Nach einer rund 6-monatigen Design- und Umsetzungsphase präsentiert sich die Website des Jüdischen Museums Berlin seit heute in einem neuen Design. Das Museum präsentiert sich keineswegs als Holocaust Museum, sondern als ein Zeugnis von über 2000 Jahren deutsch-jüdischer Geschichte. Der Relaunch der Website und Online Kampagne soll ein überregionales Publikum erreichen und zu einem Museumsbesuch inspirieren.
Initiiert wurde der umfassende Relaunch um den stark gewachsenen Inhalten und Besucherzahlen der Website Rechnung zu tragen. Unter dem Gedanken “digitaler Poesie” entwickelte kakoii Berlin einen einladenden Entwurf, der durch die Kombination von besonderer Farbwahl, architektonischen Elementen und Pflanzenmotiven das Museum dem Besucher als lebendigen Ort deutsch-jüdischer Kultur vorstellt.
Der Webauftritt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Museumsteam realisiert, der damit zu einem Dialoginstrument zwischen Besucher und Museumsmannschaft wurde. Besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf eine barrierefreie Gestaltung gelegt, welche es auch Menschen mit Behinderungen möglich macht, die Online-Services des Museums problemlos zu nutzen.
Verantwortlich auf Seiten von kakoii waren die Agenturgründer Thekla Heineke (CD) und Stefan Mannes (Konzeption), die bereits 2001 als Team den Launch der Museumswebsite bei der Agentur ?im stall? betreuten.
Mit einem unter Regie von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger realisierten TV-Spot startet heute die Kommunikationskampagne für N.I.N.A., die erste bundesweite Telefonnummer für Erwachsene, die Hilfe zum Thema sexueller Missbrauch brauchen. N.I.N.A. steht für Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen und ist ab 1. Februar unter 01805-1234 65 zu erreichen. Entstanden im Auftrag des ?Bundesvereins zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen e.V.? ist der Spot zentraler Baustein der Kampagne zum Start von N.I.N.A., die von der Agenturgemeinschaft kakoii Berlin/steinrücke+ich umgesetzt wird.
Die von kakoii Berlin konzipierten Spots werben auf einfühlsame und überraschende Weise für das einzigartige Präventionsprojekt. Sie setzen nicht auf vordergründige Schockeffekte zum Thema sexueller Missbrauch, sondern erinnern mit authentisch-idyllischen Bildern an die eigene Kindheit bzw. an die eigenen Kinder. Mit zarter Stimme singt ein Mädchen einen veränderten Text zur Melodie des Schlafliedes ?Guten Abend, gute Nacht?, der das Thema Missbrauch direkt anspricht. Der stilistische Bruch durch das Lied sensibilisiert den Zuschauer auf sehr emotionale Weise für das Thema Missbrauch und motiviert ihn zum aktiven Handeln.
Insgesamt wurden zwei Spotversionen entwickelt, die sich in den Bildern unterscheiden (1 Junge/1 Mädchen). Über eine bundeseinheitliche TV-Version hinaus für die zahlreiche Sender wie VOX, n-tv und MTV bereits kostenfreie Sendeplätze zugesagt haben gibt es individualisierte Kinoversionen, die in vielen deutschen Städten die lokale Arbeit der im Bundesverein vertretenen Organisationen unterstützen.
Neben Spot-Regisseur Florian Gallenberger konnten mit Filmemacher Volker Schlöndorff und den Schauspielern Suzanne von Borsody und Heino Ferch weitere prominente UnterstützerInnen für N.I.N.A. gewonnen werden. Sie werden ebenfalls in die weitere Kommunikationskampagne eingebunden.
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