Den Holocaust hat es nie gegeben

Es war 2001 als wir mit Denkmal-Initiatorin Lea Rosh auf einem 400qm Riesenposter neben dem Brandenburger Tor das vielleicht bekannteste StĂĽck Werbegeschichte installierten. Auf einem Foto einer idyllischen Berglandschaft war zu lesen: „Den Holocaust hat es nie gegeben„ Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren könnten es noch mehr sein. Spenden […]

Es war 2001 als wir mit Denkmal-Initiatorin Lea Rosh auf einem 400qm Riesenposter neben dem Brandenburger Tor das vielleicht bekannteste StĂĽck Werbegeschichte installierten.

Auf einem Foto einer idyllischen Berglandschaft war zu lesen: „Den Holocaust hat es nie gegeben Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren könnten es noch mehr sein. Spenden Sie deshalb fĂĽr das Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas.

Das Motiv war eine Analogie zum Denkmal selbst: Die Headline ein Störer in der Idylle. Genau so wie das Denkmal ein Störer in der deutschen Erinnerungslandschaft ist.

Das Konzept war Provokant, die Diskussion intensiv. Was damals in mehr als 3000 Presseberichten binnen 6 Wochen lebhaft debattiert wurde hat seinen Weg mittlerweile als Exponat in das Deutsche Historische Museum gefunden.

Nun erinnert die Ausstellung anlässlich der 20jährigen Geschichte des Förderkreis Holocaust Denkmal an die Wechselhafte Geschichte Deutschlands wichtigsten Denkmals – und an unseren Beitrag dazu, der sich mit einem Infocontainer am Baugelände und einem TV-Spot mit Claudia Schiffer sich auf viele Bereiche erstreckte.

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