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Jüdisches Museum Berlin: Weihnukka im Internet

Wirtschaft Digital – Weihnukka
6.2.2006

In vielen Haushalten auf der ganzen Welt feiert man im Dezember Weihnachten und Chanukka. Doch nur etwa fünfmal im Jahrhundert fallen das christliche und das jüdische Fest auf dasselbe Datum. Ein Grund für das jüdische Museum Berlin, dies in einer besonderen Ausstellung Weihnukka zu präsentieren. Für das Projekt entwickelte die Berliner Agentur kakoii eine Sonderwebsite sowie eine interaktive Multimediaanwendung für die Ausstellung. Analog zur räumlichen Gliederung der Ausstellung in der realen Welt präsentiert auch die Website in sechs Abteilungen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Feste, beleuchtet ihre historischen Wurzeln und Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte. Es werden Geschichten erzählt, zahlreiche Fragen beantwortet – und es darf gespielt werden! Neben sachlichen Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Website interaktive Fragebögen sowie ein Spiel, bei dem die acht Lichter des Chanukka-Leuchters in der richtigen Reihenfolge entzündet werden müssen. Zudem kann man in einem interaktiven Frage- Antwort-Spiel herausfinden, welcher Weihnukka – Typ man ist. Außerdem finden sich Downloads wie Screensaver und Sounds passend zum Thema auf der Site. Wie schon die Museumswebsite, die ebenfalls von kakoii gestaltet wurde, orientiert sich auch die Weihnukka-Ausstellungssite an den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen, denen explizit ein Zugang zu der Ausstellung über das Medium Internet eröffnet werden soll.

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