Statt Weihnachtsgruß: “what a relief…”

Kategorie: Allgemein — 26. Dezember 2006 Kommentare (0)

Dem untenstehenden schließen wir uns ungehemmt an, wir allerdings nur von jetzt (26.12.) bis zum 02.01. – das die Deutschen immer so fleissig sein müssen… Diese Erkenntnis wurde übrigens nochmals verstärkt durch das gestrige Anschauen der Faulty Towers Episode “Die Deutschen kommen”.

“Vacation, Interruption in Service
I’m mostly away from all things advertising — TV off, no internet, books only — till January 7. Feels weird not to blog, but what a relief.
Posted on 25.12.06″ by MIT Advertising Lab

Die Kakoiiker

Noch eine Top Ten-Liste für 2007

Kategorie: Marketing — 23. Dezember 2006 Kommentare (0)

Und wieder haben “sie” es getan: das MIT bringt uns mit Future Lab ja schon eine ganze Weile die Marketing News von morgen schon heute. Ihr Dernier Cri diesmal verlässt allerdings die übliche Vor-Frontberichterstattung zugunsten eines Extra Wide Angles: “Top Ten Trends in Marketing Innovation” (für 2007 versteht sich).

Wie bereits in der Einleitung des Artikels festgestellt wird: auch bei Trends gibt es nichts Neues unter der warmen Wintersonne Kaliforniens – die Blogschreiber selbst sitzen wohl eher in jolly good old ‘n cold Europe (Belgien). Vielleicht liegt es auch daran, dass ihnen trotz heissen MIT-Drahts qua Direkt-Standleitung (über Island?) nichts wirklich Neues einfällt?

Wie dem auch sei, diese Top Ten Liste liest sich wie das Who-is-Who der Marketing-Buzzwords der letzten Dekade:

“Authentizität” (dazu fallen bestimmt vielen Marketern viele lustige Präsentationsepisoden aus den letzten Jahren ein).

“Co-Creation” – äähhh, hatte man das so vage um den Crash der New Economy herum nicht mal “Prosuming” genannt. Nun ja, der Hot Shit von vorgestern kann ja heute unter anderem Namen trotzdem wieder aktuell sein.

“Grey” (Marketing für Leute jenseits der … 34!) – das nannten wir in der coolsten aller coolen New Economy Buden Berlins (“im stall”, der Cyberspace hab sie selig) “Generation Silver G”. Das waren damals übrigens Leute ab 50… Und so geht es leider munter weiter.

Ja, fragt sich der langsam an der Buzzword-Innovationskraft der Branche zweifelnde Marketeer: gibt es denn gar nichts Frisches für den Marketinggabentisch von 2006 (sic!)?. Zuletzt spotten wir in Punkt 11 (!) der Top Ten dann doch noch ein Fünkchen relativ Neues: denn diese Liste ist offen für ein Rearrangement durch Future Lab User (UGC und Web 2.0 – ick hör dir…). Ist das dann vielleicht bereits die Anwendung der “lazy-dream” Attitude, die (Produkt?)Entwicklern und Marketern im Artikel unterstellt wird? Das wär’ dann doch wirklich mal angewandte (Self Marketing) Avant-Garde.

In diesem Sinne wünschen wir mit einem hippen Schlachtwort von 1997 allen ein frohes Neues: Zurück nach vorn!

Convergence Culture – oder wer führt eigentlich Marken?

Kategorie: Marketing — 17. Dezember 2006 Kommentare (0)

Eine interessante Diskussion unter Strategischen Planern in Agenturen hat das neue Buch von MIT-Professor Henry Jenkins "Convergence Culture" ausgelöst.

Er beschreibt darin das Konzept des "transmedia planning" – "There would be an evolving non-linear brand narrative. Different channels could be used to communicate different, self-contained elements of the brand narrative that build to create an larger brand world. Consumers then pull different parts of the story together themselves".

Die lebhafte Debatte auf seine Thesen entstand unter anderem an an impliziten Kritik an Aufgabe und Macht von Brand Managers. MIT Marketer Ilya Vedrashko bringt dies mit einem ebenso treffenden wie unterhaltsamen Cocktail-Gleichnis auf den Punkt:

"There’s a secondary strain running through the conversation about who’s in charge of creating brand meanings. Brand managers must be thinking it’s them (is "brand manager" an overstatement?), otherwise we wouldn’t have "repositioning" and "rebranding" campaigns that are nothing but efforts to replace the old meaning of a brand with a new one. But you can’t just swap one meaning for another. See, it’s more like a cocktail. You have something in the glass that’s your customer’s head, then you pour something else, then add ice, and the resulting drink is never what you’ve just poured. In other words, new meanings don’t replace old ones, they blend together into something that we haven’t yet been able to measure."

Eine Sicht, die klassische Markenführungsmodelle klar bereichert. Henry Jenkins ausführliche Stellungnahme dazu findet sich zweiteilig (Teil 1 / Teil 2) in seinem Blog.

[via: Influx, Averlab und Futurelab]

Die Zukunft des Internets

Kategorie: Marketing, Social Media — 10. Dezember 2006 Kommentare (0)

Zwei interessante Reports, die einen Blick auf die Zukunft des Inernets werfen finden sich hier:

  • Pew Internet: Report: Future of the Internet II mit 7 möglichen Szenarios und Feedback von mehr als 700 Experten.
  • Scott Kirsner: Publikation: Future of Web Video. Mit umfassenden Statistiken und Interviews mit zahlreichen Key Players der Branche.

Gewinner des Bruttosozialpreis 2006 stehen fest

Kategorie: Sozialmarketing NPO — 10. Dezember 2006 Kommentare (0)

Mit einer Preisverleihung und Abschlußgala im Berliner Kosmos-Kino endete Deutschlands größter Kreativwettbewerb für Non-Profit-Kommunikation und Sozialmarketing. Die zehn Teams präsentierten nach sieben Wochen forschen, planen und kreieren ihre Kommunikationskampagnen der Öffentlichkeit. Der erste Preis ging an die Kampagne für die Blätter für deutsche und internationale Politik. Der Publikumspreis & Kreativpreis & Direktmarketingpreis ging an die Kampagne für Stiftung überbrücken, die sich für traumatisierte Kriegsopfer einsetzt. Die Kampange für das Open Air Festival Rock im Grünen e.V. wurde mit dem Strategiepreis bedacht.

Biene Award 2006: Komplexe Anwendungen und Blogprominenz

Kategorie: Social Media, Sozialmarketing NPO — 10. Dezember 2006 Kommentare (0)

Der Biene Award für die besten barrierefreien Websites wurde 8. Dezember im Rahmen einer rauschenden Veranstaltung im Berliner E-Werk zum vierten Mal in Folge vergeben. Während in den vergangenen Jahren eher einfache Websites von passionierten Accessibliltisten die strengen Kritierien erfüllten, zeigte sich dieses Jahr, dass einer barrierefreien Umsetzung von komplexen Marken- und Servicesites nichts im Wege steht. Die Krankenversicherung Barmer, die Tagesschau und der Pharmakonzern Pfizer wurden ausgezeichnet sowie zahlreiche andere Sites, die neue Standards in Bezug auf Funktionalität und Design setzten.

Bei der Veranstaltung fiel besonders auf, dass bei der sonst üblichen Prominenzauffüllung mit MTV- oder Privatfernsehsternchen weitgehend zugunsten von Blogprominenz verzichtet wurde. Während Johnny Hausler (Spreeblick) als ebenso intelligenter wie unterhaltsamer Festredner auftrat sorgte das Ehrensenf-Team für hinreissende Einspieler zu jeder Preiskategorie. Kompliment an die Veranstalter von Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen.

kakoii designs “Love”

Kategorie: Design (Corporate / Packaging), Neue Kunden / Projekte, Verpackungsdesign — 6. Dezember 2006 Kommentare deaktiviert

Im Auftrag von DMS Brands / Hamburg nahm sich kakoii der Aufgabe an, das Thema “Love” zu gestalten – als Parfum.

Das Ergebnis erfreut derzeit im weihnachtlichen Look zahllose Kunden in Deutschlands Douglas Stores.

www.dms-brands.de
verpackungsdesign.kakoii.de

Virale Nebenwirkungen

Kategorie: Die Presse über uns — 5. Dezember 2006 Kommentare deaktiviert

Millionen Kundenkontakte bei minimalen Mediakosten – virale Spots versprechen wahre Wunder. Doch die Risiken für die Marke sind groß.

W&V
48/2006

Sind Virals & Co. die Lösung für zersplitterte Zielgruppen und schrumpfende Budgets? [...] Stefan Mannes wird noch deutlicher: "Die vorgeblich wundersame Wirksamkeit viraler Kampagnen ist selbst eine virale Kampagne", kommentiert der Chef der Berliner Agentur kakoii. "Sie repliziert sich selbst unter Marketingverantwortlichen, die es ihren Kollegen gleich tun wollen". [...]

Wie hoch riskante Aktiontips werden Virals von Marketingverantwortlichen gehandelt. "Alle reden von 400 Prozent Rendite, aber niemand vom Risiko, Verlust zu machen", sagt Stefan Mannes. Meist werde sogar vergessen, die Zielgruppe vorab zu definieren – obgleich kein Mediaplaner einen TV-Spot schaltet, ohne zu wissen, wen er damit erreiche und ob der Spot auf die Marke einzahlt. [...]

Während Mannes dazu rät, weiter zu experimentieren, aber das ganz normale Handwerkszeug nicht zu vergessen, geht Andreas Rapp daher einen Schritt weiter. "Viral-Clips sind out", postuliert der chef der mit den jungen Zielgruppen erfahrenen Aimaq, Rapp, Stolle in Berlin: "Jetzt kommen interaktive Spiele."

Eisner Museum of Advertising and Design

Kategorie: Design (Corporate / Packaging), Marketing — 4. Dezember 2006 Kommentare (0)

Das Eisner Museum of Advertising and Design hat aktuell eine sehr empfehlenswerte Online-Ausstellung zu japanischen Ads von 1905, zu dem Werk von Boris Artzybasheff, der Geschichte von Albumcovern und den legendären Burma-Shave Verkehrszeichen.

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