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Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2025 gestartet

Weltaidstag - Welt-Aids-Tag 2025

kakoii Berlin ist stolz, die diesjährige Kampagne zum Welt-AIDS-Tag – einem unserer Herzensprojekte – entwickelt zu haben. Unter dem Titel „Stell dir vor … wir ändern das gemeinsam“ haben wir eine bundesweite Aktion mit Plakatmotiven und einem Animations-Spot realisiert, die eindringlich über die aktuelle HIV/Aids-Situation informiert und zum gemeinsamen Handeln aufruft. Hintergrund zum Welt-Aids-Tag: Dringender […]

Weltaidstag - Welt-Aids-Tag 2025

kakoii Berlin ist stolz, die diesjährige Kampagne zum Welt-AIDS-Tag – einem unserer Herzensprojekte – entwickelt zu haben. Unter dem Titel „Stell dir vor … wir ändern das gemeinsam“ haben wir eine bundesweite Aktion mit Plakatmotiven und einem Animations-Spot realisiert, die eindringlich über die aktuelle HIV/Aids-Situation informiert und zum gemeinsamen Handeln aufruft.

Hintergrund zum Welt-Aids-Tag: Dringender Handlungsbedarf. Die Pandemie bedroht die Welt.

Weltweit leben rund 41 Millionen Menschen mit HIV. Doch erzielte Fortschritte im Kampf gegen Aids sind in Gefahr. Drastische Kürzungen internationaler Hilfen drohen, bereits Erreichtes zunichte zu machen. Die USA als größte Geldgeberin haben ihr Engagement 2025 stark zurückgefahren – etwa durch die Auflösung der Entwicklungsbehörde USAID. Nach Schätzungen könnten bei anhaltenden Kürzungen bis 2029 weltweit rund vier Millionen zusätzliche Menschen an Aids sterben und sieben Millionen sich neu mit HIV infizieren.

Auch in Deutschland gibt es alarmierende Signale: Erstmals seit Jahren ist die Zahl der HIV-Neuinfektionen wieder gestiegen – 2024 infizierten sich geschätzt 2.300 Menschen, rund 200 mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr: Wo bei Prävention und Drogenhilfe gespart wird, steigen Infektionszahlen folgerichtig. Obwohl HIV heute gut behandelbar und unter Therapie nicht übertragbar ist, haben immer noch viele Menschen irrationale Ansteckungsängste im Alltag. Laut einer Umfrage berichteten sehr viele HIV-positive Menschen, im vergangenen Jahr mindestens eine diskriminierende Erfahrung gemacht zu haben.

Plakate: Empathie, Prävention und Solidarität: „Stell dir vor …“

Kern der Kampagne sind fünf Plakatmotive, die Betrachter*innen mit dem Appell „Stell dir vor …“ direkt in die Lage der Menschen versetzen, deren Versorgung in Gefahr ist oder die unter Diskriminierung leiden. Jedes Plakat zeigt eine echte Person und thematisiert eindringlich Aspekte des Leben mit HIV:

  • „Stell dir vor, eine Pandemie bedroht die Welt und die Welt schaut weg.“

  • „Stell dir vor, du stirbst an einer behandelbaren Krankheit.“ – Sarah aus Kenia drückt damit ihre Angst aus: Durch den Wegfall von Medikamenten könnte Aids wieder zum Todesurteil werden.

  • „Stell dir vor, dein Kind ist krank und es gibt keine Medizin.“ – Daniel aus Kenia fürchtet, dass er und sein Sohn bald keinen Zugang zu HIV-Medikamenten mehr haben.

  • „Stell dir vor, dein Zahnarzt hat Angst vor dir.“ – Max aus Berlin berichtet von der Ablehnung, die er als HIV-positiver Patient erfahren hat.

  • „Stell dir vor, du brauchst Hilfe und Angst macht dich stumm.“ – zeigt, wie Stigma Betroffene davon abhält, sich Unterstützung zu holen.

Diese Szenarien sollen Empathie wecken und deutlich machen, dass wir diese Zustände gemeinsam ändern können. Der Kampagnen-Titel „Stell dir vor … wir ändern das gemeinsam“ verbindet die Konfrontation mit Missständen mit der hoffnungsvollen Botschaft, dass Veränderung möglich ist – wenn wir jetzt solidarisch handeln. Die Plakate sind um den 1.12. bundesweit auf Außenwerbeflächen und als digital-Ads zu sehen.

Spot: Den Domino-Effekt stoppen

Ergänzt werden die Plakate durch einen emotionalen, animierten Werbefilm, der die Problematik bildstark verdeutlicht. In dem kurzen Clip fällt ein Dominostein nach dem anderen – bis schließlich alles am Boden liegt. Die Domino-Animation zeigt, wie Kürzungen eine Kettenreaktion auslösen: Einbruch von Prävention und Versorgung – und am Ende Millionen verlorener Menschenleben. Doch im Film wird die verhängnisvolle Kettenreaktion symbolisch unterbrochen – ein Bild der Hoffnung, das signalisiert: In der Realität müssen Politik und Gesellschaft genau das schaffen, um eine Rückkehr von Aids zu verhindern.

Produziert wurde der Spot von  der Hamburger Produktion We*Shine / erlesen.TV., der wir für die kreative und professionelle Zusammenarbeit besonders danken. Mit emotionaler Kraft und starker Symbolik transportiert der Film die Botschaft „Gemeinsam. Gerade jetzt.“ und verleiht der Kampagne zusätzliche Eindringlichkeit. Der Spot wird online ausgespielt und ist zudem in zahlreichen Kinos zu sehen.

Bundesweiter Start zum Gedenktag weltweit am 1. Dezember

Die Kampagne startet am Welt-AIDS-Tag, dem 1. Dezember 2025. Ab diesem Tag sind die Plakate bundesweit auf zahlreichen Außenwerbeflächen zu sehen. Gleichzeitig läuft die Kampagne online – auf Social Media und weiteren Kanälen. Der Spot wird ab 1. Dezember in vielen Kinos im Vorprogramm gezeigt und online verbreitet.

Der Welt-AIDS-Tag wird seit 1988 weltweit begangen und ist ein Tag der Solidarität mit HIV-positiven Menschen sowie des Gedenkens an die Verstorbenen an durch Infektion mit HIV und Aids. In Deutschland wird er als Gemeinschaftsaktion vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung ausgerichtet (UNAIDS international). Wir von kakoii Berlin freuen uns, mit „Stell dir vor … wir ändern das gemeinsam“ ein Zeichen der Solidarität zu setzen – damit Aids eines Tages Geschichte ist und der Kampf gegen HIV gewonnen.

Mehr unter: www.welt-aids-tag.de

 

Gerne empfehlen wir uns auch jenseits des Welt-Aids-Tages als Healthcare Agentur, Sozialmarketing Agentur, Agentur für GesundheitskommunikationPublic Affairs Agentur und Agentur für Politikberatung und politische Kommunikation.

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KI Fundraising – ein Game Changer?

KI Fundraising - ein Game Changer? Künstliche Intelligenz im Fundraising for Non-Profits. Einsatz, Datenschutz, Fördermittel, Microsoft, ChatGPT & Co.

Künstliche Intelligenz im Fundraising for Non-Profits. Einsatz, Datenschutz, Fördermittel, Microsoft, ChatGPT & Co. Künstliche Intelligenz (KI, auch Artificial Intelligence oder kurz AI) hält rasanten Einzug in das Fundraising von gemeinnützigen Organisationen. Immer mehr Fundraiser in NGOs entdecken das Potenzial dieser Technologie, um Spenden effizienter zu sammeln und mit Unterstützern in Kontakt zu treten. In den […]

KI Fundraising - ein Game Changer? Künstliche Intelligenz im Fundraising for Non-Profits. Einsatz, Datenschutz, Fördermittel, Microsoft, ChatGPT & Co.

Künstliche Intelligenz im Fundraising for Non-Profits. Einsatz, Datenschutz, Fördermittel, Microsoft, ChatGPT & Co.

Künstliche Intelligenz (KI, auch Artificial Intelligence oder kurz AI) hält rasanten Einzug in das Fundraising von gemeinnützigen Organisationen. Immer mehr Fundraiser in NGOs entdecken das Potenzial dieser Technologie, um Spenden effizienter zu sammeln und mit Unterstützern in Kontakt zu treten. In den letzten Jahren hat vor allem die generative AI für Aufsehen gesorgt – etwa in Form von ChatGPT und ähnlichen Tools. Diese KI-Systeme können Texte verfassen, Bilder generieren und Gespräche simulieren. Nonprofits befinden sich dadurch in einer digitalen Transformation: Fundraising-Teams experimentieren mit KI-Assistenten, sei es beim Verfassen von Spendenbriefen oder beim Analysieren von Daten. Die Technologie verspricht eine Revolution im Spendenwesen, doch sie bringt auch neue Herausforderungen und Fragen mit sich. Im Folgenden betrachten wir, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz dem Fundraising bietet, wie gemeinnützige Organisationen sie strategisch einsetzen können und was beim Einsatz von KI zu beachten ist.

KI strategisch einsetzen: Effizienz steigern und Spenden maximieren

Damit KI ihre volle Wirkung im Fundraising entfalten kann, sollte sie strategisch und zielgerichtet eingesetzt werden. Jede Organisation muss zunächst klären, welche Ziele mit dem Einsatz erreicht werden sollen – zum Beispiel Spenden-Einnahmen erhöhen, Verwaltungsaufwand senken oder neue Zielgruppen ansprechen. KI kann helfen, Arbeitsprozesse zu automatisieren und zu beschleunigen, wodurch Mitarbeiter mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben gewinnen. Routineaufgaben wie das Kategorisieren von Spenderdaten oder das Erstellen von Standardanschreiben lassen sich durch KI deutlich effizienter gestalten. Wichtig ist, dass der Einsatz in einen langfristigen Plan eingebettet ist und zur Mission der Organisation passt. Erfolgreiche Fundraising-Teams integrieren KI in ihre bestehenden Abläufe und schulen ihre Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Werkzeugen. Erste Erfahrungen zeigen, dass KI in der Tat die Produktivität steigern und Fundraising-Ergebnisse maximieren kann, wenn sie planvoll eingeführt wird. Beispielsweise können Prozesse optimiert werden, indem Spendenverantwortliche von zeitintensiven Tätigkeiten entlastet – so bleibt mehr Raum, sich persönlich um Großspender und Kampagnen zu kümmern.

Generative KI-Tools wie ChatGPT: Neue Möglichkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit

Gerade im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit eröffnen generative KI-Tools völlig neue Möglichkeiten. Mit Systemen wie ChatGPT können Non-Profits Texte in hoher Qualität quasi auf Knopfdruck erstellen. Ob Fundraising-Mailings, Social-Media-Posts oder Pressemitteilungen – eine KI kann solche Inhalte in Sekunden vorschlagen und so den kreativen Prozess enorm beschleunigen. Und natürlich auch den Spendenaufruf durch praxisnahe Automatisierung maßgeschneidert mit Impact umsetzen. Fundraiser nutzen diese Tools, um Ideenskizzen oder erste Entwürfe zu erhalten, die sie dann redaktionell verfeinern. Ein anschauliches Beispiel liefert die Organisation Gut Aiderbichl: Für eine besondere Kampagne wurden mithilfe von KI personalisierte Horoskop-Texte für potenzielle Spender erstellt. Hierzu kam eine generative KI zum Einsatz, die aus Geburtstagsdaten individuelle Geschichten über Patentiere formulierte. So entstanden 365 einzigartige Texte – ein Umfang, den ein Mensch in kurzer Zeit kaum hätte bewältigen können. Dieses Beispiel zeigt, dass selbst kleine gemeinnützige Organisationen mit einfachen Tools kreatives Fundraising betreiben können. Das zeigen auch Fundraising-Beispiele. Dennoch bleibt der Mensch unverzichtbar: Auch wenn Instrumente Content liefern, müssen Fundraiser die Ergebnisse prüfen, an den passenden Ton für ihre Zielpersonen anpassen und die finale Freigabe verantworten. Richtig eingesetzt, wirken Assistenten in der Öffentlichkeitsarbeit wie ein „Co-Pilot“, der Ideen liefert und Routinearbeiten abnimmt, während die Mitarbeiter den Kurs vorgeben.

Datenanalyse und Vorhersagen effizient: KI versteht die Zielgruppe für Nonprofits

Eine der stärksten Seiten von KI ist die Datenanalyse, die Fundraisern hilft, ihre Target-Groups besser zu verstehen. Moderne KI-Systeme können große Datenmengen über Spender und Spenderinnen durchforsten und Vorhersagen treffen – etwa welche Unterstützer demnächst spenden könnten oder bei wem das Risiko besteht, die regelmäßige Unterstützung einzustellen. Solche KI im Fundraising ermöglicht ein präziseres Spenden-Marketing: Anstatt alle Kontakte gleich zu behandeln, lassen sich durch Vorhersage-Modelle bestimmte Personengruppen gezielt ansprechen. Ein Beispiel liefert Greenpeace Australien/Pazifik, wo eine KI-Software analysierte, welche Dauerspender demnächst abspringen könnten. Das Tool identifizierte gefährdete Förderer, sodass die Organisation proaktiv mit einer persönlichen Kampagne reagieren konnte. In einem Telefonmarathon wurden diese Spender angerufen und für ihre Treue bedankt – mit beeindruckendem Resultat: Die angesprochenen Personen beendeten ihre Unterstützung deutlich seltener als die übrigen, und zusätzlich konnten erhebliche Fördermittel eingeworben werden. Dieses Beispiel unterstreicht, wie KI durch predictive Analytics das Fundraising optimieren kann. Auch für kleinere Nonprofits sind solche Anwendungen zugänglich, da es mittlerweile vorgefertigte KI-Lösungen für Spendendaten gibt. Voraussetzung für zuverlässige Analysen ist allerdings eine gute Datenbasis – nur mit aktuellen, vollständigen und digital vorliegenden Informationen liefert das System sinnvolle Ergebnisse. Getreu dem Motto „garbage in, garbage out“ hängt die Qualität der Vorhersagen direkt von der Qualität der vorhandenen Daten ab. Nonprofits sollten daher in saubere Daten und ein einheitliches CRM-System investieren, um die KI-Tools voll ausschöpfen zu können.

Microsoft Copilot und Künstliche Intelligenz für Non-Profits: Technologie im Dienst der NGOs für Fundraising

Große Technologieunternehmen treiben die Entwicklung von Anwendungen für den gemeinnützigen Sektor voran. Ein prominentes Beispiel ist Microsoft Copilot, ein Assistent, der in die Office-365-Umgebung integriert ist. Dieses System fungiert als digitaler Helfer im Arbeitsalltag von Non-Profits und NGOs: Copilot kann E-Mails an Spender entwerfen, Berichte in Word zusammenfassen, Daten in Excel analysieren oder Teams-Meetings protokollieren. Der Vorteil solcher integrierter Lösungen ist, dass die KI direkt mit den organisationsinternen Daten und Tools arbeitet – Technologie und Daten bleiben im geschützten Umfeld der Organisation. Microsoft betont, dass keine sensiblen Informationen nach außen gelangen, da Copilot innerhalb des eigenen Cloud-Tenants läuft. Dadurch können gemeinnützige Nutzer Funktionen einsetzen, ohne gegen Datenschutzrichtlinien zu verstoßen. Daneben bieten auch andere Unternehmen Tools und Plattformen speziell für Nonprofits an. Viele dieser Angebote zielen darauf ab, Fundraising- und Verwaltungsprozesse zu vereinfachen: von CRM-Systemen mit KI-gestützter Spendersegmentierung bis zu Plattformen, die passende Fördermittel oder Grant-Möglichkeiten automatisch heraussuchen. Zudem profitieren NGOs oft von Sonderkonditionen – etwa MSFT gewährt Rabatte und Fördermittel in Form von Technologiezuschüssen, um den Einstieg in KI zu erleichtern. Dennoch gilt: Bevor man auf ein Tool wie Copilot oder ähnliches setzt, sollte man die eigenen Bedürfnisse und die vorhandene IT-Infrastruktur analysieren. Eine umfassende Digital-Strategie, bei der alle Systeme zusammenspielen, ist der Schlüssel, damit KI ihre Stärken voll ausspielen kann. Wenn alles gut integriert ist, können Fundraiser mithilfe von KI zeitsparender arbeiten, personalisierte Inhalte in großem Umfang erstellen und fundierte Entscheidungen treffen – und so das Fundraising auf die nächste Stufe heben.

Effizienz von Spenden Sammeln durch generative KI ist verführerisch: Ethik und Verantwortung beim Einsatz von KI

Bei allem Potenzial der KI darf die Ethik nicht vernachlässigt werden. Gemeinnützige Organisationen tragen besondere Verantwortung gegenüber ihren Unterstützern und Zielgruppen, weshalb der Einsatz von KI hier mit Bedacht erfolgen muss. Zunächst gilt es, Datenschutz und Privatsphäre strikt zu wahren: Spendervertrauen NGOs sensible Daten an, und diese müssen auch beim Einsatz von KI-Tools geschützt bleiben. Es sollten nur KI-Dienste genutzt werden, die den geltenden Datenschutzgesetzen (z.B. DSGVO) entsprechen und Datensicherheit gewährleisten. Ein weiterer Aspekt ist die Verantwortung, KI fair und gerecht einzusetzen. Algorithmen können ungewollte Voreingenommenheiten (Bias) enthalten – etwa bestimmte Personengruppen bei der Spenderansprache bevorzugen oder benachteiligen. Nonprofits sollten daher die Ergebnisse ihrer KI-Modelle kritisch hinterfragen und gegebenenfalls nachjustieren. Transparenz spielt ebenfalls eine Rolle: Wenn z.B. Chatbots in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden, sollte klar sein, dass ein automatisiertes System antwortet. Zudem muss die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine wohlüberlegt gestaltet werden. KI kann Vorschläge liefern und Routinearbeit erledigen, aber die endgültigen Entscheidungen – gerade im sensiblen Bereich der Spendengewinnung – sollten Menschen bei der NPO treffen. Viele Fundraiser sehen die Technologie zu Recht als Hilfsmittel, nicht als Ersatz: Die Technologie kann helfen, Prozesse zu optimieren, doch den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen und das Verständnis für die menschlichen Bedürfnisse der Unterstützer kann sie nicht vollständig ersetzen. Deshalb ist es sinnvoll, interne Richtlinien für den Einsatz zu entwickeln, Schulungen zum ethischen Umgang mit KI anzubieten und stets einen Menschen als verantwortliche Kontrollinstanz einzubeziehen. So schöpfen Nonprofits das Beste aus der KI heraus, ohne ihre Grundwerte zu kompromittieren. Hier braucht es klare Best Practices im Umgang mit Daten durch Large Language Models und anderen KI-Technologien. Das zeigen auch aktuelle Studien.

Einführung von KI in gemeinnützigen Organisationen: Erste Schritte, Fördermittel und Verbesserungsvorschläge für Digital Tools für KI im Fundraising

Für Nonprofits, die neu in die Welt der KI einsteigen, empfiehlt es sich, schrittweise vorzugehen. Eine durchdachte Einführung beginnt mit kleinen Pilotprojekten in einem überschaubaren Bereich. Zum Beispiel kann ein Team zunächst ein Tool wie ChatGPT testen, um Dankesschreiben oder Newsletter-Artikel zu entwerfen, Personalisierung leisten, segmenteieren oder implementieren. Solche Experimente zeigen schnell, welchen Mehrwert das System bietet und wo noch Verbesserungsvorschläge nötig sind. Parallel dazu sollten die ersten Schritte auch die technische und personelle Vorbereitung umfassen: Ist die Datenbasis ausreichend gepflegt und digital verfügbar? Sind die Mitarbeitenden offen für Neues und bereit, dazuzulernen? Gegebenenfalls ist es sinnvoll, interne Schulungen – real oder per webinar – anzubieten oder externes Know-how hinzuzuziehen, um KI-Kompetenzen aufzubauen. Gemeinnützige Organisationen können außerdem von Erfahrungen anderer Nonprofits profitieren – der Austausch über erfolgreiche KI-Anwendungen oder Stolpersteine beschleunigt die Lernkurve enorm. Beim Start mit KI ist es wichtig, realistische Erwartungen zu setzen: Anfangs mag nicht alles perfekt laufen, und die KI wird eher ein ergänzender Co-Pilot als ein autonomer Wundermann sein. Daher sollte man kontinuierlich Feedback sammeln und Prozesse anpassen. Jede neue Anwendung sollte nach einer Testphase ausgewertet werden: Was lief gut, wo hat die KI geholfen, wo braucht es Nachbesserung? Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich konkrete Verbesserungsvorschläge umsetzen, um den Einsatz weiter zu verfeinern – egal ob es um Spendenkampagnen, Customer Journey, Analytik, Organisationsentwicklung oder mehr Effizienz geht. Dieser Zyklus aus Anwenden, Evaluieren und Optimieren sorgt dafür, dass die KI Schritt für Schritt besser an die Bedürfnisse der Organisation angepasst wird. Zusammenfassend gilt: Mit einem klaren Plan, informierten Mitarbeitern und einer Kultur der kontinuierlichen Verbesserung kann AI zu einem wertvollen Begleiter werden. So behalten Fundraiser das Steuer in der Hand und nutzen KI, um ihr Fundraising nachhaltig zu stärken – strategisch, effizient und immer mit Blick auf den menschlichen Kern ihrer Arbeit. Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, dann stehen wir Ihnen gerne als Fundraising Agentur, CSR Agentur oder Sozialmarketing Agentur zur Verfügung.

Fachliteratur und Internetquellen

McKinsey & Company (2020): AI for Social Good: How Nonprofits Can Benefit from Artificial Intelligence. (Analyse zum Nutzen von KI im gemeinnützigen Sektor)

Stanford Social Innovation Review (2021): Ethical AI for Nonprofits. (Artikel über ethische Leitlinien für den KI-Einsatz in Non-Profit-Organisationen)

Nonprofit Tech for Good (2021): How to Prepare Your Nonprofit for the AI Revolution. (Praxisratgeber zur Einführung von KI in N-GOs)

FundraisingBox Magazin – Karin Sommer (2024): 3 Beispiele: Fundraising-Kampagnen mit KI. (Fallstudien zu kreativem KI-Einsatz im Fundraising)

Blackbaud Institute – Carrie Cobb (2025): The State of Modern Fundraising. (Aktuelle Studie zu KI-Trends und digitalen Erfolgsfaktoren im Fundraising)

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unicef Kampagne zum Welttag der humanitären Hilfe

unicef kampagne

Wir sind stolz darauf, eine wichtige Kampagne für UNICEF entwickelt zu haben, die sich auf den Welttag der humanitären Hilfe konzentriert. In Kooperation mit STRÖER wird die Plakatkampagne auf Freiflächen in Deutschland ab dem 19. August 2025 die dringende Notwendigkeit globaler Solidarität und Unterstützung für Kinder in Krisenregionen hervorheben. Die Kampagne stellt die dramatischen Auswirkungen […]

Wir sind stolz darauf, eine wichtige Kampagne für UNICEF entwickelt zu haben, die sich auf den Welttag der humanitären Hilfe konzentriert. In Kooperation mit STRÖER wird die Plakatkampagne auf Freiflächen in Deutschland ab dem 19. August 2025 die dringende Notwendigkeit globaler Solidarität und Unterstützung für Kinder in Krisenregionen hervorheben. Die Kampagne stellt die dramatischen Auswirkungen von weltweiten Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in den Fokus, die insbesondere die Schwächsten – die Kinder – betreffen.

Die weltweiten Kürzungen in der Hilfe bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Kinder. Insbesondere wichtige Programme wie Impfungen, medizinische Grundversorgung und Notfallhilfe stehen zunehmend unter Druck. Gerade in Krisenregionen, in denen Kinder am meisten leiden, bedeutet dies den Verlust von unverzichtbarer Hilfe. UNICEF nimmt in dieser Krise eine zentrale Rolle ein. Die Botschaft „UNICEF hilft dort, wo andere sich zurückziehen“ verdeutlicht die unermüdliche Arbeit der Organisation, die in den von Krisen betroffenen Gebieten weiterhin lebenswichtige Hilfe leistet.

Die Kampagne fordert die Gesellschaft zu mehr Solidarität auf. Angesichts der Kürzungen bei staatlichen Hilfsprogrammen ist es unerlässlich, dass auch die Zivilgesellschaft, Unternehmen und Einzelpersonen Verantwortung übernehmen. Der Slogan „Angesichts der Kürzung internationaler Gelder sind wir als Gemeinschaft gefordert“ erinnert uns daran, dass wir alle in dieser Zeit des globalen Wandels zusammenhalten müssen, um den Schutz und die Unterstützung von Kindern sicherzustellen.

Unsere Zusammenarbeit mit UNICEF war eine wertvolle Gelegenheit, unsere Expertise in der Markenkommunikation und Kampagnenentwicklung in den Dienst dieser wichtigen humanitären Mission zu stellen. Wir freuen uns, Teil einer so bedeutenden Initiative zu sein, die dazu beiträgt, das Bewusstsein für die weltweiten Bedürfnisse von Kindern zu schärfen und Menschen zu ermutigen, aktiv zu werden und einen Unterschied zu machen.

Hier geht es zum Hintergrund der Kampagne

Über kakoii Berlin

kakoii Berlin hat sich als Fundraising-Agentur und Sozialmarketing Agentur einen Namen für nachhaltige und erfolgreiche Spendenkampagnen gemacht für Non-Profit-Organisationen wie Brot für die Welt, Misereor, Caritas International, Save the Children, Diakonie Katastrophenhilfe und andere.

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Neues Fundraising Projekt: Dauerspende-Kampagne für unicef Deutschland

Neues Fundraising Projekt: Dauerspende-Kampagne für unicef Deutschland

UNICEF Deutschland beauftragt uns mit der Entwicklung der neuen Dauerspenderkampagne, und wir freuen uns sehr über das Vertrauen. Vorausgegangen ist ein offenes, produktives Chemistry-Meeting. Jetzt übersetzen wir diese Grundlage in eine integrierte Kampagne mit klarem Fokus auf Response und nachhaltiger Bindung. Im Projekt geht es darum, die UNICEF-Dauerspende als klares, verständliches Angebot zu profilieren, die […]

Neues Fundraising Projekt: Dauerspende-Kampagne für unicef DeutschlandUNICEF Deutschland beauftragt uns mit der Entwicklung der neuen Dauerspenderkampagne, und wir freuen uns sehr über das Vertrauen. Vorausgegangen ist ein offenes, produktives Chemistry-Meeting. Jetzt übersetzen wir diese Grundlage in eine integrierte Kampagne mit klarem Fokus auf Response und nachhaltiger Bindung.

Im Projekt geht es darum, die UNICEF-Dauerspende als klares, verständliches Angebot zu profilieren, die Wertschöpfung entlang der gesamten Donor Journey sichtbar zu machen und eine konsistente Storyline zu etablieren, die Reason-to-Give und Reason-to-Stay verbindet. Wir schärfen die Positionierung, entwickeln differenzierende Creative Routen zum Einsatz über Paid, Owned und Earned Media.

Warum Dauerspender so wichtig sind, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Wiederkehrende Beiträge schaffen Planbarkeit. Sie sichern die Finanzierung über Zyklusschwankungen hinweg, stabilisieren Cashflow und Lieferketten, erhöhen die Reichweite von Programmen und ermöglichen Effizienzgewinne durch Skalierung. Für Spenderinnen und Spender bieten sie Transparenz und Komfort, für die Organisation steigern sie die Wirkung pro investiertem Euro durch geringere Akquisitionskosten pro weiterem Monat der Unterstützung und eröffnen Potenziale für Upgrades entlang des Lebenszyklus.

Über UNICEF

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und arbeitet seit Jahrzehnten dafür, dass Kinder überall auf der Welt gesund aufwachsen, geschützt sind und Zugang zu Bildung erhalten. Die Arbeit folgt einem klaren menschenrechtlichen Mandat, das sich an der UN-Kinderrechtskonvention orientiert. UNICEF verbindet Nothilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit: Im akuten Krisenfall hilft die Organisation schnell und zielgerichtet, etwa mit therapeutischer Nahrung, Wasser, Sanitäreinrichtungen, Impfungen und Schutzmaßnahmen für Kinder. Gleichzeitig werden Systeme gestärkt, damit aus kurzfristiger Hilfe nachhaltige Strukturen entstehen, zum Beispiel durch Programme in Grundbildung, frühkindlicher Förderung, sozialer Sicherung und Kinderschutz.

Mit einer Präsenz in mehr als 190 Ländern und Territorien arbeitet UNICEF mit Regierungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Communities zusammen. Ein zentraler Hebel ist die Fähigkeit, große Beschaffungs- und Logistikprozesse effizient zu steuern, etwa bei der Bereitstellung von Impfstoffen und medizinischen Gütern. Ergänzt wird dies durch Datenkompetenz und evidenzbasierte Programmsteuerung: Monitoring, Evaluierung und transparente Berichterstattung sorgen dafür, dass Mittel dort ankommen, wo sie die größte Wirkung entfalten, und dass Programme kontinuierlich verbessert werden können. UNICEF setzt zudem auf Innovation und partnerschaftliche Allianzen mit Wissenschaft und Privatwirtschaft, um Lösungen schneller zu testen und zu skalieren, seien es digitale Bildungsangebote, neue Ansätze in der Bargeldhilfe oder verbesserte Lieferketten für entlegene Regionen.

Diese Kombination aus globaler Infrastruktur, lokaler Verankerung und fachlicher Tiefe macht UNICEF zu einem der wichtigsten Akteure im humanitären und entwicklungsorientierten Kinderschutz. Entscheidend ist dabei die Brücke zwischen kurzfristiger Reaktion und langfristiger Stärkung von Systemen: Wo heute Nothilfe Leben rettet, schafft der Aufbau resilienter Dienstleistungen die Grundlage dafür, dass Kinder morgen sicher lernen, gesund bleiben und ihre Potenziale entfalten können. Genau hier entfalten planbare, regelmäßige Spenden ihre größte Kraft: Sie verbinden die Geschwindigkeit der Ersthilfe mit der Verlässlichkeit nachhaltiger Entwicklung.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit UNICEF Deutschland und darauf, eine Kampagne zu realisieren, die Monat für Monat wirkt – für jedes Kind.

Über kakoii Berlin

kakoii Berlin hat sich als Fundraising-Agentur und Sozialmarketing Agentur einen Namen für nachhaltige und erfolgreiche Spendenkampagnen gemacht. Mit einem erfahrenen Team aus Fundraising-Experten, Kreativen und Strategen entwickelt die Agentur maßgeschneiderte Lösungen für Non-Profit-Organisationen wie Brot für die Welt, Misereor, Caritas International, Save the Children, Diakonie Katastrophenhilfe und vielen anderen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung langfristiger Strategien, die sowohl die Gewinnung von Erstspendern als auch die nachhaltige Bindung von Dauerspendern im Blick haben.

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Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik: Wenn Museumsmarketing auf kulturelle Authentizität trifft

Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik: Wenn Museumsmarketing auf kulturelle Authentizität trifft

In enger Zusammenarbeit mit der Museumsleitung des renommierten Überseemuseums Bremen durften wir ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Projekt begleiten: die Namensfindung für die neue Dauerausstellung über die faszinierende Inselwelt des Pazifiks. Nach intensiven Workshops, kreativen Brainstorming-Sessions und einem sensiblen Abstimmungsprozess mit den Kuratoren entstand der poetische Name „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“. Wir […]

Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik: Wenn Museumsmarketing auf kulturelle Authentizität trifft

In enger Zusammenarbeit mit der Museumsleitung des renommierten Überseemuseums Bremen durften wir ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Projekt begleiten: die Namensfindung für die neue Dauerausstellung über die faszinierende Inselwelt des Pazifiks. Nach intensiven Workshops, kreativen Brainstorming-Sessions und einem sensiblen Abstimmungsprozess mit den Kuratoren entstand der poetische Name „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“. Wir sind stolz auf diese gelungene Zusammenarbeit im Bereich Kulturmarketing und wünschen der Ausstellung, die seit dem 29. März 2025 ihre Pforten geöffnet hat, großen Erfolg und viele begeisterte Besucher.

Eine Reise durch den größten Ozean der Welt

Die neue Dauerausstellung des Überseemuseums Bremen entführt Besucher auf über 2.000 Quadratmetern in eine Welt, die so vielfältig wie beeindruckend ist. Der Pazifik, der größte Ozean unseres Planeten, beherbergt Tausende von Inseln mit einzigartigen Kulturen, Traditionen und Geschichten. „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“ macht diese Vielfalt mit rund 350 Exponaten und zahlreichen interaktiven Stationen erlebbar und zeigt gleichzeitig die aktuellen Herausforderungen auf, denen sich die pazifischen Inselstaaten stellen müssen.

Besonders beeindruckend ist die authentische Herangehensweise des Museums: In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Projektpartnern aus Ozeanien – darunter die National University of Samoa und das Te Papa Museum in Aotearoa Neuseeland – wurde eine Ausstellung geschaffen, die nicht über, sondern mit den Menschen der Region erzählt. Sogar Samoaner wurden direkt ins kuratorische Team eingebunden. Diese partizipative Methode im Museumsmarketing setzt neue Maßstäbe für zeitgemäße Kulturvermittlung.

Zwischen Tradition und Moderne

Die Ausstellung führt durch verschiedene Themenwelten, die das Leben im Pazifik in all seinen Facetten beleuchten. Da ist zum Beispiel das rhythmische „Ta tau“ – das charakteristische Klopfgeräusch der traditionellen Tätowier-Werkzeuge aus Samoa. Was für Europäer oft nur Körperschmuck bedeutet, ist für die Samoaner weit mehr: Es ist getragene Heimat, Identität und kulturelles Erbe. Im Museum können Besucher diese uralte Kunstform hautnah erleben – selbstverständlich schmerzfrei.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Geschichte der Kokosnuss, die weit über romantische Südsee-Klischees hinausgeht. Sie erzählt von Handel und Kolonialgeschichte, von Legenden und Lebensgrundlagen, von der Nahrung für den Palmendieb bis hin zum vielseitigen Baumaterial. Die innovative Inszenierung lässt Kokosnüsse scheinbar schwerelos durch den Raum schweben und schwimmen – ein visuelles Erlebnis, das Geschichten auf poetische Weise vermittelt. Besonders beeindruckend ist auch der digitale Wasserfall aus 700 Wörtern für „Wasser“ in verschiedenen pazifischen Sprachen, der die außergewöhnliche sprachliche Vielfalt Ozeaniens veranschaulicht.

Klimawandel als existenzielle Bedrohung

Besonders eindringlich wird das Thema Klimawandel behandelt. Während er in Europa oft nur einen milderen Winter bedeutet, ist er für die pazifischen Inselstaaten eine Frage des Überlebens. Die „Pacific Climate Warriors“ kommen in der Ausstellung zu Wort und vermitteln ihre Botschaft: „Wir gehen nicht unter – Wir kämpfen.“ Diese direkte, unzensierte Perspektive macht die globalen Zusammenhänge des Klimawandels emotional erfahrbar und zeigt, wie effektives Kulturmarketing gesellschaftliche Relevanz transportiert. Dabei integriert die Ausstellung auch das fidschianische Dialogkonzept „Talanoa“ – einen Ansatz, bei dem Teilnehmer ihre Geschichten und Erfahrungen teilen, um gemeinsam zu Lösungen zu finden.

Das Überseemuseum Bremen: Pionier in der Kulturvermittlung

Das Überseemuseum Bremen gehört zu den bedeutendsten ethnologischen Museen Deutschlands und ist seit über 120 Jahren ein Ort der Begegnung zwischen den Kulturen. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Völkerkunde, Naturkunde und Handel hat sich das Haus einen internationalen Ruf als innovativer Kulturvermittler erarbeitet.

Besonders bemerkenswert ist der Ansatz des Museums, traditionelle Ausstellungskonzepte zu durchbrechen. Statt eines klassischen Katalogs zur neuen Dauerausstellung entstand ein lebendiges Magazin, das mit Beiträgen von 18 Autoren aus Samoa, Deutschland und der ganzen Welt überrascht und neugierig macht. Diese crossmediale Herangehensweise im Museumsmarketing zeigt, wie zeitgemäße Kulturinstitutionen ihre Reichweite erweitern und neue Zielgruppen ansprechen können.

Dialog auf Augenhöhe

Das Museum versteht sich als Plattform für Dialog und Perspektivenvielfalt. Die Zusammenarbeit mit Kollegen in Samoa, die Entwicklung digitaler Plattformen mit Informationen aus erster Hand und sogar die Rückgabe eines kunstvollen Bootsstevens an die Herkunftsgemeinschaft zeigen, wie verantwortungsvolles Kulturmarketing funktioniert. Hier werden nicht nur Objekte ausgestellt, sondern Beziehungen gepflegt und Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt.

Die begleitenden Workshops, Führungen und Ferienprogramme runden das Angebot ab und machen das Museum zu einem lebendigen Ort der Begegnung. Von Tatau-Workshops bis hin zu Diskussionsrunden über den Klimawandel, von einem Walspielplatz mit einer Blauwalfluke zum Herunterrutschen bis hin zur Präsentation des spektakulären Haute Couture-Kleids des samoanischen Designers Eric Blanc (das 2020 auf dem Cover der italienischen „Vogue“ zu sehen war) – das Überseemuseum Bremen beweist, dass modernes Museumsmarketing weit über die klassische Präsentation hinausgeht.

„Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“ ist mehr als eine Ausstellung – es ist eine Einladung zum Dialog, zum Verstehen und zum Handeln. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kulturmarketing Brücken zwischen Welten bauen kann.

Hier geht es zur Ausstellung im Überseemuseum in Bremen

 

Natürlich empfehlen wir uns in diesem Zusammenhang auch gerne als Agentur für Museumsmarketing und Agentur für Kulturmarketing.

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