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Welche Verpackung ist für Sie der Inbegriff von Luxus?

24. Oktober 2010

Creativ verpacken, Oktober – Designers Opinion

Thekla Heineke, Crative Director bei kakoii Berlin: “Was erwarten von einer Verpackung, welche uns Luxus verspricht? Einen direkten Bezug zum Produkt, eine konzeptionelle Idee auf den Punkt gebracht ohne lediglich Modeklischees zu bedienen. Die Einlösung des Versprechens ganz individuell für mich da zu sein. Nehmen wir das Fragrance von Shiseido der Serie Ipsa: ein kleiner runder Flakon einer limitierten Serie. Wie könnte die Sekundärverpackung erscheinen für einen frischen, herben, leichten Duft? Dieser ist eingebettet in eine runde Form, gehüllt in eine weiße Ledertasche, mit Reißverschluss zu öffnen. Die Front ist mit einer durchsichtigen, doppelwandigen Gaze bespannt zwischen die eine Feder in der blauen Farbe des Flakons gelegt ist. Kann eine Verpackung individueller und haptischer sein?”

Marken-Workshop für Emerging Brands

23. Juni 2010

Was Sie schon immer über die Marke wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten.

kakoii stellt sich allen Wissenshungrigen Marken- und Marketingverantwortlichen mit seinem diesjährigen “Sommer-Marken-Workshop 2010″ und wird die Teilnehmer ebenso unterhaltsam und erhellend zu beantworten suchen, wie seinerzeit Woody Allen mit seinem (fast) gleichnamigen Film.

Schwerpunkt ist dieses Jahr: integrierte Markenentwicklung und Kommunikation für Emerging Brands. Denn viele neue, aufsteigende Marken scheitern nicht an zu kleinen Budgets, sondern eher an dem optimalen Einsatz derselben. Im Rahmen dieses Wochenend-Workshops werden wir daher lösungsorientiert arbeiten: neben spannenden Beispielen aus unserer täglichen Arbeit werden wichtige aktuelle Cases/ Benchmarks und ein mit Einsichten gespicktes Theoriepaket präsentiert, das Markenaufbau und Markenführung greifbar und nachvollziehbar macht.

Der Workshop wird geleitet von Ralph Fuss, Marketing-Direktor bei kakoii Berlin. Hintergrund: 12 Jahre strategische Planung und Brand Consulting in Agenturen wie Scholz & Friends, TBWA oder McCann-Erickson und Arbeit auf internationalen Etats und Kunden wie Microsoft, Henkel und Audi.

Markenworkshop für Emerging Brands

  • Freitag, den 6. August 2010 – 10:00 bis 18:00
  • kakoii Office, Berlin
  • Teilnahmegebühr: 1.950 Euro  (35% Rabatt für NPOs)
  • Anmeldung: per E-Mail unter: berlin@kakoii.com

Virale Nebenwirkungen

5. Dezember 2009

Millionen Kundenkontakte bei minimalen Mediakosten – virale Spots versprechen wahre Wunder. Doch die Risiken für die Marke sind groß.

W&V

Sind Virals & Co. die Lösung für zersplitterte Zielgruppen und schrumpfende Budgets? [...] Stefan Mannes wird noch deutlicher: “Die vorgeblich wundersame Wirksamkeit viraler Kampagnen ist selbst eine virale Kampagne”, kommentiert der Chef der Berliner Agentur kakoii. “Sie repliziert sich selbst unter Marketingverantwortlichen, die es ihren Kollegen gleich tun wollen”. [...]

Wie hoch riskante Aktiontips werden Virals von Marketingverantwortlichen gehandelt. “Alle reden von 400 Prozent Rendite, aber niemand vom Risiko, Verlust zu machen”, sagt Stefan Mannes. Meist werde sogar vergessen, die Zielgruppe vorab zu definieren – obgleich kein Mediaplaner einen TV-Spot schaltet, ohne zu wissen, wen er damit erreiche und ob der Spot auf die Marke einzahlt. [...]

Kunden, die man nicht haben möchte. Heute: Blacknoise Noiseblocker

12. September 2009

Das Thema der gemeinsamen Designfindung mit dem Kunden ist so alt wie der Beruf des Gestalters selbst. Kunden möchten optimale Ergebnisse und Gestalter müssen sich absichern, um nicht der Geschmackswillkür ihrer Auftraggeber ausgeliefert zu sein. Meist hilft eine sachliche und höfliche Diskussion, um Projekte gemeinsam zum Erfolg zu führen. Manchmal nicht.

Ein Beispiel für letzteres zeigt unser aktuelles Projekt für die Hildener Firma Blacknoise, welche uns mit einem Packaging-Relaunch für einen ihrer Blacknoise-Lüfter beauftragte. Ein spannendes Projekt, denn man hatte uns explizit darauf hingewiesen, dass wir vollkommen frei von dem bisherigen CD agieren könnten. Farben, Formen, Schrift – selbst das Logo könnten wir gerne nochmals überdenken. So freuten wir uns sehr, anstatt der vertraglich vereinbarten 2 Entwürfe schließlich insgesamt 5 Verpackungslinien und rd. 10 Variationen zu präsentieren.

Doch nun brach eine fast Shakespearianische Tragödie über uns herein. Die Blacknoise Geschäftsführung beantwortete unsere 61-seitige Präsentation mit einer 8-zeiligen Mail: Man sei ” in jeder Hinsicht enttäuscht”. Für sie sei es “keine Profiarbeit”. Die Entwürfe seien “zu bunt, zu simpel und sehen einfach billig aus”. Da wunderten wir uns sehr. Insbesondere, wenn man die bisherigen Noiseblocker Designs vor Augen hat.

Nun müssen dem Kunden nicht automatisch alle Entwürfe gefallen und wir hätten uns sehr gefreut doch mehr Details zu erfahren, da es normalerweise zu Packagingentwürfen viel zu sagen gibt: Verpackungsform, Verwendung von Sichtfenstern, Farbwelten, Formen, Materialien, Veredelungen, Typographie und vieles mehr.

Doch leider wissen wir bis heute nichts. Nicht einmal, welche der Verpackungslinien nun bunt, welche, simple und welche davon nun als billig zu betrachten ist. Um sich vorsorglich abzusichern, schrieb man uns, dass “Dritte” bestätigt hätten, dass es ganz sicher keine “Profiarbeit” sei. Achja und natürlich wolle man ganz schnell von dem Auftrag zurücktreten, ganz sicher nicht bezahlen und noch viel sicherer nicht, was bisher geleistet wurde.

Das war auch in unserer Agenturgeschichte neu. Pitches, Wettbewerbspräsentationen haben ihre eigene Problematik. Aber ein normaler Designauftrag, der vom Kunden nach Präsentation der Entwürfe auf Basis von Geschmacksgründen und unter Berufung auf eine geheimisvolle Jury von “Dritten” aufgrund vorgeblich mangelnder Schöpfungshöhe angefochten wird?

Unser Fehler lag möglicherweise darin, uns gutgläubig auch des Noiseblocker Logos anzunehmen. Das war zwar nicht Teil des Auftrages, aber man hatte uns gesagt, man würde sich über (unberechnete) Anregungen sehr freuen. Uns war nämlich aufgefallen, dass das Noiseblocker Logo so gar nicht aussieht, als würde es Geräusche blocken, sondern eher aussenden. Eine Marke, die sich dem Schallschutz verschrieben hat, als Geräuschverursacher in der Lesart gängiger Ikonographie?

Aidspräventionskampagne “mach’s mit” Liebesorte gestartet

29. März 2009

Aidspräventionskampgne mach's mit Liebesorte
Nach über 12-monatigen Vorbereitungen eröffnete heute am 27.3.2007 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin die neue Staffel von Deutschlands bekanntester Aidspräventionskampagne “Gib Aids keine Chance – mach’s mit” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Die Staffel “Liebesorte” löst die bisherige “Obst-und-Gemüse-Staffel” ab und inszeniert reale Schauplätze an denen Menschen Sex hatten. Dabei bleibt dem Betrachter selbst überlassen, die Motive mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen, Geschichten und Fantasien zu füllen.

Romantische Seeufer, plüschige Bordelle und nächtliche Sandstrände – insgesamt 11 Motive kommen bundesweit im Rahmen der integrierten Kampagne zum Einsatz. Zu dieser gehören dank Unterstützung des FAW rd. 65.000 Großplakate / Citylights, rd. 1,5 Mio. Freecards, Anzeigenflights in Publikums- und Special-Interest-Zeitschriften, Online-Werbemittel und der Relaunch des Internetportals www.machsmit.de

Die Kampagne wird nach dem Start fortlaufend durch neue Motive, d.h. neue Liebesorte erweitert, die u.a. von Usern auf der Kampagnenwebsite eingereicht werden können.

Die Kampagnenidee für „Liebesorte“ ging 2006 aus einem Ideenwettbewerb an deutschen Hochschulen hervor und wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Für den Lead zeichnete sich die Agentur kakoii Berlin verantwortlich, die zusammen mit der Gewinnerin des Wettbewerbs Dörte Matzke und dem Fotografen Jan von Holleben die Motivserie umsetzte. Online betreut d-SIRE (Köln). Die Mediaplanung liegt bei Mediaedge:cia (Düsseldorf).

Die mach’s mit-Kampagne von GIB AIDS KEINE CHANCE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung des Virus. Logo und Motive der Kampagne sind über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt.

BZgA – Aidspräventionskampagne “mach’s mit”

28. März 2009
  • Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eröffnet die Aidspräventionskampagne mach's mit
    mach’s mit ist eine der bekanntesten Marken Deutschlands. Das Logo hat eine Bekanntheit von mehr als 90%. Für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelte kakoii die aktuelle Staffel “Liebesorte”; die am 27.3.2009 von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eröffnet wurde.
  • Insgesamt 16 Motive kommen auf 65.000 Citylights und 18/1 Plakaten zum Einsatz sowie auf 1,5 Millionen Postkarten, auf Ambient-Medien und im Internet.Insgesamt 16 Motive kommen auf 65.000 Citylights und 18/1 Plakaten zum Einsatz sowie auf 1,5 Millionen Postkarten, auf Ambient-Medien und im Internet.
  • Insgesamt 16 Motive kommen auf 65.000 Citylights und 18/1 Plakaten zum Einsatz sowie auf 1,5 Millionen Postkarten, auf Ambient-Medien und im Internet.Insgesamt 16 Motive kommen auf 65.000 Citylights und 18/1 Plakaten zum Einsatz sowie auf 1,5 Millionen Postkarten, auf Ambient-Medien und im Internet.
  • Zielgruppenspezifische Anzeigenflights in Publikationen wie: Stern, Playboy, Cosmopolitan, Prinz, u.v.m.Zielgruppenspezifische Anzeigenflights in Publikationen wie: Stern, Playboy, Cosmopolitan, Prinz, u.v.m.
  • Lilo Wanders am Informationsstand zur Aidspräventionskampagne mach's mitModerator Steffen Hallaschka und Lilo Wanders stellen den Informationsstand zur Kamapgne vor
  • Die Begleitausstellung zur Kampagne startete in Nachbarschaft zur Annie Leibovitz Ausstellung in der  Galerie c/o BerlinDie Begleitausstellung zur Kampagne startete in Nachbarschaft zur Annie Leibovitz Ausstellung in der  Galerie c/o Berlin

“Liebesorte” Vernissage im C/O Berlin

24. März 2009

Mach's mit Liebesorte - Ausstellung und Vernissage im c/o BerlinNüchterne Hotelzimmer, romantische Seeufer, plüschige Bordelle und andere Orte, die wir mit dem Fotografen Jan von Holleben als reale Schauplätze menschlichen Liebeslebens inszeniert haben, bilden die Basis für die neue Staffel von Deutschlands größter Aidspräventionskampagne mach’s mit.

Zum Kampagnenstart am 27.3.09 stellt die Galerie C/O Berlin die Fotos aus, die in dem über ein Jahr dauernden Projekt in Zusammenarbeit mit Präventionsexperten entstanden.

Wir laden herzlich zur Vernissage ein, die am Freitag, den 27. März ab 19:00 Uhr stattfindet.

c/o Berlin
Postfuhramt
Oranienburger Strasse / Ecke Tucholsky Straße
http://www.co-berlin.info

Ausstellung – “Das Korn”: eine soziale Plastik

19. Februar 2009

Das Korn. Eine soziale Plastik von Theo LigthardtAm 20. Februar 2009 präsentieren kakoii Berlin und Theo Ligthhart die soziale Plastik “Das Korn”.Die Verfeinerung des Geschmacks bestimmt heute unsere gesamte Genussmittelindustrie. Doch bereits im 18. Jahrhundert galt die Sensibilisierung unserer Sinne als beste Vorraussetzung für eine künstlerische Laufbahn, gepaart mit dionysischem Rausch durch Spirituosen wurde sie zum Motor kreativer Prozesse. Der in Berlin lebende Künstler Theo Ligthart beleuchtet mit seiner Arbeit ‘das Korn – Eine soziale Plastik’ sowie seiner eigens entwickelten Marke ‘das Korn – Echter deutscher Doppelkorn’ die Prozesse des Kunstmarktes.

Theo Ligthart hat gemeinsam mit kakoii Berlin und der Traditionsbrennerei Sellendorf in Brandenburg einen Doppelkorn entwickelt, der sich besonders durch seinen milden und reinen Geschmack auszeichnet. Reinheit – ein Begehren unserer Zeit? Gefüllt in Flaschen, die ästhetisch an eine Mischung aus Flachmann und Parfumflakon erinnern, schafft ‘das Korn’ eine Verbindung zwischen Kunst und Objekt.

Mit der Arbeit ‘das Korn’ und seiner Präsentation als Kunstedition setzt sich Ligthart kritische mit den Marktgesetzen des Kunstmarktes auseinander. In umgekehrter Weise zu Herstellern, die durch das Sponsoring von Ausstellungen und Kunst-Events ihre Marke im Premium-Segment positionieren wollen, wird hier das Kunstwerk zu einem kommerziellen Markenprodukt, über das der Käufer entscheidet, ob es Teil seiner Kunstsammlung wird oder es als Delikatesse verzehrt.

Kampagne für medica mondiale im Dresdner Hygienemuseum zu sehen

31. Januar 2009

medica mondiale - Kriegsbeute Kampagnemedica mondiale ist eine Hilfsorganisation, die sich weltweit des Themas Vergewaltigung in Kriegs- und Krisengebieten annimt. Die Initative geht auf das Engagement der Ärztin Monika Hauser zurück, die 2008 dafür mit dem Alternativen Nobelpreises ausgezeichnet wurde.

Für medica entwickelte kakoii eine breit angelegte Aktionskampagne, die 2006 startete und bis heute zum Einsatz kommt.

Die von kakoii entwickelten Motive sind bewusst provokant gestaltet und zeigen Frauen in jedem Alter und jeder Herkunft aus der Sicht der Täter: als Kriegsbeute – ohne dies pathetisch zu überhöhen. Die Kampange schlägt damit eine Brücke von der Situation der Frauen und Mädchen im Zweiten Weltkrieg zur Situation von Frauen und Mädchen in heutigen Kriegen.

Anlässlich der Ausstellung “Menschen im Visier – Krieg und Medizin im 20. und 21. Jahrhundert” zeigt das Deutsche Hygienemuseum in Dresden derzeit Ausschnitte aus der Kampagne und stellt die Arbeit von medica mondiale vor.

medica mondiale – Awarenesskampagne “Kriegsbeute”

31. Januar 2009
  • Medica Mondiale
    Die international tätige Hilfsorganisation medica mondiale engagiert sich um traumatisierte Frauen in Kriegs- und Kriesengebieten. Für die mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnete Organisation entwickelte kakoii Berlin eine Kampagne, die provokativ aber treffend das Anligen von medica kommunizierte.
  • Kampagnenentwicklung für medica mondialeDas Kriegsbeute-Konzept thematisiert wie Männer ihre Opfer in Kriegssituationen sehen und wurde in zahlreichen Medien um gesetzt. Plakate und Anzeigen kamen ebenso zum Einsatz wie Aktionsmodule für lokale Aktionen.
  • Kampagnenentwicklung für medica mondialeUnterstützt wird die Kampagne von einem prominenten Einsatzteam u.a. mit Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger oder Bischöfin Margot Käßmann. Die Kampagne sorgt seit ihrem Start 2005  für große öffentliche Awareness für das Thema und die Organisation. Sie wird bis heute fortgesetzt.
  • Aktionskampagne für medica mondialeUnterstützt wird die Kampagne von einem prominenten Einsatzteam u.a. mit Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger oder Bischöfin Margot Käßmann. Die Kampagne sorgt seit ihrem Start 2005  für große öffentliche Awareness für das Thema und die Organisation. Sie wird bis heute fortgesetzt.
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