Neu erschienen und durchaus lesenswert ist Katja Preschers Studie zur notwendigen Professionalsierung von NPO Kampagnen. Neben einem umfangreichen Theorieteil evaluiert Sie Kampagnen der Diakonie, von UNICEF, Amnesty International, Caritas und anderen unter dem Gesichtspunkt wie Aufmerksamkeit unter immer mehr und immer professionelleren NPO-Playern ein immer rareres Gut wird.
Professionalisierung von Sozialkampagnen. Mobilisierung oder Abstumpfung der Öffentlichkeit? von Katja Prescher von Vdm Verlag Dr. Müller, Dezember 2007, 59,- Euro.
Dass man auch anspruchsvolle Themen Jugendlichen wirksam kommunizieren kann zeigt der Bravo Ad-Award für unsere WeltAidsTags-Kampagne 2007. Als Halbjahressieger der letzten zwei Quartale schaffte es das Samy Deluxe Motiv in der Leserwahl im Gesamtjahr auf Platz 2 und liess dabei Marken wie H&M, New Yorker, Nokia und Coca Cola hinter sich.
Als Agentur mit zahlreichen Kunden aus den Bereichen Kunst, Kultur und Soziales arbeiten wir für zahlreiche Organisationen aus dem christlichen Bereich – von Diakonie bis Caritas. Hier bieten wir klassische Dienstleistungen wie Strategiefindung, Kommunikationskonzepte, Fundraising, Printmaterialien, Corporate Design bis hin zu kompletten Werbekampagnen (TV/Plakat/Radio).
Dass wir offensichtlich eine wichtige Servicelücke haben, wurde uns angesichts einer neuen amerikanischen Agentur klar, die seit kurzem auf den Markt drängt und Christvertising anbietet. Der Ansatz klingt vielversprechend:
“Christvertising manages a network of creative, innovative, and pro-active believers, who will help you, through intensive prayer, improve your brand in the eyes of the Lord. If God loves your brand, it will become stronger and more successful”
Wir prüfen derzeit, ob wir mit unseren katholischen und evangelischen Partnern ein ähnliches Angebot aufbauen, um als Agentur in Zukunft einen wirklich integrierten Service bieten zu können.
(via Werbeblogger)
Eine interessante Nische im boomenden Markt der Co2-Neutralisierer hat sich das amerikanische Unternehmen Eco-Libris ausgesucht. Unter dem Motto: “Eco-Libris: Pflanze einen Baum für jedes Buch, das du liest“, kann man dort sein gesamtes Literaturinventar Co2-neutralisieren lassen. In Kooperation mit mehren Umweltschutzorganisationen können Kunden Gutscheine im Wert von je 1 US$ pro Buch erwerben, um dadurch ruhigen Gewissens lesen zu können. Eco-Libris ist nach eigenen Angaben Marktführer in den USA. Der deutschsprachen Übersichtsseite nach zu schließen scheint es aber auch internationale Ambitionen zu geben.
Für viele Probleme der Welt bedarf es nur einer guten Idee, um sie einfach zu lösen. PlayPumps hat eine gefunden für das Problem, dass über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben: Eine Kinderkarussell-Wasserpumpe.
Politik & Kommunikation, Ausgabe 52, Dez. 07/Jan. 08
Die Kampagne zum Weltaidstag am 1. Dezember wird in diesem Jahr durch einen Fernsehspot ergänzt. Darin wirbt der Rapper Samy Deluxe für mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht im Umgang mit der Imunschwächekrankheit.
In dem Spot sitzt der Rapper zunächst im Dunkeln, wird dann von einer Feuerzeugflamme erleuchtet. “Wir tappen immer noch im Dunkeln. Aids geht uns alle an, aber gemeinsam können wir etwas tun”, sagt Samy Deluxe. Der Hamburger ist neben Philipp Lahm, Christiane Paul und Anni Friesinger Unterstützer der Kampagne.
Die Umsetzung des Spots liegt bei der Agentur kakoii.
Als Kreativagentur des WeltAidsTages 2007 freuen wir uns über die erfolgreiche Kampagne, die mittlerweile mit rd. 20.000 Plakaten, TV-Spots auf 8 Sendern und einem Community Portal nicht nur Prominente wie Samy Deluxe, Christiane Paul, Philip Lahm und Annie Friesinger, sondern auch mittlerweile 2300 Bundesbürger zu Botschaftern dieses wichtigen Tages gemacht hat.
Wir bedanken uns bei allen beteiligten: BzgA, DAH, DAS, den Fotografen Alexandra Kinga-Fekete, Sebastian Hänel, Regisseurin Esther Gronenborn – unserer Partneragentur steinrücke+ich und freuen uns auf die Fortsetzung der Welt-Aids-Tags Kampagne 2008.
Kriege und bewaffnete Konflikte bestimmen leider das Leben vieler Menschen. Um in diesen Ausnahmesituationen ein Mindestmaß an Menschlichkeit aufrecht zu erhalten, haben sich viele Staaten der Welt den Bestimmungen des humanitären Völkerrechts, deren Kernstück in den Genfer Konventionen verankert ist, verpflichtet. Dass es die Genfer Konventionen gibt, ist maßgeblich der weltweiten Rotkreuz-Bewegung zu verdanken.
Vom DRK-Generalsekretariat wurde kakoii Berlin nun mit der Aufgabe betraut, die verschiedenen Kampagne und Produkte des JRK zum Thema “humanitäres Völkerrecht schulischen und ausßerschulischen Pädagogen zu vermitteln.
Die Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2007 wird ab sofort auch auf das Medium TV ausgeweitet. Ein Spot wird ab kommender Woche auf zahlreichen Fernsehsendern zu sehen sein. Rapper Samy Deluxe wirbt darin für Solidarität und Engagement und sorgt dafür, dass uns allen – oder möglichst vielen – ein “Licht aufgeht”.
Kreation: kakoii Berlin
Crative Direction: Thekla Heineke
Regie: Esther Gronenborn / Thekla Heineke
Produktion: Helmut Bückle Films
Senderakquise: Steinrücke+Ich, Köln
Ist das nur ein modisches Schlagwort für traditionell mittelständische Tugenden – oder ist Corporate Social Responsibility (CSR) ein brandneues Managementkonzept? Wer Gutes tut und darüber redet, kann eine Win-Win-Situation für die Gesellschaft und sein Unternehmen schaffen. (…) “Zeitgeistig” nennt es Stefan Mannes, Managing Director der Firma kakoii. Die Berliner Agentur bietet Firmen Beratung speziell zum Thema CSR an. Und Mannes weiß: “Ja, das regionale Engagement steht bei vielen Mittelständlern hoch im Kur. Wichtig dabei ist nur, dass es Teil einer Strategie oder Ausdruck der Firmenphilosophie, also glaubhaft ist.” Anders als bei Großunternehmen, die sehr häufig zunächst auf die breite öffentliche Wirkung bedacht seinen, “ist es bei Mittelständlern so, dass die persönliche Motivation des Einzelnen. meist des Geschäftsführers, ausschlaggebend ist.” Gleichwohl könne dieses Engagement dem Unternehmen zugute kommen, ist Stefan Mannes überzeugt. Weg nur von der rein persönlichen Motivation, hin zu mehr Strategie – dahin will er gerade Mittelständler beim Thema CSR bewegen. “Aber leider wird es noch zu wenig als Instrument erkann und folgt oft genug noch dem Gießkannenprinzip.”
Mit Workshops und Coaching will die Agentur hier Aufklärung leisten, denn: “Das Thema CSR ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden und wird von Großunternehmen auch so behandelt, wie andere Managementfragen. Da ist es normal, Gutes zu tun und auch darüber zu reden.”