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Die Känguru Chroniken – der Film

Die Känguru Chroniken - der Film

Die Känguru Chroniken von Marc-Uwe Kling kommen in die Kinos. Und zwar schon am 5. März 2020. Alle anderen Filme, die danach auf den Leinwänden flackern, werden es schwer haben. Denn der Film über das kommunistische Känguru wird das Event des Jahres 2020. Das Datum für die Oscars 2021 steht noch nicht fest, aber man hat schon mal die Flüge gebucht und Handtücher auf die Sitze im Dolby Theater gelegt. Die Känguru Chroniken haben nämlich alle Eigenschaften, die ein Film besitzen muss, um Anwärter auf den „besten ausländischen Film“ zu werden: Gesellschaftskritik, und das nicht zu wenig, historische Begebenheiten und Nazis.

„Und so zerbröselt der Keks nun einmal.“ – Das Krümelmonster

Und was erwartet und bei diesem einzigartigen Ereignis? Die Essgeräusche der Anderen werden verstummen, wenn der Film erst einmal begonnen hat. Die Besetzung ist ebenso grandios wie die Vorlage. Marc-Uwe Kling wird von Dimitrj Schaad gespielt. Das Känguru spielt sich natürlich selbst und wird nicht durch einen gemäßigt sozialdemokratischen Koalabären ersetzt.

„Es kann nur einen geben.“ – James Bond

Wurde bisher die Existenz des Kängurus von Psychiatern und dergleichen verleugnet, hat es jetzt endlich die Gelegenheit zu beweisen, dass es real ist und nicht etwa ein Hirngespinst. Seine legendären schauspielerischen Fähigkeiten kann es nun endlich unter Beweis stellen. Den Bambi und die goldene Kamera kann es im Prinzip jetzt schon in seinem Beutel stecken, in dem die Dankesreden für die Verleihungen bereits seit 2009 aufbewahrt werden. Damals erschien nämlich das erste Buch und damit die Vorlage zum Film.

 

Die Bücher zum Film: Känguru Chroniken, Känguru Offenbarung, Känguru Apokryphen

Das erste Buch über das kommunistische Känguru kam bereits vor über zehn Jahren auf den Markt und war ein voller Erfolg. Die Trilogie wird durch drei Fortsetzungen vervollständigt. Moment Mal! Es gibt schon vier Bücher? Den Chroniken sind die beiden Bücher „Das Känguru Manifest“ und „Die Känguru Offenbarung“ gefolgt. Und Trilogie bleibt Trilogie. „Die Känguru-Apokryphen“ ist eher eine Zugabe als eine weitere Fortsetzung. Und wer weiß, wenn der Film so erfolgreich sein sollte wie die Bücher, wird es auch hier Sequels, Prequels und Reboots geben. So läuft es ja immerhin mit jeder einigermaßen erfolgreichen Filmreihe. Der erste Känguru-Film beginnt aber nun mit folgender Geschichte.

 

Die Filmhandlung

Der Känguru Chroniken Film basiert natürlich auf einer wahren Begebenheit, so wie es jeder Oscar-Anwärter tut. Dabei ist aber nichts überspitzt oder verändert worden. Falls Personen jedoch Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen entdecken sollten, wären diese rein zufällig. In diesem Fall sind die Personen und die Handlung des Films frei erfunden. Das Känguru von gegenüber zieht in die Wohnung des Kleinkünstlers (böses Wort) Marc-Uwe ein. „Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“, meint das Känguru dazu. Aber ein rechtspopulistischer Immobilienhai gespielt von Henry Hübchen droht die Idylle zu zerstören. Er will in Kreuzberg den Stützpunkt der internationalen Nationalisten bauen, hat aber bei seinem Vorhaben nicht mit dem Känguru und Marc-Uwe gerechnet. Unsere Protagonisten haben schon Pläne geschmiedet, um das Böse aufzuhalten. Naja, eigentlich kommen die Pläne nur vom Känguru. Marc-Uwe hat sie entweder nicht verstanden oder nur zustimmend genickt, als sie ihm vorgetragen wurden. Wie dem auch sei, das Känguru tut alles, um diese Pläne in die Tat umzusetzen und den nationalistischen Schurken aufzuhalten. Viele Umwege führen zum Ziel. Letztendlich soll ein Anti-Terror-Anschlag das Schlimmste verhindern und den Frieden bewahren.

„Vergiss niemals: Aus großer Macht, folgt große Verantwortung!“ – Donald Trump

Und wie genau will der Film uns jetzt aus den Schuhen hauen? Ganz einfach: Der Film wird große Umwälzungen und Veränderungen auslösen. Die Macher sind sich ihrer Verantwortung bewusst und haben trotzdem beschlossen, den Film zu produzieren. Der Känguru Chroniken Film ist die Gegenbewegung, die Antwort auf die rechten Parteien, auf die Afd und das kapitalistische Schweinesystem. Den Zuschauern werden die Augen geöffnet werden und sie können sie nie wieder verschließen. Die Wahrheit ist mächtig und überwältigend. Die Tatsachen werden nur so auf den Tisch geworfen und die Revolution wird nicht aufzuhalten sein.

„Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten.“ – Heidi Klum

Die Känguru Chroniken als Film – geht das?

Zusammenfassend kann man also sagen: Endlich kommt mal etwas Frisches in die Kinos. Der Känguru Chroniken Film wird sich sicherlich von dem ganzen Einheitsbrei abheben. Letztendlich ist der Kinobesuch heutzutage mit dem Tütensuppentotalitarismus zu vergleichen. Denn ob du dich nun für eine Tüten-Suppe von Knorr oder Maggi entscheidest ist im Endeffekt egal. In Wirklichkeit ist alles Nestlé. Egal für welchen Film man sich entscheidet, letztendlich ist alles Disney. Doch das Känguru hat nichts mit der Maus zu tun und sein kommunistisches Weltbild ist nicht mit dem kapitalistischen Show Business vereinbar. Denn wenn man für einen Kinofilm mal eben 11 Euro bezahlt, ist das mehr als man glauben möchte. 11 Euro sind 22 D-Mark, 44 Ost-Mark und 400 Ost-Mark auf dem Schwarzmarkt. Und wenn man nicht zufällig noch eine alte 3D-Brille in seinem Beutel dabei hat, dann muss man noch einen Euro zusätzlich zahlen. Ja, und das alles nur für eine einzige Szene in 3D. Aber ein Euro ist nicht einfach nur ein Euro! Nein! Das sind 2 D-Mark, 4 Ost-Mark und 400 Ost-Mark auf dem Schwarzmarkt.Aber wer zahlt das nicht gerne, um diese einzigartige Erfahrung machen zu dürfen. Euer Weltbild wird einstürzen und eure Augen geöffnet werden. Nach diesem Film wird sich euer Leben für immer verändern.

„Razupaltuff“ werden die Kritiker schreiben und die Zuschauer werden nur so in die Kinos strömen. Wir können den 5. März 220 kaum erwarten.

„Viele sagen, man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist. Aber ich finde, man soll DAHIN gehen, wo es am schönsten ist.“ – Das Känguru

 

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