Vorbei ist das Märchen vom 18-jährigen Computer-Nerd auf Myspace oder dem 16-jährigen Girlie, das seine Zeit auf Facebook verbringt. Die Social Networks sind im demographischen Umbruch wie die aktuelle Studie von Pingdom zeigt.
Der typische Twitter-User ist männlich, arbeitet als Programmierer, im Marketing oder in den Medien. Topaktuell ist die Umfrage der Webevangelisten, die ein Licht auf die Soziodemographie der Twitter-Nutzer werfen. Nach abebben der Viral-Welle der letzten Jahre werfen Kommunikationsexperten mehr und mehr ein wachsames Auge auf Social Media – vorneweg auf Twitter.
Zielgruppenanalysen und Messgrößen waren bislang rar und erlaubten für Unternehme kaum gezielte Nutzung von Twitter als Kommunikationskanal. Doch das Bild wird langsam klarer.
In Kürze: Eine überwiegend männliche, webaffine Gemeinde nutzt Twitter um über die Themen Web 2.0, Musik, Film und Literatur, Technik und Politik auf dem Laufenden zu bleiben. Der ausführliche Report findet sich hier.
Ein großartiges Beispiel für die inspirierende Kraft von Ideen sind die ‘TEDTalks’. Die Abkürzung ‘TED’ steht für Technology, Entertainment und Design. Das Projekt versucht Menschen aus den drei Bereichen zusammen zu bringen und bietet ihnen die Plattform in 15 Minuten ihre Ideen vorzustellen. Die Redner reichen von Seth Godin über Philipe Starck bis zu der Öffentlichkeit recht unbekannten, aber nicht weniger faszinierenden Personen.
Ein Beispiel dafür ist Sir Ken Robinson mit einem sehr unterhaltsamen und zugleich sehr bewegenden Vortrag über die Aufgabe ein Bildungssystem zu schaffen, das Kreativität fördert.
Die Milch macht’s – naja, nicht ganz – eigentlich ist es vor allem ihre Verpackung. Denn bei Gewohnheitsgütern, bei denen der Käufer die Unterschiede zwischen einzelnen Produkten kaum direkt ausmachen kann, beeinflusst wie bei keiner anderen Produktsparte das Verpackungsdesign die Kaufentscheidung. Für das Leitmedium der Milch verarbeitenden Industrie, die „Deutsche Molkerei Zeitung“, ein Grund, die kakoii-Geschäftsführer Thekla Heineke und Stefan Mannes zu befragen.
Zwischen Ölgemälden von Kühen und High-Tech-Käse-Sortiermaschinen werden Gestaltungsprinzipien erörtert. „Crosscultural Awareness“ ist hier das Schlüsselwort, das vor allem international agierende Unternehmen interessieren sollte: unterschiedliche Kulturkreise haben auch unterschiedliche Symbol– und Farbencodes. Die Farbe Weiß etwa, die im westlichen Kulturkreis positiv mit Jugend, Unschuld & Reinheit besetzt ist, symbolisiert in asiatischen Ländern entgegengesetzte Konzepte wie Alter und Herbst – keine Farbe also, die man im für Milchprodukte ohnehin noch jungen japanischen Markt auf Milchtüten verwenden sollte.
Dass Verpackung mehr bewirken soll, als frische Eier vor dem Zerbrechen zu bewahren, ist nicht gerade die allerneueste Erkenntnis. Von Bauhaus über Pop-Art hin zu zeitgenössischem Kunstmerchandising – Kunst und Design pflegen seit jeher ein enges Verhältnis.
Das (Kunst-)Produkt „Das Korn“ des Künstlers Theo Lighthart, dessen Verpackungsdesign in Zusammenarbeit mit kakoii erarbeitet wurde, erregt dennoch immer wieder Aufsehen. So beispielsweise auf der Titelseite des aktuellen „Pack Reports – Dem Fachmagazin für industrielles Verpacken“. Mit einem Markenauftritt, der die Grenze zwischen Kunst und Produkt überschreitet, hat das ungewöhnliche Projekt, auch eine ungewöhnliche Marktpositionierung erreicht. Zwischen Bohème und High-Class-Art spricht das Objekt, das der Künstler selbst als „Soziale Plastik“ bezeichnet, ein Publikum an, für welches sich die Grenze zwischen Kunst und Konsumkultur in einer populärkulturellen Mischform aufgelöst hat. Ob man sich nun „Das Korn“ anbetungswürdig in die Vitrine stellt oder der Kurzlebigkeit des Genusses opfert, bleibt jedem selbst überlassen.
Für viele Designer gleicht ihre Arbeit immer mehr einem Lottospiel. Die Initiative No Spec macht sich nun stark gegen die immer populärer werdenden Discount-Designplattformen wie 99designs, designenlassen, 12designer und wilogo stark.
Ziel der Aktion ist es, sich dagegen zu wehren, dass die Designer auf diesen Portalen auf rein spekulativer Basis ohne Auftrag arbeiten.
Meist sind es mehr als 70 Kreative, die ohne Auftrag und Bezahlung fertige Arbeiten abliefern, um dann zu hoffen, dass der Kunde sich für sie entscheidet.
Auch Kunden bezahlen die mutmaßlichen Schnäppchen meist teuer. Eine Beratung, was denn überhaupt zu ihrer Marke passt, entfällt und es gibt keinerlei Sicherheit, dass sich die Designs nicht als Plagiate herausstellen.
70% unserer Kunden nutzen bereits – nicht zuletzt dank unserer Beratung – Social Media, um mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren. Eine Entscheidung für oder gegen Social Media bedingt eine profunde Kenntnis der Materie, um Chancen und Risiken abwägen zu können.
Der amerikanische Social-Media-Spezialist Antony Mayfield hat die Frage “Do you speak social?” in einer exzellenten Präsentation zusammengestellt. Sie zeigt, dass nicht Tools wie Facebook, Twitter & Co. wichtig sind, sondern das dahinter liegende Kommunikationsverhalten, das sich in den letzten Jahren gravierend verändert hat.