Der typische Twitter-User ist männlich, arbeitet als Programmierer, im Marketing oder in den Medien. Topaktuell ist die Umfrage der Webevangelisten, die ein Licht auf die Soziodemographie der Twitter-Nutzer werfen. Nach abebben der Viral-Welle der letzten Jahre werfen Kommunikationsexperten mehr und mehr ein wachsames Auge auf Social Media – vorneweg auf Twitter.
Zielgruppenanalysen und Messgrößen waren bislang rar und erlaubten für Unternehme kaum gezielte Nutzung von Twitter als Kommunikationskanal. Doch das Bild wird langsam klarer.
In Kürze: Eine überwiegend männliche, webaffine Gemeinde nutzt Twitter um über die Themen Web 2.0, Musik, Film und Literatur, Technik und Politik auf dem Laufenden zu bleiben. Der ausführliche Report findet sich hier.
Ein großartiges Beispiel für die inspirierende Kraft von Ideen sind die ‘TEDTalks’. Die Abkürzung ‘TED’ steht für Technology, Entertainment und Design. Das Projekt versucht Menschen aus den drei Bereichen zusammen zu bringen und bietet ihnen die Plattform in 15 Minuten ihre Ideen vorzustellen. Die Redner reichen von Seth Godin über Philipe Starck bis zu der Öffentlichkeit recht unbekannten, aber nicht weniger faszinierenden Personen.
Ein Beispiel dafür ist Sir Ken Robinson mit einem sehr unterhaltsamen und zugleich sehr bewegenden Vortrag über die Aufgabe ein Bildungssystem zu schaffen, das Kreativität fördert.
Als eine der ersten Agenturen in Deutschland entwickelt die Berliner Kommunikations- und Beratungsagentur kakoii ihr Brand Consulting-System konsequent für die Marke unter den Bedingungen des Google-Zeitalters fort.
Denn Märkte sind inzwischen tatsächlich Gespräche, in denen es nicht mehr reicht, die eigene Identität zu definieren und zu kommunizieren, sondern in denen man auch zuhören und flexibel reagieren können muss. Dazu bedarf es einer anderen Markenidee, als die der bekannten (und starren) „Zwiebel“-Modelle oder Markenlenkräder. Googelnde, bloggende und twitternde Märkte sind extrem dynamisch und verlangen eine Markenidentität und Markenführung, die im Fluss bleibt, authentisch und dialogorientiert ist.
Deshalb hat kakoii das Conversational Brand Design™ entwickelt, einen Beratungsansatz, der Marken fit für die neuen Paradigmen des 21. Jahrhunderts macht.
Dabei definieren wir gemeinsam mit unseren Auftraggebern die Identität von Produkten, Marken, und Unternehmen nach Marke und Märkte 2.0 Gesichtspunkten. Unter Berücksichtigung des Impacts von Google und Social Media wie Youtube, Facebook oder Twitter. Und eines kommunikationsermächtigten Konsumenten, der diesen Namen nicht mehr tragen, sondern als Mensch und Individuum adressiert werden möchte.
Dank dieser neuen Haltung und Methode verstärkt die Agentur ihre Brand Consulting-Aktivitäten vor allem in den Bereichen Banking, Software und NGOs und bietet somit Marken ein einmaliges und wirklich zeitgenössisches Markenberatungs- und -gestaltungsportolio. Der Bereich wird betreut von Ralph Fuss, der seit 12 Jahren als Brand Consultant und Planner auch für international operierende Agenturnetzwerke tätig ist.
Das Online-Magazin MarketingSherpa hat wie jedes Jahr empfehlenswerte Tipps und Ideen rund um das Thema Online-Marketing in einem kostenlosen eBook gesammelt.
“Marketing Wisdom 2009? enthält auf 46 Seiten jede Menge Know-how aus den Bereichen: E-Mail Marketing, Web 2.0, Search Marketing, Mobile Marketing, Landing Page and Website Design, Lead Generation, Direct Mail, u.v.m. Eine ebenso bemerkenswerte wie empfehlenswerte Lektüre.
Eine Studie von TNS Media Intelligence fasst gekonnt zusammen, was in Fachkreisen seit einiger Zeit diskutiert wird: “Agencies don´t get it“. Klassische Agenturen offenbaren grobe Wissens- und Handlungslücken im Bereich Social Media. In der TNS Studien wurden Marken- und Marketingverantwortliche befragt, wie sehr sie mit der Arbeit ihrer Werbeagenturen bezüglich der neuen Web-Medien (Social Media) zufrieden seien.
Auch Forrester Research hatte vergangenen Monat eine Studie veröffentlicht, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommt. Es bleibt zu hoffen, dass bei vielen Agenturen ein profundes Social Media Know How dem bereits weitläufig vorhandenen Buzzword-Gebrauch folgt.
Ein genialistischer Planning Coup par Excellence war die Positionierung, mit der Dove vor über einem Jahr nicht nur die bestehenden Kommunkationskonventionen brach (“Evolution“), sondern auch zweistellige Umsatzraten erreichte. Mit dem neuen Spot “Onslaught” geht Dove noch einen, konsequenten Schritt weiter und prangert die Kommunikation der Kosmetikindustrie an. Der Spot ist sowohl klassisch im TV unterwegs als auch viral. Binnen Stunden nach seinem Launch war er auf der Digg-Frontpage und zeigte dass man sehrwohl Produkte auch mit Gegenentwürfen zur heilen Werbewelt vermarkten kann.
In der neuen Publikation: McKinsey Quarterly, August 2007 analysiert die Unternehmensberatung “Internet participation-based media sites, applications” unter der Fragestellung: “How companies can make the most of user-generated content”.
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Die aktuelle Rangliste “The Best Global Brands” der Agentur Interbrand zeigt: Google, Zara, Apple, Nintendo und Starbucks verzeichnen die größten Markenwertsteigerungen, Ford, Gap und Kodak die höchsten Verluste. Das komplette Ranking gibt es auf Slogans.de.
Der ehemalige Apple Chief Evengelist und heutige Venture Capital Experte Guy Kawasaki gehört zu den besten Keynote Speakern bei einer ganzen Reihe von Themen. Besonders sehenswert ist sein Vortrag über die Kunst der Innovation.
Nachdem sich bereits zahlreiche Spezialagenturen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) etabliert haben und CSR zumindest als Kompetenzfeld bei zahlreichen PR-Agenturen Einzug gehalten hat, ziehen nun auch die großen Agenturnetworks nach. Neustes Beispiel ist S&F, die eigens dafür “Scholz & Friends Reputation” gegründet haben.
Das Agenturnetwork folgt damit dem umfassenden Trend zahlreicher Wirtschaftsunternehmen, die Implementierung und Kommunikation verantwortungsvoller Unternehmensführung ernst zu nehmen. Die Themen reichen dabei von CSR-Strategie und CSR-Identity über Corporate Citizenship-Programme bis zu Corporate-Volunteering und werden in Zukunft eine immer größere Rolle im Rahmen der Unternehmens-PR spielen.