Kleine Markenwebsitekritik Numero Uno: Jung von Matt Next verwässert Evian

Kategorie: Allgemein, Social Media — 29. Juni 2007 Kommentare (0)

Jung von Matt Next launcht Evian.deIn unseren unaufhörlichen und fast schon japanisch zu nennenden Bestreben nach beständiger Verbesserung, führen wir hiermit eine neue Serie in unseren Blog ein: Die kurz-kurzweilige Markenwebsitekritik. Auch um unseren Blick für eigenen Optimierungsbedarf zu schärfen. Und so ist die französische Minieralwasserindustrie Numero Uno geworden. Sugoii Kakoii!

Unser erster Kandidat: der Relaunch von evian.de, Agentur: von Jung von Matt Next. Mit einem Ansatz, der sich erstmal mal sehr spannend anhört, trumpfen die virtuellen Trojaner auf Ihrer (sic!) Markenwebsite auf: ?Überall auf evian.de sprudelt, wogt und fließt nun das Wasser ? was die gesamte Website sehr lebendig wirken lässt. Ein Effekt, an dem wir lange herumfeilten: In einem aufwändigen Dreh wurde eine bewegte Wasseroberfläche mit einer Highspeed-Kamera gefilmt und als bewegter Hintergrund in die Website eingebaut.?

Gute Idee von JvM Next, denn schließlich soll Evian jetzt ja noch frischer sein (so wohl die neue Positionierung?). Und ja, die Site gluckst und fließt tatsächlich beeindruckend. Insgesamt fühlt man sich wie in dieser einen Cousteau-Folge, die ausnahmsweise in einem Bergsee spielte.

Wenn auch bei näherem Hinsehen noch einige Optimierung in der Umsetzung nötig wäre. So ist der Effekt nicht ganz so highspeed wie versprochen, denn die Wasserwelle steht nach dem Laden der Menüpunkte und Teaser sofort wieder. Auch die Soundeffekte scheinen eher einem Cousteau?schen Tauchgang entlehnt, als einem erfrischenden Schluck aus der Pulle. Von der Hintergrundmusik Marke ?in jedem besseren Unterwasserfahrstuhl zu finden? schweigen wir lieber wie die Fische. Und na gut, das etwas triste Violett und eine gewisse Kühle sind dem Evian-CD geschuldet.

Sehr gut sind die für eine Flash-Seite sehr klare Navigation und die Aufgeräumtheit der Seite insgesamt. Das man (der Kunde?) den ?Verbraucher? auch als solchen anspricht, ist da wieder schade.Lustig, wenn auch eher als ?Web 2.0-artiges Experiment für eine Marke? anzusehen, das ?Wasserballet?.

Kurzum, ein leicht überdurchschnittlicher Markenwebsite-Relaunch, mit einigen Schwächen, etlichen guten Ideen und einer durchaus uniquen Umsetzung. Mit Spannung erwarten wir daher evian.de 2.0. Denn Jacques Cousteau haben wir immer wieder gern geguckt.

Neue AIDS Kampagne gestartet: Wir sind EGO

Kategorie: Sozialmarketing NPO — 25. Juni 2007 Kommentare (0)

AIDS ist ein dankbares Thema für Werbekampagnen. Nun ist ist der kleine Verein “Regenbogen e.V.” mit einem beachtlichen Aufgebot an Partnern mit seiner EGO Kampagne an die Öffentlichkeit getreten.

Unter dem Motto “Wir sind Ego” fordert eine Kampagne nebst TV-Spot und Community Plattform zu Engagement gegen AIDS auf. Auch wenn sie nicht erschließt, weshalb ein bislang unbekannter Verein derart umfassende PR unternimmt und nicht die Aidshilfe, Aidsstiftung oder BZgA (die den WeltAidsTag veranstalten), so irritiert besonders die vielzahl der Aktivitäten, die insbesondere im Internet von Informations- über Aktions- bis hin zu zwei Konkurrenz-Portalen zum Weltaidstag reichen: www.stopaids.de, www.wirsindego.de, www.gemeinsam-gegen-aids.de, www.clips-gegen-aids.de, weltaidstag.de und www.weltaidstag.eu. Offensichtlich ist der kleine Verein auf der Jagd nach großer Aufmerksamkeit.

Second Life als Stasi 2.0

Kategorie: Die Presse über uns — 21. Juni 2007 Kommentare deaktiviert

RBB Inforadio
20.6.07, 10:35 und 11:3

Während über Online-Durchsuchungen und Bundestrojaner allerorten diskutiert wird ist der gläserne Konsument in Second Life längst Wirklichkeit. Was von Marketern als ideale Voraussetzung für 1:1 Marketing gelobt wird, stellt sich mehr und mehr als schwieriges Feld in Sachen Datenschutz heraus. kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes sprach im RBB Inforadio über die Gefahren reale Daten in Second Life preiszugeben, die man im First Life niemals teilen würde.

Kreativ gegen Fremdenhass LKA belohnte Jugendliche für Kurzfilme

Kategorie: Die Presse über uns — 21. Juni 2007 Kommentare deaktiviert

Potsdamer Neuste Nachrichten
14.6.2007

Eine junge Frau mit Kopftuch wird auf der Straße angepöbelt. Leute laufen vorbei. Fenster gehen zu. Niemand sagt etwas, selbst als das Mädchen geschubst wird. Eine Altagssituation aus dem Kurzfilm ?Hinschauen erwünscht?, mit dem eine kleine Gruppe Mädchen aus Potsdam ins Rennen gegangen war, um an dem Präventionsprojekt ?Wölfe im Schafspelz? teilzunehmen. Gestern hat das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg in Eberswalde die fünf besten Brandenburger Teilnehmer an dem Bundeswettberwerb ausgezeichnet. [?]

Öffentlich zu sehen sind die Filme bislang nicht. Der Berliner Medienexperte Stefan Mannes von der Agentur kakoii, der schon länger mit dem LKA zusammen arbeitet, empfahl aber den jungen Kreativen gestern, ?ihre Kurzfilme unbedingt ins Internet zu stellen?. Mit Plattformen wie youtube.com oder myvideo.de erreiche man ein breites Publikum. ?Leider tuen dies auch die Rechten, werden schwer erkannt und nur selten gebannt?, sagte Mannes. Das wollen sich die Potsdamer Mädels der Voltaireschule auf jeden Fall zu Herzen nehmen. Immerhin lernen Sie in einer Einrichtung, in der das Thema Medien groß geschrieben wird.[?] pnn

kakoii Berlin gewinnt größten Bildungsträger Berlin/Brandenburgs als Neukunden

Kategorie: Neue Kunden / Projekte — 17. Juni 2007 Kommentare deaktiviert

Die Berliner Agentur kakoii sicherte sich pitchlos den Kommunikationsetat der Hoffbauer gGmbH – des größten freien Bildungsträgers in Berlin/Brandenburg. Hoffbauer betreibt derzeit 25 Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Etat beinhaltet neben einer strategischen Positionierung der Bildungsmarke die Entwicklung von Corporate Design, Werbematerialien, Internetnetauftritt, Anzeigenwerbung sowie umfassende Beratungsleistungen im Bereich Bildungsmarketing.

Guy Kawasaki: The Art of Innovation

Der ehemalige Apple Chief Evengelist und heutige Venture Capital Experte Guy Kawasaki gehört zu den besten Keynote Speakern bei einer ganzen Reihe von Themen. Besonders sehenswert ist sein Vortrag über die Kunst der Innovation.

kakoii entwickelt Kampagne für Native Instruments KORE 2

Kategorie: Neue Kunden / Projekte — 16. Juni 2007 Kommentare deaktiviert

kore2.pngFür das Flagship Produkt der Musiksoftwarefirma Native Instruments: KORE 2 wurde kakoii mit der Entwicklung einer Launchkampagne für die Version 2.0 beauftragt.
KORE 2 bedeutet individueller Sound – in Sekundenschnelle und verwandelt jeden Computer in ein mächtiges “Super Instrument” – in eine Sound Factory für das intuitive Finden, Spielen und Erschaffen von Klängen.

kakoii Berlin betreut Native Instruments seit 4 Jahren und hat bereits Printkampagnen für die Produkte B4, KONTAKT, RAKTOR und GUITAR COMBO entwickelt sowie eint TV Kampagne für GUITAR RIG.

Dreharbeiten zu Suchtpräventionsfilm beginnen

Kategorie: Sozialmarketing NPO — 10. Juni 2007 Kommentare (0)

DrogenpräventionsfilmAm 11. Juni 2007 beginnen die Dreharbeiten zum zweiten Teil von deutschlands größtem, filmischen Suchtpräventionsprojekt, das kakoii Berlin im Auftrag des Landes Brandenburg durchführt. Über 12 Tage dauern die Dreharbeiten in der Brandenburger Hauptstadt unter der Regie von Esther Gronenborn. Die mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgzeichnete Regisseurin hatte mit kakoii bereits den ersten Teil der Trilogie realisiert, die bald bundesweit in Schulen zum Einsatz kommen soll. Pressevertreter, die die Dreharbeiten begleiten möchten, finden hier die entsprechenden Kontaktdaten.

Ladenschluss in Second Life

Kategorie: Die Presse über uns — 7. Juni 2007 Kommentare deaktiviert

Als Marketingplattform ist Second Life nach neusten Studien abgewirtschaftet. Immer mehr Markenartikler sind ernüchtert und erwägen jetzt den Rückzug.

Süddeutsche Zeitung, Martin Bell
12.6.2007

[...] Eine Befragung von 200 Second Lifers förderte bereits im März zutage: 72 Prozent zeigen sich enttäuscht über die Aktivitäten der Unternehmen, lediglich sieben Prozent räumen einen positiven Einfluß aufs Marken-Image und ihr künftiges Kaufverhalten ein.

“Wir raten Kunden derzeit von Second Life ab”, so Stefan Mannes, Managing Director der Berliner Agentur kakoii. [...] “Erstens, weil SL-Nutzer überhaupt nicht glücklich sind mit der zunehmenden Marketingbelästigung, zweitens weil (noch) die Konzepte fehlen” [...] “Manche Ideen erinnern ein bisschen an ‘Jugend forscht’”, findet Mannes. Der Berliner rät das “normale Handwerkszeug” nicht zu vergessen: “Passt meine Marke zu Second Life? Erreiche ich meine Zielgruppe? Wie hoch ist die Reichweite? Was sind die Kommunikationsziele – und wie kann ich die Ergebnisse messen?” Denn “Nur für die Pressemitteilung ‘Wir sind auch da’ ist eine SL-Präsenz einfach zu teuer.

Scholz & Friends gründet CSR Agentur

Kategorie: Marketing, Sozialmarketing NPO — 7. Juni 2007 Kommentare (0)

Nachdem sich bereits zahlreiche Spezialagenturen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) etabliert haben und CSR zumindest als Kompetenzfeld bei zahlreichen PR-Agenturen Einzug gehalten hat, ziehen nun auch die großen Agenturnetworks nach. Neustes Beispiel ist S&F, die eigens dafür “Scholz & Friends Reputation” gegründet haben.

Das Agenturnetwork folgt damit dem umfassenden Trend zahlreicher Wirtschaftsunternehmen, die Implementierung und Kommunikation verantwortungsvoller Unternehmensführung ernst zu nehmen. Die Themen reichen dabei von CSR-Strategie und CSR-Identity über Corporate Citizenship-Programme bis zu Corporate-Volunteering und werden in Zukunft eine immer größere Rolle im Rahmen der Unternehmens-PR spielen.

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