Ladenschluss in Second Life

Als Marketingplattform ist Second Life nach neusten Studien abgewirtschaftet. Immer mehr Markenartikler sind ernĂĽchtert und erwägen jetzt den RĂĽckzug. Interview, SĂĽddeutsche Zeitung / SZ, Martin Bell 12.6.2007 […] Eine Befragung von 200 Second Lifers förderte bereits im März zutage: 72 Prozent zeigen sich enttäuscht ĂĽber die Aktivitäten der Unternehmen, lediglich sieben Prozent räumen einen positiven […]

Als Marketingplattform ist Second Life nach neusten Studien abgewirtschaftet. Immer mehr Markenartikler sind ernüchtert und erwägen jetzt den Rückzug.

Interview, SĂĽddeutsche Zeitung / SZ, Martin Bell
12.6.2007

[…] Eine Befragung von 200 Second Lifers förderte bereits im März zutage: 72 Prozent zeigen sich enttäuscht ĂĽber die Aktivitäten der Unternehmen, lediglich sieben Prozent räumen einen positiven EinfluĂź aufs Marken-Image und ihr kĂĽnftiges Kaufverhalten ein.

„Wir raten Kunden derzeit von Second Life ab“, so Stefan Mannes, Managing Director der Berliner Agentur kakoii. […] „Erstens, weil SL-Nutzer ĂĽberhaupt nicht glĂĽcklich sind mit der zunehmenden Marketingbelästigung, zweitens weil (noch) die Konzepte fehlen“ […] „Manche Ideen erinnern ein bisschen an ‚Jugend forscht'“, findet Mannes. Der Berliner rät das „normale Handwerkszeug“ nicht zu vergessen: „Passt meine Marke zu Second Life? Erreiche ich meine Zielgruppe? Wie hoch ist die Reichweite? Was sind die Kommunikationsziele – und wie kann ich die Ergebnisse messen?“ Denn „Nur fĂĽr die Pressemitteilung ‚Wir sind auch da‘ ist eine SL-Präsenz einfach zu teuer.

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Pitch geplant zur Suche Ihrer Agentur? Dann sind Sie hier richtig!

Sie möchten uns als Agentur zu einem Pitch einladen? Ein Pitch ist eine Agenturpräsentation, zu der wir un- oder schlechtbezahlt „ersten Ideen“, „graphische FingerĂĽbungen“, einen goldlackierten Pudel oder einen maĂźgeschneiderten Anzug fĂĽr Ihren Vorstand mitbringen sollen? Dazu möchten Sie uns einladen? Dann sind Sie bei uns richtig. Ein Agenturpitch stellt einen Wettbewerb dar, in dem ausgesuchte […]

Sie möchten uns als Agentur zu einem Pitch einladen?

Ein Pitch ist eine Agenturpräsentation, zu der wir un- oder schlechtbezahlt „ersten Ideen“, „graphische Fingerübungen“, einen goldlackierten Pudel oder einen maßgeschneiderten Anzug für Ihren Vorstand mitbringen sollen? Dazu möchten Sie uns einladen? Dann sind Sie bei uns richtig.

Ein Agenturpitch stellt einen Wettbewerb dar, in dem ausgesuchte Agenturen dem Auftraggeber individuell erarbeitete Lösungen präsentieren. Meist wird dabei erwartet dass die Agentur dabei kostenfrei arbeitet oder zu einer Vergütung, die unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.

Das ist in etwa so, als wenn Sie in 5 gute Restaurants gehen, sich ein mehrgängiges GourmetmenĂĽ vom KĂĽchenchef persönlich zubereiten lassen und dann nur in dem Restaurant bezahlen, in dem es Ihnen am besten geschmeckt hat. Vielleicht lassen Sie auch ein Trinkgeld zurĂĽck und betonen, dass das ja schon ganz anständig sei. Oder sie sagen dem KĂĽchenchef dass sie zwar jetzt alles umsonst haben wollen aber in Zukunft dann ganz viel und teuer essen wollen. Und natĂĽrlich sagen sie allen Restaurants dass alle anderen Restaurants natĂĽrlich auch mitmachen und das vollkommen ĂĽblich sei … seit Jahren und sich sonst ja kein Gast vernĂĽnftig entscheiden könnte.

Das klingt unverschämt oder gar absurd? Das finden wir auch. Und es erübrigt sich die Frage, ob ein Pitch die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit sein kann.

 

Aber keine Angst vor der Agenturauswahl – es geht auch anders

Agenturen und Kunden suchen zunehmend nach Alternativen zum Pitch – wie auch unlängst die wuv schrieb. Denn dieser liefert bei komplexen Fragestellungen keine Antworten mehr. Die beste Möglichkeit: Ein Workshop. Während es bei einem klassischen Pitch darum geht, dass Agenturen sich mit vorgefertigten Ideen zeigen, arbeiten beim Workshop Kreative und Kunden wie in einer Alltagssituation zusammen. Dabei werden Ziele deutlicher formuliert, Unklarheiten beseitigt und „last but not least“: Man lernt sich im Arbeitsprozess besser kennen als bei einem theatralischen Pitch-Auftritt. Mit wem Sie den Workshop machen, entscheiden Sie selbst auf Basis eines Screenings oder durch ein sogenanntes „Chemistry-Meeting“, bei dem sich Werber- und Marketing-Entscheider kennen lernen.

Wichtig: Auch dieser Einstieg in die gemeinsame Arbeit ist nicht umsonst, denn es geht um eine konkrete Arbeitsleistung einer Agentur, die fairerweise konkret vergütet werden sollte. Laut Jan-Piet Stempels, Geschäftsführer von Roth Observatory und Pitchberater, liegt die Preisspanne eines Agenturen-Workshops zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Wenn es um die komplette Markenstrategie geht, kann es auch deutlich teurer werden. So oder so ist das Geld gut angelegt und Sie bekommen die Sicherheit zu wissen wie es ist, mit der Agentur unter realistischen Szenarien zu arbeiten. Das ist nicht zu ersetzen, wenn Sie auf der Suche nach einen langjährigen Partner auf Augenhöhe sind.

 

Und jetzt?

Wenn sie sich jetzt nicht ertappt fühlen und offen sind für einen Partner auf Augenhöhe, dann geht es hier weiter zu unserer  Kontaktseite. Wir freuen uns auf Ihre Mail oder Ihren Anruf.

Oder werfen Sie einen Blick auf diesen Film zum Thema Agentur-Pitch.

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