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31.8.2005
Die Hilfsorganisation medica mondiale macht im September mit einem bundesweiten Kampagnenmonat bundesweit auf Kriegsvergewaltigungen und die Folgen für Frauen aufmerksam. Die von der Berliner Agentur kakoii konzipierte und umgesetzte Kampagne ist bewusst provokant gestaltet. Sie zeigt Frauen in jedem Alter und jeder Herkunft aus der Sicht der Täter: als Kriegsbeute. An Medien kommen Plakate, Postkarten und andere Werbemittel zum Einsatz, zudem werden Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt.
Der Kontakter, Marketing
31.8.05
Mit einer bundesweiten Kampagne macht die Hilfsorganisation Medica Mondiale im September 2005 auf Kriegsvergewaltigungen und die Folgen für Frauen aufmerksam. Die von der Kreativagentur kakoii Berlin, entwickelte Kampagne ist nach Angaben der Agentur bewusst provokant gestaltet. Sie zeigt Frauen aus der Sicht der Täter: als Kriegsbeute. Neben Werbemitteln wie Plakaten und Postkarten, stehen verschiedene Aktionen im Zentrum der Kampagne. So gibts es beispielsweise Veranstaltungen mit der Schauspielerin Katrin Saß (?Good bye, Lenin?) sowie der TV-Moderatorin Bettina Böttinger.
Mit einem bundesweiten Kampagnenmonat macht die Hilfsorganisation medica mondiale im September 2005 bundesweit auf Kriegsvergewaltigungen und die Folgen für Frauen aufmerksam. Die Kampagne startet am 1. September im Marburg und endet am 30. September in Köln.
Die von der Kreativagentur kakoii Berlin konzipierte und umgesetzte Kampagne ist bewusst provokant gestaltet. Sie zeigt Frauen in jedem Alter und jeder Herkunft aus der Sicht der Täter: als Kriegsbeute – ohne dies pathetisch zu überhöhen. Die Kampagne schlägt damit eine Brücke von der Situation der Frauen und Mädchen im Zweiten Weltkrieg zur Situation von Frauen und Mädchen in heutigen Kriegen.
An Medien kommen neben Plakaten und Postkarten verschiedene Werbemittel zum Einsatz. Zentrale Stellung nimmt der Aktionscharakter der Kampagne ein: Die Mitarbeiterinnen von medica mondiale tragen bei den Aktionen in Fußgängerzonen, auf Marktplätzen etc. T-Shirts mit der Aufschrift “Kriegsbeute”. Weiterhin gibt es Veranstaltungen mit der Schauspielerin Katrin Saß (“Good bye, Lenin”) sowie der TV-Moderatorin Bettina Böttinger.
medica mondiale ist eine der wenigen Organisationen weltweit, die sich des Themas Vergewaltigung in Kriegs- und Krisengebeiten annehmen und tritt damit selbstbewußt in die Öffentlichkeit. Monica Hauser, Gründerin von medica mondiale: ?Ein öffentliches aufmerksam machen auf ihre Situation gehört untrennbar zur Unterstützung der Frauen dazu. Unser Ziel ist es deshalb, viele Menschen zu informieren und ebenfalls zur Unterstützung von Frauen und Mädchen im Krieg aufzufordern.?
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Kürzlich ging das Elektro-Netlabel Elektriksheep (www.elektriksheep.de) an den Start, laut eigenen Angaben “dedicated to realising the latest hot shit in Berlin Elektro-inspired music on the internet”.
Die hier verbreitete Musik ist “so real wie jedes anständige, dedopte, genmanipulierte Schaf”, erklären die Initiatioren. kakoii Berlin, die CI und Website entwickelten, verpassten dem Label dann auch das passende Wappentier. [jn]