28. September 2007
Umzugskartons, Konservendosen, Milchpackungen, Apothekerfläschchen ? immer öfter stecken Designer ihre Düfte und Kosmetika in gewöhnliche Alltagsverpackungen. Eine Rundschau.
DiePresse.com, 27.09.2007
(…) Der Tetrapak wiederum schwebte der Designerin Thekla Heineke vor, als sie die Verpackung eines Haarfärbemittels für Shiseido entwarf. Das Neue an “Tasting Tone” sei seine rasche und unkomplizierte Verwendung, und eben diese wollte Heineke sichtbar machen. “Die bekannte Form des Tetrapaks steht für den einfachen, täglichen Gebrauch eines Produkts”, sagt die Gestalterin, frei nach dem Motto: aufreißen, verwenden und weg damit. Die Strategie, eine als billig oder zumindest alltäglich bekannte Verpackung für Luxuskosmetik zu verwenden, erklärt sie mit dem Streben nach Understatement. Thekla Heineke entwirft für die Berliner Agentur kakoii, die auch für das Design der Kosmetiklinie “FSP” von Shiseido verantwortlich zeichnet: Auch deren gar nicht exklusiv wirkende Folienverschlüsse, die wir von Medikamenten kennen, spielen mit der Ästhetik des Gewöhnlichen. Heineke beschreibt den Reiz solcherart gestalteter Produkte so: “Es ist nicht Hochglanz, trotzdem wissen Eingeweihte, dass es teuer ist”.
27. September 2007
Politur
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Markenrelaunch. Der Staub ist ab: Die Agentur kakoii hat Zeha Berlin, einer der ältesten deutschen Schuhmarken, zu einem erstaunlichen Relaunch verholfen. Zeha startete 1897 in Thüringen, stattete zu DDR-Zeiten zahlreiche Olympiamannschaften aus und verblüffte durch außergewöhnliche Streetwear. Kollektionen. Mit der Linie Urban Classics positioniert sich die Marke jetzt im Premiumsegment etwas neben Prada Sport und Boss.
Zusätzlich zur strategischen Positionierung der Schuhmarke überarbeitete kakoii auch das Corporate Design, entwickelte Point-of-Interest/Sale-Materialien, den Web- und Messeauftritt sowie Anzeigenmotive. Dabei nahm kakoii auf den Berliner Standort der Marke Bezug – das Logo zeigt die “Goldelse” der Siegessäule mit dem Schuh in der Hand – und spielt auch in den Flyern leicht ironisch mit Berliner Flair.
25. September 2007
Gut für Image und Ertrag
Industrie-Anzeiger, Nr. 39, 24.9.2007
Ist das nur ein modisches Schlagwort für traditionell mittelständische Tugenden – oder ist Corporate Social Responsibility (CSR) ein brandneues Managementkonzept? Wer Gutes tut und darüber redet, kann eine Win-Win-Situation für die Gesellschaft und sein Unternehmen schaffen. (…) “Zeitgeistig” nennt es Stefan Mannes, Managing Director der Firma kakoii. Die Berliner Agentur bietet Firmen Beratung speziell zum Thema CSR an. Und Mannes weiß: “Ja, das regionale Engagement steht bei vielen Mittelständlern hoch im Kur. Wichtig dabei ist nur, dass es Teil einer Strategie oder Ausdruck der Firmenphilosophie, also glaubhaft ist.” Anders als bei Großunternehmen, die sehr häufig zunächst auf die breite öffentliche Wirkung bedacht seinen, “ist es bei Mittelständlern so, dass die persönliche Motivation des Einzelnen. meist des Geschäftsführers, ausschlaggebend ist.” Gleichwohl könne dieses Engagement dem Unternehmen zugute kommen, ist Stefan Mannes überzeugt. Weg nur von der rein persönlichen Motivation, hin zu mehr Strategie – dahin will er gerade Mittelständler beim Thema CSR bewegen. “Aber leider wird es noch zu wenig als Instrument erkann und folgt oft genug noch dem Gießkannenprinzip.”
Mit Workshops und Coaching will die Agentur hier Aufklärung leisten, denn: “Das Thema CSR ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden und wird von Großunternehmen auch so behandelt, wie andere Managementfragen. Da ist es normal, Gutes zu tun und auch darüber zu reden.”
16. September 2007
In der neuen Publikation: McKinsey Quarterly, August 2007 analysiert die Unternehmensberatung “Internet participation-based media sites, applications” unter der Fragestellung: “How companies can make the most of user-generated content”.
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