, die menschlich ist“ hat niemand etwas, sie sind nicht angreifbar. Der Preis dafür ist, dass die Plakate aussagelos bleiben und kaum wahrgenommen werden. Sie sind gestalterisch überladen und in der Farbwahl etwas bieder. Durch das Schwarz-Rot-Gold setzen sie einen patriotischen Akzent. Die Fotos sind aus anderen Kontexten bekannt und dadurch nicht interessant. Noch dazu sprechen sie nicht für sich – was hat eine einkaufende Frau mit sozialer Marktwirtschaft zu tun?

Die CDU arbeitet mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner, um niemanden abzuschrecken. Auf einigen Plakaten wird der Spitzenkandidat Hans-Gert Pöttering gezeigt, damit die Wähler den Namen auf den Wahllisten wiedererkennen.

SPD Wahlplakat zur Europawahl 2009SPD: Die SPD fährt zwei völlig voneinander getrennte Linien – eine gezeichnete Angriffsserie und ein ruhiges Äquivalent zur CDU-Kampagne.

Die Angriffslinie zuerst zu hängen, ist eher ungewöhnlich und riskant, weil sich die Partei dadurch selbst angreifbar macht. Aufmerksamkeit ist damit allerdings garantiert – und gerade im Hinblick auf die Europawahl, bei der die Wahlbeteiligung sehr niedrig ist, kann das durchaus sinnvoll sein.

Stilistisch ist diese Linie intelligent gemacht: Sie ist einfach, prägnant, plakativ – sie fällt auf. Auch inhaltlich ist sie spannend, weil sie emotionalisiert und gegen den politischen Gegner geht. Solche Plakate werden geschaltet, wenn Parteien eher in der Defensive sind. Nur die Grünen sind als potenzieller Koalitionspartner bei der Bundestagswahl vorsichtshalber ausgespart. SPD Wahlwerbeplakat zur Europawahl 2009Hier wird deutlich, dass die Europawahl für die Parteien eher unbedeutend ist – die Gesamtstrategien zielen schon auf den Herbst.

Mit der zweiten Linie, die die SPD jetzt nachlegt, ist die Partei auf der sicheren Seite. Wie die CDU versucht sie hier, den kleinsten gemeinsamen Nenner ihrer Zielgruppe zu treffen. Was dort die einkaufende Mutter, ist hier die für Niedriglohn arbeitende Frau. Gestalterisch sind diese Plakate aufgeräumter als die der CDU, klarer fotografiert und auf eine Person fokussiert. Thematisch sind CDU und SPD identisch: Es geht um soziale Marktwirtschaft und darum, die Krise zu bewältigen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Wahlplakat der GRÜNEN zur Europawahl 2009Grüne: Die Grünen haben bei ihren Plakaten gestalterisch mehr Möglichkeiten genutzt als die anderen Parteien. Das Wort „WUMS“ soll über positive Irritation funktionieren. Die Theorie ist: Stehenbleiben, gucken, Sternchen entdecken, die Auflösung lesen – „Wirtschaft und Umwelt, menschlich und sozial“. Stilistisch ist die Kampagne etwas anspruchsvoller als der Rest. Die Signalfarben fallen auf, es gibt ein zentrales Bildmotiv. Der Wähler bleibt daran hängen – etwa an dem Maiskolben, der wie ein Autonomer aussieht.

Inhaltlich sagen die Plakate so wenig wie die der anderen Parteien: „Für ein besseres Europa“ könnte auch auf allen anderen Plakaten stehen. Allerdings ist es bezeichnend, dass auch bei den Grünen die Wirtschaft an erster Stelle steht. Die Krise überlagert viele Themen, deshalb müssen sie neben ökologischer auch ökonomische Kompetenz zeigen.

Mit dieser Kampagne spricht die Partei ihre klassischen Wähler an, neue Wähler werden so kaum gewonnen.

Fdp Partei Plakat zur Europawahl 2009FDP: Die Partei setzt ganz auf ihre Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin. Die Kampagne ist personell sehr stark fokussiert, die Kompetenz soll sich in einer Person bündeln. Eine Frau als Spitzenkandidatin ist noch immer eher ungewöhnlich, das bringt Aufmerksamkeit.

Vom Slogan her ist es wiederum dasselbe wie überall: „Für Deutschland in Europa“. Mit der Ausnahme, dass einen die Schlagwörter, die über dem Slogan stehen, etwas ratlos zurück lassen: „Leistung“ etwa. Wessen Leistung ist da gemeint? Die des Unternehmers? Die der Kandidatin? Diese Irritation wird nicht aufgelöst.

Das ist ein klassischer Anfängerfehler. Die Schlagwörter bilden zwar eine Serie – „Freiheit“ folgt noch –, aber die erkennt man nur, wenn die Plakate nebeneinanderhängen. Agenturen und Kunden finden das toll, aber auf der Straße funktioniert das nicht, weil sich die Reihe im Kopf dort nicht bildet. Gestalterisch sind die Plakate eher unruhig. Fünf verschiedene Schriftgrößen auf einmal, das macht man eigentlich nicht.

Die Linke Wahlplakat zur Europawahl 2009Linke: Die Kampagne der Linken ist gestalterisch sehr klar. Im Unterschied zu den anderen Parteien thematisiert die Linke auf den verschiedenen Plakaten spezifische politische Forderungen mit einer plakativen Kernaussage. Mit knackig formulierten Aussagen positioniert sie sich links der SPD.

Wer will, kann den erklärenden Text lesen, aber den Gedanken versteht man auch ohne Zusatzinformation. Auch thematisch ist die Partei als Einzige etwas breiter aufgestellt und bezieht etwa die Außenpolitik mit ein.

Fazit: In ihren Aussagen sind die Kampagnen der Parteien nahezu austauschbar.Die Plakate für die Europawahl werben fast alle für dasselbe: ein soziales Europa. Zwar können Plakate selten mehr als ein Argument transportieren – aber indem alle dasselbe liefern, bleibt doch unklar, wie sich der Wähler orientieren soll. Schön gewesen wäre: Mehr Reibung, mehr Mut!

(Von Patricia Hecht. Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 24.05.2009)

kakoii Berlin verzeichnet Wachstum von über 30 Prozent

12. März 2009

kakoii Berlin, die Kreativagentur für Design, Werbung und digitale Medien, verzeichnet für das Jahr 2008 eine Steigerung von Umsatz und Mitarbeitern von über 30 Prozent. Die Gründe sind vor allem die konsequente Ausrichtung auf die integrierte Betreuung von Bestandskunden, sowie der Gewinn von zahlreichen neuen Etats.

„Wir sind sehr stolz darauf, aufgrund unserer Leistung zahlreiche neue Kunden gewonnen zu haben. Auch die Bestandskunden der letzten Jahre setzten weiterhin auf unser Know-how“, so Stefan Mannes, Managing Partner bei kakoii. „Die Agentur steht seit über sieben Jahren für Fullservice Kommunikationsdienstleistungen mit einem Starken Schwerpunkt im Bereich Kunst, Kultur und Soziales. Jetzt ist diese Kompetenz besonders gefragt, da gerade NPOs und soziale Träger immer professioneller und wirtschaftlicher Handeln. Daher erwarten wir auch für 2009 ein weiteres deutliches Plus.“

kakoii Berlin betreut zahlreiche Kunden wie den Deutschen Caritasverband, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Jüdische Museum Berlin, den Weltaidstag, die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung, Zukunft”, die Berliner Volksbühne, den Förderkreis Holocaust Denkmal, die Berliner Kirchen und das Innenministerium des Landes Brandenburg.

Ladenschluss in Second Life

7. Juni 2007

Als Marketingplattform ist Second Life nach neusten Studien abgewirtschaftet. Immer mehr Markenartikler sind ernüchtert und erwägen jetzt den Rückzug.

Süddeutsche Zeitung, Martin Bell
12.6.2007

[...] Eine Befragung von 200 Second Lifers förderte bereits im März zutage: 72 Prozent zeigen sich enttäuscht über die Aktivitäten der Unternehmen, lediglich sieben Prozent räumen einen positiven Einfluß aufs Marken-Image und ihr künftiges Kaufverhalten ein.

“Wir raten Kunden derzeit von Second Life ab”, so Stefan Mannes, Managing Director der Berliner Agentur kakoii. [...] “Erstens, weil SL-Nutzer überhaupt nicht glücklich sind mit der zunehmenden Marketingbelästigung, zweitens weil (noch) die Konzepte fehlen” [...] “Manche Ideen erinnern ein bisschen an ‘Jugend forscht’”, findet Mannes. Der Berliner rät das “normale Handwerkszeug” nicht zu vergessen: “Passt meine Marke zu Second Life? Erreiche ich meine Zielgruppe? Wie hoch ist die Reichweite? Was sind die Kommunikationsziele – und wie kann ich die Ergebnisse messen?” Denn “Nur für die Pressemitteilung ‘Wir sind auch da’ ist eine SL-Präsenz einfach zu teuer.

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