PM-Report: Pharmamarketing Personalisiert und individualisiert: Die Macht der Daten

Pharmamarketing Personalisiert und individualisiert

PM-Report 4/15 Im Marketing geht es kĂĽnftig vor allem darum, die Erwartungen der Kunden individuell zu erfĂĽllen. Was das bedeutet, wissen bereits 90% der Marketing-Strategen: Sie mĂĽssen in Zukunft verstärkt an der Individualisierung und Personalisierung ihrer Strategien feilen. Der PM-Report hat kakoii GeschäftsfĂĽhrer Stefan Mannes uns anderen Pharmamarketing-Experten folgende Fragen gestellt: Personifizierung und Individualisierung werden von […]

PM-Report 4/15

Pharmamarketing Personalisiert und individualisiert

Im Marketing geht es künftig vor allem darum, die Erwartungen der Kunden individuell zu erfüllen. Was das bedeutet, wissen bereits 90% der Marketing-Strategen: Sie müssen in Zukunft verstärkt an der Individualisierung und Personalisierung ihrer Strategien feilen.

Der PM-Report hat kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes uns anderen Pharmamarketing-Experten folgende Fragen gestellt:

  1. Personifizierung und Individualisierung werden von Marketingexperten oft als groĂźe Trends genannt. Trifft das auch fĂĽr das Pharmamarketing zu? Und auch fĂĽr die Zielgruppen Patienten, Arzt, Apotheker?
    Ja. Patienten, Arzt und Apotheker unterscheiden sich nicht von uns allen. Wir alle möchten persönlich angesprochen werden. Sowohl als Haltung als auch mit spezifischen, curatierten Angeboten. Das Pharmamarketing macht hier keine Ausnahme.
  2. Wie können Personifizierung und Individualisierung der Kommunikation zu den Zielgruppen im Pharmamarketing aussehen, welche sind wichtige Elemente?
    Der Schlüssel ist es, einen klar erkennbaren Mehrwert zu bieten. Wir haben z.B. ein entsprechendes Projekt umgesetzt, bei dem Schizophrenie-Patienten personalisierte, auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Informationen über ihre Krankheit erhalten haben. Und dies über einen längeren Zeitraum. Hier hat die „sprechende Medizin“ natürlich einen Vorteil. Was die Labors der Forschungsabteilungen heute nur in den seltensten Fällen können: persönlich zugeschnittene Therapien, lässt sich z.B. bei Themen der seelischen Gesundheit gut umsetzten. Personifizierung und Individualisierung ist einer der Schlüssel dazu.
  3. Personifizierung und Individualisierung beruhen Daten. Haben Pharmafirmen erkannt, wie wichtig Informationen ĂĽber die Zielgruppen sind? VerfĂĽgen Pharmafirmen bereits ĂĽber diese Daten? Wenn nicht, haben sie eine Strategie, die notwendigen und vorhandenen Daten zu erfassen und auszuwerten?
    Unserer Erfahrung nach gibt es diese Daten bereits zum Teil. Die berechtigterweise sehr strengen Rahmenbedingungen machen die Arbeit im Pharma-Bereich ungleich schwieriger als bei z.B. FMCG. Aber Pharmaunternehmen arbeiten hart daran, verlässliche Datengrundlagen zu erarbeiten und versuchen mit Macht besser mit den „Endkonsumenten“ in direkten Kontakt zu kommen. Das geschieht z.B. über klassische Mehrwertangebote wie Beratungsleistungen zu Krankheiten über Website & Co. Auf jeden Fall bauen viele Firmen hier auch intern CRM-KNow-How auf, um vorhandene Daten sinnvoll zu nutzen und diese auszubauen.
  4. Personifizierung und Individualisierung dient sowohl der Kundengewinnung wie auch der Kundenbindung. Auf welche Kanäle setzen Pharmaunternehmen dabei?
    Kundenbindung ist der Bereich, bei dem Personifizierung und Individualisierung seine Stärken ausspielen kann, weil es hier um Vertrauen, Nähe und curatierte Angebote gibt. Pharma ist hier keine Ausnahme.
  5. Wenn es um Personifizierung und Individualisierung geht, dann geht es vor allem in digitalen Kommunikationskanälen auch um Geschwindigkeit. Sind Pharmaunternehmen fix genug?
    Unserer Erfahrung nach ein klares Ja. Bei den Unternehmen sitzen mittlerweile Marketingmanager, die viel Know How aus anderen Bereichen z.B. FMCG haben und die Kanäle auch mit diesem Fokus sehr professionell bespielen. Das hängt auch damit zusammen, dass sich Pharmaunternehmen gerade neu erfinden und sich viel Marketingfokussierter aufstellen in allen Bereichen – von Produkten bis Services.

Befragt wurden ausser Stefan Mannes zum Thema personalisiertes Pharmamarketing: Frank Tinnefeld, Managing Director, BrandPepper GmbH; Dr. Giuseppe Gianni, Geschäftsführer, BRAND HEALTH GmbH; Thomas Lemke, Geschäftsführer, PEIX Healthcare Communication; Ruth Bastuck, Geschäftsführerin, 3K Agentur für Kommunikation GmbH; Patric Jarchow und Wolfgang Höfers Geschäftsführer, in/touch hcc GmbH; Dr. Natascha Terp, Geschäftsleitung, 2strom · Die Healthcare Agentur

Lesen Sie auch den ganzen Beitrag bei PM-Report. Und besuchen Sie unseren Pharmamarketing-Bereich.

Mehr

Pharma Relations: Mit Healthcare Kommunikation ins Schwarze treffen

Pharma-relations-logo

Mit Healthcare Kommunikation ins Schwarze treffen ist nicht einfach. Wie das geht ist derzeit in dem Agenturportrait der Pharma Relations (9/2014) zu lesen, die mit den AgenturgrĂĽndern Thekla Heineke und Stefan Mannes gesprochen hat. „Klar, einfach und auf den Punkt gebracht – so lautet die Ăśbersetzung des japanischen Namens der Kreativagentur kakoii mit Sitz in Berlin […]

PharmaRelations-Ausgabe-September-2014Mit Healthcare Kommunikation ins Schwarze treffen ist nicht einfach. Wie das geht ist derzeit in dem Agenturportrait der Pharma Relations (9/2014) zu lesen, die mit den Agenturgründern Thekla Heineke und Stefan Mannes gesprochen hat.

„Klar, einfach und auf den Punkt gebracht – so lautet die Ăśbersetzung des japanischen Namens der Kreativagentur kakoii mit Sitz in Berlin Mitte und Tokio. Der Name umschreibt auch gleichzeitig den Arbeitsanspruch des Agenturteams, der in den Bereichen Design, Markenberatung, Kunst, Kampagnen und Social Media umgesetzt wird. Ziel ist, mit effizienten und pragmatischen Kommunikationslösungen bei den Zielgruppen genau ins Schwarze zu treffen. kakoii arbeitet bewusst fĂĽr Kunden aus verschiedenen Branchen, um einen frischen Blick fĂĽr neue Ideen und Impulse zu behalten. Dabei zeichnet sich das interdisziplinär aufgestellte Team auch durch seine Neugierde und das besondere GespĂĽr fĂĽrs Detail aus.“

Mehr

Handelsblatt: Ice Bucket Challenge – Chefs machen sich nass

Handelsblatt-Logo

Viral Marketing? Manche sehen den guten Zweck, andere suchen die Selbstdarstellung Platsch. Akio Toyoda sieht aus, als wäre er voll angezogen in einen See gefallen. Der Toyota-Chef hat sich gerade einen Eimer eiskaltes Wasser ĂĽber den Kopf schĂĽtten und sich dabei filmen lassen. Damit nahm er an der „Ice Bucket Challenge“ teil, einer Aktion im […]

Viral Marketing? Manche sehen den guten Zweck, andere suchen die Selbstdarstellung

Ice Bucket Challenge - kakoiiPlatsch. Akio Toyoda sieht aus, als wäre er voll angezogen in einen See gefallen. Der Toyota-Chef hat sich gerade einen Eimer eiskaltes Wasser ĂĽber den Kopf schĂĽtten und sich dabei filmen lassen. Damit nahm er an der „Ice Bucket Challenge“ teil, einer Aktion im Internet, bei der schon Prominente wie der Facebook-GrĂĽnder Mark Zuckerberg, Apple-Chef Tim Cook oder Michael Otto von der Otto Group mitgemacht haben. Das Projekt Eisdusche hat einen karitativen Zweck: Sie soll auf die tödliche Nervenkrankheit Amyotrophische Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen, an der etwa der Physiker Stephen Hawking leidet. (…)

„Manche Konzernchefs hoffen sicherlich, auf diese Weise die Reichweite ihrer Marke zu vergrößern“, vermutet Stefan Mannes, GeschäftsfĂĽhrer der Marketingagentur kakoii. Die Teilnahme eines Unternehmers an der Challenge habe den netten Nebeneffekt, die eigene Firma bekannter zu machen. Und das ohne teure Werbeeinschaltung. (…)

„Damit hat die Ice Bucket Challenge alle Eigenschaften von viralem Marketing“, erklärt Experte mannes. „Viral“ deshalb, weil sich die Videos der Challenge wie bei einem Virus rasch unter den Internetnutzern verbreiten. (…)

„Ein Konzernchef, der da mitmacht, kann Herz zeigen.“ Chefs hätten so die Chance, das eigene Image aufzubessern. „Bieder wirkende Geschäftsführer haben eine Plattform, um sich albern und menschlich zu präsentieren“, sagt Mannes. Das könne sowohl Chef als auch Konzern beim Zielpublikum sympathischer machen.

Selten gelingen Unternehmen solche viralen Erfolge – etwa 90 Prozent der Versuche schlagen fehl, schätzen die Marketingexperten. Die Dunkelziffer ist hoch, da Konzerne Misserfolge unter den Teppich kehren.

Handelsblatt vom 25.08.2014, S.24

Mehr

Positive Begegnungen 2014 Konferenz der Deutschen AIDS-Hilfe

Podiumsdiskussion-Deutsche-Aids-Hilfe-Positive-Begegnungen

Positive Begegnungen: Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz zum Thema: „Wege aus der Diskriminierung – was können wir gemeinsam tun?“ Die Konferenz zum Leben mit HIV/Aids „Positive Begegnungen“ ist Europas größte Selbsthilfekonferenz. Die Deutsche AIDS-Hilfe veranstaltet sie alle zwei Jahre in Kooperation mit Vertreter/innen aus der Selbsthilfe-Communities. Auf dem Podium sitzen zum Thema „„Wege aus der […]

kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes auf der Podium. Positive Begegnungen - Konferenz der DAH in Kassel
Positive Begegnungen: Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz zum Thema: „Wege aus der Diskriminierung – was können wir gemeinsam tun?“

Die Konferenz zum Leben mit HIV/Aids „Positive Begegnungen“ ist Europas größte Selbsthilfekonferenz. Die Deutsche AIDS-Hilfe veranstaltet sie alle zwei Jahre in Kooperation mit Vertreter/innen aus der Selbsthilfe-Communities.

Auf dem Podium sitzen zum Thema „„Wege aus der Diskriminierung – was können wir gemeinsam tun?“ – Positive Begegnungen.

  • Prof. Dr. Susanne Baer LL.M., Richterin des Bundesverfassungsgerichts und Schirmherrin der Positiven Begegnungen zum Thema Recht
  • Dieter Scholz, IBM-PersonalgeschäftsfĂĽhrer fĂĽr Deutschland, Ă–sterreich und die Schweiz zum Thema HIV im Arbeitsleben
  • Stefan Mannes, GeschäftsfĂĽhrer der Berliner Werbeagentur kakoii, die viele Kampagnen im HIV-Bereich gemacht hat („Positiv zusammen leben“, „Wussten Sie eigentlich?“) zur Frage, wie man Menschen emotional anspricht und Haltungen verändern kann
  • Dr. Annette Haberl, Ă„rztin am HIV-Center Frankfurt, zum Thema Diskriminierung im Gesundheitswesen
  • Stefan Gellrich, AIDS-Hilfe NRW zu den innovativen Aktionen von POSITHIV HANDELN (Aktueller Slogan: „Mut gehört dazu“)
  • Carsten Schatz, Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe zur Arbeit der DAH, politischen Wegen und Selbsthilfe-Aktivitäten

Moderation: Holger Wicht (Pressesprecher der Deutschen AIDS-Hilfe)

Weitere Informationen unter: www.aidshilfe.de/de/Treffpunkt/Veranstaltungen/Positive-Begegnungen

Mehr

Der Tagesspiegel: Politikberater Stefan Mannes ĂĽber die Parteienwerbung zum Volksentscheid zum Tempelhofer Feld

Tagesspiegel-logo

SPD und CDU haben ihre Kampagnen zum Volksentscheid vorgestellt Es klingt komisch, wollen doch beide das Gleiche: Der SPD-Landeschef Jan Stöß und der Generalsekretär der CDU, Kai Wegner, stellen ihre Plakatkampagnen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des Tempelhofer Feldes vor. Immerhin haben sie sich abgesprochen bei dem, was sie demnächst den Berlinern präsentieren wollen. […]

SPD und CDU haben ihre Kampagnen zum Volksentscheid vorgestellt

Kampagnenanalyse Werbung Volksentscheid zum Tempelhofer FeldEs klingt komisch, wollen doch beide das Gleiche: Der SPD-Landeschef Jan Stöß und der Generalsekretär der CDU, Kai Wegner, stellen ihre Plakatkampagnen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des Tempelhofer Feldes vor. Immerhin haben sie sich abgesprochen bei dem, was sie demnächst den Berlinern präsentieren wollen. Denn die Koalitionäre haben ein gemeinsames Ziel: eine Randbebauung des Parkareals zu ermöglichen. (…)

Stefan Mannes von der Werbeagentur Kakoii in Berlin analysiert kurz und knapp beide Kampagnen: „Die SPD macht eine abstrakte Negativkampagne, Stillstand sagt mir nichts. Die CDU präsentiert kein Kunstwerk, aber man versteht wenigstens ihr Anliegen.“ (…)

Hier geht es zum vollständigen Artikel

Mehr
Mehr News laden