Bereits 2006 fragte kakoii “Wie viral sind virale Clips wirklich?” und stellte fest, dass der Wunsch virales Marketing zu betreiben vor allem ein viraler Effekt unter Marketingverantwortlichen ist. Eine Aussage, die von vielen viralen Marketern als unsinnig bezeichnet wurde.
2009 hat sich Ernüchterung breit gemacht und nun auch den Weg in die Wahrnehmung der Medien gefunden. Der Mitgründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt konstatierte anläßlich der ADC Verleihung, dass neue Werbeformen wie virales Marketing, etwa Internet-Filme, die durch Mund-zu-Mund-Propaganda Fans finden, in der Praxis meist unwirksam seien.
“Neun von zehn erreichen weniger als 5000 Seher. Hier entlarvt sich Kreativität als Krenaivität. Das Verführerische dabei: Die wenigen Erfolgsbeispiele sind in aller Munde, doch die exponentiell größere Anzahl von Misserfolgen nimmt niemand wahr, so dass ausschließlich der vermeintliche Erfolg dieser Werbeform sichtbar wird.” Jean-Remy von Matt
Interessant zu sehen, dass Marketer nicht mehr Marketing-Dekonstruktionsvermögen haben als andere Menschen. Der nächste Hype ist bereits im Gange. Willkommen bei Social Media.
Das Online-Magazin MarketingSherpa hat wie jedes Jahr empfehlenswerte Tipps und Ideen rund um das Thema Online-Marketing in einem kostenlosen eBook gesammelt.
“Marketing Wisdom 2009? enthält auf 46 Seiten jede Menge Know-how aus den Bereichen: E-Mail Marketing, Web 2.0, Search Marketing, Mobile Marketing, Landing Page and Website Design, Lead Generation, Direct Mail, u.v.m. Eine ebenso bemerkenswerte wie empfehlenswerte Lektüre.
Social Media ist in aller Munde und hat viralem Marketing mittlerweile als Buzzword den Rang abgelaufen. Doch während die Möglichkeiten von Social Media verführerisch erscheinen, gibt es bislang äußerst selten verlässliche Kennzahlen zu Kampagnen.
Amnesty International UK hat nun eine detaillierte Auswertung verschiedener Kampagnen für ihre Aktionsplattform Protect The Human veröffentlicht, die erfolgreich über Facebook, Myspace und Twitter beworben wurde.
Eine sehr schöne virale Kampagne für den neuen BMW 1er und noch sogar ein bisschen origineller als der gerade mit viel Applaus angelaufene Citroen C5 Viral. Aufgrund der ungewöhnlichen Länge und der ruhigen Erzählweise vielleicht sogar eher Brand-Entertainment als viraler Spot.
Die Story ist ein Dokumentarfilm des Regisseurs Jeff Schultz, der dokumentiert wie der neue 1-BMW eine 454m hohe Rampe hoch fährt. Das ganze findet in der bayrischen Stadt Oberpfaffelbach statt.
Unter rampenfest.com findet sich der erste Trailer. Parallel dazu berichtet Jeff in seinem Weblog über das Event. Auf der Webseite von Oberpfaffelbachen wird derweil die Miss Ramp gewählt. Natürlich fehlt auch ein Facebook-Profil nicht. Das einzige, was vergessen wurde ist ein Google Maps-Hack, um das Städtchen zu finden. (via Buzzparadise)
Bob Dylans Sohn Jesse hat in der vergangenen Woche das Musik-Video ?Yes we can? vorgestellt, in dem der Musiker Will.I.Am von den Black Eyed Peas gemeinsam mit zahlreichen Kollegen wie Kate Walsh, Adam Rodriguez, Kelly Hu, Amber Valletta, Scarlett Johansson und Herbie Hancock für Barack Obama auftreten. Sie beziehen sich in ihrem Musik-Video auf Obamas New Hampshire-Rede, in der der US-Präsidentschaftskandidat an amerikanische Ideale appellierte. Einen offiziellen Auftrag hatten die ?Yes we can?-Macher nicht. Der Erfolg des viralen Videos kann sich inzwischen sehen lassen: Mehr als 10 Million Abrufe hat Barack Obama Musik-Video “Yes We can” in kürzester Zeit erhalten und führ derzeit die US Viral Video Charts.
Ein genialistischer Planning Coup par Excellence war die Positionierung, mit der Dove vor über einem Jahr nicht nur die bestehenden Kommunkationskonventionen brach (“Evolution“), sondern auch zweistellige Umsatzraten erreichte. Mit dem neuen Spot “Onslaught” geht Dove noch einen, konsequenten Schritt weiter und prangert die Kommunikation der Kosmetikindustrie an. Der Spot ist sowohl klassisch im TV unterwegs als auch viral. Binnen Stunden nach seinem Launch war er auf der Digg-Frontpage und zeigte dass man sehrwohl Produkte auch mit Gegenentwürfen zur heilen Werbewelt vermarkten kann.
Market Truths und Diversified Media Design veröffentlichten diese Tage eine neue Studie zu Second Life unter dem Titel “The Virtual Brand Footprint: The Marketing Opportunity in Second Life.” Das 30-seitige Papier überrascht mit wissenschaftlich aufgearbeiteten sowohl qualitativen als auch quantitativen Inhalten, die Marketern z.B. eine konkrete Produkt- Zielgruppen-Marketing-Matrix an die Hand geben. Das Dokument kann hier als Pdf heruntergeladen werden.
Ein hervorragendes Lehrstück in Sachen Viral Marketing gibt derzeit Warner Bros. mit seiner viralen Kampagne für den neuen Film The Dark Knight. Die User werden animiert andere User dazu zu bewegen Pixel für Pixel ein verstecktes Bild aufzudecken. Alles, was dazu nötig ist: 3 Bilder, etwas Technik, ein Emailsystem und eine wirklich gute Idee. Ganz ohne virale Videoclips, hippe Flashgames, strategisches Seeding, integrierte Kampagnen und sonstiges Tamtam. Viral Marketing at its best. Die ganze Geschichte gibt es bei Pronet Advertising.
Nachdem Joost sich mittlerweile in einem Friends-Beta Test einem größeren Publikum geöffnet hat und wir bei unserem letzten Joost-Artikel zahlreiche Anfragen nach Test-Accounts erhalten haben, verschenken wir nun 999 Joost Einladungen, an alle, die Interesse daran haben das vielleicht spannendste TV/Video-Portal zu testen.
ACHTUNG… Update: Joost Einladungen kann mittlerweile jeder Interessent selbst erhalten auch ohne unsere Weiterempfehlung. Interessenten benutzen bittte für ihre Joost Einladung nur noch dieses Formular.