Suizidpräventionskampagne für die Caritas gestartet

Kampagne der Caritas U25

Ein Gespräch kann Leben retten Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September startet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin eine von kakoii entwickelte Kampagne zur Suizidprävention für Jugendliche unter dem Motto „Ein Gespräch kann Leben retten“. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen. Etwa 600 junge Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben und […]

Ein Gespräch kann Leben retten

Caritas Kampagne U25Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September startet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin eine von kakoii entwickelte Kampagne zur Suizidprävention für Jugendliche unter dem Motto „Ein Gespräch kann Leben retten“.

Suizid ist die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen. Etwa 600 junge Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben und Selbsttötung ist immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Viele Suizidversuche könnten verhindert werden, wenn frühzeitig über Suizidgedanken gesprochen wird. Deshalb will die Caritas in Berlin junge Menschen anregen, sich zu öffnen und sich Freunden, Familie und Bezugspersonen anzuvertrauen. Die Caritas bietet suizidgefährdeten Jugendlichen mit dem Projekt [U25] Berlin zudem die Möglichkeit, sich von gleichaltrigen Jugendlichen (Peers) anonym und kostenlos per E-Mail beraten zu lassen.

Seit 2013 gibt es das Projekt [U25] Berlin. Bis heute haben ehrenamtliche Jugendliche in mehr als 4000 Mailkontakten 334 jungen Menschen zur Seite gestanden. [U25] Berlin hat seit dieser Zeit 60 jugendliche Berater ausgebildet. Die meisten Hilfesuchenden sind im Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

Die Kampagne wird von September bis November flächendeckend in Berlin auf Citylights und im U-Bahn-TV zu sehen sein. Zusätzlich erfolgt eine Distribution von Spezialwerbemitteln in Berliner Schulen.

Mehr Informationen unter: www.u25-berlin.de

Mehr

Ich machs mit Ausländern

Titanic Magazin - Ich mach's mit Ausländern

Nein. Die aktuelle Staffel der ‪#‎BZgA‬ mach’s mit Kampagne ist nicht von uns – auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, wir wären nach wie vor darin verwickelt. Quelle: Titanic Magazin

Nein. Die aktuelle Staffel der ‪#‎BZgA‬ mach’s mit Kampagne ist nicht von uns – auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, wir wären nach wie vor darin verwickelt.

Ich mach's mit Ausländern

Quelle: Titanic Magazin

Mehr

Verkehrs-Präventions-Kampagne von Kakoii wird poetisch

Für eine Verkehrs-Präventions-Kampagne wird Kakoii Berlin poetisch. Es stellt sich die Frage, wie das deutsche Verkehrsministerium – das gerade Bilder von Unfallopfern plakatiert – auf einen Vorschlag reagiert hätte, der das Thema „Sicherheitsgurt“ in einem Wohnzimmer und mit einem leicht übertrieben glücklich wirkenden Familienambiente präsentiert. Aber die zahlreichen Auszeichnungen der englischen Embrace-Life-Kampagne und über 13 Mio. […]

Für eine Verkehrs-Präventions-Kampagne wird Kakoii Berlin poetisch. Es stellt sich die Frage, wie das deutsche Verkehrsministerium – das gerade Bilder von Unfallopfern plakatiert – auf einen Vorschlag reagiert hätte, der das Thema „Sicherheitsgurt“ in einem Wohnzimmer und mit einem leicht übertrieben glücklich wirkenden Familienambiente präsentiert.

Aber die zahlreichen Auszeichnungen der englischen Embrace-Life-Kampagne und über 13 Mio. Zuschauer auf Youtube zeigen, wie man ganz abseits von Abschreckungsreflexen Präventionsthemen hochemotional und wirksam kommunizieren kann.

Gratulation zu einem kleinen Werk didaktischer Poesie.

Mehr

13 Orte um diesen Sommer Sex zu haben

Neue mach’s mit-Staffel der Aidspräventionskampagne GIB AIDS KEINE CHANCE Start für die neue mach’s mit-Staffel der Aidspräventionskampagne GIB AIDS KEINE CHANCE, die kakoii für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)  entwickelte. Passend zur beginnenden Sommersaison sind Motive wie abendliche Romantik im Strandkorb, Gartenparty oder kurze Abenteuer im Auto zu sehen. Sie alle haben eines gemeinsam: Es […]

Neue mach’s mit-Staffel der Aidspräventionskampagne GIB AIDS KEINE CHANCE

Start für die neue mach’s mit-Staffel der Aidspräventionskampagne GIB AIDS KEINE CHANCE, die kakoii für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)  entwickelte. Passend zur beginnenden Sommersaison sind Motive wie abendliche Romantik im Strandkorb, Gartenparty oder kurze Abenteuer im Auto zu sehen. Sie alle haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Liebesorte.

Die neuen Motive sind in diesem Jahr auf 65.000 Großflächenplakaten und in zielgruppenspezifischen Anzeigen in Publikumszeitschriften zu sehen. Das Portal www.machsmit.de bietet zudem zahlreiche Informationen und interaktive Tools rund um das Thema HIV/Aids. Bei der fotografischen Umsetzung der neuen Motive arbeitete kakoii mit Johann Sebastian Hänel zusammen.

Die Kampagne spricht verschiedene Zielgruppen an: Jugendliche und nicht-monogam lebende Erwachsene, Freier, aber auch Männer, die Sex mit Männern haben und andere Gruppen. Vermittelt werden Informationen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der Schutz durch Kondome, die nach wie vor der sicherste Weg sind, sich vor einer HIV-Ansteckung beim Sex zu schützen.

Hintergrund
Die mach’s mit-Kampagne von GIB AIDS KEINE CHANCE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung des Virus und wird von kakoii seit 2008 betreut. Logo und Motive der Kampagne sind über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt. mach’s mit ist die einzige Aids-Präventionskampagne ihrer Art die mit hohem wissenschaftlichen Aufwand sowohl in Bezug auf epidemiologische Aspekte als auch in Bezug auf Werbewirkung evaluiert und optimiert wird.


Mehr

Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen?

page 05.2009 / Ansichtssache Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin. Anti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in […]

page 05.2009 / Ansichtssache

Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin.

Münchner Aidshilfe kleiner DiktatorAnti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in Sargform herumfahren (Jung von Matt für die Michael Stich Stiftung), oder seltsame Penis-Diktatoren wie in der .start-Kampagne für die Münchner Aids-Hilfe e.V.; Adressat ist in solchen Fällen die Jury von Kreativpreisen – schließlich versenden die Agenturen die Pressemitteilungen, nicht die Präventionsinstitutionen.
Es stimmt, dass, wie in der Kampagne der Münchner Aids-Hilfe anvisiert, schwule Männer mit hohem Risikoverhalten derzeit zu den Hauptzielgruppen der Aidsprävention gehören. Dass die Plakate diese Zielgruppe – mit dem Hinweis auf angebliche Triebgesteuertheit – nicht auf adäquate Schutzstrategien, sondern auf ein Testangebot hinweisen sollen, erschließt sich jedoch nicht. Man gewinnt den Eindruck, dass das Thema Aidstest aus dem Briefing ins Kleingedruckte gerutscht ist, weil die Diktatoren-Idee so sehr gefiel.

Wirksame Prävention sieht zumeist langweiliger aus – dafür wirkt sie nachweislich, wenn sie wissenschaftlich begleitet und bei Zielgruppen getestet wird. Sie arbeitet entweder mit Role Models oder mit der Darstellung von Entscheidungssituationen. Eine der unscheinbarsten Aids-Präventions-Kampagnen ist übrigens zugleich die erfolgreichste. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung propagiert mit ihrer „mach’s mit“-Kampagne seit Jahren Kondomnutzung als sichersten Selbstschutz – mit Kondomen über Obst und Gemüse. Unter Werbern wird sie meist belächelt, weil ohne Provokation und all die raffinierten Kniffe, die ADC-Juroren beeindrucken. Aber über 90 Prozent der Deutschen kennen die Motive, 2008 erreichten die Kondomverkaufszahlen ein Rekordniveau. Im selben Jahr stiegen auch erstmals die Infektionszahlen nicht mehr.

Mehr