Vorbei ist das Märchen vom 18-jährigen Computer-Nerd auf Myspace oder dem 16-jährigen Girlie, das seine Zeit auf Facebook verbringt. Die Social Networks sind im demographischen Umbruch wie die aktuelle Studie von Pingdom zeigt.
Der typische Twitter-User ist männlich, arbeitet als Programmierer, im Marketing oder in den Medien. Topaktuell ist die Umfrage der Webevangelisten, die ein Licht auf die Soziodemographie der Twitter-Nutzer werfen. Nach abebben der Viral-Welle der letzten Jahre werfen Kommunikationsexperten mehr und mehr ein wachsames Auge auf Social Media – vorneweg auf Twitter.
Zielgruppenanalysen und Messgrößen waren bislang rar und erlaubten für Unternehme kaum gezielte Nutzung von Twitter als Kommunikationskanal. Doch das Bild wird langsam klarer.
In Kürze: Eine überwiegend männliche, webaffine Gemeinde nutzt Twitter um über die Themen Web 2.0, Musik, Film und Literatur, Technik und Politik auf dem Laufenden zu bleiben. Der ausführliche Report findet sich hier.
Ein großartiges Beispiel für die inspirierende Kraft von Ideen sind die ‘TEDTalks’. Die Abkürzung ‘TED’ steht für Technology, Entertainment und Design. Das Projekt versucht Menschen aus den drei Bereichen zusammen zu bringen und bietet ihnen die Plattform in 15 Minuten ihre Ideen vorzustellen. Die Redner reichen von Seth Godin über Philipe Starck bis zu der Öffentlichkeit recht unbekannten, aber nicht weniger faszinierenden Personen.
Ein Beispiel dafür ist Sir Ken Robinson mit einem sehr unterhaltsamen und zugleich sehr bewegenden Vortrag über die Aufgabe ein Bildungssystem zu schaffen, das Kreativität fördert.
70% unserer Kunden nutzen bereits – nicht zuletzt dank unserer Beratung – Social Media, um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren. Eine Entscheidung für oder gegen Social Media bedingt eine profunde Kenntnis der Materie, um Chancen und Risiken abwägen zu können.
Der amerikanische Social-Media-Spezialist Antony Mayfield hat die Frage “Do you speak social?” in einer exzellenten Präsentation zusammengestellt. Sie zeigt, dass nicht Tools wie Facebook, Twitter & Co. wichtig sind, sondern das dahinter liegende Kommunikationsverhalten, das sich in den letzten Jahren gravierend verändert hat.
Als eine der ersten Agenturen in Deutschland entwickelt die Berliner Kommunikations- und Beratungsagentur kakoii ihr Brand Consulting-System konsequent für die Marke unter den Bedingungen des Google-Zeitalters fort.
Denn Märkte sind inzwischen tatsächlich Gespräche, in denen es nicht mehr reicht, die eigene Identität zu definieren und zu kommunizieren, sondern in denen man auch zuhören und flexibel reagieren können muss. Dazu bedarf es einer anderen Markenidee, als die der bekannten (und starren) „Zwiebel“-Modelle oder Markenlenkräder. Googelnde, bloggende und twitternde Märkte sind extrem dynamisch und verlangen eine Markenidentität und Markenführung, die im Fluss bleibt, authentisch und dialogorientiert ist.
Deshalb hat kakoii das Conversational Brand Design™ entwickelt, einen Beratungsansatz, der Marken fit für die neuen Paradigmen des 21. Jahrhunderts macht.
Dabei definieren wir gemeinsam mit unseren Auftraggebern die Identität von Produkten, Marken, und Unternehmen nach Marke und Märkte 2.0 Gesichtspunkten. Unter Berücksichtigung des Impacts von Google und Social Media wie Youtube, Facebook oder Twitter. Und eines kommunikationsermächtigten Konsumenten, der diesen Namen nicht mehr tragen, sondern als Mensch und Individuum adressiert werden möchte.
Dank dieser neuen Haltung und Methode verstärkt die Agentur ihre Brand Consulting-Aktivitäten vor allem in den Bereichen Banking, Software und NGOs und bietet somit Marken ein einmaliges und wirklich zeitgenössisches Markenberatungs- und -gestaltungsportolio. Der Bereich wird betreut von Ralph Fuss, der seit 12 Jahren als Brand Consultant und Planner auch für international operierende Agenturnetzwerke tätig ist.
Das Online-Magazin MarketingSherpa hat wie jedes Jahr empfehlenswerte Tipps und Ideen rund um das Thema Online-Marketing in einem kostenlosen eBook gesammelt.
“Marketing Wisdom 2009? enthält auf 46 Seiten jede Menge Know-how aus den Bereichen: E-Mail Marketing, Web 2.0, Search Marketing, Mobile Marketing, Landing Page and Website Design, Lead Generation, Direct Mail, u.v.m. Eine ebenso bemerkenswerte wie empfehlenswerte Lektüre.
Social Media ist in aller Munde und hat viralem Marketing mittlerweile als Buzzword den Rang abgelaufen. Doch während die Möglichkeiten von Social Media verführerisch erscheinen, gibt es bislang äußerst selten verlässliche Kennzahlen zu Kampagnen.
Amnesty International UK hat nun eine detaillierte Auswertung verschiedener Kampagnen für ihre Aktionsplattform Protect The Human veröffentlicht, die erfolgreich über Facebook, Myspace und Twitter beworben wurde.
Eines der Erfolgsgeheimnisse des Wahlkampfes von Barack Obama war der Aufbau einer hochaktiven und -motivierten Community von Unterstützern durch Social Media Tools. Freiwilligenmotivation, Spendergewinnung, Empfehlungen durch Social Networks, E-Mail Advocacy, SMS und virale Videos wurden in Perfektion orchestriert.
Unter dem Titel “The Social Pulpit” haben die Anlysten von Edelman nun eine detaillierte Anlyse der Social Media Aktivitäten veröffentlicht. Der Report ist nicht nur für die kommenden Wahlkampfstrategien der Parteien in Deutschland interessant, sondern erföffnet auch spannendes Know-How für den kommerziellen Einsatz.
Eine Studie von TNS Media Intelligence fasst gekonnt zusammen, was in Fachkreisen seit einiger Zeit diskutiert wird: “Agencies don´t get it“. Klassische Agenturen offenbaren grobe Wissens- und Handlungslücken im Bereich Social Media. In der TNS Studien wurden Marken- und Marketingverantwortliche befragt, wie sehr sie mit der Arbeit ihrer Werbeagenturen bezüglich der neuen Web-Medien (Social Media) zufrieden seien.
Auch Forrester Research hatte vergangenen Monat eine Studie veröffentlicht, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommt. Es bleibt zu hoffen, dass bei vielen Agenturen ein profundes Social Media Know How dem bereits weitläufig vorhandenen Buzzword-Gebrauch folgt.