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	<title>kakoii Berlin / Tokio &#187; ADC</title>
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		<title>Wir sind ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 18:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sacm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klassischerweise listen Agenturen unter dieser Rubrik ihrer Branchenauszeichnungen auf. ADC, Red Dot, Best of the Best, Lions und viele Preise mehr werden von Designern und Werbern an andere Designer und Werber vergeben. Die entstandenen Werke haben leider oft den Makel, dass sie im Hinblick auf die Zielgruppe der Juroren konzipiert wurden und nicht für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klassischerweise listen Agenturen unter dieser Rubrik ihrer Branchenauszeichnungen auf. ADC, Red Dot, Best of the Best, Lions und viele Preise mehr werden von Designern und Werbern an andere Designer und Werber vergeben. Die entstandenen Werke haben leider oft den Makel, dass sie im Hinblick auf die Zielgruppe der Juroren konzipiert wurden und nicht für die Menschen, für die sie eigentlich gedacht waren.</p>
<p>Natürlich ist kakoii mehrfach ausgezeichnet. Es war 2001 in unserem Gründungsjahr als der Art Directors Club uns den ersten Award für unsere Kampagne für das Berliner Holocaust Denkmal verlieh. Aber was sollte uns das sagen? Denn wir arbeiten für unsere Kunden und nicht für unsere Branchenfreunde.</p>
<p>Wir freuen uns über Lob von Zeitungen wie der FAZ, die über eine unserer TV-Kampagnen schrieb &#8220;<em>ein Spot wie ein Gebet</em>&#8220;.</p>
<p>Wir freuen uns über Menschen wie <em>Claudia Schiffer</em> und <em>Oscar-Preisträger Florian Gallenberger</em>, die mit uns arbeiten wollen, weil sie unsere Arbeit schätzen.</p>
<p>Wir freuen uns über Preise, die von den Zielgruppen unserer Kunden vergeben werden, wie z.B. die <em>Leserpreise der Bravo und der Unicum</em>, die mehrfach unsere Anzeigen ausgezeichnet haben.</p>
<p>Wir freuen uns über die Begeisterung von Zeitungen wie der <em>ZEIT </em>oder der<em> Brandeins</em>, wenn sie uns anbieten, doppelseitige Anzeigen kostenlos zu schalten, weil sie unsere Motive für außergewöhnlich halten.</p>
<p>Wir freuen uns über spontanes Lob aus berufenem Munde wie z.B. vom Begründer der Außenwerbung in Deutschland <em>Hans Wall</em>, der auf einem Empfang bei seiner Rede spontan eines unserer Werke zum schönsten Plakat Berlins auslobte.</p>
<p>Wir freuen uns über die Ehre, wenn unsere Arbeiten als Zeitdokument in Museen ausgestellt werden, wie z.B. im <em>Deutschen Historischen Museum</em>.</p>
<p>Wir freuen uns aber am meisten über den Erfolg unserer Kunden, von denen uns noch nie einer verlassen hat.</p>
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		<title>Jean-Remy von Matt: Neun von zehn viralen Filmen funktionieren nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 11:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sacm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits 2006 fragte kakoii &#8220;Wie viral sind virale Clips wirklich?&#8221; und stellte fest, dass der Wunsch virales Marketing zu betreiben vor allem ein viraler Effekt unter Marketingverantwortlichen ist. Eine Aussage, die von vielen viralen Marketern als unsinnig bezeichnet wurde.
2009 hat sich Ernüchterung breit gemacht und nun auch den Weg in die Wahrnehmung der Medien gefunden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2006 fragte kakoii &#8220;<a href="http://www.kakoii.de/wie-viral-sind-virale-clips-wirklich/" target="_blank">Wie viral sind virale Clips wirklich?</a>&#8221; und stellte fest, dass der Wunsch virales Marketing zu betreiben vor allem ein viraler Effekt unter Marketingverantwortlichen ist. Eine Aussage, die von vielen viralen Marketern als unsinnig bezeichnet wurde.</p>
<p>2009 hat sich Ernüchterung breit gemacht und nun auch den Weg in die Wahrnehmung der Medien gefunden. Der Mitgründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,621168,00.html" target="_blank">konstatierte</a> anläßlich der ADC Verleihung, dass neue Werbeformen wie virales Marketing, etwa Internet-Filme, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda Fans finden,  in der Praxis meist unwirksam seien.</p>
<blockquote><p>&#8220;Neun von zehn erreichen weniger als 5000 Seher. Hier entlarvt sich Kreativität als Krenaivität. Das Verführerische dabei: Die wenigen Erfolgsbeispiele sind in aller Munde, doch die exponentiell größere Anzahl von Misserfolgen nimmt niemand wahr, so dass ausschließlich der vermeintliche Erfolg dieser Werbeform sichtbar wird.&#8221;<br />
<em>Jean-Remy von Matt</em></p></blockquote>
<p>Interessant zu sehen, dass Marketer nicht mehr Marketing-Dekonstruktionsvermögen haben als andere Menschen. Der nächste Hype ist bereits im Gange. Willkommen bei Social Media.</p>
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		<title>Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 22:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sacm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[page 05.2009 / Ansichtssache
Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin.
Anti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in Sargform herumfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>page 05.2009 / Ansichtssache</em></p>
<h3>Wen wollen auf Schockeffekte setzende Anti-Aids-Kampagnen eigentlich erreichen? Nicht diejenigen, die sie erreichen sollten, meint Stefan Mannes, Geschäftsführer von kakoii in Berlin.</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1444" title="Münchner Aidshilfe kleiner Diktator" src="http://www.kakoii.de/wp-content/uploads/2009/04/aidshilfe_diktator.jpg" alt="Münchner Aidshilfe kleiner Diktator" width="140" />Anti-Aids-Kampagnen sind klassische Spielwiesen für Agenturen: Die Kombination aus Sex und Bedrohung ist dafür prädestiniert, sich kreativ auszutoben. So entstehen die Opfer diffamierenden Schockmotive, in denen Mütter Kinderwagen in Sargform herumfahren (Jung von Matt für die Michael Stich Stiftung), oder seltsame Penis-Diktatoren wie in der .start-Kampagne für die Münchner Aids-Hilfe e.V.; Adressat ist in solchen Fällen die Jury von Kreativpreisen – schließlich versenden die Agenturen die Pressemitteilungen, nicht die Präventionsinstitutionen.<br />
Es stimmt, dass, wie in der Kampagne der Münchner Aids-Hilfe anvisiert, schwule Männer mit hohem Risikoverhalten derzeit zu den Hauptzielgruppen der Aidsprävention gehören. Dass die Plakate diese Zielgruppe – mit dem Hinweis auf angebliche Triebgesteuertheit – nicht auf adäquate Schutzstrategien, sondern auf ein Testangebot hinweisen sollen, erschließt sich jedoch nicht. Man gewinnt den Eindruck, dass das Thema Aidstest aus dem Briefing ins Kleingedruckte gerutscht ist, weil die Diktatoren-Idee so sehr gefiel.</p>
<p>Wirksame Prävention sieht zumeist langweiliger aus – dafür wirkt sie nachweislich, wenn sie wissenschaftlich begleitet und bei Zielgruppen getestet wird. Sie arbeitet entweder mit Role Models oder mit der Darstellung von Entscheidungssituationen. Eine der unscheinbarsten Aids-Präventions-Kampagnen ist übrigens zugleich die erfolgreichste. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung propagiert mit ihrer „mach’s mit“-Kampagne seit Jahren Kondomnutzung als sichersten Selbstschutz – mit Kondomen über Obst und Gemüse. Unter Werbern wird sie meist belächelt, weil ohne Provokation und all die raffinierten Kniffe, die ADC-Juroren beeindrucken. Aber über 90 Prozent der Deutschen kennen die Motive, 2008 erreichten die Kondomverkaufszahlen ein Rekordniveau. Im selben Jahr stiegen auch erstmals die Infektionszahlen nicht mehr.</p>
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