Brand Eins über Kakoii

Trendforschung – Der Trend gegen den Trend

Wir zeigen, dass es auf der Welt noch vieles zu entdecken gibt – oder warum wir von kakoii Trendforschung immer noch am liebsten vor Ort betreiben. Inzwischen gibt es in der Trendforschung die Tendenz, fast ausschließlich in digitalen Quellen zu scouten. Vielleicht lassen sich so weltweite Megatrends am besten erfassen, zumal auch die Sprachbarrieren an Bedeutung […]

Wir zeigen, dass es auf der Welt noch vieles zu entdecken gibt – oder warum wir von kakoii Trendforschung immer noch am liebsten vor Ort betreiben.

Trendforschung - der Trend gegen den Trend

Die Essenz dreier Städte. Von kakoii nicht nur in hunderte Seiten Trendreport destilliert, sondern auch einzeln als künstlerisch-visuelle Interpretation.

Inzwischen gibt es in der Trendforschung die Tendenz, fast ausschließlich in digitalen Quellen zu scouten. Vielleicht lassen sich so weltweite Megatrends am besten erfassen, zumal auch die Sprachbarrieren an Bedeutung verlieren. Aber zu glauben, man könne einen Trend in einem anderen Land vom deutschen Schreibtisch aus recherchieren, ist ungefähr so absurd, als würde man behaupten, man könne einen Menschen anhand seines Facebook-Accounts kennen lernen.

Unser Verdacht: Es ist einfach Faulheit, wenn man sich nicht bei 40 Grad durch staubige Vororte von Kairo schlägt, um zu erfahren, wie Jugendliche dort ticken, und wofür sie ihr erstes, selbstverdientes Geld ausgeben würden. Wir haben es gemacht, und erfahren, was sie bewegt, was sie cool finden – und was nicht. Das war nicht nur irre aufregend, sondern hat uns dabei geholfen, das Markendesign für eine Produktneueinführung in Ägypten so zu gestalten, dass es den Jugendlichen richtig Laune macht.

Es macht uns Spaß, immer wieder in andere Atmosphären einzutauchen, Menschen kennen zu lernen, lokale Produkte anzusehen, zu fühlen und zu schmecken, weil es uns zeigt, dass die Welt eben doch noch nicht so gleichgeschaltet ist, wie es uns Trendagenturen manchmal glauben machen wollen. Die Welt ist digital, und doch treffen Menschen ihre wichtigsten Entscheidungen ganz analog, mit Kopf und Herz. Deswegen gibt es ja auch immer die Gegentrends, wo sich Menschen entscheiden, eben nicht das zu tun, was alle tun, ganz egal, was gerade Trend ist.

Ein Nebenprodukt dieser Recherchen vor Ort ist die künstlerische Interpretation dessen, was wir vor dort erlebt haben: Unsere Geschenkpapiere sind das bildgewordene Lebensgefühl einer Region, oder, wenn man so will, die Essenz einer Forschungsreise. Seit fünf Jahren geben wir so unseren Erfahrungen eine Gestalt und teilen sie mit anderen. Die Resonanz auf diese „hübschen“ und nützlichen Trend-Analyse überrascht uns immer wieder, wir bekommen viele Rückmeldungen, Kommentare, Gegengeschenke – viel auch analog, was uns besonders freut.

Letztes Jahr waren wir übrigens in Dubai, Marrakesch und Kairo und haben dort unsere Vorstellungen revidiert, mit denen wir losgefahren sind. Das Ergebnis wurde gerade in 1500 Exemplaren an Kunden, Freunde und Mitarbeiter in mehr als 60 Länder verschickt.

  • Hier geht es zur Ausgabe 2016/17 unserer Trendscouting-Papiere
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Unsere Trendscouting Papiere 2016/17 – Dubai, Kairo und Marrakesch

Kairo, Dubai und Marrakesch. Da sind sie. Unsere Trendscouting Papier 2016/17. Sie sind viel mehr als nur Geschenkpapier – es sind die Impressionen unserer weltweiten Trendscouting-Abenteuer. In dieser Edition reisen wir in diese drei Städte, um die Faszination der arabischen Welt hautnah zu erleben.  Lassen Sie sich von vielschichtigen Entdeckungen und bewegenden Geschichten inspirieren, die abseits von Klischees nachhaltig ihre Spuren in […]

Trendscouting Dubai, Kairo und Marakesch
Kairo, Dubai und Marrakesch. Da sind sie. Unsere Trendscouting Papier 2016/17. Sie sind viel mehr als nur Geschenkpapier – es sind die Impressionen unserer weltweiten Trendscouting-Abenteuer. In dieser Edition reisen wir in diese drei Städte, um die Faszination der arabischen Welt hautnah zu erleben.  Lassen Sie sich von vielschichtigen Entdeckungen und bewegenden Geschichten inspirieren, die abseits von Klischees nachhaltig ihre Spuren in unserem Denken, Fühlen und Schaffen hinterlassen haben. Mehr als 1500 davon sind bereits unterwegs zu Kunden, Freunden und Mitarbeitern in mehr als 80 verschiedenen Ländern.

KAIRO

Das war’s jetzt! Hier hat man die Jahrhundertchance auf eine demokratische Revolution verpasst und trauert den verwelkten Blüten des Arabischen Frühlings hinterher. Die Wirtschaft, die Politik, die komplette Gesellschaft steht still. Wir haben uns im Rahmen eines Projektes ausführlich mit dieser Situation beschäftigt und junge Ägypter nach ihren Träumen gefragt. „Dieses Land bietet keine Träume. Ich habe eine Zulassung als Rechtsanwalt und arbeite in einem Einkaufszentrum als Sicherheitsmann.“ Am Stadtrand thronen, über jeden Zweifel erhaben, die Pyramiden von Gizeh – und vermitteln seit fast 6000 Jahren das tröstende Gefühl, dass neue Hoffnung nur eine Frage der Zeit sein kann.

DUBAI

Die ganze Welt guckt auf Dubai. Mit voreingenommenen Blicken – geformt von der Geschichte und der Herkunft des Betrachters. Unecht, gekünstelt, ein Spielplatz für Superreiche. Wer sich jedoch von seiner europäischen Perspektive befreit, wird mit einem einzigartigen Lebensgefühl belohnt: der unbefangenen Freiheit des Hier und Jetzt. 1,3 Millionen Menschen aus allen Winkeln der Welt erschaffen sich und ihre Geschichte jeden Tag neu. Willkommen im „Center Of Now“! Und spätestens, als wir sehen, wie die mystisch angeleuchtete Spitze des Burj Khalifa buchstäblich den Himmel über unseren Köpfen teilt, verstehen wir – das hier ist echter als das Berliner Stadtschloss.

MARRAKESCH

Die Offenbarung der Sinne. Wir werden eins mit kräftigen Farben, verspielten Formen und würzigen Gerüchen. Der Wind pfeift klangvoll durch die Flöten der Schlangenbeschwörer. Kurze Zeit später hält unsere Pferdekutsche vor einem H&M. Modern gekleidete Mädchen mit Starbucks-Bechern in der Hand shoppen aufreizende Dessous. Aus diesen Kontrasten lebendiger Vergangenheit werden hier die verlockendsten Trends der Zukunft entwickelt. Unter der stabilen Hand der Königsfamilie hat es Marrakesch geschafft, seine reichhaltige Geschichte und Tradition aufrechtzuerhalten. Wie eine Muse entfacht die ästhetische und ungehemmte Energie der roten Stadt die kreativen Kräfte von Künstlern aus aller Welt.
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Healthcare Marketing: Neues Verpackungsdesign für Hexal

Healthcare Marketing, 09.12.2016 Hexal will bis Ende 2018 ein komplett umgestaltetes Verpackungsdesign in seinem Portfolio einführen. Das Generika-Unternehmen mit Sitz in Holzkirchen hat sich zum Ziel gesetzt, die Faltschachteln für seine Medikamente auf Kundenbedürfnisse abzustimmen und einen erheblichen Mehrwert zu bieten. Apotheker, Ärzte und Patienten sollen ohne langes Suchen die Informationen finden, die sie für den […]

Healthcare Marketing, 09.12.2016

Healthcare MarketingHexal will bis Ende 2018 ein komplett umgestaltetes Verpackungsdesign in seinem Portfolio einführen. Das Generika-Unternehmen mit Sitz in Holzkirchen hat sich zum Ziel gesetzt, die Faltschachteln für seine Medikamente auf Kundenbedürfnisse abzustimmen und einen erheblichen Mehrwert zu bieten. Apotheker, Ärzte und Patienten sollen ohne langes Suchen die Informationen finden, die sie für den korrekten Umgang mit dem jeweiligen Arzneimittel benötigen. Konkreter Anlass für das Redesign sind zudem die neuen EU-Vorgaben für Sicherheitsmerkmale auf den Verpackungen, die ab 09.02.2019 für alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel zwingend sind. Sie fördern den Fälschungsschutz durch die eindeutige Identifizierbarkeit und Rückverfolgbarkeit jedes Medikaments.

Neues Hexal VerpackungsdesignDas neue Design ist auf Übersichtlichkeit ausgerichtet und entstand in Zusammenarbeit mit Apothekern. Künftig verzichtet das Layout auf Elemente, die von wesentlichen Informationen ablenken könnten. Mehr Bedeutung gewinnt die bessere Blickführung. Zur angestrebten Visualität gehört, dass Name und Wirkstärke des Arzneimittels prägnanter hervortreten und die Lesbarkeit auch für ältere Menschen gut ist. Die Wirkstoffangabe erscheint auf der Front- und Rückseite in dem beibehaltenen blauen Balken, und die Wirkstärke ist nochmals auf den Staubschutzlaschen der Arzneimittelschachteln aufgedruckt. Ein neues gekennzeichnetes Feld erleichtert es den Apothekern, die verordnete Dosierung auf der Verpackung zu notieren.

Ergänzend signalisieren zwölf Farben die verschiedenen Indikationsbereiche: Der Balken in der Unternehmensfarbe enthält am Ende zusätzliche Streifen mit der jeweiligen Indikationsfarbe.

Die Berliner Agentur kakoii unterstützte die Abteilung Corporate & Brand Communications von Hexal bei der grafischen Neugestaltung. Im Unternehmen war zudem die Abteilung Packaging Coordination für die technische Umsetzbarkeit verantwortlich. Hans Wolfgang Friede, Manager Corporate and Brand Communications bei Hexal: „Die ersten Packungen (Rx) wurden zum 1. Dezember 2016 in den Markt gebracht und die weiteren Produkte, die das neue Design bekommen sollen, werden nun bis Ende 2018 auf die neuen Packungen umgestellt.“

Weitere Informationen:

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Suizidpräventionskampagne für die Caritas gestartet

Ein Gespräch kann Leben retten Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September startet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin eine von kakoii entwickelte Kampagne zur Suizidprävention für Jugendliche unter dem Motto „Ein Gespräch kann Leben retten“. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen. Etwa 600 junge Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben und […]

Ein Gespräch kann Leben retten

Suidzidpräventionskampagne für die Caritas gestartetAnlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September startet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin eine von kakoii entwickelte Kampagne zur Suizidprävention für Jugendliche unter dem Motto „Ein Gespräch kann Leben retten“.

Suizid ist die zweithäufigste Todesursache unter Jugendlichen. Etwa 600 junge Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben und Selbsttötung ist immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Viele Suizidversuche könnten verhindert werden, wenn frühzeitig über Suizidgedanken gesprochen wird. Deshalb will die Caritas in Berlin junge Menschen anregen, sich zu öffnen und sich Freunden, Familie und Bezugspersonen anzuvertrauen. Die Caritas bietet suizidgefährdeten Jugendlichen mit dem Projekt [U25] Berlin zudem die Möglichkeit, sich von gleichaltrigen Jugendlichen (Peers) anonym und kostenlos per E-Mail beraten zu lassen.

Seit 2013 gibt es das Projekt [U25] Berlin. Bis heute haben ehrenamtliche Jugendliche in mehr als 4000 Mailkontakten 334 jungen Menschen zur Seite gestanden. [U25] Berlin hat seit dieser Zeit 60 jugendliche Berater ausgebildet. Die meisten Hilfesuchenden sind im Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

Die Kampagne wird von September bis November flächendeckend in Berlin auf Citylights und im U-Bahn-TV zu sehen sein. Zusätzlich erfolgt eine Distribution von Spezialwerbemitteln in Berliner Schulen.

Mehr Informationen unter: www.u25-berlin.de

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Modernes Museumsmarketing: Frischer Anstrich für das AlliiertenMuseum

Wir freuen uns sehr, dass nach langer konzeptioneller Vorarbeit heute der Kommunikationsrelaunch des Alliiertenmuseums erfolgt ist. Mit überarbeitetem Corporate Design, neuen Druckerzeugnissen, einer überarbeiteten Internetpräsenz, einer klareren Besucherführung vor Ort und Freecards startet das AlliiertenMuseum heute eine Kampagne zur besseren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Damit reagiert das Museum auf die Anforderungen modernen Museumsmarketings, stärkt den Besucherservice und schärft […]

Kampagne - Alliertenmuseum BerlinWir freuen uns sehr, dass nach langer konzeptioneller Vorarbeit heute der Kommunikationsrelaunch des Alliiertenmuseums erfolgt ist. Mit überarbeitetem Corporate Design, neuen Druckerzeugnissen, einer überarbeiteten Internetpräsenz, einer klareren Besucherführung vor Ort und Freecards startet das AlliiertenMuseum heute eine Kampagne zur besseren Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Damit reagiert das Museum auf die Anforderungen modernen Museumsmarketings, stärkt den Besucherservice und schärft die Außendarstellung des Hauses, das in wenigen Jahren seinen neuen Standort im Flughafen Tempelhof bezieht.

Gemeinsam mit kakoii Berlin hat das AlliiertenMuseum in einem Marken- und Kommunikationsprozess nicht nur die theoretischen Grundlagen gelegt, sondern auch alle Kommunikationsmittel grafisch und inhaltlich komplett überarbeitet. Unter dem Motto „Wer Berlin verstehen will, geht ins AlliiertenMuseum“ unterstreichen die Werbemittel die zentrale Bedeutung des Museums für die Geschichte Berlins und für die Geschichte des Kalten Krieges. Neues Bildmaterial und erweiterte Serviceinformationen machen Lust auf einen Besuch im Berliner Südwesten. Neben Einzelbesuchern und Familien werden mit der B2B-Broschüre erstmals auch Museumsmarketing Alliiertenmuseum BerlinVeranstalter von Gruppenreisen gezielt angesprochen. Eine Freecard-Kampagne wird berlinweit potenzielle Besucher aus allen Bezirken auf das Museum aufmerksam machen.

Auch das Design und die Funktionen der Homepage wurden überarbeitet. Über ein „responsives Design“ wird die Website nun problemlos auf mobilen Endgeräten angezeigt. Nutzer von Tablet-PCs und Mobiltelefonen können die Seite jetzt ebenso komfortabel bedienen wie klassische Desktop-Nutzer. Inhaltlich wurde die Website um eine Reihe von Tools wie z.B. einem Newsletter erweitert. Der Pressebereich wurde neu strukturiert und ausgebaut. Die technische Umsetzung des Internet-Relaunches übernahm die Agentur 3pc, die vor vier Jahren bereits die Website konzipierte.

Hier geht es zur Website des Alliiertenmuseums

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