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Philosophical Perspectives on Design

Philosophie des Designs?

Nein, wir sind keine klassische Design- oder Werbeagentur. Eher eine sehr unklassische. Deswegen hat der eine oder andere kakoii-Mitarbeiter auch einen interdisziplinĂ€ren Hintergrund. Ein Philosophiestudium zum Beispiel. Damit kann man mehr machen, als man denkt. Unsere Alpina- Packagingdesigns zum Beispiel basieren auf den Gestaltungsprinzipien von Martin Heidegger. Das nur am Rande. Aus aktuellem Anlass möchten […]

Philosophie des Designs? Nein, wir sind keine klassische Design- oder Werbeagentur. Eher eine sehr unklassische. Deswegen hat der eine oder andere kakoii-Mitarbeiter auch einen interdisziplinĂ€ren Hintergrund. Ein Philosophiestudium zum Beispiel. Damit kann man mehr machen, als man denkt. Unsere Alpina- Packagingdesigns zum Beispiel basieren auf den Gestaltungsprinzipien von Martin Heidegger. Das nur am Rande. Aus aktuellem Anlass möchten wir aber auf die Tagung „Philosophical Perspectives on Design“ hinweisen, bei der man nicht nur auf spannende Themen, sondern auch auf kakoii treffen kann.

Die interdisziplinĂ€re Tagung lĂ€dt designtheoretische und philosophische Positionen zu einem Dialog ein. Es geht um die Frage, in welcher Hinsicht die Philosophie mit ihrer klĂ€renden Methodik und mit ihren inhaltlichen ZugĂ€ngen einen relevanten Beitrag fĂŒr die theoretische Erschließung und das VerstĂ€ndnis der Disziplin Design leisten kann, welche Schnittstellen es zwischen den beiden Disziplinen gibt und welche Impulse sowie Perspektiven aus den inhaltlichen Querverbindungen beiderseits gewonnen werden können. In diesem Zusammenhang ist es auch das Ziel der Tagung, AufschlĂŒsse ĂŒber die Aufgaben, Ziele und den Nutzen einer Philosophie des Designs zusammenzutragen.

Artefakte des Designs umgeben den Menschen, formen seine Umwelt, ja mittlerweile sogar seinen Körper. Heutzutage gibt es kaum mehr einen Zweifel daran, dass das Design das Leben des Menschen in höchstem Maße durchdringt. Angesichts dessen erscheint es nur konsequent, darĂŒber nachzudenken, was Design an sich eigentlich ist.

Der Bedarf einer Verwissenschaftlichung des Designs steigt angesichts der technischen, ökonomischen und auch kulturellen Entwicklungen zunehmend. WĂ€hrend allerdings die bisherige Designforschung einen starken Fokus auf die strategische Nutzbarmachung von generiertem Designwissen und dabei auf die Optimierung von konkreten Designprozessen in der Praxis legt, bleibt die relevante Frage nach dem eigentlichen Wesen und der Natur des Designs vor allem auch in Abgrenzung zu anderen Lebensbereichen wie jenen der Wissenschaften, der Technik oder der KĂŒnste leider eher hintergrĂŒndig. Es verwundert daher nicht, dass sich gerade in jĂŒngerer Geschichte insbesondere im englischsprachigen Raum unter dem Begriff einer „Philosophie des Designs“ eine Bewegung ausformt, deren konkrete Zielsetzungen sowie Nutzbarmachung zwar ob der Jugend dieser Bewegung noch nicht genau benannt werden kann, deren zentrales Anliegen jedoch darin besteht, die ontologischen und epistemologischen Grundlagen des Designs und der Design-Artefakte im Speziellen zu erforschen und darauf aufmerksam zu machen, dass gerade Reflexionen philosophischer Art fĂŒr die Design-Praxis nutzbar gemacht werden könnten.

Die Tagung PHILOSOPHICAL PERSPECTIVES ON DESIGN will erstmals im deutschsprachigen Raum an die Überlegungen aus dem Umfeld der Philosophie des Designs anknĂŒpfen und sich mit den VortrĂ€gen und in einem interdisziplinĂ€ren Diskurs der Teilnehmer der Frage widmen, ob und wie die philosophische Reflexion einen Beitrag fĂŒr ein besseres VerstĂ€ndnis von Design, seiner Struktur, Dynamik und Grenzen leisten kann.

Weitere Infos zur Tagung gibt es hier

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