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ARD: 60x Deutschland und 1x kakoii- ARD Dokumentarserie

ARD: 60x Deutschland und 1x kakoii- ARD Dokumentarserie

Fundraising- und Public Affairs Kampagne in ARD Dokumentarserie Es ist über 10 Jahre her, seitdem wir mit unserer Kampagne für das Berliner Holocaust Denkmal ein Stück Kommunikationsgeschichte in die Welt brachten. Neben über 3500 Presseartikeln seinerzeit fand das Motiv „Den Holocaust hat es nie gegeben“ Eingang in die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums und zahlreiche […]

ARD: 60x Deutschland und 1x kakoii- ARD Dokumentarserie

Fundraising- und Public Affairs Kampagne in ARD Dokumentarserie

Es ist über 10 Jahre her, seitdem wir mit unserer Kampagne für das Berliner Holocaust Denkmal ein Stück Kommunikationsgeschichte in die Welt brachten. Neben über 3500 Presseartikeln seinerzeit fand das Motiv „Den Holocaust hat es nie gegeben“ Eingang in die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums und zahlreiche weitere Sammlungen.

Nun hat sich die ARD des Themas angenommen. Im Rahmen der ARD Dokumentarserie 60x Deutschland wird über die Kampagne für das spannendste der deutschen Denkmäler berichtet.

In deren Zentrum stand ein 400qm großes Riesenposter neben dem Brandenburger Tor. Auf einem Foto einer idyllischen Berglandschaft war zu lesen: “Den Holocaust hat es nie gegeben“ Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren könnten es noch mehr sein. Spenden Sie deshalb für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Das Motiv war eine Analogie zum Denkmal selbst: Die Headline ein Störer in der Idylle. Genau so wie das Denkmal ein Störer in der deutschen Erinnerungslandschaft ist. Das Konzept war Provokant, die Diskussion intensiv.

Das Holocaust-Mahnmal, offiziell als „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ bekannt, ist eine eindrucksvolle Gedenkstätte im Zentrum Berlins, die den sechs Millionen jüdischen Opfern des Holocaust gewidmet ist. Entworfen vom Architekten Peter Eisenman, wurde das Mahnmal im Jahr 2005, 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, eingeweiht.

Die Anlage umfasst 2.711 Betonstelen unterschiedlicher Höhe, die auf einem wellenförmigen Feld angeordnet sind. Diese Stelen bilden ein enges Gitter, das Besucher einlädt, sich auf individuellen Wegen durch das unübersichtliche und beklemmende Labyrinth zu bewegen. Die Erfahrung des Durchschreitens der Stelen soll ein Gefühl der Isolation und Desorientierung hervorrufen, das metaphorisch für die Erfahrungen der Holocaust-Opfer steht.

Unterhalb des Feldes befindet sich ein Ort der Information, der die Besucher über die Opfer des Holocaust und die verschiedenen Facetten der Verfolgung und Vernichtung informiert. Dokumente, Familienfotos und persönliche Berichte geben den Opfern Namen und Gesichter und machen das unfassbare Ausmaß des Holocausts greifbar.

Das Holocaust-Mahnmal ist nicht nur eine Mahnung an die Schrecken der Vergangenheit, sondern auch ein Appell an die Gegenwart und Zukunft, Menschenrechte zu achten und Antisemitismus sowie Rassismus entschieden entgegenzutreten. Es steht als Symbol für Trauer, Erinnerung und die unbedingte Verpflichtung, die Geschichte nicht zu vergessen und sich für eine Welt einzusetzen, in der solche Verbrechen nie wieder geschehen.

Hier geht es zu: www.60xdeutschland.de. In diesem Zusammenhang empfehlen wir uns natürlich auch gerne als Fundraising Agentur, Agentur für Politikberatung und politische Werbung sowie als Public Affairs Agentur.

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dapd: Politik-Experte Stefan Mannes zum Krisenmanagement von Bundespräsident Wulff

dapd: Politik-Experte Stefan Mannes zum Krisenmanagement von Bundespräsident Wulff

Das erste TV-Interview von Bundespräsident Christian Wulff am 4. Januar zur Kreditaffäre und seinen umstrittenen Anrufen beim Verlag Axel Springer hat bei den Zuschauern großes Interesse hervorgerufen. Das Krisen-Management des Bundespräsidenten stößt allerdings auf ein geteiltes Echo. Die Nachrichtenagentur DAPD bat Politik-Experte und kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes um seine Einschätzung. Das Fazit zum Bundespräsidenten: viel […]

dapd: Politik-Experte Stefan Mannes zum Krisenmanagement von Bundespräsident WulffDas erste TV-Interview von Bundespräsident Christian Wulff am 4. Januar zur Kreditaffäre und seinen umstrittenen Anrufen beim Verlag Axel Springer hat bei den Zuschauern großes Interesse hervorgerufen. Das Krisen-Management des Bundespräsidenten stößt allerdings auf ein geteiltes Echo.

Die Nachrichtenagentur DAPD bat Politik-Experte und kakoii Geschäftsführer Stefan Mannes um seine Einschätzung. Das Fazit zum Bundespräsidenten: viel persönlichkeitsbedingte Probleme, aber auch eine kleine Chance, dass der Skandal in Vergessenheit geraten könnte.

Das Interview wurde im dapd Newsfeed sowie in mehreren Nachrichtensendungen ausgestrahlt.

Hintergrund zur Causa Wulff

Christian Wulff, der ehemalige Bundespräsident Deutschlands, trat am 17. Februar 2012 von seinem Amt zurück. Sein Rücktritt war die Folge einer Reihe von Kontroversen und Vorwürfen, die hauptsächlich mit seiner persönlichen Finanzierung und Beziehungen zu Geschäftsleuten zusammenhingen.

Die Affäre begann im Dezember 2011, als Medienberichte aufdeckten, dass Wulff als Ministerpräsident von Niedersachsen einen privaten Kredit in Höhe von etwa 500.000 Euro von den Eheleuten Geerkens angenommen hatte. Dieser Kredit wurde verwendet, um sein Haus zu finanzieren. Kritiker warfen ihm vor, er habe diesen Kredit in seiner Zeit als Ministerpräsident nicht ordnungsgemäß offengelegt.

Die Situation verschärfte sich, als bekannt wurde, dass Wulff versucht hatte, die Berichterstattung über seine privaten Finanzgeschäfte zu beeinflussen. Insbesondere wurde er dafür kritisiert, dass er versucht hatte, die Veröffentlichung eines kritischen Berichts in der „Bild“-Zeitung zu verhindern, indem er dem Chefredakteur Drohungen auf dessen Mailbox hinterließ.

Trotz anfänglicher Versuche, im Amt zu bleiben und seine Unschuld zu beteuern, wuchs der politische und öffentliche Druck auf Wulff stetig. Schließlich erklärte er seinen Rücktritt, indem er angab, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Fähigkeit, das Amt auszuüben, irreparabel beschädigt sei. Sein Rücktritt war bemerkenswert, da er der erste Bundespräsident in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland war, der aufgrund eines Skandals zurücktrat.

Nach seinem Rücktritt wurde Wulff strafrechtlich untersucht, aber letztendlich wurden alle Vorwürfe gegen ihn fallengelassen, und er wurde von allen Anklagepunkten freigesprochen. Trotz des Freispruchs blieb sein Ruf beschädigt, und die Affäre löste eine breite Debatte über politische Transparenz und Ethik in Deutschland aus.

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Stefan Mannes
Geschäftsführer / Partner
kakoii Berlin
Telefon: 030 440 3232 8
berlin(Replace this parenthesis with the @ sign)kakoii.de

Stefan Mannes ist Co-Gründer der Agentur kakoii Berlin. Als Politologe und Historiker betreut er seit über 20 Jahren Kunden aus den Bereichen Politik, Verbände und Stiftungen sowohl als strategischer Berater als auch bei der operativen Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen. Als Experte für politische Kommunikation ist er oft zitierter Ansprechpartner für Medienvertreter. Seine Statements und Analysen wurden publiziert in Formaten wie ARD Tagesthemen, RTL News, WDR und vielen mehr. Bei Interesse können wir uns natürlich auch als Public Affairs Agentur oder Agentur für Politikberatung und politische Werbung empfehlen.

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Neues Museumsmarketing Projekt: kakoii betreut aufsehenerregendes Militärmuseum in Dresden

Kakoii betreut aufsehenerregendes Militärmuseum in Dresden

Im Auftrag der Bundeswehr arbeitet die Berliner Agentur Kakoii mit dem Leitungsteam des Militärmuseum in Dresden derzeit an Corporate Identity und Corporate Design. Wir freuen uns sehr über einen neuen Kunden aus dem Bereich Museumsmarketing bzw. Museumskommunikation. Im Auftrag der Bundeswehr arbeitet die Berliner Agentur kakoii mit dem Leitungsteam des Militärmuseum in Dresden derzeit an […]

Kakoii betreut aufsehenerregendes Militärmuseum in Dresden

Im Auftrag der Bundeswehr arbeitet die Berliner Agentur Kakoii mit dem Leitungsteam des Militärmuseum in Dresden derzeit an Corporate Identity und Corporate Design.

Wir freuen uns sehr über einen neuen Kunden aus dem Bereich Museumsmarketing bzw. Museumskommunikation.

Im Auftrag der Bundeswehr arbeitet die Berliner Agentur kakoii mit dem Leitungsteam des Militärmuseum in Dresden derzeit an Corporate Identity und Corporate Design. Die Umsetzung wird bis zur Neueröffnung im Oktober 2011 erfolgen.

Kakoii betreut aufsehenerregendes Militärmuseum in DresdenDas Museum erregt zum einen durch das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude Aufmerksamkeit. Zum anderen wird das inhaltliche Konzept bereits jetzt in Medienberichten gelobt. Das Museum setze sich mit Krieg und Gewalt anders auseinander, als Besucher das aus vergleichbaren Museen kennen würden. Das Museum soll als eine der Top-Museumsmarken positioniert werden, die Touristen in eine Stadt ziehen. Die „New York Times“ ist davon bereits überzeugt: Sie empfahl Dresden jüngst als Top-Reiseziel für 2011 – die Neueröffnung vom Militärmuseum.

Kakoii ist eine inhabergeführte Kreativagentur mit in Standorten Berlin und Tokyo. Sie betreut zahlreiche Kunden aus dem Bereich Kunst, Kultur und Soziales, darunter das Jüdische Museum Berlin, den Weltaidstag, die Berliner Volksbühne und die Caritas. Bekanntestes Werk der Agentur: Die „Mach’s mit“-Plakate im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. 

HORIZONT, 6.7.2011

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der bedeutendsten Museen seiner Art in Deutschland. Es bietet einen umfassenden Überblick über die Militärgeschichte Deutschlands von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Das Museum befindet sich in der Dresdner Albertstadt und ist in einem eindrucksvollen Gebäude untergebracht, das ursprünglich als Arsenal im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Eine Besonderheit des Museums ist der markante Erweiterungsbau, der nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind entstand und 2011 eröffnet wurde. Dieser moderne Anbau in Form eines Keils durchschneidet das historische Gebäude und symbolisiert die Brüche in der deutschen Militärgeschichte.

Das Militärhistorische Museum legt einen besonderen Fokus auf die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle des Militärs in der Gesellschaft und den Auswirkungen von Kriegen auf Menschen und Umwelt. Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl von Exponaten, darunter Uniformen, Waffen, militärische Ausrüstung, aber auch Kunstwerke und persönliche Gegenstände von Soldaten. Multimediale Installationen und interaktive Elemente ergänzen die Präsentation und ermöglichen es den Besuchern, tiefer in die Thematik einzutauchen.

Neben der Dauerausstellung veranstaltet das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu spezifischen militärhistorischen Themen und aktuellen Fragestellungen. Bildungsprogramme und Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung von Frieden und Sicherheitspolitik zu schärfen.

Das Militärhistorische Museum in Dresden ist somit nicht nur ein Ort der Geschichtsvermittlung, sondern auch ein Raum für Reflexion und Diskussion über die komplexe Rolle des Militärs in Vergangenheit und Gegenwart. Es bietet den Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die vielschichtigen Aspekte militärischer Geschichte zu erkunden und zu verstehen.

Hier geht es zur MHM-Website. Und natürlich empfehlen wir uns gerne auch als Museumsmarketing Agentur, Corporate Design Agentur Berlin und Kulturmarketing Agentur.

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kakoii bringt 700.000 Babys Geschenke von Hessnatur

kakoii bringt 700.000 Babys Geschenke von Hessnatur

Nachhaltigkeitskampagne zur Kundenbindung und Kundengewinnung Werdende oder gewordene Familien gibt es erstaunlich viele. Circa 700.000 Babys werden in diesem Jahr im deutschsprachigen Raum geboren, so Stefan Mannes, Geschäftsführer der Agentur kakoii. Wenn es nach ihm und seinem Kunden Hessnatur ginge, soll jedes dieser Babys ein Geschenk bekommen. Und zwar den Hessnatur-Babybody. Ein Zähler auf der […]

Nachhaltigkeitskampagne zur Kundenbindung und Kundengewinnung

Hessnatur ist nach eigener Aussage Deutschlands führender Hersteller für natürliche Kleidung und feiert dieses Jahr den 35. Geburtstag. Darunter auch die Aktion der 700.000 Babybody-Geschenke.

Jubiläumskampagne für hessnaturDie Kampagne war eine Idee des Unternehmens selbst. Denn Firmengründer Heinz Hess nahm vor 35 Jahren die Geburt seines Sohnes zum Anlass, Hessnatur zu gründen. Aus dem Babyausstatter wurde mit der Zeit ein Versender, der ein breites Sortiment an nachhaltig und biologisch produzierten Textilien anbietet. Der Vertrieb an die nach eigenen Angaben rund 600.000 Kunden läuft dabei über Katalog und Internet. 2006 wurde zudem der erste Shop am Gründungsstandort Butzbach eröffnet. Ein Geschäft in Hamburg folgte 2007, ein weiteres 2008 in München. Seitdem gibt es außerdem einen E-Shop in den USA.

Markenberatung und Branding machen den Unterschied

Im Pitch um die Geburtstagskampagne konnte sich die Berliner Agentur kakoii durchsetzen. Sie passt laut Gründer und Geschäftsführer Stefan Mannes perfekt zu Hessnatur. Denn Kakoii hat sich gesellschaftlich relevanten Themen verschrieben. 60 bis 70 Prozent der Kunden stammen aus sozialen und kulturellen Bereichen. „Die knapp 40 Prozent klassischen Industriekunden subventionieren das natürlich mit“, sagt Mannes. Oft wird seine Agentur auch für CSR-Beratung angefordert. Wenn es den Unternehmen jedoch nur um „Ideen für eine gute Tat“ geht, lehnt Kakoii nach eigener Aussage solche Aufträge auch ab. „Das ist eine Frage der Ethik und des Rufs, den wir haben. Wenn wir solche Aufträge annähmen, würden wir schnell an Glaubwürdigkeit verlieren“, sagt Mannes. Hier war von uns vor allem Markenberatung und Branding gefragt neben der kreativen Ausarbeitung.

Bei Hessnatur sei das ganz anders gewesen. Das mittelständische Unternehmen ist laut Mannes konsequent in seiner Firmenphilosophie. „Bei Hessnatur findet sehr viel Dialog statt, beispielsweise über Social Media. Auch die interne Kommunikation ist stark ausgeprägt. Das ist ungewöhnlich, aber schön zu sehen.“

Die Idee, 700.000 Babys in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu beschenken, wird Hessnatur wohl mehr kosten als einbringen. „Je besser die Aktion läuft, desto mehr kostet sie“, so Mannes. „Zwar ist es auch eine Marketingaktion, doch primär wird quasi das Unternehmensversprechen eingelöst.“ Denn mit jedem verschenkten Body saniert Hessnatur zwei Quadratmeter Anbaufläche in Burkina Faso bzw. sorgt dafür, dass diese auf Dauer giftfrei gehalten werden kann.

Kunden als Multiplikatoren für Hessnatur

Eltern, die einen Hessnatur Babybody erhalten wollen, brauchen nicht Kunde bei dem Textilhersteller zu sein. Es genügt, wenn sie im Laden eine Geburtsurkunde ihres Babys vorlegen oder online ein eingescanntes Dokument einreichen. Natürlich können sie den Body auch kaufen. Damit die Aktion bekannt wird, setzt Kakoii vor allem auf die bestehenden Kommunikationskanäle von Hessnatur zur Bestandskundschaft. Die Shops werden mit Plakaten und PoS-Materialien ausgestattet, auf der Facebook-Fanseite wird die Aktion promotet, es wurden ein Jubiläumslogo entwickelt, eine Aktionsverpackung, ein Sonderkatalog, natürlich Aktionsseiten im Internet, und mehrmals im Jahr erhalten die Kunden Mailings, die auf die Geburstagskampagne hinweisen. „Der Rest läuft über Empfehlungsmarketing“, sagt Mannes. Das funktioniere bei den Hessnatur-Kunden sehr gut, sie seien exzellente Multiplikatoren. Dass zum Jahresabschluss tatsächlich die 700.000-Marke erreicht wird, hält er jedoch auch für ein sehr ambitioniertes Ziel.

Die Babybody-Aktion ist allerdings nur ein Teil der Maßnahmen, die im laufenden Jahr geplant sind – wenn auch der „Leuchtturm“ unter ihnen. Weitere Aktionen sind unter anderem ein Special über Heinz Hess sowie ein Glückwunsch-Baumwollstrauch im Netz. Dort können Kunden von Hessnatur ihre persönlichen Glückwünsche mit virtuellen Zettelchen an einem Baumwollstrauch hinterlassen. Weitere Sonderaktionen werden nach und nach im Laufe des Jahres stattfinden. Ende des Jahres ist nach Aussage von Mannes zudem eine große Abschlussaktion geplant. Näheres konnte der Agenturchef aber noch nicht verraten.

Hier geht es zur Website des Herstellers. Gerne können wir uns in diesem Zusammenhang auch als Branding Agentur Berlin und Agentur für Markenberatung empfehlen.

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Thekla Heineke macht Spagat zwischen Schlingensief und Design

Thekla Heineke macht Spagat zwischen Schlingensief und Design

In Berlin Mitte und Prenzlauer Berg sehen sich Hippies und Hipster ähnlich. Ein Fallbeispiel kreativer Arbeit. Man sieht ihr fast nicht mehr an, dass sie aus dem Osten kommt. Die Choriner Straße führt vom Berliner Bezirk Mitte zum Prenzlauer Berg empor und hat ihre DDR-Vergangenheit weit gehend abgestreift, seit sie in den letzten Jahren Stück […]

In Berlin Mitte und Prenzlauer Berg sehen sich Hippies und Hipster ähnlich. Ein Fallbeispiel kreativer Arbeit.

Thekla Heineke macht Spagat zwischen Schlingensief und DesignMan sieht ihr fast nicht mehr an, dass sie aus dem Osten kommt. Die Choriner Straße führt vom Berliner Bezirk Mitte zum Prenzlauer Berg empor und hat ihre DDR-Vergangenheit weit gehend abgestreift, seit sie in den letzten Jahren Stück für Stück renoviert wurde. Vor allem aber hat sie eine spezifisch berlinerische Ökonomie entwickelt: Wo vorher Leerstand herrschte oder ganz normale Parterrewohnungen waren, haben sich zwischen Kneipen und Spätkaufläden erfinderische Ich-AGs und Agenturen, Galerien und Künstlerkollektive eingenistet. Thekla Heineke arbeitet hier in ihrer Agentur kakoii Berlin.

Die meisten Akteure der Choriner Straße sind bürgerliche Bohémiens Anfang bis Mitte dreißig, kommen aus der westdeutschen Provinz oder dem europäischen Ausland und bieten etwas an, von dem die Welt bislang nicht ahnte, dass sie es benötigt. So gibt es in der Choriner Straße das Journalistenpaar Florian Illies und Amelie Heydebreck das neue Kunstmagazin „Monopol“ heraus; schräg gegenüber verkauft eine Galerie-Agentur, die Christoph Schlingensiefs „Church of Fear“-Projekt betreute, Filztaschen und „Martyrium Girl“-Shirts, während ein paar Häuser weiter der Berliner Komponist und Kult-Illustrator Jim Avignon am Bildschirm frickelt.

Die Verbindung, die Kunst und Unternehmergeist hier eingehen,  hat in der Regel mit kleinen Budgets und großem, pragmatisch unterfüttertem Idealismus zu tun. Den verkörpert Thekla Heineke, 33, geradezu beispielhaft. Die energiegeladene Designerin hätte auch in Paris arbeiten und vom japanischen Kosmetik-Giganten Shiseido ein Spitzengehalt beziehen können, wenn sie sich vor drei Jahren nach einem hochkarätigen Praktikum in Tokio nicht für das Berliner Design-Start-up „Im Stall“ entschieden hätte: „Nach vier Wochen war ich dort schon Art Director.“

Als die New Economy gegen die Wand fuhr, erwischte es auch „Im Stall“. Darauf hin gründete Thekla Heineke zusammen mit ihrem Kollegen Stefan Mannes die Grafik- und Werbeagentur kakoii – was japanisch ist und so viel wie „einfach, klar, cool“ bedeutet – und zog in eines der damals noch unsanierten Ladenlokale in der Choriner Straße. Aus der No-Budget-Gründung wurde eine Agentur, die zwar keine Reichtümer scheffelt, aber die ihre drei festen Mitarbeiter „ganz okay“ ernähren kann. Dafür verbinden kakoii-Kampagnen häufig Theater und „Social Design“, wie Heineke es nennt. So gestaltete die Agentur den grafischen Auftritt der freien Hildesheimer Theatergruppe Aspik, berät die Deutsche Filmakademie und das Berliner Revuetheater Friedrichstadtpalast und produzierte zusammen mit Christoph Schlingensief dessen „Hamlet“-Buch und die Fernsehserie „Freakstars 3000“.

Heineke ist besonders stolz auf die Aufträge von Non-Profits – derzeit dreht kakoii etwa zusammen mit Kurzfilm-Oscar-Preisträger Florian Gallenberger einen Werbespot gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Und für ihre bislang Aufsehen erregendste Kampagne, die sich mit dem Slogan „Den Holocaust hat es nie gegeben“ für das Berliner Holocaust-Mahnmal einsetzte, verdiente sie selbst keinen Cent.

Linke Politik und Ökonomie

Nach dem Abitur war Heineke drei Jahre um die Welt gereist, hatte eine Hütte im brasilianischen Dschungel gebaut, als Hostess in Tokio gearbeitet und Vulkane in Südostasien bestiegen – eine Straßentheaterausrüstung, Zeichenblock und Videokamera stets im Gepäck. Während ihres Designerstudiums inszenierte sie Stücke mit Sinti und Russlanddeutschen, tourte durch Irland und Großbritannien. Doch den Hintergrund aus Globetrottertum, Hippie-Lifestyle und links-alternativer Kunstzene sieht man Thekla Heineke genauso wenig an, wie sie dem Klischee der coolen Agentur-Hipsterin entspricht.

„Ich war einfach immer anwendungsorientiert“, sagt Thekla Heineke, gefragt nach den (scheinbaren) Widersprüchen von Kunst und Werbung, von linker Politik und Ökonomie. „Wie wollten Werbestrategien auch deshalb verstehen und anwenden können, um sie für die guten Projekte einzusetzen.“ In der Choriner Straße scheint das bestens zu klappen.

Züricher Tagesanzeiger, von Eva Berendt.  Übrigens: Thekla Heineke und kakoii empfehlen sich gerne als Agentur für Kulturmarketing und Agentur für Theatermarketing.

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